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Kanon

Hinweis: Die Rezension bezieht sich auf einen Kanon-Roman!

Moin Jedipedianer,
willkommen zu meiner ersten Rezension hier. Ich habe für euch meinen erst vierten Kanon-Roman gelesen (mit zwei der anderen bin ich allerdings noch nicht durch) und möchte euch hier einen Eindruck davon vermitteln. Ich habe mir den netten Einzelroman Der Erbe der Jedi-Ritter vorgenommen, hier erstmal ein paar allgemeine Infos, bevor ich loslege:

Der Erbe der Jedi-Ritter

Deutsches Cover

  • Star Wars: Der Erbe der Jedi-Ritter wurde von Kevin Hearne geschrieben und erschien im Januar 2015 bei Del Rey in den USA. Die Auflage, die ich rezensieren werde, ist die deutsche eBook-Ausgabe.
  • Die Paperback-Version hat 368 Seiten und wurde von Andreas Kasprzak übersetzt. Sie ist seit dem 16. November 2015 für 9,99 € (Preisempfehlung des Verlags) bei Blanvalet in Deutschland erhältlich.

Für die Bewertung habe ich mir das bewährte System von Ben einfach mal geschnappt, für die, die es noch nicht kennen, ist es hier noch einmal:

Aufbau meiner Rezension/Bewertungskriterien

Kriterium

  • Story
  • Relevanz
  • Leseerlebnis
  • Sprache
  • Schlüssigkeit
  • Zusatzpunkte
Maximale Punktzahl
  • 20
  • 15
  • 30
  • 15
  • 10
  • 10
Maximale Gesamtpunktzahl
100


Die Story

Auf dem Cover sehen wir unseren Protagonisten, den jungen Jedi Luke Skywalker. Er trägt schwarze Kleidung und sieht für mich eher so aus wie in Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter, was ja nicht sein kann, da das Buch zwischen Episode IV – Eine neue Hoffnung und Episode V – Das Imperium schlägt zurück spielt. An den Seiten sind Felsen einer Schlucht oder etwas Ähnliches und man sieht drei TIE-Fighter. Was für Felsen das sein sollen, weiß ich allerdings nicht, das Cover finde ich nicht so optimal und passend. Dieses kleine schicke Buch hat 24 Kapitel und wir dürfen unseren Helden Luke Skywalker auf einem seiner Abenteuer begleiten. Wer nicht immer von den gleichen Helden lesen möchte, sollte hiervon die Finger lassen, wer aber nicht genug bekommt von Geschichten über unseren Lieblings-Jedi, für den ist dieses Buch sicher etwas. Ich mag es nicht gespoilert zu werden und möchte euch daher auch nicht zu viel über den eigentlichen Inhalt verraten, deshalb fasse ich mich hier recht kurz.
Der kleine Luke ist zu Beginn mit R2 auf einer Mission, um einen Kontakt für die Allianz zu gewinnen, welcher später noch kurz vorkommt, aber eigentlich von wenig Bedeutung ist. Danach ist er auf einer weiteren Mission, allerdings nur um das Schiff Wüstenjuwel von Nakari Kelen, die ihn auf seiner eigentlichen Mission dann auch begleitet, aufzurüsten, interessant, aber auch eher unwichtig. Bei der eigentlichen Mission sollen die beiden dann eine Kryptographin aus den Händen des Imperiums befreien, im Gegenzug ist diese bereit, den Rebellen mit ihren Fähigkeiten zu helfen. Zu zweit und später zu dritt (oder zu dritt und später zu viert, je nachdem, ob man R2 mitzählt ;-)) machen sie sich dann auf ein kleines Abenteuer. Mehr möchte ich dazu jetzt erstmal auch nicht sagen. Insgesamt schön zu lesen, auch da die wirklich etwas langweiligen Passagen eigentlich immer recht kurz waren. 17 von 20 Punkten

Relevanz
Luke salutiert

Für die Geschichte der Rebellen ist dieses Buch eigentlich völlig unbedeutend, ziemlich wichtig aber für die Charakterentwicklung unseres jungen Lukes. Diese Geschichte ist ein wichtiger Baustein für ihn und seine Entwicklung zum Jedi, wo ja der Titel schon drauf verweist. Hier vertieft Luke sein Verständnis für die Macht und das ohne einen ihn anleitenden Jedi. Für das Geschehen in der Galaxis und das große Ganze wenig bedeutend, für unseren Jedi als Individuum aber dafür umso wichtiger. 12 von 15 Punkten

Leseerlebnis

Anfangs fand ich das Buch weder sehr interessant, noch besonders uninteressant, trotzdem wird es erst ab dem ersten Drittel wirklich spannend. Es gab einen klaren Handlungsstrang: Immer Luke hinterher. Man verfolgt in diesem Buch wirklich nur, was er erlebt und das auch aus einer schönen Ich-Perspektive erzählt, mit vielen interessanten Gedankengängen des anstrebenden Jedi. Für mich reicht es vollkommen, komplex wird die Handlung aber eigentlich nie wirklich. Das Buch ist simpel gehalten, gewährt uns aber tiefere Einblicke in den Charakter von Luke. Abzüge muss es hier aber geben für Fehler wie General Ackbar statt Admiral Ackbar an einer Stelle oder Rechtschreibfehler wie "Erwzo". Eine komplizierte und komplexe Handlung kann man also nicht erwarten, was ja aber auch ganz praktisch sein kann bei den sonst teilweise so komplexen Handlungssträngen. 23 von 30 Punkten

Sprache

Wie schon gesagt, ist dieses Buch in der Ich-Perspektive verfasst und zwar aus Lukes Sicht. Dies brachte mal etwas Abwechslung und man konnte sich stärker und besser in ihn hineinversetzen und mit ihm mitfühlen. Dies insbesondere durch Lukes Gedankengänge, die mal kürzer und mal länger waren. Ansonsten fällt das Buch sprachlich aber weder positiv, noch negativ irgendwie weiter auf. 13 von 15 Punkten

Schlüssigkeit

Der Fokus liegt bei diesem Buch natürlich beim jungen Luke, er hat den Todesstern zerstört und erledigt nun Missionen für die Rebellion. Mir hat die Darstellung seines Charakteres wirklich sehr gut gefallen, man erkennt in ihm einfach den Farmerjungen von Tatooine, er ist jung und naiv und er lernt tägliche neue Dinge. Man erkennt den Luke aus Episode IV – Eine neue Hoffnung am Anfang, der sich im Verlaufe der Geschichte aber auch merklich weiterentwickelt, aber eben auch nicht unrealistisch schnell, sondern Stück für Stück, immer ein klein bisschen mehr. Als weitere Person steht dann nur noch Nakari Kelen Vordergrund, eine neue Person, die einem gleich sympathisch ist. Ihr Charakter ist gut erkennbar und auch hier sieht man eine deutliche Entwicklung, ebenso in der Beziehung der beiden. Dies ist ein meiner Meinung nach besonders gelungender Aspekt, man hat sich auf wirklich arg wenige Charaktere konzentriert, diese und ihre Beziehungen aber dafür sehr gut umgesetzt, so dass man sich leicht und gut in die Charaktere hineinversetzen kann. 9 von 10 Punkten

Zusatzpunkte

Ich habe die Charakterentwicklung nun ja schon genug gelobt, daher gehe ich nochmal auf das Buch im Allgemeinen ein. Es ist nicht das spannendste, was ich je gelesen habe, aber ich hab auch schon schlechteres gelesen, es ist ganz einfach stabil. Der Stil mit der Ich-Perspektive gefiel mir aber sehr gut und hat das ganze persönlicher werden lassen. Schön fand ich auch, dass der Fokus nur auf wenigen lag, dafür aber ja sehr erfolgreich. 4 von 10 Punkten

Kevin Hearnes Star Wars: Der Erbe der Jedi-Ritter erhält von mir
7.8 von 10 Punkten!

Ein schöner kleiner Einzelroman und ich hoffe für euch auch eine schöne Rezension. Die letzten hat Ben ja alle verfasst, deshalb würde ich gerne wissen, ob euch die Rezension so gefallen hat und was ich noch besser machen kann? Habt ihr das Buch auch gelesen? Wie gefällt es euch so?
Ich habe euch meine Meinung zu dem Buch hier präsentiert, aber wie steht es um die von euch, die es auch gelesen haben? Eure Meinung interessiert mich auch, deshalb dürft ihr hier bei der Umfrage gerne auch eure Meinung zu dem Buch abgeben. ;-)

Bewerte „Der Erbe der Jedi-Ritter“ in Punkten:
 
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Die Umfrage wurde am 7. Juni 2017 um 20:55 erstellt. Bisher haben 5 Nutzer abgestimmt.

Vielen Dank fürs Lesen und ich freue mich auf eure Meinung zum Buch und Kritik zur Rezension in den Kommentaren oder in den Diskussionen!

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