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Chas Uliar war ein Techniker an Bord des Extragalaktischen Flugprojektes. Er gehörte zu den Überlebenden der Zerstörung des Projektes und war später der Direktor des geschäftsführenden Rates in der Kolonie des Extragalaktischen Flugprojektes.

Biografie

Teilnehmer am Extragalaktischen Flugprojekt

Uliar wurde im Jahr 49 VSY geboren und besuchte in seiner Jugend die Schule. Unter anderem erhielt er eine vierjährige Ausbildung in Reaktortechnik. Direkt nach dem Schulabschluss wurde er von Rekrutierern angesprochen, die auf der Suche nach Besatzungsmitgliedern für das Extragalaktische Flugprojekt waren. Da er die Republik als korrupt ansah und das Flugprojekt eine Chance bot, sie zu verlassen, verpflichtete er sich dafür.

Im Jahr 27 VSY war er allerdings zunehmend frustriert, da die Vorbereitung auf den Start schon zwei Jahre dauerte und der Senat die Finanzierung kürzen wollte. Durch den Einsatz des Jedi-Meisters Jorus C'baoth und des Kanzlers Palpatine wurde die Unterstützung der Republik allerdings wieder sichergestellt. Uliar arbeitete in der Folgezeit daran, das Projekt auf den Start vorzubereiten. Dabei arbeitete er vor allem mit Brace Tarkosa und Jobe Keely sowie Dillian Pressor zusammen.

Nach dem Start von Yaga Minor entwickelte Uliar jedoch eine zunehmende Abneigung gegen die mitreisenden Jedi, da sie seiner Meinung nach zu viel Kontrolle ausübten und sich in die Angelegenheiten anderer einmischten. So untersagten sie ihm und einigen anderen Besatzungsmitgliedern, die Messeräume auf D-Vier individuell zu gestalten. Vom Standpunkt des Technikers aus war er auch entsetzt, dass sie Kinder an den Waffen und Reaktoren ausbildeten. Er war der Meinung, die Jedi würden seine Arbeit behindern. Infolge dieser Einstellung hatte er mehrere Konfrontationen mit C'baoth und anderen Jedi.

Als das Flugprojekt in den Unbekannten Regionen von Chiss unter dem Befehl von Thrawn aufgehalten wurde, sah Uliar in dem Fremden eine Möglichkeit, sich vom Einfluss der Jedi zu befreien. Er und einige andere wollten mit ihm reden, als er zu Verhandlungszwecken auf D-Eins war. Meister C'baoth verhinderte jedoch unter Einsatz der Macht, dass sie mit Thrawn sprechen konnten.

Er sah den Versuch als Meuterei an und befahl Lorana Jinzler, Uliars Gruppe in den Lagerkern zu bringen und dort einzusperren. Da sie sich im Lagerkern befanden, überlebte die Gruppe Thrawns Angriff auf das Flugprojekt und dessen Zerstörung. Jinzler brachte unterdessen gemeinsam mit dem Chiss Thrass das Flugprojekt in den Hyperraum und wollte es auf einem Planetoiden in der Redoute landen. Uliar führte seine Gruppe jedoch aus dem Kern nach D-Vier, was die beiden zwang, D-Eins als erstes aufprallen zu lassen, weshalb sie bei dem Absturz starben.

Direktor der Kolonie

Nach dem Absturz traf eine Gruppe von Kolonisten bei dem Wrack des Flugprojektes ein. Diese und die Überlebenden arbeiteten zusammen und überlebten. Uliar arbeitete eine Zeitlang als Friedenshüter und wurde dann der Direktor der Kolonie. In dieser Position verfolgte er alle, die er für potentielle Jedi hielt, und sperrte sie ein. Er hegte ein starkes Misstrauen gegen Evlyn Tabory, konnte ihr jedoch keine Machtbegabung nachweisen.

Als im Jahr 22 NSY eine Gruppe von Chiss, Imperialen der Hand und die Jedi Luke Skywalker und Mara Jade Skywalker an Bord des Flugprojekts eintrafen, zeigte sich Uliar ihnen gegenüber misstrauisch und ablehnend. Er verhandelte mit dem sich als Botschafter der Neuen Republik ausgebenden Dean Jinzler und Aristocra Formbi über ein Schiff, mit dem die Expedition fortgesetzt werden könnte. Ihm fiel auf, dass es sich bei den die Gruppe begleitenden Geroons in Wirklichkeit um Vagaari handelte und er warf den Besuchern vor, diese absichtlich zu ihnen geführt zu haben. Als die Chiss das Flugprojekt evakuierten, wehrte sich Uliar dagegen und musste zum Verlassen des Schiffes gezwungen werden.

Persönlichkeit

Chas Uliar besaß eine unabhängige Persönlichkeit und akzeptierte die äußeren Umstände nicht immer. Er lehnte sich gegen Autoritäten auf, wenn er sich durch sie behindert fühlte. So scheute er nicht vor Konfrontationen mit Jedi zurück, sondern verachtete diejenigen, die diesen aus dem Weg gingen. Die Abneigung gegen Jedi steigerte sich mit zunehmendem Alter bis hin zum offenen Hass.
Dennoch war er ein verantwortungsbewusster Mann, der stets auf die Sicherheit und das Wohlbefinden seiner Kollegen bedacht war. So versuchte er, Gefahren durch die Anwesenheit von Kindern in den Kontrollräumen zu unterbinden und wollte einen der Dreadnaughts individuell gestalten, damit die Mitreisenden sich wohler fühlten. Von seinen Mitarbeitern verlangte er allerdings auch, ihre Arbeit ebenso pflichtbewusst zu erledigen. Er regte sich beispielsweise auf, wenn diese bei ihrer Schicht nicht anwesend waren.

Quellen