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Chaf'orm'bintrano, auch unter seinem Kernnamen Formbi bekannt, war ein Aristocra der Chiss, der der Fünften Herrschenden Familie angehörte. Er spielte eine große Rolle in den Ereignissen um das Extragalaktische Flugprojekt, wo er versuchte, dessen Überreste für seine Familie zu beanspruchen. Etwa fünfzig Jahre später, als die damals von Thrawn aus dem Weg geschafften Überreste wieder entdeckt wurden, benutzte Formbi diese, um einen Krieg mit den Vagaari anzuzetteln, da die Chiss-Direktiven einen Präventivschlag verboten. Auch im späteren Schwarmkrieg war Formbi einer der kommandierenden Offiziere.

Biografie

Zerstörung des Flugprojekts

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Das Extragalaktische Flugprojekt

„Ich gehe davon aus, dass er die Überreste der Vagaari-Flotte in Besitz nehmen will. Aber Sie haben recht. Sobald er dieses Schiff hier sieht, wird sich seine Priorität sicher ändern.“
— Thrawn über Formbis Absichten (Quelle)

Als im Jahr 27 VSY, nachdem Commander Thrawn ein angreifendes Vagaari-Schiff besiegt und geentert hatte und dieses zu seiner Basis auf dem Planeten Crustai brachte, erwartete ihn Formbi bereits dort. Er wurde daher im Empfangssaal mit der üblichen Zeremonie begrüßt, woraufhin ihm Thrawn seine Gäste, die republikanischen Händler Jorj Car'das, Maris Ferasi und Dubrak Quennto vorstellte. Formbi zeigte sich jedoch desinteressiert ihnen gegenüber. Er informierte daraufhin die Chiss-Admiralin Ar'alani in seinem Bericht ebenfalls über Thrawns Besucher, bevor diese Crustai besuchte. Als Thrawn kurz darauf ein Vagaari-Schiff sowie das Extragalaktische Flugprojekt, eine Unternehmung aus der Republik, die zum Ziel hatte, andere Galaxien zu erkunden, vernichtete, erfuhr Formbi davon und machte sich, begleitet von einer Gruppe Raumschiffen der Fünften Familie, auf den Weg dorthin. Damit verfolgte er die Absicht, Thrawn zu inhaftieren, da dieser mit dem Angriff gegen die Chiss-Gesetze, die Präventivschläge verboten, verstoßen hatte. Zudem wollte er die Überreste der Schiffe in Besitz nehmen, was der Chaf-Familie im Machtgefüge der Chiss einen großen Vorteil verschaffen würde. Nachdem Formbi im System eintraf, kontaktierte er Thrawns Schiff, die Springhawk, und befahl ihn auf die Chaf Exalted. Da Thrawn, der sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Flugprojekt befand, die Nachricht nicht bestätigen ließ, kontaktierte Formbi Ar'alani und befahl ihr, den sich bei ihr befindenden Thrawn zu inhaftieren. Sowohl Thrawn als auch sein Kollaborateur, Kinman Doriana, der im Auftrag von Darth Sidious ebenfalls an der Zerstörung des Flugprojektes beteiligt war, wurden zu Formbi auf die Chaf Exalted geführt. Er beanspruchte die Besitzrechte an den Überresten des Flugprojektes für sich, jedoch wurde er von Doriana unterbrochen, der selbige für sich in Anspruch nahm, woraus sich eine Debatte zwischen den Anwesenden entwickelte. Diese Zeit nutzen Car'das und Thrass, um das Flugprojekt in den Hyperraum und aus dem Einflussgebiet der Chiss zu manövrieren. Formbi war nicht erfreut darüber und begann bereits, gegenüber Thrawn mit einer Anklage wegen Hochverrats zu drohen, als Ar'alani intervenierte. Sie argumentierte, dass lediglich Thrawns Handlanger die Schuld trugen, woraufhin Formbi dennoch versuchte, Thrawn zu suspendieren. Daraufhin bot dieser ihm einen Handel an, wobei er die Überreste der Vagaari-Flotte erhalten würde. Formbi verließ verärgert den Raum, sah jedoch keine andere Möglichkeit, als darauf einzugehen.[1]

Wiederentdeckung des Flugprojekts

„Sei dir darüber im Klaren, Luke: Dieser Formbi will nicht, dass die Neue Republik etwas damit zu tun hat, zumindest nicht auf offizieller Ebene.“
— Mara Skywalker (Quelle)
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Die Chaf Envoy

Fünfzig Jahre später, im Jahr 22 NSY, entwickelte Formbi einen Plan, um die Vagaari, die noch immer ein Ärgernis der Chiss waren, in einen Krieg zu verwickeln, ohne dabei gegen die Direktive der Chiss zu verstoßen. Da das abgestürzte Extragalaktische Flugprojekt inzwischen in der Redoute entdeckt worden war, sollten die Vagaari mit dessen Technologie geködert werden, um die Chiss anzugreifen, die dadurch legal Krieg führen könnten. Zudem kontaktierte er Voss Parck von Imperium der Hand, um die Namen der beiden mächtigsten Jedi der Neuen Republik zu erfahren – Luke und Mara Skywalker. Formbi lud die beiden ein, das Flugprojekt mit ihm und den Sturmtrupplern der Einheit Aurek-Sieben vom Imperium der Hand zu besuchen. Als ebenfalls der angebliche Botschafter der Republik, Dean Jinzler, in einem Schiff von Jorj Car'das eintraf, führte Formbi ein Gespräch mit ihm, wo er von dem Aussehen der Vagaari erfuhr.
Zusammen mit General Drask begrüßte Formbi kurz darauf die beiden Jedi, als diese die Chaf Envoy betraten. Er bat seine beiden Gäste, seinen Kernnamen zu benutzen und führte sie durch die öffentlichen Bereiche seines Schiffes. Nachdem sie den Eingangsbereich durchquert hatten, dessen Funktion Formbi erklärte, wurden sie jedoch von einer Kommdurchsage der Kommandozentrale unterbrochen. Formbi führte seine Gäste dorthin, wo ein Kommruf eines fremden Schiffes einging, das sich der Chaf Envoy näherte. Die Besatzung stellte sich als Geroons vor und baten darum, die Reise zum Flugprojekt begleiten zu dürfen, angeblich, weil dieses sie einstmals von ihren Sklavenhaltern, den Vagaari, befreit hatte. In Wirklichkeit waren sie jedoch, wie Formbi geplant hatte, die Vagaari, die sich mit diesem Täuschungsmanöver fremde Technologie anzueignen hofften. Formbi erlaubte ihnen daher die Mitreise und stellte den Jedi daraufhin Dean Jinzler vor, während er mit Drask und Captain Talshib ein kurzes Gespräch führte. Formbi erklärte daraufhin den Menschen, dass die „Geroons“ an Bord kommen würden und ließ sie zu ihren Quartieren führen. Schließlich brach die Chaf Envoy zum Flugprojekt auf.[2]

Vorfälle auf der Chaf Envoy

Formbi ließ daraufhin drei Stunden später ein Bankett für seine Gäste auftragen. Jedoch wurden sie dabei von einem ausgebrochenen Feuer unterbrochen, das nahe den Manöverdüsen und dem Treibstofftank loderte, von den beiden Jedi aber gelöscht werden konnte. Einige Tage später rief Formbi seine Passagiere zum Beobachtungsdeck, jedoch nur aus dem Grund, dass die Chaf Envoy die Brask Oto-Kommandostation erreicht hatte, von wo aus sie in die Redoute fliegen würden. Formbi informierte seine Gäste darüber und erklärte, dass nun der schwierige und gefährliche Abschnitt der Reise bevorstehe. Er bat sie darum, zu überlegen, ob sie dieses Risiko eingehen wollten, worin alle übereinstimmten. Da kurz darauf Probleme mit den Steuerleitungen des Schiffes entstanden, überwachte Formbi die Untersuchungen in einem Wartungsflur, wobei sich Leitungskriecher als dafür verantwortlich herausstellten. Von Luke und Mara, die ihn dort aufsuchten, wurde er auf sein Gespräch mit Car'das angesprochen, worauf er jedoch ausweichend antwortete und ihnen erklärte, dass eine schiffsweite Suche nach den Leitungskriechern durchgeführt werden würde. Nachdem die Nachforschungen ergebnislos geendet hatten, wurde ein Geroon – Estosh – vor seinem Schiff von einem Unbekannten angeschossen. Formbi begab sich zum Ort des Geschehens, wo er Luke und Mara kontaktierte, die allerdings auch nichts tun konnten, um Estoshs Wunde zu heilen. Als jedoch Luke Estosh mithilfe der Macht anheben wollte, verhinderte Formbi dies, um die „Geroons“ nicht die Stärke der Jedi erfahren zu lassen und ließ Estosh daher mit einer Chiss-Bahre transportieren. Schließlich erreichte die Chaf Envoy das Extragalaktische Flugprojekt, weshalb Formbi seine Gäste auf die Kommandozentrale rief, wo er ihnen die Lage erklärte, in der sich das zerstörte Flugprojekt befand. Einige Stunden darauf führte er sie auf das Schiff, wo er mit einer Zeremonie begann, um diejenigen zu ehren, die dort ihr Leben verloren hatten. Dabei wurde er jedoch von den beiden Jedi unterbrochen, die gespürt hatten, dass sich noch immer Personen auf dem Schiffswrack befanden. Daher kehrte die Gruppe an Bord zurück, um Ausrüstung zu besorgen und sich umzukleiden, und kehrte eine halbe Stunde später wieder zurück, um das Flugprojekt zu untersuchen.[2]

Die Überlebenden des Flugprojekts

„Sie wollten, dass sie Sie angreifen. Sie haben sie an Bord eines Ihrer Schiffe und in ihre wichtigste Militärbasis eingeladen, in der Hoffnung, dass sie genau das tun, was sie getan haben.“
— Mara Skywalker zu Formbi über seinen Plan (Quelle)

Sie stießen dabei auf ein überlebendes Mädchen, Evlyn Tabory, das sie jedoch in eine Falle führte, sodass Luke, Mara und Drask in einer und der Rest der Gruppe in einer anderen Turboliftkapsel gefangen waren. Formbi versicherte, friedliche Absichten zu hegen, Jorad Pressor, der Hüter der Kolonie, verlangte jedoch, mit Botschafter Jinzler sprechen zu wollen, der eine Freilassung von den Gefangenen bis auf die Jedi und die Sturmtruppler erwirken konnte. Jorad brachte die Gruppe zum Rat, wobei ihm Formbi erklärte, dass sie sich in einem Hochsicherheitsgebiet der Chiss befanden und somit nicht dort verweilen konnten. Mit dem Rat führte er daraufhin Verhandlungen über Wiedergutmachungsmaßnahmen seitens der Chiss, wobei die Überlebenden ein Schiff verlangten, um die ursprüngliche Mission des Flugprojektes wieder aufnehmen zu können. Daher machten sich beide Seiten an die Aushandlung der Einzelheiten, wurden dabei jedoch von den Geroons unterbrochen, die ihre wahre Identität enthüllten und ihre Wolvkils auf die Chiss hetzten. Formbi wehrte sich mit seinem Charric, jedoch war das Tier stärker, sodass er nur durch seine Adjutantin Feesa vor schlimmeren Verletzungen bewahrt werden konnte. Da die Vagaari sie überrascht hatten, konnten sie die Gruppe überwältigen und, von den Wolvkils bewacht, einsperren. Mittels eines Komms, an das die machtsensitive Evlyn gelangen konnte, konnten sie dennoch die Jedi und Imperialen rufen, die sich selbst hatten befreien können. Diese konnten die Eingesperrten retten, worauf sich die Überlebenden des Flugprojekts um Formbis Verletzung kümmerte, während die Jedi und Imperialen die Vagaari jagten. Zwar konnte dabei Formbis Blutung gestoppt werden, dennoch hatte er weiterhin mit großen Blutverlust zu kämpfen. Währenddessen konnten Luke, Mara und die Sturmtruppler die Vagaari vertreiben, die mit einem der Dreadnaughts des Flugprojektes flohen. Formbi klärte sie daraufhin über seinen Plan auf, der sie dorthin geführt hatte. Während sich die beiden Jedi auf den Weg machten, um die Vagaari aufzuhalten, wurde Formbi zur Chaf Envoy gebracht, um sich dort einer besseren medizinischen Behandlung zu unterziehen. Da Mara und Luke erfolgreich waren, kehrte Formbi mit der Chaf Envoy ins Chiss-Reich zurück.[2]

Die Qoribu-Krise

Chaf'orm'bintrano: „Die Erkundungsschiffe der Verteidigungsflotte haben die Kolonie seit Jahrhunderten beobachtet. Sie dehnte sich im Laufe der Zeit allmählich aus, aber niemand hielt sie für gefährlich.“
Mara Skywalker: „Bis vor kurzen.“
— Formbi und Mara über die Killiks (Quelle)

Etwa im Jahr 35 NSY begann sich die Qoribu-Krise zu entwickeln, wo die insektoiden Killiks unter Raynar Thuls Einfluss mit der Ausdehnung ihres Reiches und der Entwicklung von Intelligenz begannen. Dabei nahmen sie auch trotz getroffener Vorsichtsmaßnahmen einige Chiss-Familien, die sie als Arbeiter benutzten, in ihren Kollektivgeist auf. Die Chiss erkannten dadurch die Gefährlichkeit der Killiks und begannen deren Nester mit Entlaubern anzugreifen. Da sich fünf jungen Jedi ebenfalls in den Konflikt einmischten, erfuhr der Jedi-Rat davon. Deshalb luden Luke und Mara Formbi, der noch immer eine führende Position im Chiss-Reich innehatte, zur Jedi-Akademie ein, um ihn davon zu überzeugen, die Lösung des Problems den Jedi zu überlassen. Dabei erklärten sie ihm die verschiedenen Jedi-Prüfungsmethoden, wobei Formbi ihnen die Hintergründe der Qoribu-Krise erläuterte. Ebenfalls horchte er dabei die beiden Jedi dabei nach Informationen aus. Nach dem Ende des Gespräches machte sich Formbi auf den Weg zu Staatschef Omas, um mit ihm ebenfalls die Krise zu besprechen. Da Formbi sich nicht hatte überzeugen lassen, den Jedi die Kontrolle des Konfliktes zu überlassen, führte er kurz darauf das Kommando über die Chiss-Operationen bei Qoribu. Dabei brach bei den Planeten eine Schlacht zwischen den Chiss und den Hapanern aus, die sich zum Schutz der Killiks ebenfalls dort befanden. Währenddessen konnte jedoch der Konflikt vorläufig von den Jedi beigelegt werden, die die Killiks in den Schiffen der Hapaner zu anderen Planeten umsiedeln ließen. Vor dem Hyperraumsprung des hapanischen Flaggschiffes, der Kendall, kontaktierte Formbi Luke, der sich an Bord befand. Er gratulierte ihm zu seinem Erfolg und schickte ihnen Lowbacca zurück, der in einer vorangegangenen Schlacht von den Chiss gefangen genommen worden war. Daraufhin kehrte er in den Chiss-Raum zurück.[3]

Aufflammen der Konflikte

Jedoch flammten nach einiger Zeit die Konflikte zwischen den Chiss und den Killiks wieder auf, woraus sich schließlich ein Krieg entwickelte. Formbi behielt dabei weiterhin das Kommando über die Streitkräfte und ließ über dem Planeten Tenupe, wo die Killiks eine Bastion aufgebaut hatten, Parasitenbomben einsetzen. Jedoch wurden seine Pläne von den Jedi durchkreuzt, die die Bomben abfingen und schließlich zerstören konnten. Ebenfalls waren es die Jedi, die letztendlich die Bedrohung durch die Killiks beendeten, indem sie Raynar Thul aus der Kolonie entfernten, wodurch die Insekten wieder in ihren Urzustand versetzt wurden. Die Galaktische Allianz setzte daher von der Megador aus eine Langstreckenkonferenz mit Formbi an, der schließlich den Frieden zwischen den Killiks und den Chiss akzeptierte. Zudem informierte er die Jedi auf deren Nachfrage, dass Jagged Fel, der während der Schlacht um Tenupe in seinem Klauenjäger abgestürzt war, noch immer nicht gefunden werden konnte. Formbi entsandte daraufhin, um den Friedensvertrag offiziell zu machen, eine Gruppe Diplomaten zur Megador. Daraufhin kehrte er ins Chiss-Reich zurück.[4]

Persönlichkeit

„Netter Bursche. Kein Wunder, dass die Chiss so gut mit ihren Nachbarn klarkommen.“
— Han Solo über Formbi (Quelle)

Formbi war ein autoritärer Chiss, dem man seine hohe Herkunft ansah.[1] Er war darauf bedacht, das Reich der Chiss zu schützen[2], dennoch hatte er keine Skrupel bei dem Versuch, seiner Familie mit den Überresten des Flugprojektes einen Vorteil in der Politik zu verschaffen.[1] Formbi war intrigant und auch öfters arrogant.[2] Er zögerte dabei nicht, andere Leute für seine Zwecke einzusetzen und sie nach Informationen auszuhorchen. Formbi konnte es nicht leiden, wenn andere über ihn bestimmten oder versuchten, sich in seine Zuständigkeitsbereiche einmischten.[3] Zudem betrachtete er die Regeln gegen Präventivschläge als veraltet und versuchte, sie zu umgehen, ohne dafür bestraft zu werden.[2][3] Formbi war zudem öfters unfreundlich zu Menschen.[4]

Hinter den Kulissen

Quellen

Einzelnachweise


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