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Armand Isard

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Armand Isard leitete den Republikanischen Geheimdienst in den letzten Tagen der Galaktischen Republik und war Berater des Obersten Kanzlers Palpatine. Mit dem Ausrufen des Imperiums übernahm er die Leitung des Imperialen Geheimdienstes und bekämpfte die Widersacher der Neuen Ordnung, bis ihn schließlich seine Tochter Ysanne ersetzte.

Isard sprach Basic, Huttisch, Cereanisch, Durese, Mon Calamari und High Galactic.[1]

Biografie

Im Dienst des Kanzlers

Einige Zeit vor der Schlacht von Geonosis und dem Aufkommen der Separatistenbewegung unter Graf Dooku beauftragte das Loyalistenkomitee unter dem Obersten Kanzler der Republik Armand mit einer Neustrukturierung des Geheimdienstes. In den Nachrichten betonte Isard, dass seine Organisation in Zukunft eine Waffe gegen die Feinde der Republik sein würde. Zudem formte er eine Krisen-Abteilung, die vorübergehend dann zur Tat schreiten sollte, wenn eine Krise die Republik bedrohte. Eine weitere seiner Amtshandlungen war die Entlassung von zweiunddreißig korrupten Direktoren des Mittleren Randes, nach der er betonte, dass er, wenn nötig, zum Beenden der Korruption das ganze Netz auflösen würde.[2] Kurz darauf war er wieder in den Nachrichen, als der Sluis-Sektor aus dem HoloNet gesperrt wurde, was nach Isards Angaben vor allem geschah, weil der Sektor die Republik verlassen hatte.[3] Nach einem vereitelten Attentatsversuch zitierte man ihn erneut in den Nachrichten, wo er versicherte, dass solche Bedrohungen für Coruscant von seinem Büro, ganz egal, ob sie von Einzeltätern oder von Angehörigen der Separatisten ausgingen, bekämpft werden würden.[4] Mit einer Schlagzeile betreffend des überraschenden Auftritts von Graf Dooku in der Gree-Enklave wurde Isard ein weiteres Mal in den Nachrichten nach einer Pressekonferenz zitiert, um hier klarzustellen, dass die Anwesenheit des ehemaligen Jedi zwar bestätigt sei, seine Absichten jedoch im Dunkeln lägen.[5] Ein weiterer Zwischenfall, bei dem eine Demonstration von Senatswächtern aufgelöst wurde, sorgte kurz darauf für einige Unruhe, doch wie Isard in den Nachrichten betonte, stellten die Demonstranten ein Sicherheitsrisiko dar, und man intendiere in keinster Weise, ihre Persönlichkeitsrechte zu beschneiden.[6] Nicht lange nach diesem Vorfall brach in der Schlacht von Geonosis der Klonkrieg aus. Isard entwarf in diesen stürmischen Zeiten eine Aufklärungseinheit, die die immer weiter abnehmende Zahl der ARC aufstocken sollte. Die Shadowtrooper gaben sich häufig als Kopfgeldjäger aus, um ihre verdeckten Operationen durchzuführen und wichtige Informationen zu beschaffen, und übernahmen so ihre Aufgabengebiete. [7]

Zweieinhalb Jahre nach Geonosis kam es zu einem Schlag der Separatisten bei Praesitlyn, auf den eine unmittelbare Sitzung in Palpatines Büro mit mehreren Senatoren folgte. Isard stellte nun eine Präsentation zusammen, für die er einige seiner Informationen aus einem Bericht von Zozridor Slayke nahm, der die Separatistenstreitmacht zu diesem Zeitpunkt bereits bekämpfte. Doch aus anderen Quellen zitierte er auch, dass der Oberbefehl der Schlacht vom Separatisten Pors Tonith ausging. Den anwesenden hochrangigen Politikern stellte er im Briefing nun alle wichtigen Details zur Verfügung, die zur Entscheidungsfindung beitragen sollten.[8] Mit der Endphase des Krieges verblieb Isard beim Kanzler auf Coruscant und fungierte an der Seite von Sate Pestage, Mas Amedda und Sly Moore als einer seiner Berater, die auch beim Besuch von Senator Bail Organa und dessen Kollegen aus dem Loyalistenkomitee an seiner Seite weilten. Als dann jedoch General Grievous mit der Flotte der Separatisten Coruscant angriff, verweilten Pestage und Isard trotz der Anweisungen, sich in den Sicherheitsbunker zu begeben, an der Seite des Kanzlers, bis die Jedi Shaak Ti und Stass Allie erschienen und Palpatine in Sicherheit bringen wollten. Ein letztes Mal versuchte Isard, nun mit Pestage und den Jedi an seiner Seite, den Kanzler davon zu überzeugen, sich in die Sicherheitsbunker zu begeben. Grievous persönlich erschien nun jedoch, um Palpatine gefangen zu nehmen, doch dank der Unterstützung der Jedi gelang ihnen eine schnelle Flucht aus dem Apartmentkomplex Republica 500, wobei eine Gefangennahme des Kanzlers nicht unterbunden werden konnte.[9] Bei der gefeierten Rückkehr des Kanzlers von der Gefangenschaft auf der Unsichtbaren Hand erhielt Isard Meldung vom Treffen einiger Senatoren mit dem Frachter Stellar Envoy. Normalerweise wäre dies kein Problem gewesen, doch da die Jedi J'oopi Shé ebenfalls zugegen war, kam diesem Treffen besondere Aufmerksamkeit zugute, da man viele Operationen der Jedi unterbinden wollte. Isard entsandte eine Einheit Schocktruppen, um das Treffen unter einem Vorwand zu unterbinden, aber kaum waren die Klone dort eingetroffen, gab es von Fang Zar und dessen Kollegen keine Spur mehr. Isard setzte jedoch Prioritäten fest und beauftragte einige ARCs mit der Verfolgung des Frachters.[10]

Diener des Imperators

Mit der Ausrufung des neuen Imperium kurze Zeit darauf zählte Armand immer noch zu Palpatines engsten Beratern, auch wenn von Bail Organa bezweifelt wurde, dass er über die wahre Identität des Imperators als Sith-Lord Bescheid wusste.[11] In den Anfangstagen organisierte er eine ganze Welle von Verhaftungen im alten Senat, der viele Unterzeichner der Petition der Zweitausend, darunter auch Greibleibs, Tanner Cadaman und Ivor Drake, zum Opfer fielen.[12] Schon zuvor hatte er Abhörstationen im Senatsgebäude installiert.[13] arbeitete er auf der Suche nach Überlebenden der Order 66 und der Jedi-Säuberung im alten Jedi-Tempel auf Coruscant. Mit einem Abstecher von Darth Vader, dem Stellvertreter des Imperators, wurde ein Einbruch ins System des Tempels gemeldet, den Isard direkt an Vader weiterleitete. Wie er seinem Vorgesetzten berichtete, war der Einbruch durch den Jedi-Sender der verstorbenen Zabrak Bol Chatak erfolgt und stammte aus dem Jaguada-System, sodass schnell die dortige imperiale Garnison kontaktiert werden konnte. Nachdem diese Einheit jedoch versagte, bat Isard seinen Kollegen Mas Amedda, Palpatine von diesem Vorfall zu berichten.[11] Mit dem enormen Machtzuwachs, den Isard mit dem Imperium erhielt, begann er die Ausbildung seiner Tochter Ysanne, die auch am imperialen Hof aufwuchs, zur Agentin seiner Organisation, wobei sehr viel Wert darauf gelegt wurde, dass sich die junge Agentin ihren Weg ohne die Hilfe ihres Vaters ging.[14] Doch trotz dieser hochstehenden Position waren die Quartiere der Isards im Imperialen Palast mit einem geheimen Netzwerk an Gängen ausgestattet, die genutzt wurden, um den Geheimdienstleiter zu überwachen und auszuspionieren.[15] Da das neue Imperium jedoch nicht von allen Bewohnern der Galaxis mit Wohlwollen erachtet wurde, musste Isard sich nach Ende der Klonkriege viel mit widerspenstigen Rebellengruppen auseinandersetzen, wobei er hier keine Gnade zeigte. Einer Einschätzung von Senator Garm Bel Iblis zufolge, mit dem er mit Ysanne bei einen imperialen Empfang Bekanntschaft machte, war er aber auch gegen Gruppen vorgegangen, die nichts mit der aufkommenden Rebellenallianz zu schaffen hatten.[16] Viele Verdächtige leitete er aber auch den Inquisitor Treymane weiter.[1]

Einige Zeit vor der Schlacht von Yavin genehmigte Isard einen Anschlag auf Anchoron, der Senator Bel Iblis und dessen Familie mit der Explosion des Treitama-Kongresszentrums töten sollte. Der Anschlag glückte – doch Bel Iblis überlebte im Gegensatz zu seiner Familie. Nichtsahnend entsandte Isard nun seine Tochter zu einem Einsatz auf Darkknell, wo eine Datenkassette mit wichtigen Informationen bezüglich des Todessternprojekts an die Rebellen übergeben werden sollte. Bel Iblis war hier ebenfalls zugegen und verhinderte, dass Ysanne die Daten wieder erbeuten konnte. In einer persönlichen Unterredung mit dem Imperator erwirkte Isard, dass seine Tochter für ihr Versagen nicht exekutiert werden würde, was er ihr bei einer persönlichen Unterredung auch mitteilte. Hier offenbarte ihm Ysanne jedoch, dass sie Beweise für seinen Verrat am Imperium erhalten und dem Imperator zur Verfügung gestellt habe. Kaum hatte Isard den Schock verkraftet, wurde er von imperialen Ehrengardisten abgeführt.[16] Angeblich war es Ysanne, die ihn exekutierte.[17], während es anderswo heißt, dass der Imperator ihm keine Stunde später persönlich das Leben nahm.[14] Fest steht jedoch, dass Ysanne nach seinem Tod vom Imperator die Leitung des Geheimdienstes übertragen bekam und auch nach der Schlacht von Endor in dieser Position blieb.[17] An der Seite seiner Tochter war er im Jahr 7 NSY im Galaktischen Museum vertreten.[18]

Hinter den Kulissen

Quellen

Einzelnachweise


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