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Die Chagrianer sind eine amphibische Spezies vom Planeten Champala, der mit Wasser bedeckt ist, im Inneren Rand.

Beschreibung

Aussehen und Körperbau

Chagrianer sind große, blauhäutige und amphibische Humanoiden. Mit ihren Augen können sie in geringem oder gedämpftem Licht doppelt so weit sehen wie die meisten anderen Spezies und Farben und Einzelheiten deutlich erkennen.

Abgesehen von ihrer charakteristisch blauen Haut sind die Hörner auf ihren Kopf und die verlängerten Nackenhörner der Chagrianer ein weiteres bemerkenswertes Merkmal. Die Lethorns agen aus den Seiten ihrer Köpfe abwärts heraus und sind Hörner, die in fleischigen Wülsten übergehen. Sie wachsen und verdicken sich im Laufe des Lebens und verlaufen oft von den Schultern auf dem Brustkorb. Abgesehen von diesen besitzt diese Spezies ähnlich den Togruta einen hinteren, dicken Lekku, welcher mit Kopfplatten versetzt ist. Die männlichen Chagrianer verfügen noch über zwei zusätzliche Hörner, die aufwärts ihrer Schädel wachsen und ihnen ein einschüchterndes Erscheinungsbild geben. Diese Hörner sind ein evolutionärer Bestandteil, welcher früher dazu diente Partnerinnen zu umwerben oder Rivalen in Unterwasserduellen anzugreifen und aufzuspießen und dadurch die Konkurrenz auszuschalten. In letzter Zeit wurde dieser Brauch jedoch abgeschafft und als illegal erklärt. Arrangierte Hochzeiten gelten als modern und zeitgemäß. Dennoch sind die oberen Hörner nach wie vor ein Zeichen von Männlichkeit, Stärke und Eitelkeit. Damit die Hörner sie nicht belasten und ein gepflegtes Äußeres beibehalten, feilen Chagrianer die Spitzen in ihren täglichen Pflegeritualen ab. Das Erscheinungsbild der weiblichen Chagrianer hingegen wird von Kopfplatten dominiert. Im Gegensatz zu den Männern besitzen sie nur Ansätze der charakteristischen Hörner, wohingegen der hintere beplattete Lekku oftmals ausgeprägter ist und nicht selten den halben Rücken bedeckt. Die Spezies zeichnet sich zudem noch durch dunkle, oft schwarze, gespaltene Zungen aus.

Chagrianer besitzen zudem eine natürliche Resistenz gegen radioaktive Strahlung. Dieser Umstand ist auf die Frühphase Champalas zurückzuführen, da der Planet wie das restliche System auch in seiner Anfangsphase dank einer instabilen Sonne regelrecht mit Strahlung bombardiert wurde. Nur die Lebewesen die sich diesem Umstand anpassen konnten, überlebten.

Pupertät

Chagrianer werden als ungefähr 30 Zentimeter lange Kaulquappen geboren, wobei es nicht ungewöhnlich ist, dass drei oder mehr Kinder in eine Schwangerschaft das Licht der Welt erblicken. Die Neugeborenen werden in den ersten Lebenswochen in warmen, mit Wasser gefüllten Wannen in privaten Häusern der Familien aufgezogen. In dieser Zeit fangen die Kinder an Beine, Arme und luftatmende Lungen zu entwickeln, wobei die Fähigkeit unter Wasser zu atmen erhalten bleibt. Die Wannen werden bei Hochwasser vorübergehend geschlossen, damit die Kinder nicht von den Wellen weggetragen werden. Wenn sich ihre Gliedmaßen ausprägen, verlassen sie die Wanne und können schon mit ein wenig Hilfe an Land laufen. Ab diesem Zeitpunkt fangen die Hörner zu wachsen an. Sie erreichen ungefähr die halbe Länge, wenn das Kind in die Pubertät kommt.

Essgewohnheiten

Weil sie ständig dem Salzwasser der Ozeane von Champala ausgesetzt sind, haben einheimische Chagrianer nur einen schwachen Geschmackssinn, der während des Alterns noch mangelhafter wird. Dadurch, dass die Geschmacksdrüsen durch den hohen Natriumgehalt im Wasser beansprucht werden, schmeckt alles, das sie zu sich nehmen, ausschließlich nach Salz. Die meisten erwachsenen Chagrianer haben überhaupt keinen Geschmackssinn und kein Interesse, zu essen, weil sie es als Zeitverschwendung ansehen. Deswegen tragen sie oft Nährwertpräparate als Ersatz für Essen bei sich. Chagrianer sind dafür bekannt, über Nahrung anderer Planeten vorsichtig zu sein und erst den Nährstoffgehalt zu analysieren, bevor sie es essen. Sie verwenden ihre Zungen hauptsächlich, um Gerüche zu entdecken – dabei flackern sie mit ihr in und aus dem Mund, wie es bei vielen Saurierspezies üblich ist.

Lebensweise

Weil sie eine Welt bewohnen, die größtenteils von Wasser bedeckt ist, bauen die Chagrianer ihre Städte an den Küstenlinien in Streifen entlang der kleinen, dschungelbedeckten Kontinente. Die Bauweise dieser Städte ist entworfen, um bei Hochwasser die Wellen aufzunehmen und die Gebäude zu füllen. Wenn dies passiert, schwimmen die Chagrianer von Gebäude zu Gebäude und Etage zu Etage und führen ihr gewohntes Leben nach einer kurzen Unterbrechung wieder weiter. Im Gegensatz dazu sind die Raumhäfen auf ständig trockenem und hohem Land gebaut.

Kultur und Religion

Bildung ist den Chagrianern sehr wichtig, weshalb es der Großteil dieser Spezies bevorzugt auf Universitäten zu studieren. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Angehörige dieses Spezies in dieser Zeit ihren Planeten verlassen um die best mögliche Ausbildung zu erhalten. Obwohl die meisten Chagrianer von Champale kein Basic sprechen, hat diese Spezies ein Talent dafür neue Sprachen schnell zu erlernen und anzuwenden. Die Regierung Champalas war sehr darauf bedacht jedem einzelnen Mitglied der Gesellschaft einen gewissen Lebensstandart zu erfüllen. Dadurch, dass die Chagrianer eine wohlhabende Gemeinschaft aufgebaut hatten, war es ihnen möglich jeden ihrer Bewohner grundlegend zu versorgen. Durch genau diesen Umstand erreichten selbst die Ärmsten ein Niveau an Lebensqualität, dass man, gemessen an den Gesellschaften und Mitgliedern anderer Kulturen, kaum mehr als Armut bezeichnen konnte.

In Kriegszeiten kleiden sich Chagrianer oft in rote Gewänder um so ihre Anteilnahme Ausdruck zu verleihen. Allgemein setzt sich der Kleidungsstil dieser Spezies oftmals aus langen, fliesenden Gewändern zusammen. Robenschnitte, Kleider und lange Mäntel sind so oftmals vertreten. Viele Chagrianer schmücken ihre Lethorns zudem gerne mit metallenen Kugeln und Spiralen.

Viele Chagrianer verehren einen mystischen Gottkönig mit dem Namen Aram Acheron. Nach diesem Glauben soll jener aus dem Logue Rock, einem heiligen Platz auf Champala, hervorbrechen und seine treuen Diener um sich scharren, um diesen den Sieg gegen ihre Feinde zu bringen.

Charakter

Im Allgemeinen sind Chagrianer friedliche, gesetzestreue Personen, wobei manche von ihnen den gehorsamen Teil von ihrer Natur zum Äußersten treiben und eher ernst, stoisch und geradezu dickköpfig über das Verfolgen ihrer Vorgehensweisen werden. Jedoch ist dies nicht bei allen Chagrianern der Fall. Weil ihre Gesellschaft hauptsächlich wohlhabend ist und sie sich nur selten etwas wünschen, haben sie keinen Sinn für Habgier und werden nur selten von solchen Wünschen getrieben. Die Grundbedürfnisse der Chagrianer werden im Überfluss erfüllt, sei es für Nahrung, Schutz oder Gesundheitsfürsorge.

Chagrianer sind sehr gesselig und geniesen es daher, andere Spezies zu treffen und neue Bekanntschaften zu schließen. Sie ziehen es daher vor in Stadtgebieten zu wohnen, wo sie ständig in Kontakt mit fremden Spezies stehen.

Geschichte

Schon früh in der Entstehung der Chagrianer wurde die Sonne von Champala zeitweise instabil und überhäufte den Planeten mit gefährlichen Mengen an Strahlung. Deswegen entstand bei den Chagrianern eine Hautpigmentierung, die von hellblau bis tiefindigofarben reicht und sie gegen die meisten Strahlungsformen widerstandsfähig macht.

Ein bekannter Vertreter war Mas Amedda, der Verwaltungsassistent Kanzler Palpatines.

Nachdem der Imperator Palpatine an die Macht kam und feststand, dass das Galaktische Imperium eine raue und tyrannische Regierung war, schlossen sich viele Chagrianer der Rebellen-Allianz an. Vor allem halfen sie bei der Befreiung anderer Wasserplaneten von imperialer Unterdrückung, darunter auch Mon Calamari. Während der Ära des Imperiums wurden viele Gebiete von Champala wegen Bergbauunfällen zerstört und verschmutzt.

Champala gehörte zu den ersten Welten, die sich der Allianz Freier Planeten und später der Neuen Republik anschlossen, wo sie leidenschaftliche Unterstützer während der Umformung zur Galaktischen Föderation Freier Allianzen blieben. Die Galaktische Föderation Freier Allianzen regenerierte vorsichtig die durch Bergbauunfälle zerstörten Gebiete und brachte sie wieder in den vorherigen Zustand zurück.

Der Sith Darth Wyyrlok III. war ein Chagrianer, der mit seiner Tochter Saarai in der Zeit des Neuen Galaktischen Imperiums lebte. Seine Familie diente Darth Krayt schon in der dritten Generation.

Quellen

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