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„Ein imperialer Suchdroide.“
— Leia Organa entdeckt einen Viper Probot (Quelle)

Als Aufklärungsdroiden, Suchdroiden, Spähdroiden oder auch Sondendroiden wurden kleine, repulsorbetriebene Droiden bezeichnet, die als Späher und Aufklärer von militärischen Einheiten und Privatpersonen eingesetzt wurden.

Beschreibung und Technik

Aufklärungsdroiden wurden von militärischen Truppen meist dazu eingesetzt, um sich hinter feindliche Linien zu schleichen und die Taktik des Gegners auszuspähen. Doch auch von Schmugglern, Söldnern und Kopfgeldjägern wurden sie eingesetzt, um die Konkurrenz zu bespitzeln oder eine Zielperson zu verfolgen.[1] Sie waren im Normalfall nicht größer als ein menschlicher Kopf und besaßen auch eine ähnlich runde Form. Meist in grau oder schwarz gehalten, fielen die Droiden in industriellem Gelände wenig auf. Um auch in primitivem Gelände unerkannt zu bleiben konnten sie auch umlackiert werden, da dies aber oft zu umständlich war, hielten sie sich so gut wie möglich im Hintergrund.[7] Die Droiden waren mit einer gewissen Eigenintelligenz ausgestattet, um zu entscheiden, wann der geeignete Zeitpunkt und wo der geeignete Ort war, um die Ziele zu beschatten. Dennoch waren sie nicht immer vorsichtig genug, sodass sie entdeckt und zerstört wurden. Da Aufklärer aber in Massen hergestellt wurden, war dies für den Besitzer kaum ein Problem. Jedoch sind auch einige Modelle bekannt, die nur über eine Fernsteuerungseinheit verfügten und manuell von den Besitzern gesteuert werden mussten.[6]

Ausrüstung

Viper-Probot

Ein Viper Probot - ein hoch technologisierter Spähdroide

Sondendroiden waren für den Erfolg ihrer Mission mit kleinen, leistungsstarken Energiegeneratoren ausgestattet, um auch längere Zeit unabhängig arbeiten zu können. Dieser versorgte ihren Repulsorlift, mit dem sie sich relativ schnell voran bewegen konnten und sie bis zu etwa drei Metern über dem Boden trug. Durch Modifikationen konnte dies jedoch variiert werden.[6] Über einen im Normalfall vereinzelten Primärfotorezeptor konnte der Droide seine Umgebung im Normalsicht-, Ultraviolett- und Nachtsichtmodus wahrnehmen und jede Einzelheit erfassen.[1] Unterstützt wurde er von Scannern und Sensoren, die Lebewesen, eventuelle Feinde und interessante Objekte ananlysierten und zum Zentralprozessor weiterleiteten. Wurde eine Information als zutreffend eingestuft, verfolgte der Droide das Ziel weiter und nahm seine Entdeckungen mit Kameras auf, die durch Langstreckenantennen an die Besitzer weitergeleitet weitergeleitet wurden, begleitet von den bereits gesammelten Daten. Über diese Antennen empfing der Droide auch weitere Befehle, die seine Mission ändern oder stoppen konnten. Ansonsten arbeiteten Aufklärer überwiegend unabhängig.[5]

Aufklärungsdroiden waren meist unbewaffnet, um keine Aufmerksamkeit zu erregen, und, da sie Waffen meist auch nicht benötigten. Dennoch waren einige Droiden mit einem kleinen Blaster ausgerüstet, um sich bei Entdeckung zu verteidigen und den Rückzug zu sichern.[5] Dieser war jedoch meist ebenfalls getarnt, um nicht herauszustechen, was jedoch auf die Schlagkräftigkeit und Zielgenauigkeit wirkte. Aufklärungsdroiden konnten auch zu Attentäterdroiden umfunktioniert werden, indem man ihnen einen Selbstzerstörungsmodus implantierte. Dieser konnte bei Bedarf von dem Droiden selbst oder von einem externen Computer gezündet werden, um Gebäude zu beschädigen oder Menschenmassen aufzureiben. Er konnte jedoch auch dafür verwendet werden, den Droiden zu zerstören, um Beweise und Daten vor Feinden zu vernichten.[7]

Geschichte

In den frühen Tagen der Galaktischen Republik wurden die ersten Suchdroiden von Galalloy Industries produziert, die die neu entwickelte Technologie nutzte, um auch in unwirtlichere Bereiche der Galaxis vorzudringen und diese zu erforschen. Galalloy nutze die Droiden vorwiegend, um Planeten und Asteroiden nach verwertbaren Materialien wie Metallen abzusuchen.[1] Später waren Aufklärer, sowohl Organismen als auch Droiden, in der Geschichte der Galaxis für so manchen Krieg entscheidend. Da die Kriegsherren und Offiziere jedoch erkannten, dass Droiden viel effizienter und unauffälliger waren als die meisten Spezies, wurden sie nach und nach von Aufklärungsdroiden verdrängt. Sie wurden weiterentwickelt, oft in getarnter Gestalt verkauft und vielfach eingesetzt, so unter anderem im Großen Galaktischen Krieg. Mit der Zerschlagung des Sith-Imperiums kehrte nach erbittertem Kampf der Sith gegen die Galaktische Republik wieder Frieden ein, wobei viele Armeen verboten oder aufgelöst wurden, wodurch der Einsatz von Aufklärungsdroiden zurückging. Meist nur noch von Privatsammlern oder Verbrechern eingesetzt, wurde die Großproduktion eingedämmt.[8]

Klonkriege

Erst als im Jahr 22 VSY der Klonkrieg begann, wurde die Herstellung wieder aufgenommen, größtenteils von dem Arakyd-Unternehmen übernommen. Durch die Herstellung von beispielsweisedem Prowler 1000 entstand eine lange Reihe von Droiden, die für die Armeen die feindliche Seite ausspähte.[4] Eine hochvertretene Einheit, die Sondendroiden der Separatisten, war eine weit entwickelte Version, die große Beliebtheit erlangte.[5]

Galaktischer Bürgerkrieg

Mark IV

Ein Imperialer Lausch-Droide Mark IV

Nach der Übernahme des Imperiums folgte der Galaktische Bürgerkrieg, in dem auch weiter Aufklärer eingesetzt wurden. Jedoch nahm die Produktion wieder ab, da nur das Imperium noch großflächig Droiden einsetzte, die Rebellen-Allianz setzte auf lebende Spione, wie das bothanische Spionagenetzwerk. Imperiale Offiziere setzten jedoch häufig ferngesteuerte Mark IV Aufklärungsdroiden ein, die sowohl als Späher als auch als Attentäter dienen konnten. Auch einige Wookiee-Krieger setzten diese Droiden ein.[7] Von den Sandtruppen auf Tatooine eingesetzte Lauschdroiden waren ebenfalls vertretene Späher der imperialen Armee. Im weiteren verlauf der Geschichte kamen auch weitere Aufklärer zum Einsatz, jedoch ohne großartige Bedeutung.[9]

Bekannte Aufklärungsdroiden und -modelle

Quellen

Einzelnachweise