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Citadel Station

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Citadel Station
CitadelStation.jpg
Allgemeines
Planet:

Telos IV

Technische Informationen
Größe:

ca. 1/8 der Oberfläche von Telos IV

Antrieb(e):

Ionenantrieb

Bewaffnung:

Turbolasertürme

Kapazitäten
Passagiere:
Nutzung
Zweck:

Wohn- und Arbeitsstation für die Arbeiter des Telos IV Restaurierungsprojekt

Zugehörigkeit:

Galaktische Republik

Die Citadel Station war eine riesige Raumstation, die als Umschlagplatz für den Wiederaufbau des Planeten Telos IV in dessen Orbit errichtet worden war.

Die Station

Die riesige Station bot vielen verschiedenen Spezies eine Heimat, die direkt oder indirekt am Restaurierungsprojekt teilnahmen. Deshalb verfügte die Citadel Station auch über verschiedene gemütlich eingerichtete Wohnbereiche, einige Büro- und Geschäftsräume sowie eine eigene Cantina. Sie untersteht dem Rat von Telos, wobei das Restaurierungsprojekt von der Republik finanziert wird.

Wohnbereiche

Die Wohnbereiche waren in drei mal drei wabenförmig angelegte Apartments unterteilt, die je nach Wunsch der Besitzer auch als Geschäftsräume genutzt werden konnten. Die jeweiligen Apartments waren recht klein und einfach gehalten. Zur Grundausstattung eines Raumes gehörten Betten (abhängig von der Anzahl der Bewohner) und ein Computerterminal, der größtenteils der Kommunikation in der Station diente. Das weitere Inventar hing vom Mieter ab, so stellten manche Mieter Schreibtische oder Pflanzen auf.

Die Wohnbereiche und Geschäftsräume der ansässigen Firmen waren durch Korridore verbunden, in deren Mitte kleine Biotope mit Bäumen und künstlichen Teichen angelegt waren und trugen somit zur besonderen Entspannung der Bewohner bei. Diese Bereiche sollen auch über große Panoramafenster an der Decke verfügt haben.

Hangars und Landeplätze

Da im Telos-System ein reger Raumverkehr herrschte, befanden sich auch unzählige Hangars und Landeplätze über die gesamte Station verteilt. Sowohl die Ithorianer als auch die Exchange unterhielten einen eigenen Privathangar. Der bekannteste Hangar war das Dockmodul 126.

Aufbau eines Hangars

Ein typischer Hangar, wie beispielsweise das Dockmodul 126, war im Vergleich zu anderen Raumhäfen sehr geräumig, damit auch kleinere Frachtschiffe landen konnten. Da die Citadel Station im All schwebte, wurden riesige Magnetfelder benötigt, um die Hangare vom Vakuum des Alls abzuschirmen. In leicht erhöhter Position befand sich ein Tower, von dem aus ein einzelner Arbeiter dem Schiff Anweisungen geben konnte oder es durch die Station zum richtigen Landeplatz führte.

Aufbau eines Docks

Ein Dock war, im Gegensatz zum geschlossenen Hangar, eher ein einfach gehaltener Landeplatz für Großraumschiffe. Da die Citadel Station Unmengen an Treibstoff verbrauchte, mussten ununterbrochen riesige Frachter an die Station andocken, um den schier endlosen Bedarf an Treibstoff zu decken. Da die Republik sich zuzeiten des Wiederaufbaus von Telos IV in einer starken finanziellen wie politischen Krise befand, wurden zwecks Kosteneinsparungen auch Kampfschiffe wie die Harbinger dazu verwendet, Treibstoff zu befördern.

Verhalten im Notfall

War dem Arbeiter im Kontroll-Tower ein Schiff nicht geheuer, konnte dieser die Telos Security Force (kurz: TSF) zu Hilfe rufen. Diese als Polizisten eingesetzten Wachleute eskortierten anschließend die Besatzung des Schiffs zu ihren Apartments, oder, wenn nötig, auch in den Zellenblock der TSF. Sollte sich die Besatzung nicht kooperativ zeigen, durfte die TSF scharf schießen. Im Falle, dass die Wachleute überrumpelt wurden, schaltete man kurzerhand vom Tower aus das schützende Magnetfeld des Hangars ab, und die Eindringlinge wurden ins All geschleudert.

Sicherheit

Auf der gesamten Station waren TSF-Wachleute postiert, die einen reibungslosen interstellaren Verkehr sicherstellen sollten. Besonders im Hangarbereich gingen die Polizisten häufig auf Patrouille oder stellten Wachen auf, da der Raumverkehr der Schlüssel zum Erfolg des Sanierungsprojektes war. Ein TSF-Beamter war regulär mit einem einfachen Blastergewehr, einem Stahlhelm und einer meist roten Uniform ausgestattet. Die Wachleute waren meistens Männer, vereinzelt waren aber auch Frauen in der TSF tätig. Im Hauptquartier der TSF befand sich ein Zellenblock voller Energiekäfige, in denen Gesetzesbrecher, Schmuggler oder illegale Eindringlinge inhaftiert wurden. Auch wurden in der TSF-Station verschiedene Anträge und Dokumente bearbeitet, die meistens Beschlagnahmungen oder laufende Ermittlungen betrafen. Sollte die Kapazität der Energiekäfige einmal nicht ausreichen, wurden leerstehende Apartments notdürftig mithilfe von zwei Wachposten als Zelle genutzt.

Geschichte

Telos IV gehörte zu den ersten Planeten, die im Jedi-Bürgerkrieg von der Sith-Flotte zerstört wurden. Nach dem Angriff war auf Telos keinerlei Leben mehr möglich, die einst prunkvollen Städte lagen in Schutt und Asche, die meisten Einwohner starben beim Angriff, und nach und nach löste sich sogar die Atmosphäre auf. 3951 VSY, fünf Jahre nach Ende des Krieges, wollte die Republik die im Krieg zerstörten Planeten wieder rekultivieren. Telos war das dazugehörige Pilotprojekt. Mithilfe von globalem Terraforming sollte der Planet wieder bewohnbar gemacht werden. Sollte das Sanierungsprojekt auf Telos fehlschlagen, so finanzierte die Republik keine weiteren ähnlichen Vorhaben auf anderen Welten. Zur Rekultivierung des Planeten wurden zwei Organisationen beauftragt:

Die Ithorianer

Als äußerst friedfertige und naturverbundene Wesen wurden die Ithorianer primär damit beauftragt, Telos wieder zu "heilen", wie sie es nannten. Die Ithorianer taten dies ohne Widerwillen oder Eigennützigkeit, ihr einziges Ziel war die Wiederherstellung der natürlichen Harmonie auf Telos IV. Hierfür nutzten die Ithorianer ihr von der Republik bereitgestelltes Budget, um auf dem ganzen Planeten riesige Energieschilde aufzustellen, die die bereits lebensfähig gemachten Zonen eingrenzten. Nach und nach sollten die Ewnergieschilde verschoben werden, um den so wiederhergestellten Bereich zu vergrößern. Gleichzeitig wurden in den geschützten Zonen importierte Tiere und Pflanzen angesiedelt. Der Hauptsitz der ithorianischen Delegation befand sich auf der Citadel Station. In den Büros der Ithorianer gab es zahlreiche Brunnen, Biotope und Pflanzen, um ihre angeborene Naturverbundenheit nachzukommen. Angeführt wurde das Terraforming Programm von Chodo Habat, einem schwach machtintensiven Ithorianer.

Die Czerka Corporation

Neben den Ithorianern war auch ein anderes Unternehmen an dem Sanierungsprojekt beteiligt: Die Czerka Corporation. Anders als den friedfertigen Ithorianern versuchte die korrupte Organisation die übrigen Rohstoffe und Ressourcen auf Telos IV abzubauen, um den eigenen Profit zu steigern. Mithilfe zahlreicher Kopfgeldjäger des Verbrechersyndikates Exchange sabotierte die Czerka das Sanierungsprojekt, bis 3951 VSY ihre Sabotage-Akte von der Verbannten vereitelt wurden.

Zweite Schlacht um Telos IV

3951 VSY wurde die Citadel Station von dem Sith Lord Darth Nihilus angegriffen. Grund des Angriffs war die sich auf Telos befindende Jedi-Akademie unter Führung der Jedi-Meisterin Atris, eine der letzten Jedi zu dieser Zeit. Getrieben von seiner unmenschlichen Mordlust, versammelte Nihilus einige Kreuzer der Interdictor-Klasse und zahlreiche Sith-Jäger um sein Flaggschiff, der Ravager.

Der Angriff traf die Citadel Station schwer, da die wenigen TSF-Wachleute zwar bewaffnet, aber nicht für eine richtige Schlacht gerüstet waren. Da auf der Citadel Station keine Kampfschiffe stationiert waren, wurde die Invasion der Sith zu einem einzigen Abschlachten. Dennoch hielt die TSF unter hohen Verlusten so weit wie möglich die Stellung, bis plötzlich vollkommen unerwartet eine Kampfflotte aus dem Hyperraum fiel, bestehend aus Hammerhead-Klasse-Kreuzern der Republik, onderonianischen Sternenjägern und Truppen der Mandalorianer. Trotz der Allianz der Republik mit den Onderonianern und den Mandalorianern trug das Erscheinen der Flotte nicht zum sofortigen Sieg bei. Die Mandalorianer waren nach den Mandalorianischen Krieg stark dezimiert und unvereint, die wenigen Truppen, die in der Schlacht von Telos kämpften, kamen allesamt aus dem Ordo-Clan. Die Jäger von Onderon waren zur planetaren Überwachung gedacht und nicht für Kämpfe zwischen gigantischen Sternenkreuzern. Die Republik konnte nicht genügend Schlachter nach Telos schicken, da durch das Ausbleiben des Peragus-Treibstoffes ein Großteil der republikanische Flotte nicht einsetzbar war. Dennoch gelang es dem Flottenverband, die Sith-Flotte solange in Schach zu halten, bis die Verbannte mit einem kleinen Angriffstrupp, bestehend aus ihr selbst, Visas Marr und Canderous Ordo, auf die Ravager führen konnte. Da die Ravager das größte damals bekannte Schlachtschiff war, konnten die vergleichsweise kleinen Hammerheads ihr nichts anhaben, zumal Nihilus das Schiff mit der dunklen Seite der Macht schützte. Um sie dennoch zu zerstören, sabotierte der kleine Trupp die Ravager an fünf verschiedenen, statisch anfälligen Stellen mit hochexplosiven Protonenkernen.

Hinter den Kulissen

  • Im PC-Spiel System Shock aus dem Jahre 1994 stellt eine Raumstation namens Citadel Station im Erdorbit den Haupthandlungsort dar. Diese wurde von der verrückt gewordenen KI S.H.O.D.A.N. übernommen und der Spieler muss sie aufhalten.
  • Im Spiel Mass Effect sowie Mass Effect 2 von BioWare gibt es ebenfalls eine riesige Raumstation namens Citadel. Sie wird als Zentrum und Regierungssitz für die gesamte Galaxie genutzt.

Quellen

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