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Aiwhas sind schwimm- und flugfähige Säugetiere, die überwiegend auf den Planeten Naboo und Kamino leben. Sie werden auf beiden Welten als Transportmittel verwendet.

Beschreibung

Herkunft und Aufbau

Auch wenn Xenobiologen sich sicher sind, dass die Aiwhas auf Naboo entstanden sind, leben in der ganzen Galaxis, darunter auch auf Kamino, Vertreter der Gattung, zu denen die Aiwha gehören. Einige Aiwhas wurden von Naboo nach Kamino gebracht und die Kaminoaner klonten die Tiere. Beim Klonen wurden ihre Gene so verändert, dass sie Elektroschocks widerstehen können, weil auf Kamino elektrische Stürme herrschen. Trotzdem ziehen es die Aiwha vor, während der Stürmen unter Wasser zu sein.

Die Unterseite der Aiwhas ist weiß und ihr Rücken grünlich. Sie können durch ihre großen Flügel in der Luft fliegen, halten sich aber auch gerne im Wasser auf. Ihr Körpergewebe ist schwammig und porös. Die Schädel sind ebenfalls porös und enthalten zudem mehrere Trimmkammern, die sie mit Wasser füllen, wenn sie untertauchen. Um wieder über die Wellen zu gelangen, blasen sie das Wasser in Fontänen aus den Kammern. Damit sie noch leichter aus dem Wasser auftauchen können, stoßen sie hunderte Kilogramm Wasser aus, die sie im Wasser durch ihr Körpergewebe absorbiert haben, wodurch sie leichter werden. Allerdings sind die meisten Stellen ihres Körpergewebes eigentlich geschmeidig, flexibel und wasserundurchlässig, sodass sie leicht durch Strömungen schwimmen können, ohne ihre Körperwärme zu verlieren.

Während des Fluges geben sie hohe, pfeifende Geräusche ab, die ihnen als interner Sonar für Unterwassernavigation und als Radar für nächtliche Flüge dient. Mit ihrem Schwanz helfen sie sich beim Ein- und Austauchen als Ruder oder Schubkraft. Aiwhas haben kleine, starke Hinterfüße, mit denen sie ungern und demzufolge auch äußerst selten auf Festland gehen. Mit ihren scharfen Zähnen können sie Beute fangen und festhalten.

Nahrungssuche

Aiwhas sind Allesfresser und ernähren sich hauptsächlich von Meeresalgen, Seetang und andere Pflanzen, die auf dem Meeresgrund wachsen, sowie vitaminhaltiges Gras aus Feuchtgebieten. Aufgrund der Siebplatten, welche sich in ihrem Maul befinden, können sie in Wasser und Luft Krill, Fische und Plankton filtern. Allerdings sind Aiwhas auch Raubtiere, die in Gruppen zu jeweils vier Tieren jagen. Dabei verwenden sie hohe Unterwassertöne, ähnlich zu denen, mit denen sie navigieren, um ihre Beute anschließend in ihr geöffnetes Maul zu saugen.

Obwohl die Kaminoaner oftmals abschätzig von den mandalorianischen Cuy'val Dar oder auch Klonsoldaten als "Aiwha-Futter" bezeichnet wurden, sind keine Angriffe von Aiwhas auf ihre kaminoanischen Reiter bekannt. Diese Bezeichnung entstammt einer Abneigung genannter Gruppen gegenüber den Kaminoanern.

Fortpflanzung

Aiwhas richten in nestartigen Schalen auf dem Meeresgrund Wohnungen ein. Wie die meisten Wale gebären auch sie ihre Jungen lebend. Allerdings haben Weibchen im Gegensatz zu vielen anderen Spezies der Gattung mehrere Junge gleichzeitig. Weil bis zu drei oder vier Aiwhafamilien zusammen in einer Schale leben, können sie ein Gelege von acht bis 24 Jungen pro Schale haben. Da Aiwha für ihre Gelenksamkeit gezüchtet wurden, kämpfen sie, wenn ihre Schalen bedroht sind, mit heftigem, für sie unpassendem Zorn, der das genaue Gegenteil ihres normalerweise friedlichen Temperaments darstellt. Umgekehrt schützen sie jedoch auch ihre Reiter und behandeln sie an Stelle ihrer Schalengefährten als Familie.

Verwendung

Aiwha 1

Die Kaminoaner reiten auf ihren Aiwhas durch die Lüfte.

Für die Kaminoaner sind die Aiwha die effizientesten Transportmittel, um von einer auf Stelzen gebauten Stadt zur nächsten zur reisen. Mit ihnen pilgern sie auch zu den religiösen, altertümlichen Städten, die auf dem Meeresboden sind. Aiwha bieten eine friedliche und spirituelle Reise und sind ideal, um die Vorfahren zu ehren, anstatt sie in archäologische Entdeckungen zu verwickeln.

Gungans verwenden die Aiwha sowohl als private Transport- und Reittiere, als auch als Bomber in Luftkriegen und für Erkundungen. Diese Kriegsaiwhas sind speziell dazu ausgebildet, nicht bei Erkundungen Radar oder Geräusche von sich zu geben, sondern ihren Reitern zu gehorchen. Die Reiter wiederum können den Aiwha auch befehlen, das Kreischen als Waffe einzusetzen. Deswegen tragen Gungan einen Hörschutz, wenn ein Krieg ansteht, und kommunizieren mit den anderen Gungan und ihren Aiwha durch Handzeichen, die extra für die Erkundung entwickelt wurden. Fürs Militär ausgebildete Aiwhas sind so loyal wie gezüchtete Aiwha und spüren, wenn ihre Reiter verletzt oder kampfunfähig sind und das Schlachtfeld verlassen müssen. Es gibt Geschichten, die kundtun, wie Aiwhas das Leben ihrer Reiter mit einem Rückzug zur richtigen Zeit gerettet haben.

Hinter den Kulissen

Quellen

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