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Brentaal4

Brentaal IV, ein Beispiel für Typ I.

Als Atmosphäre bezeichnet man die Zusammensetzung aus Gasen, die einen Planeten, Mond oder größeren Asteroiden umgeben kann, jedoch besitzen nicht alle Planeten eine Atmosphäre. Sie bildet eine Hülle um den jeweiligen Himmelskörper und wird von der Gravitation gehalten. Raumschiffe sind für gewöhnlich mit Sensoren ausgestattet, die es den Piloten erlauben, sich die Atmosphäre eines Planeten vor der Landung anzeigen zu lassen.

Atmosphären werden in fünf unterschiedliche Klassen unterteilt, die darauf hinweisen, ob sie eine Gefahr für mögliche Besucher darstellen. Diese Unterteilung wurde vom Galaktischen Imperium eingeführt.

Atmosphärentypen

Typ 0 (keine)

Die erste Kategorie bilden Planeten, die über keinerlei Atmosphäre verfügen. Typischerweise neigen Welten dieser Art dazu, hinsichtlich ihrer Temperatur stark zu schwanken, da es keine Atmosphäre gibt, um die Sonnenenergie auf der Tagesseite zu filtern und Hitze auf der Nachtseite zu halten. Menschen und ähnliche Spezies müssen Schutzanzüge tragen, allein schon, um zu überleben. Isen IV ist ein Beispiel für einen solchen Planeten.

Typ I (atembar)

Atmosphären des Typs I sind für Menschen und die meisten ähnlichen Lebewesen und damit für die überwiegende Zahl aller Spezies atembar, weshalb sie generell als atembar eingestuft werden. Die Atmosphäre ist ein Sauerstoffgemisch, das zu angemessenen Mengen aus Sauerstoff, Kohlenstoff, Stickstoff und anderen Gasen besteht. Planeten mit Atmosphären dieses Typs beherbergen für gewöhnlich Leben.

Ein Beispiel für einen Himmelskörper mit einer Atmosphäre dieses Typs ist Javin.

Typ II (Atemmaske empfohlen)

Fiolla in PriorityX

Auditor-Generalin Fiolla trägt eine Atemmaske auf Abo Dreth.

Planeten des Typs II können durchaus Leben beherbergen. Besuchern werden dennoch Atemmasken empfohlen, auch wenn diese nicht zwingendermaßen und nicht im Falle jeder Spezies notwendig sind. Die Atmosphäre weist einen leichten Mangel an Sauerstoff oder unübliche Gase oder Verunreinigungen auf. Wird keine Atemmaske verwendet, kann dies innerhalb weniger Stunden zu einer Verlangsamung der Gehirnaktivität, verlangsamten Reflexen und ähnlichen Schäden bei der betroffenen Person führen, jedoch sind viele Spezies dazu imstande, diese Atmosphäre ohne Probleme zu atmen. Planeten dieses Typs sind ebenso oft bewohnt, wie die des ersten Typs.

Beispiele von Himmelskörpern mit Atmosphären dieses Typs sind Gelgelar, Sevarcos und Kirtarkin.

Typ III (Atemmaske erforderlich)

Aufgrund einer bestimmten Menge an unüblichen Eigenschaften der Atmosphäre gilt sie als nicht atembar. Atemmasken sind daher für menschliche Besucher unbedingt erforderlich, ebenso für die meisten anderen Spezies. Die Atmosphäre kann hochgiftig sein, oder einfach nicht genügend Sauerstoff aufweisen. Nur sehr wenige Spezies sind imstande, ohne Probleme zu atmen, zu diesen gehören meist nur die einheimischen Lebewesen. Planeten dieses Typs sind häufig bewohnt.

Typ IV (Schutzanzug erforderlich)

Atemmasken reichen auf Planeten mit derartiger Atmosphäre nicht aus. Menschen und ähnliche Spezies müssen Schutzanzüge tragen. Diese sind unbedingt erforderlich, da die Atmosphäre nicht nur giftig, sondern auch umgehend reaktiv ist, womit Schäden sofort eintreten. Atmosphären dieses Typs sind oft leicht entflammbar, oder sogar hoch explosiv. Die meisten Gasgiganten fallen in diese Kategorie, Bespin bildet eine Ausnahme.

Quellen

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