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Liebe Leser und Kollegen,
heute wird mir die Ehre zuteil, meinen Beitrag zur Top-10-Blogreihe zu leisten. So möchte ich euch heute zehn der meiner Meinung nach größten Feldherren, Strategen und Militäroffiziere in der galaktischen Geschichte vorstellen.

Platz 10: Xim der Despot

„Xim der Despot ist der berühmteste Eroberer aus prärepublikanischer Zeit.“
— Historischer Rat der Neuen Republik (Quelle)

Xim wurde als Sohn von Xer VIII auf dem Planeten Argai geboren. Schon als Jugendlicher tat er sich als Kriegsherr hervor. Im Holzpalast von Pasmin ließen seine Soldaten niemanden am Leben, die königlichen Barken von Eibon ließ er in die Ihala-Spirale treiben und er zerstörte die Hohe Kirche von Xo auf Nuswatta, das er dann aus einer Theokratie in eine ihm untergebene Bürokratie umwandelte. Diese so genannte Cronesische Säuberung ließ ein vereintes expansionistisches Königreich von Cron mit einer kampferprobten Sternenflotte entstehen. Xim zog gegen Desevro, um es niederzureißen, ließ sich aber vom militärischen Herrscher dieses Planeten, Maslovar Tiatiov, davon abbringen... mehr

Kommentar: Xim prägte die Ära vor der Gründung der Galaktischen Republik - also über 25.000 Jahre vor Yavin. Er herrschte über ein großes Reich im Äußeren Rand und zog gegen die Hutten in den Krieg, weil er sich von ihnen zutiefst beleidigt und in seiner Ehre verletzt fühlte. Schon damals zog der Kriegsherr mit Kampfrobotern in die Schlacht. Ich finde, er war der erste, der es verstand, brutale Feldzüge zu führen.

Platz 9: Mandalore der Ultimative

Im Jahr 3996 VSY endete der Große Sith-Krieg mit einer verheerenden Niederlage der Sith und ihrer Verbündeten, der Mandalorianer. Ihr Anführer, Mandalore der Unbezähmbare, fiel bei dem Rückzug aus der Schlacht von Onderon auf dem Dschungelmond Dxun wilden Tieren zum Opfer und wurde von ihnen gefressen. Die Mandalorianer akzeptierten diese Niederlage niemals, sondern zogen sich in der Überzeugung zurück, dass die "letzte entscheidende Schlacht" noch bevorstand und sie eines Tages die Gelegenheit bekommen würden, die Republik und die Jedi doch noch zu besiegen. Schließlich war es Mandalore der Ultimative, der beschloss, die Clans wieder zu vereinen und das Volk zu neuer Größe zu führen. Er nahm die Maske des verstorbenen Mand'alor an sich und ernannte sich selbst zum neuen Mand'alor, dem militärischen Anführer aller Clans... mehr

Kommentar: Gesichtslos, wie die meisten Mandalorianer dem Feind entgegentreten, macht auch der letzte Anführer der Taung Eindruck. Durch seine Reformen war es der mandalorianischen Kultur möglich, zu überleben, egal was passiert, denn seit ihm durfte jeder, der sich als würdig erwies, ein Mandalorianer werden und für seine Armee kämpfen. Wäre Revan nicht gewesen, hätte der Ultimative wahrscheinlich die Galaxis erobern können.

Platz 8: Lord Hoth

„Ich träumte davon, dass ich im Alleingang die Dunkle Seite besiegen und einen Wandel herbeiführen könnte, der die Galaxie verändern würde... Doch die Galaxie hat mich verändert.“
— Lord Hoth über seine Jugend (Quelle)

Wie Hoth in den Jedi-Orden aufgenommen wurde, ist unbekannt, doch der junge Jedi zeigte schnell ein großes Potential im Umgang mit der Macht und dem Lichtschwert. Als Ritter stand er in vielen Kämpfen auf dem Schlachtfeld gegen die Sith und war damals der Überzeugung, dass er allein die Kraft dazu hätte, die Dunkle Seite zu besiegen und die Galaxie dauerhaft von dieser Bedrohung zu befreien. Nach seiner Ernennung zum Jedi-Meister, unterrichtete Hoth viele Schüler im Jedi-Tempel auf Coruscant in der Kunst des Krieges, darunter Tal, Dree Vandap und seinen Padawan Johun Othone. Während seiner Zeit als Lehrer im Tempel freundete sich Hoth mit dem Jedi Pernicar an, der im Laufe der Jahre zu einem treuen Freund und Berater des Jedi-Meisters wurde... mehr

Kommentar: Abgesehen von den Klonkriegen gab es nur wenige Zeiten, in denen Jedi Krieg führten. Lord Hoth kommandierte die aus Jedi bestehende Armee des Lichts während der Neuen Sith-Kriege. Ihm wird zwar nachgesagt, dass er als General nicht allzu gut darin war, große Streitkräfte zu befehligen, aber seine Erfolge sprechen am Ende für ihn. Mutig sah er dem Tod am Ende ins Auge.

Platz 7: Jacen Solo/Darth Caedus

Jacen Solo, später unter dem Namen Darth Caedus bekannt, war ein menschlicher Jedi-Ritter und der älteste Sohn von Han Solo und seiner Frau Leia Organa. Er war der Bruder von Anakin Solo, sowie der Zwillingsbruder von Jaina Solo. Jacen hatte schon während seiner Zeit im Jedi-Praxeum seines Onkels Luke Skywalker viel über das Verhalten von Tieren gelernt und entwickelte deshalb eine starke Empathie für andere Lebewesen. Seine Schwester Jaina hatte eine enge Beziehung zu ihm, sowohl als seine Schwester, als auch durch eine Verbindung in der Macht. Ähnlich wie sein Onkel Luke Skywalker galt er als sehr stark in der Macht, was auf die Verwandtschaft mit seinem Großvater Anakin Skywalker zurückzuführen ist. Er selbst hatte später eine Beziehung zu Tenel Ka mit der er zusammen eine Tochter, Allana, hatte. Beide kannten sich bereits während ihrer Ausbildung im Jedi-Praxeum, wo sie an der Seite von Jaina und Lowbacca gegen die Schattenakademie und die Allianz der Vergessenen kämpften... mehr

Kommentar: Auch wenn er mir total unsympathisch ist, muss man ihm zugestehen, dass er ein wirklich guter Anführer von Soldaten war. Sein Fall zur Dunklen Seite tat dem auch keinen Abbruch. Er sah stets die Schritte seiner Gegner voraus und setzte seine Truppen schlau ein.

Platz 6: Anakin Skywalker/Darth Vader

„Wenn Ihr nicht auf meiner Seite steht, dann seid Ihr mein Feind.“
— Anakin bei seinem Duell mit Obi-Wan auf Mustafar. (Quelle)

Anakin Skywalker, später unter dem Namen Darth Vader bekannt, war der Sohn von Shmi Skywalker, der Ehemann von Padmé Amidala und der Vater von Luke Skywalker und Leia Organa Solo. Entdeckt wurde er von Qui-Gon Jinn auf dem Wüstenplaneten Tatooine und nach dessen Tod wurde er von Obi-Wan Kenobi zum Jedi ausgebildet. Er galt als der Auserwählte, der nach einer alten Prophezeiung der Macht das Gleichgewicht zurückgeben würde. In den Klonkriegen war er einer der geschicktesten und berühmtesten Jedi-Ritter, und einer der besten Piloten der Galaxis sowie ein Jedi-General der Klonkrieger, welcher in der gesamten Galaxis als Held galt. Seine Eigenwilligkeit, seine Arroganz und seine Angst vor Verlust ermöglichten es dem Sith-Lord Darth Sidious, Anakin auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen. Auf diese Weise wurde er zu dem Sith Darth Vader. Sidious löschte jedoch nicht alles Gute in ihm aus, und darum war es Luke Skywalker später möglich, seinen Vater zu bekehren und ihn auf die helle Seite zurückzuholen... mehr

Kommentar: Einer der wohl furchteinflößendsten Kommandanten seiner Zeit. Vor seiner Transformation war Anakin ein umsichtiger, aber waghalsiger Militäroffizier für die GAR, doch nachdem er zu Vader wurde, schlug er die Feinde des Imperiums mit eiserner Hand nieder. Wer seinen Namen hörte, erzitterte - und das sagt schonmal viel über seine Art aus.

Platz 5: Wilhuff Tarkin

Tarkin entstammte der alten, einflussreichen, gleichnamigen Militärdynastie von Eriadu. Sein ebenso ehrgeiziger Cousin Ranulph Tarkin war eine Zeit lang Senator von Eriadu. Ohne Erlaubnis zog er in die Schlacht, musste jedoch herbe Verluste hinnehmen und starb. Der Einfluss der Tarkins sorgte jedoch dafür, dass er der Galaxis als Held in Erinnerung blieb. Tarkin selbst war ebenfalls beim Militär als Eriadu noch zu den sogenannten Fernen Regionen gehörte. Ab ca. 33 VSY bekleidete Tarkin das Amt des Vizegouverneus von Eriadu. Der damalige Oberste Kanzler Valorum residierte in seiner Villa am Meer, während eines Kongresses über die Besteuerung der Handelsrouten... mehr

Kommentar: Wenn man aus einer Familie aus Militaristen stammt, wie soll man dann nicht zu einem genialen Feldherrn werden? Tarkin war bereit, wirklich sehr unethische Dinge zu tun, wie beispielsweise die Vernichtung ganzer Planeten und Völker. Sein Verstand arbeitete unglaublich exakt und er kannte viele Tricks in der Kriegsführung sowie in der Politik.

Platz 4: Gial Ackbar

Ackbar wurde auf Mon Calamari geboren und interessierte sich schon in jungen Jahren für Wissenschaft und Nautik. Nach Beendigung der Schule wählte man den jungen Ackbar zum Vertreter Korrallentiefs im Rat der Mon Calamari in Coral City, einen Posten, den er bis zum Ende der Klonkriege bekleiden sollte. Zwischenzeitlich setzte er sich engagiert für die Erkundung des Weltraums ein. Er war auch maßgeblich an der Schlacht um Mon Calamari beteiligt die mit Hilfe der Jedi Kit Fisto, Anakin Skywalker und Ahsoka Tano sowie der Gungan-Armee von Naboo gewonnen werden konnte. Als Imperator Palpatine im Jahr 19 VSY das Galaktische Imperium ausrief, sollten die Mon Calamari, vormals Mitglieder der Republik, versklavt werden und Ackbar erwies sich bei den Verhandlungen mit dem Imperium als federführend... mehr

Kommentar: Auch wenn er mit nicht gerade sympathisch ist, bleiben eben seine Qualitäten als Anführer einer Streitmacht, egal ob diese gegen ein Imperium oder gegen andere Bedrohungen kämpfen muss. Und selbst wenn er dann mal in eine Falle tappte, tat er sein Bestes, um die Schlacht dennoch heil zu überstehen. Er reagierte nicht überstürzt und plante seine Schritte sehr gut voraus.

Platz 3: Grievous

„Jedi! Ihr seid umzingelt. Eure Truppen sind dezimiert. Schließt Frieden mit der Macht, denn dies ist Eure letzte Stunde. Doch Ihr sollt wissen, dass ich, General Grievous, nicht vollkommen ohne Gnade bin. Ich werde Euch den Ehrentod der Krieger gewähren; bereitet Euch vor!“
— Grievous zu den Jedi auf Hypori, bevor er sie angriff. (Quelle)

Unter dem Namen Qymaen jai Sheelal wurde Grievous auf dem Planeten Kalee geboren. Kalee war eine vom andauernden Krieg geschwächte Welt, die von einem reptilienartigen Volk bewohnt und regiert wurde. Die Einheimischen des Planeten kämpften lange Zeit im so genannten Huk-Krieg gegen den Verlust ihres Heimatplaneten, der ihre ganze Existenz bedeutete. Sie lebten unter komplett anderen Verhältnissen, da sie die galaktische Rechtsprechung, die in den Inneren Rändern der Galaxis herrschten, nicht kannten. Dort wuchs Qymaen jai Sheelal zu einem geschickten und barbarischen Mann heran, der durch sein Aufwachsen in Kriegszeiten zunehmend kritisch über fremde Kulturen herzog und somit einen argwöhnischen Hass gegenüber Fremden entwickelte... mehr

Kommentar: Der Bankenclan wollte ihn wegen seiner brutalen Art! Noch bevor er zu einem Cyborg wurde, war er bereits ein Kriegsheld und großer Anführer auf seinem Heimatplaneten. Hätten die Jedi nicht eingegriffen hätte er womöglich die Huk ausgerottet. Und später war er sogar dazu fähig, selbst Jedi zu töten und führte Milliarden von Kampfdroiden gegen die Republik. Wenn das nicht BRUTAL gut ist ... Da kann man schon mal von seiner selbstüberschätzenden Art absehen.

Platz 2: Hurst Romodi

Hurst Romodi wurde auf dem relativ unbekannten Planeten Matacorn geboren, der im Lambda-Sektor des Mittleren Randes der Galaxis liegt. Romodi wurde dort sehr berühmt, als er die planetaren Verteidigungskräfte zum Sieg gegen die Aqualishaner von Ando führte, die sich von der Republik lossagten und den Galaktischen Senat verließen, um ihren eigenen Weg zu gehen. Durch diese Tat wurde er während der Klonkriege von der Galaktischen Republik entdeckt und zu einem der ersten nicht geklonten Kommandanten von Klonkrieger-Trupps gemacht. Im Dienste der Republik wurde er für seine Anstrengungen auf Peldon Minor, Tulatharri Junction und Mygeeto ausgezeichnet. Als die Galaktische Republik im Jahre 19 VSY vom neuen Imperator Palpatine, der sich zuvor noch als ungefährlicher Oberster Kanzler ausgab, gestürzt und zum ersten Galaktischen Imperium umstrukturiert wurde, schloss sich Romodi dieser Bewegung an und wurde zum General der Imperialen Armee ernannt. ... mehr

Kommentar: Dieser Mann war nicht nur ein sehr erfolgreicher Feldherr, sondern opferte sogar seine Gesundheit, um Schlachten für das Imperium zu gewinnen. Wer außer ihm könnte sonst noch eine Armee koordinieren, wenn er in einem Bacta-Tank schwebt und nichts sehen kann? Einfach ein toller Charakter, finde ich.

Platz 1: Thrawn

„Ich kann nur sagen, dass ich der jüngste Chiss bin, der je zum Commander ernannt wurde.“
— Thrawn zu Darth Sidious (Quelle)

Thrawn war ein Proband der Mitth-Familie und der jüngste Chiss, der je zum Commander ernannt wurde. Er kommandierte die zweite Voraustruppe der Vorgeschobenen Verteidigungsflotte. Sein Flaggschiff war die Springhawk. Als die Schmuggler Jorj Car’das, Dubrak Quennto und Maris Ferasi durch eine Fehlfunktion des Hyperantriebs in das Reich der Chiss kamen, wurden sie von dem Hutt Progga verfolgt, der sie und später die Chiss beschoss. Thrawn griff deshalb Progga an und zerstörte sein Schiff. Er nahm Jorj, Dubrak und Maris mit an Bord seines Schiffs, der Springhawk, und brachte sie zu seiner Basis, Crustai. Thrawn bat Jorj, ihm Basic, die Hauptsprache der Galaktischen Republik, beizubringen und ihm im Gegenzug Cheunh, die Sprache der Chiss, beizubringen. Kurz darauf kam es zu einem Gefecht gegen die Vagaari, eine kriegerische Nomadenspezies. ... mehr

Kommentar: Thrawn war einfach ein Genie, wenn es um Strategie und Flottenmanöver ging. Ich mag seine kühle, berechnende Art und wie er seine Feinde studiert, bevor er einen Angriff wagt. Die Neue Republik hatte wirklich ihre Schwierigkeiten mit seinen Taktiken, denn er wusste seine begrenzten Schiffe gut einzusetzen.

Nun hoffe ich, dass ich euch einige tolle Persönlichkeiten vorstellen konnte, vielleicht auch einige, die ihr noch nicht kanntet. Wenn ihr jetzt sagt, ihr kennt aber noch den ein oder anderen unvergesslichen Feldherren, den ich hier nicht aufgeführt habe, dann schreibts doch einfach in die Kommentare unten. Über euer Feedback würde ich mich sehr freuen.

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