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BKL-Icon Dieser Artikel behandelt den Piloten der Renegaten-Staffel; für andere Bedeutungen siehe Jace (Begriffsklärung).
„Wenn man Deflektorschilde mit Selbstbewusstsein laden könnte, wären Sie unverwundbar.“
— Wedge Antilles zu Bror Jace (Quelle)

Bror Jace war ein großgewachsener, blauäugiger und blonder Mensch, der von dem Bacta-Planeten Thyferra stammte. Im Laufe seines Lebens wurde er Pilot der Renegaten-Staffel und war maßgeblich an der Vorbereitung zur Schlacht von Coruscant beteiligt.

Biografie

Frühere Jahre

Über Brors Kindheit ist nur wenig bekannt, im Laufe des Erwachsenwerdens muss er allerdings eine Leidenschaft für das Fliegen entdeckt haben. Er wuchs in einer Familie auf, die in direktem Kontakt zur Zaltin Corporation stand. Die Zaltin Bacta Gesellschaft war Teil des Bacta-Kartells und dementsprechend reich und von bedeutender Wichtigkeit für die Galaxis. Nicht nur Fliegen war seine Freizeitbeschäftigung, sondern auch die Unterstützung des Unternehmens auf seinem Heimatplaneten.[1]

Pilot der Renegaten-Staffel

„Ich trat aus einer ganzen Anzahl von Gründen in die Renegaten-Staffel ein, nicht zuletzt, um die Parität zwischen Zaltin und Xucphra zu wahren.“
— Bror Jace (Quelle)

Als sich im Jahre 6 NSY die renommierte Renegaten-Staffel restruktierte, wurden Piloten und einflussreiche Personen aus verschiedenen Welten rekrutiert. Nach der Ausrufung der Neuen Republik wurden vor allem bekannte Personen, die aus den wichtigsten Unterstützerwelten der Rebellen-Allianz stammen, aufgenommen. Obwohl Bror Jace natürlich auch hervorragende Fähigkeiten hatte, war dies sicherlich ein Hauptgrund den Eintritt in die Staffel erhalten zu haben. Durch seinen ununterbrochenen Ehrgeiz konzentrierte er sich nicht nur zunehmend auf die Trainingseinheiten, sondern entwickelte auch eine starke Rivalität zu Corran Horn, der ebenfalls über einige außergewöhnliche Fähigkeiten zu verfügen schien. In ihrem Streben waren sie sich ähnlicher, als sie vermutlich jemals eingesehen hätten.[1]

Gegen Ende des harten Trainings auf dem Planeten, flog die gesamte Staffel im Flugsimulator die Erlösungs-Übung. Die Piloten der Renegaten-Staffel gaben diesem Test auch den Namen „Requiem-Szenario“. Dabei setzte der Sternzerstörer Kriegslist nur vier TIE-Jäger und ein halbes Dutzend TIE-Bomber ein, aber in einer Formation, die es praktisch unmöglich machte, die Korolev, eine corellianische Korvette, zu retten. Bror flog dabei auf Seiten der TIE-Jäger gegen seine Kameraden und verlor in einem Duell gegen Corran seinen TIE-Bomber. Obwohl es praktisch unmöglich war, gewann Corran dieses Szenario, mit neun Abschüssen. Bror musste einsehen, geschlagen worden zu sein und musste seinem Rivalen trotzdem gratulieren. Bei der Übung keine Topplatzierung erreicht zu haben und abgeschossen worden zu sein, stieß ihm schwer auf.[1]

Kennenlernen seiner Kameraden

In der Folge ging Bror zusammen mit den anderen Piloten, außer dem am seinem Raumschiff werkelnden Corran Horn, in die Auszeit. Dabei beglückte er seine Kameraden zwar mit seiner Anwesenheit, doch seine Arroganz schien den anderen Personen wenig zu Gefallen. So jedenfalls wollten andere nicht unbedingt unter seinem Kommando bei späteren Missionen fliegen. Kurze Zeit später sah sich Bror in einem Besprechungsraum einberufen, bei dem ihm erklärt wurde, dass er in die Renegaten-Staffel aufgenommen wurde. Bei dem Gespräch erfuhr Bror, dass Tycho Celchu sein neuer Vorgesetzter wird.[1]

Die erste Übungsmission war auf dem Planeten Folor im dortigen Graben Schweinetrog. Dabei bekamen jedoch alle Piloten einen Vorteil gegenüber Corran Horn eingeräumt, dessen Astromechdroiden Pfeifer Wedge Antilles manipulierte. Dieser verschickte beim Anflug die Daten und Standorte der Ziele an den Rest der Staffel. Als am Ende herauskam, dass Corran trotz gutem Gefühl letzter wurde und gebeichtet bekam, was in Wirklichkeit passiert ist, beschwerte er sich deutlich bei Wedge. Dieser versuchte ihm lediglich die Augen zu öffnen, dass der Erfolg der Staffel vor dem Erfolg des einzelnen stand. Bror war hingegen mit einer guten Bilanz aus dem Test gegangen. Generell waren viele Mitglieder überzeugt, dass Bror und Corran die besten Piloten der Staffel waren. Dabei unterstrich Jace nochmal, dass sein Hauptkonkurrent über die Führungsrolle der Staffel Horn war.[1]

Erste Kampfhandlungen

Anschließend sah sich die Renegaten-Staffel einem Kräftemessen mit einer Y-Flügler-Staffel von Horton Salm gegenüber, bei dem die Renegaten-Staffel ihren Gegenübern deutlich die Grenzen aufzeigten und dabei ein acht-zu-eins Abschussverhältnis hatten. Nach nur einem Monat Ausbildung, normal sind vier bis sechs Monate, wurde die Staffel in den aktiven Dienst nach Talasea versetzt. Die nächste Mission sollte ursprünglich eine Astronavigationsübung sein – eine Einstudierung eines Flugs, bei dem die Spuren verwischt werden, indem der Flug in drei kleine Sprungpunkte aufgeteilt wurde, um dem Galaktischen Imperium nicht den Standort des Basis zu geben - entwickelte sich aber zu einem Gefecht. Die Renegaten-Staffel wurde urplötzlich im Chorax-System aus dem Hyperraum gezogen, da sich dort der Abfangkreuzer Viper befand, der die Schmuggleryacht Mirax Terriks, die Pulsarrochen, verfolgte. Bror und die anderen griffen die imperialen Streitkräfte sofort an. Die Renegaten konnten den Schild des Abfangkreuzers herunterschießen, der daraufhin aus dem Gefecht flüchten wollte. Aus Sicht von Corran war dies unglücklich, da sein deaktivierter T-65 X-Flügler auf dem direkten Sprungkurs der Imperialen lag. Nur durch Tychos schnelle Reaktion, bei dem er seine Zielsensoren mit Corrans X-Flügler verband, konnte Horn zwei der Abfangjäger mit seinem Lenkraketenwerfer abschießen, währenddessen die Viper sich schon hinter der Lichtmauer befand. Andernfalls hätte die Staffel schon zu ihrer Anfangszeit ein bewährtes Mitglied verloren.[1]

Als wenig später ein weiterer Konflikt bei Hensara III ausbrach, wurde die Renegaten-Staffel dort hin beordert. Es gelang ihnen die Black Curs und deren Anführer Dirk Harkness aus einer Notlage zu retten, als die Söldnergruppe mit der Schlacht von Yavin auf Hensara III hatte notlanden müssen. Die Pulsarrochen und die CR90-Korvette Eridain begleiteten die Staffel. Der imperiale Strike-Kreuzer Verwüstung setzte sechsunddreißig TIEs aus, wovon dreißig direkt auf die Renegaten-Staffel zusteuerten. Obwohl sie zahlenmäßig so unterlegen waren, schafften sie fast schon ein kleines Wunder, da die Renegaten-Staffel ohne Verluste aus der Schlacht hervorging, während nur zwei der imperialen Piloten entkamen. Wie fast jeder Pilot hatte Bror ebenfalls eine gute Abschussstatistik.[1]

Sturmtruppenüberfall

Als sie allesamt unbeschadet zurück zu ihrer Basis nach Talasea kehrten, feierten sie diesen besonderen Erfolg ausgelassen. Außer Gavin, der von Jace schikaniert wurde, da er keinen Treffer landen konnte. Obwohl die meisten wohl nichts gegen das Mobbing hatten, beschwerte sich Nawara Ven bei Afyon, Antilles und Celchu. Zu Brors Verwunderung zeigte sich sein Rivale Corran Horn äußerst couragiert in der Sache. Er zog einen Durchschnittswert aus seinen Abschüssen und übertrug diesen an Gavin. Dadurch wurden Gavins Abschüsse auf insgesamt fünf angehoben, sodass schließlich alle drei an der Spitze der Gesamtabschüsse lagen. Ursprünglich hatte aber Bror Jace bereits vier Abschüsse Rückstand auf Horn in der Gesamtwertung, und schoss er auch bei Hensara einen weniger ab wie Corran. Jace wollte trotzdem unbedingt den Titel des besten Piloten der vorangegangenen Schlacht ergattern, da er der Meinung war, mehr vorgenommene, angezielte Jäger abgeschossen zu haben als jeder andere, was Wedge aber als bedeutungslos abstempelte. Jace und Horn wurden zusammen zu den besten Piloten gekürt, die im Anschluss dessen auch eine weitere Abmachung trafen. Auch bei den nächstfolgenden Missionen teilen Gavin und er sich die Abschüsse, wobei der Junge direkt zwischen den Konkurrenzkampf der beiden geriet. Bror schien trotzdem nicht allzu begeistert zu sein, da alle Einschränkungen eindeutig nur seinem Vorteil dienen. Sobald er es für angemessen hielt, würde er auf diesen Bonus verzichten.[1]

Eines Nachts wurde ihr Lager von Sturmtruppen überfallen. Horn und Qrygg konnten einige Truppler überwältigen und schließlich über Umwege Jace wecken. Kurze Zeit darauf erklangen Blasterschüsse, da sich Gavin Darklighter zu früh zeigte. Durch den sehr guten Einsatz der Renegaten, konnten sie die Sturmtruppen Stück für Stück dezimiert werden. Schließlich zeigte die Staffel auch ihre Fähigkeiten mit Blasterkanonen und konnte letztendlich sogar die angebrachten Sprengladungen entschärfen. Für Corran und Gavin sowie Andoorni Hui führte dieses Intermezzo gerade noch am Tod vorbei. Stattdessen mussten sie einige Tage im Bacta-Tank ausharren bis sie geheilt wurden. Weniger Glück hatte dabei Lujayne Forge, die von den Truppen im Schlaf ermordet wurde und beigesetzt wurde. Alle Beteiligten sprachen sich für einen Vergeltungsangriff aus, der bei Vladet lag. Dabei wirkte auch das Verteidiger-Geschwader Horton Salms mit, die von der Renegaten-Staffel eskortiert wurden. Andoorni befand sich aber noch immer für etwa 24 Stunden in einem Bacta-Tank, während für Lujayne kein Ersatz bereit stand. Die Bodenmission wurde ein Erfolg für die Allianz und für die meisten Piloten der Renegaten-Staffel stellte dies eine Genugtuung dar. Das Imperium schickte jedoch Verstärkung, die in Form eines Carrack-Kreuzers und einer Lancer-Fregatte genau im Fluchtvektor der republikanischen Streitkräfte lagen. Corran hatte dabei einen äußerst genialen, aber auch riskanten Vorschlag zu bieten, den Salm letztlich ablehnte. Horn zog ihn jedoch trotzdem durch, weswegen er sich der Befehlsverweigerung schuldig machte. Dieser Einsatz sollte sich jedoch lohnen, denn Horn rettete damit alle Beteiligten das Leben.[1]

Die Schlachten um Borleias

„Wenn es Thyferraner wären, wohl nicht, aber wir haben es mit Imps zu tun. Die reden sich doch immer ein, daß Rebellen flüchten, wenn sie sich nur blicken lassen.“
— Er zu Nawara Ven (Quelle)

Die nächste Operation sollte ein Überfall auf Schwarzmond sein, um den Weg für Coruscant zu ebnen. Die Anklage von Bror Jaces Rivalen Corran Horn wurde fallen gelassen, um ihn mit in die von General Laryn Kre'fey geplanten Angriff auf Borleias nehmen zu können. In der Schlacht um den Planeten sah sich die Renegaten-Staffel einer Falle ausgesetzt. Der planetare Schildgenerator regenerierte sich innerhalb kürzester Zeit vollständig und verfügte nun über eine deutlich höhere Kapazität. Eine planetare Ionenkanone begann derweil mit dem Feuer, als sich zahlreiche Sternjäger des Imperiums auf den Weg Richtung der Eindringlinge machten. Die Neue Republik verlor während des Gefechts Hui und das war bei weitem nicht der einzige Verlust. Als sich die Staffel weiteren Wellen von TIE-Jägern auseinandersetzen musste, bekamen sie jedoch unverhoffte Unterstützung seitens des Verteidiger-Geschwaders, das von der Oberfläche zurückkehrte. Zusammen traten sie eine geordnete Flucht an, um das erlittene Desaster in Grenzen zu halten. Qrygg konnte aufgesammelt werden und später in ein Bacta-Gefäß gebracht werden. Als die übriggebliebenen Piloten auf Noquivzor landeten, erkannte jeder die miserable Bilanz. Über den Droiden Pfeifer erfuhr man schließlich, woher die militärische Zusatzkraft, über die der Planet offensichtlich verfügte, kam - von einer geheimen Basis einer alten Alderaan Biotics-Fabrik, von der selbst das Imperium nicht zu wissen schien, aber der planetare Gouverneur offensichtlich reaktivierte. Admiral Ackbar bewilligte ihnen schließlich einen weiteren Angriff.[1]

Die zweite Schlacht sollte durchgeplanter verlaufen. Angefangen von der Tatsache, dass fast jeder auf den Erkenntnisstand versetzt wurde, einen anderen Planeten anzugreifen als den vorherigen, bis hin zum organisierten Schlag gegen die Schildgeneratoren, bei denen Bodentruppen die Station übernehmen sollten und die Renegaten-Staffel die Verbindungskabel zerstören. Zudem befanden sich Jace und Horn immer noch in ihrem Duell gegeneinander, wobei es bei der Schlacht zum Kopf-an-Kopf-Rennen kam. Mit einem raffinierten Trick ließen sie sich auf die Oberfläche treiben, indem sie einen Meteoritenschauer simulierten. Sie bauten sich vorher zusätzliche Treibstofftanks ein, wodurch sie längere Zeit in der Luft bleiben konnten. Bror merkte vorher korrekterweise an, dass sie ansonsten wohl zu wenig Treibstoff für eine zufriedenstellende Mission gehabt hätten. Mit den vorgegebenen Zielen konnte man die Bodenstation außer Gefecht setzen und somit die Mission erfolgreich zu Ende bringen. Die Renegaten-Staffel musste aber aufgrund von imperialen Verstärkungen den Planeten verlassen. Ihr Erfolg schien aber getrübt worden zu sein, da sich Corran Horn heldenhaft für den positiven Ausgang der Mission zu opfern schien und treibstofflos auf den sicheren Tod wartete. Doch als sie zurück auf Noquivzor ankamen, wurden sie von dem Renegaten positiv mit einer kleinen Überraschungsfeier überrascht, da er von der Pulsarrochen gerettet wurde und diese durch einen schnelleren Hyperraumantrieb vor den anderen in der Basis aus dem Hyperraum austraten. Des Weiteren wurde den übrigen Renegaten ein Streich gespielt, als sie eine falsche Hologrammmeldung aufsetzten, indem Corrans Tod vorgetäuscht wurde. Auch bei Jace und Horns Duell fiel die Entscheidung. Bror Jace gewann mit 21 Abschüssen, mit einem Abschuss mehr als Corran, musste sich aber eingestehen, dass er gegen einen Corran Horn verlor, der seine Abschüsse mit Gavin teilte und zum Ende der letzten Mission kein Treibstoff mehr hatte. Trotzdem war stolz über seine Bilanz.[1]

Augenscheinlicher Tod

„In der Tat. Möchtest du eine Erklärung, wieso ich nicht tot bin?“
— Bror zum überraschten Corran Horn (Quelle)

Für Bror Jace war die vorangegangene Schlacht die letzte in der Renegaten-Staffel, denn er trat aus der Staffel zurück, nachdem die Neue Republik Borleias durch einen zweiten Angriff einnehmen konnte. Bror erhielt die Nachricht, der Familienpatriarch liege im Sterben, weshalb ihm erlaubt wurde nach Thyferra zurückzukehren. Die Renegatin Erisi Dlarit verriet seine Planung an den Imperialen Geheimdienst, woraufhin Brors X-Flügler von dem Abfangkreuzer Viper aus dem Hyperraum gezogen und trotz gegenteiliger Befehle von Ysanne Isard zerstört wurde. Isard plante ursprünglich ihn an Bord ihres Lusankya-Gefängnisses als ein Schläfer gefügig zu machen.[1]

Bei der Renegaten-Staffel wurde durch die Bestätigung Bror Jaces Tod Entsetzen ausgelöst.[2] Später kam aber heraus, dass die Explosion seines Schiffes sein Plan gewesen war. Er täuschte seinen eigenen Tod vor, damit er unbehelligt nach Thyferra zurückkehren und am Bürgerkrieg gegen den rivalisierenden Bacta-Produzenten Xucphra Corporation teilnehmen konnte. Als Jace auf seinen ehemaligen Rivalen Corran Horn traf, war dieser sichtlich überrascht ihn zu sehen, auch wenn Corran nur kurze Zeit vorher auch für Tot gehalten wurde. Bror erklärte zur erst Mirax Terrik seine Geschichte, anschließend nochmal Corran. Jace offenbarte ihm dabei eine bislang verborgene Seite seiner selbst, weshalb er der Renegaten-Staffel beitrat und was er vom Bacta-Kartell hielt. Die Xucphra Corporation favorisierte schon immer das Galaktische Imperium und um bei seinem Kampf gegen das Unternehmen Ernsthaftigkeit einer Demonstration erwecken zu können, brauchte er seine Bekanntheit innerhalb der Staffel. Bror wollte sogar die vertrauliche Information, dass er noch lebte an Corran schicken – ein großer Vertrauensbeweis trotz der Rivalität – doch erreichte ihn zur selben Zeit die Meldung Corrans Tod. Jace hielt sich zwar immer für besser als Horn, vor allem nachdem er mehr Abschüsse gelandet hatte, aber er hatte große Hochachtung vor seinen Fähigkeiten oder seiner Erfahrung.[3]

In der Folgezeit im Kampf gegen die Lusankya unterstützte er die Renegaten-Staffel. Zusammen mit Tycho Celchu wählte er Ziele für Vergeltungsschläge gegen Isard aus, um im Bacta-Krieg seinen Heimatplaneten zu befreien. Schließlich flog er auch als Pilot wieder für seine alte Staffel und half mit seinen Informationen den Krieg zugunsten des Wollens der Republik zu drehen. Seine Verbindung zu den Ashern half den neuen Heilstoff Rycla zu entwickeln, der das Krytos-Virus bekämpfte. Nach der finalen Schlacht von Thyferra und der Kaperung der Lusankya war er beteiligt, wurde er für kurze Zeit von seiner Regierung zum Kommandanten der thyferranischen Raumstreitkräfte ernannt, weshalb er kurze Zeit als Pilot ausfiel. Nach dem Sieg von Thyferra entschied er sich allerdings dagegen, weiterhin für die Renegaten-Staffel zu fliegen und arbeitete stattdessen weiterhin für seinen Heimatplaneten.[3]

Persönlichkeit

Bror Jace war ein gutaussehender, großgewachsene Mensch, der aus sehr wohlhabenden Verhältnissen kam. Dies waren wohl Hauptinitiatoren für seine außerordentliche Arroganz, die er durch sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein ausstrahlte. Entgegen der weitläufigen Meinung ist er dabei aber in noch keine unschönere Situation geraten, die er durch eine andere Ausstrahlung vermieden hätte. Innerhalb der Renegaten-Staffel ging das Gerücht um, dass seine gesamte Familie für ihre Arroganz und Aufsässigkeit bekannt war und daher dieses typische Merkmal fortführte.[1]

Entgegen seiner sonstigen arroganten Präsenz war der Grund seines Beitritts ein anderer, tiefscheinender Grund. Jace war einer Gegner des Bacta-Kartells und der Xucphra Corporation, das weniger aus dem Grund, dass seine Familie Einfluss auf die konkurrierende Zaltin Gesellschaft hatte, als vielmehr für den Kampf für die Einheimischen Vratix. Er brauchte aber die Bekanntheit und den Einfluss, den er durch die Renegaten-Staffel erhielt, um die Ernsthaftigkeit einer Demonstration auszudrücken.[3] Doch den Beitritt dazu erhielt er dadurch, dass die Neue Republik Piloten beider Unternehmen aufnahm, um diese zufrieden zu stellen. Nichtsdestotrotz war Bror weiterhin sehr überzeugt von sich und seinen Qualitäten, hielt er sich selbst für einen der qualitativ besten Piloten der Staffel.[1]

Dabei entwickelte er vor allem eine starke Rivalität zu Corran Horn.[1] Obwohl dabei seine Ausstrahlung weiter von Überheblichkeit gekennzeichnet war, offenbarte Jace Horn später, dass immer große Hochachtung vor seinen Fähigkeiten oder seiner Erfahrung hatte, wenn er sich letztlich als besseren Piloten ansah.[3]

Quellen

Einzelnachweise

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