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„Wir wissen nicht, ob wir einen Unterschied machen werden. Aber wir sterben darauf hoffend.“
— Draven macht seinen Männern Mut, bevor sie Vader gegenübertreten (Quelle)

Davits Draven war ein männlicher Mensch und General des Geheimdienstes der Allianz zur Wiederherstellung der Republik zur Zeit des Galaktischen Bürgerkrieges. In dieser Position war er auch Mitglied des Allianz-Oberkommandos.[2]

Biografie

Frühe Karriere

Draven wurde im Jahr 45 VSY auf Pendarr III geboren, und diente schon während der Klonkriege im Militärischen Geheimdienst der Galaktischen Republik. Nachdem diese jedoch in das Galaktische Imperium, eine Diktatur unter der Führung des ehemaligen Obersten Kanzlers Sheev Palpatine, umgewandelt wurde, verließ er dieses desillusioniert und schloss sich der Rebellion in der Hoffnung an, das Imperium zu stoppen, bevor es zu spät sei.[2]

Bei der Allianz

Draven wurde vom Leiter des Allianz-Geheimdienstes, General Airen Cracken persönlich ausgebildet, und stieg bis zum Jahr 4 VSY in den Rang eines Generals auf, wobei er seinen ehemaligen Mentor Cracken in der Basis Eins der Massassi-Gruppe und im Oberkommando der Allianz vertrat, da dieser mit dem Aufbau von Spionagenetzwerken im Outer Rim ausgelastet war. Als leitender Offizier koordinierte er viele präzise Schläge der Allianz, wobei er auch nicht vor Sabotage, Diebstahl und Meuchelmorden zurückschreckte.[2]

Nach der erfolgreichen Mission von Mustafar, bei der es der Rebellenzelle der Spectres gelungen war, den ISZ Monarch unter dem Kommando von Großmoff Wilhuff Tarkin über der vulkanischen Welt zu zerstören, und den Jedi Kanan Jarrus aus der imperialen Gefangenschaft zu retten, berichtete Ahsoka Tano, eine ehemalige Jedi, die jetzt unter dem Decknamen Fulcrum für das Rebellen-Netzwerk arbeitete, an Draven. Sie merkte jedoch auch an, dass es Tarkin selbst gelungen war, dem Tod zu entkommen.[4]

Nur kurz darauf stellte Draven ein Dokument zusammen, dass er an Mon Mothma, eine der prominentesten Unterstützerinnen der Rebellenbewegung schickte. In der Akte erläuterte er potentielle Verbündete für die junge Rebellion, unter ihnen Saw Gerreras Partisanen, der calamarische Widerstand und die Deep Current, eine umfangreiche Geheimdienstorganisation, die von Salzbiss angeführt wurde. Mon Mothma verweigerte jedoch eine Zusammenarbeit mit Gerrera, da sie dessen terroristische Schläge, die auch vor zivilen Opfern nicht zurückschreckten, verachtete.[4]

Etwas später wendete sich Draven selbst in einem vertraulichen Dokumenten an Mothma: Unter dem Aktenzeichen DOK-#2250135-ALLE berichtete er über die Möglichkeit, sich mit der Minengilde zu verbünden. Er vermutete, dass die Gilde ihnen so sicheres Geleit zusichern könnte, und dies zu geringeren Kosten als andere Organisationen.[4]

Jyn Ersos Befreiung

Als der Informant Tivik Informationen über einen desertierten imperialen Piloten, Bodhi Rook, und eine neue Superwaffe, den "Planeten-Killer", die das Imperium nach Plänen des Rebellensympathisanten Galen Walton Erso baute, an den Geheimdienstoffizier Captain Cassian Jeron Andor weitergab, machte dieser schnell Meldung an seinen Vorgesetzten, General Draven.[1]

„Jyn Erso. Das ist doch dein richtiger Name, oder nicht? Jyn Erso – Tochter von Galen Erso, einem bekannten Kollaborateur des Imperiums in der Waffenentwicklung.“
— Draven verhört Jyn Erso (Quelle)
Jyn Erso Verhör

Draven verhört Erso

Da der Deserteur Bodhi Rook sich aber in der Gewalt von Saw Gerreras Partisanen, einer extremistischen Gruppe, die sich von der Allianz abgespalten hatte, befand, startete Draven eine Mission zur imperialen Gefängniswelt Wobani, um Jyn Erso, Tochter von Galen Erso und Mitglied der Partisanen, zu befreien. Diese sollte ihnen Zugang zu Rook und weiteren Informationen über die Superwaffe erbringen. Die Mission unter der Führung von Sergeant Ruescott Melshi war erfolgreich, und Erso konnte zum Hauptquartier der Allianz nach Yavin IV gebracht werden. Dort musste sie sich einem Verhör stellen, das von Draven und Andor durchgeführt wurde. Nachdem sie sich, vor die Wahl zwischen Zusammenarbeit oder Gefängnis gestellt, entschied, den Rebellen zu helfen, brach sie mit Andor und dem umprogrammierten imperialen KX-Sicherheitsdroiden K-2SO nach Jedha, wo sich das Hauptquartier Gerreras befand, auf. Andor erhielt dabei von Mon Mothma der Auftrag, Galen Erso aus der Gewalt des Imperiums zu befreien, damit dieser vor dem Senat aussagen könnte. Kurz bevor sich die drei Rebellen an Bord des UT-60D-U-Flügel-Sternjägers LMTR-20 begaben, trat Draven nocheinmal an Andor heran, und instruierte ihn, Erso nicht gefangen zu nehmen, sondern sofort zu töten, da er der festen Überzeugung war, dass dieser als Rüstungsforscher eine zu große Gefahr für die Rebellion darstellte.[1] Für den Fall, dass es Erso nicht gelingen sollte, Saw zu überzeugen, die Informationen zu teilen, stellte Draven ein Taem aus verlässlichen Rebellenkommandos zusammen, um die Katakomben von Cadera, Saws Hauptquartier, zu stürmen. Zwar leitete er dies auch so an Mon Mothma weiter, doch zu einem Einsatz kam es nie.[4]

Mission von Eadu

„Keine Befreiung. Sie finden ihn – Sie töten ihn. So lautet Ihr Befehl.“
— Draven gibt Andor seinen Befehl. (Quelle)

Nachdem es den drei Rebellen auf Jedha nicht nur gelungen war, den Piloten aufzuspüren, sondern auch Gewissheit über die Existenz des Todessterns zu erlangen, machte Captain Andor Meldung an Draven. Draven, der dies schon befürchtet hatte, befahl Andor, mit dem Plan fortzufahren, und Galen Erso zu töten. Andor und sein Team, dem sich auch die Wächter der Whills Baze Malbus und Chirrut Îmwe angeschlossen hatten, begaben sich deshalb nach Eadu. Dabei gab der Agent jedoch vor, Erso retten zu wollen. Aufrund der schlechten Wetterbedingungen und der Gefahr, vom Imperium entdeckt zu werden, mussten die Rebellen sehr tief fliegen, was schlussendlich darin resultierte, dass sie eine Felssäule rammten, und eine Bruchlandung vollzogen. Da das Funkgerät hierbei beschädigt wurde, konnte General Draven keinen Kontakt mehr zu dem Einsatzteam aufnehmen, und befahl, um Ersos Tod zu sichern, einen Sternjägerangriff auf die imperiale Forschungseinrichtung. Obwohl es K-2SO gelang, das Funkgerät zu reparieren, und dem Rebellengeneral mitzuteilen, dass sich befreundete Truppen in der Nähe befanden, war es zu spät, um den Angriff abzubrechen; Die Blau-Staffel unter der Führung von Antoc Merrick hatte bereits mit dem Angriff begonnen. Nach diesem Angriff, bei dem Erso tatsächlich den Tod fand, kaperte Andors Team eines der Zeta-Klasse-Frachtshuttles, die sich auf Eadu befanden, und kehrte zum Rebellenhauptquartier zurück. [1]

Beratung im Rebellen-Rat

Oberkommando der Allianz

Das Oberkommando berät sich

Als Reaktion auf die Gewissheit um die Gefahr durch den Todesstern trat auf Yavin IV der Rebellenrat zusammen. Dabei plädierten einige Kabinettsmitglieder, allen voran Tynnra Pamlo und Vasp Vaspar dafür, die Allianz aufzulösen, und zu kapitulieren, da einer solchen Waffe nichts entgegenzusetzen sei, während andere wie Admiral Raddus oder auch General Draven dafür waren, dass die Allianz gerade jetzt im Angesicht einer solchen Bedrohung unbedingt handeln müsse. Dabei griff Nower Jebel auch Draven persönlich an, der seine Entscheidung, die imperiale Basis auf Eadu zu vernichten aber als dringend notwendig verteidigte. Jyn Erso selbst unterstützte einen großflächigen Angriff auf Scarif, wo die Todessternpläne lagerten, und bat die Allianz ihre besten Truppen, wenn nicht sogar die Flotte der Rebellenallianz zu schicken, was vor allem bei Admiral Raddus auf Unterstützung traf. Nower Jebel zweifelte aber an der Glaubwürdigkeit von Galen Ersos Aussage. Da der Rat nun keine einstimmige Lösung finden konnte, war die Allianz zum Nichtstun verdammt.[1]

Erso und Andor sammelten daraufhin eine Truppe aus Spionen, Saboteuren und SpecForce-Soldaten um sich, die dies nicht hinnehmen wollten, und brach an Bord des gekaperten Frachtshuttles SW-0608 nach Scarif auf, um die Todessternpläne zu stehlen. Dort drangen Erso, Andor und K-2SO in den Zitadellen-Komplex von Scarif ein, um an dessen Archiv zu gelangen, während die anderen Rebellensoldaten Sprengladungen an verschiedenen Orten anbrachten, um so einen großflächigen Angriff vorzutäuschen und die dortige Garnison unter General Sotorus Ramda abzulenken.[1]

Kurz nachdem die Schlacht auf der tropischen Welt begann, hörte der Rebellentechniker Private Tenzigo Weems den imperialen Funk ab, und erfuhr so von dem Rebellenangriff. Dies teilte er umgehend Mon Mothma, Admiral Raddus und den Generalen Draven und Merrick mit. Raddus mobilisierte sofort die Rebellenflotte und Merrick die Sternjäger, um dem Rogue One-Einsatzteam zu Hilfe zu eilen. Draven selbst blieb auf Yavin IV zurück.[1] Um den Angriff zu unterstützen, übermittelte er mehrere Dokumente, darunter Pläne der Zitadelle und deren Umgebung, Informationen über die Verteidigungskapazitäten und über das Schildtor, an General Merrick.[4]

Nach Scarif

Nachdem die Allianz als Folge des Scharmützels auf der Tantive IV, der CR90-Korvette, die Leia Organa und die Todessternpläne nach Tatooine bringen sollte, den Kontakt mit dem Rebellenschiff verloren hatte, informierte Draven das Oberkommando, dass der Geheimdienst eine Meldung über eine Subraum-Verfolgung nahe Tatooine, und später einen Asteroidenschauer im System abgefangen hatte. Draven vermutete, dass der Schauer nur ein Deckmanöver für die Zerstörung der Tantive war.[4]

Als kurz nach der Schlacht von Yavin eine Spezialeinheit der Rebellen, die Würger, die auf der Suche nach potentiellen Standorten für ein neues Hauptquartier der Allianz waren, auf dem Planeten Taanab von einigen ISB-Agenten überrascht wurden, aus dem nur der Anführer der Truppe, Leutnant Caluan Ematt, entkam, bat Draven Mon Mothma in einer Prioritäts-Nachricht, jemanden auszusenden, um Ematt zu extrahieren. Draven selbst berichtete, dass seine erste Wahl für die Mission Cassian Andor gewesen wäre, da dieser aber auf Scarif gefallen war, begnügte er sich nach einigen Widerworten auch mit Han Solo und dessen Copiloten Chewbacca, die die Mission auch erfolgreich durchführen konnten.[4]

Ein Jahr später

Draven OK

Draven beim restlichen Oberkommando

„Es gibt da jemand passenden ... Aber ihr müsstet ihn befreien.“
— Draven schlägt Leia vor, Tunga Arpagion zu rekrutieren (Quelle)

Ein Jahr später war Draven bei einer Sitzung des Oberkommandos auf der Mako-Ta-Basis, dem neuen Hauptquartier der Allianz anwesend, als Commander Leia Organa dem Rebellen-Rat von der gescheiterten Mission von Mon Cala berichten musste. Der Regent von Mon Cala, Großadmiral Urtya von der Handelsflotte der Wasserwelt, wollte sich nicht der Allianz anschließen, da er Repressalien gegen sein Volk befürchtete. Als Leia daraufhin vorschlug, den König Mon Calas, Lee-Char, der seit der Besetzung von Mon Cala 19 Jahre zuvor in imperialer Gefangenschaft war, erinnerte Draven sie daran, dass die Allianz dies bereits mehrmals versucht habe, das geheime Gefängnis aber nie finden konnte. Leia versicherte ihm, darüber bereits von einem Kontakt erfahren zu haben, und nun zu planen, den Moff des Calamari-Sektors, Tan Hubi, zu entführen, da dessen Biosignatur benötigt würde, um sich Eintritt zur imperialen Einrichtung zu verschaffen. Da Leia aber keine Möglichkeit sah, die Abwesenheit des Moffs lange genug zu verbergen, schlug Draven vor, sie sollten den Clawditen Tunga Arpagion aus der Gewalt der Kopfgeldjäger von Dex' Besorgungen befreien, da dieser den Moff ersetzen könnte. Dies gelang der Prinzessin auch, was schließlich, wenn auch nicht ganz nach Plan, dazu führte, dass insgesamt zwölf Mon-Calamari-Sternkreuzer gegen das Imperium meuterten, und sich, nachdem sie mit Unterstützung durch die Rebellenflotte die imperiale Blockade durchbrachen, der Allianz anschlossen.[5]

Schlacht bei den Mako-Ta-Raumdocks

Feier Mako-Ta

Die Rebellen feiern

Einige Monate später, nachdem die Frachter von Mon Cala von der Allianz mit Hilfe von Modulen, die die Königin von Shu-Torun, Trios, an die Rebellen geliefert hatte, zu Kampfschiffen umgerüstet worden waren, sollte die Flotte aufbrechen, und sich für zukünftige Schläge vorbereiten. Viele hochrangige Rebellen und Unterstützer der Allianz fanden sich zu einer großen Feier auf der Mako-Ta-Basis ein, unter ihnen auch General Draven. Als die Rebellenflotte nach einer Flugshow in den Hyperraum springen sollte, war dies den Rebellen nicht möglich, denn die Module von Shu-Torun waren sabotiert worden. Trios, die sich beinahe unbemerkt von der Feier geschlichen hatte, war heimlich eine Doppelagentin für den Sith-Lord Darth Vader, und hatte die Module so sabotieren lassen, dass die Schiffe beinahe vollkommen kampfunfähig wurden. Lediglich die Schilde und die Lebenserhaltung waren noch einsatzfähig. Kurz darauf sprang die Todesschwadron, Vaders persönliche Flotte aus dem Hyperraum, und begann die Mon-Calamari-Sternkreuzer anzugreifen.[3]

Leia Organa: „Schicken Sie ein Sicherheitsteam zu Trios Schiff. Schanppt sie! Es muss eine Überbrückung geben!“
Davits Draven: „Sie sind schon auf dem Weg.“
— Leia versucht, Trios zu stoppen (Quelle)
Draven Robus

Draven und Robus

Als Leia realisierte, dass Trios dahinter stecken musste, fragte sie Draven, wohin diese verschwunden war. Draven hatte zuvor bemerkt, dass Trios sich davongeschlichen hatte. Schnell stürmten Leia und der Rebellengeneral Bandwin Cor Trios Yacht, die Königin entkam jedoch an Bord einer Rettungskapsel. Draven holte daraufhin einige seiner Techniker, unter ihnen auch Robus, um die Daten an Bord der Yacht zu analysieren.[3]

„Shu-Torun-Blocker verhindern unseren direkten Zugriff auf die Hangartore. Sie wurden versiegelt und lassen sich nicht manuell öffnen. Wenn ein Schiff aber auf einer Rebellenfrequenz überträgt, würde der Annäherungsalarm noch funktionieren.“
— Draven erklärt, wie sich die Tore öffnen lassen. (Quelle)
Draven Cor Analysten

Die Techniker hacken sich in Trios' Datenbanken

Es gelang den Geheimdienstleuten zwar herauszufinden, dass die Kreuzer ihre Sternjäger über den Annäherungsalarm starten lassen könnten, da jedoch auch die Komms ausgefallen waren konnten die Rebellen dies nicht an die Schlachtschiffe weiterleiten. Nachdem Bandwin Cor bei dem Versuch dies an Bord eines Shuttles zu übermitteln von TIE/ln-Raumüberlegenheitsjägern abgeschossen wurde, konnten die Rebellen auf der Mako-Ta-Basis den Millennium Falken kontaktieren, und Han Solo gelang es unter einigen Umständen diese Nachricht an die Sternjäger der Republic weiterzuleiten, die weitere Jäger alarmieren konnten.[3]

Trios Yacht innen

Die Rebellen an Bord der Yacht

Während die Raumschlacht weiter tobte, gelang es Draven und Robus herauzufinden, dass sich die Codes, die zum Freigeben der Rebellenschiffe benötigt würden, an Bord von Vaders Flaggschiff, der Exekutor befanden. Draven stellte sofort ein Team aus SpecForce-Truppen zusammen, dem sich auch Leia anschloss, um an Bord von Trios Schiff die Exekutor zu infiltrieren. Es gelang ihnen in einer Hangarbucht zu landen, und tief in das Schiff einzudringen, indem Leia sich vor den imperialen Soldaten als die Shu-Torun-Königin ausgab. Vader, der dies schnell durchschaute, nahm jedoch die Verfolgung auf, und hatte, als die Rebellen an die Codes gelang waren, bereits deren Nachhut ausgeschaltet. Die Rebellen zogen sich in einen anderen Hangar zurück, in der Hoffnung, dort ein Shuttle zu finden, um entkommen zu können. [3]

„Wir... werden siegen. Alles was ... wir tun mussten ... war dich ... zu verlangsamen.“
— Dravens letzte Worte, während er von Vader erdrosselt wird (Quelle)
Draven Tod

Vader erdrosselt Draven

Im Hangar befand sich aber lediglich ein einziger TIE-Jäger. Nach einer kurzen Unterredung befahl Draven der Prinzessin, die ursprünglich darauf bestand, dass der General selbst zur Flotte zurück flog, den TIE zu fliegen und versiegelte die Tore zum Hangar. Während Leia den Jäger bestieg, und ihn mit Robus für den Start vorbereitete, versuchte Draven gemeinsam mit seinen Soldaten, den Sith-Lord aufzuhalten, und der Prinzessin Zeit zu erkaufen. Zwar wurde er schlussendlich von Vader durch die Macht erwürgt, doch Leia konnte entkommen, und die Codes an General Dodonnas Republic weitergeben, die so vom Schlachtfeld entkommen konnte.[3]


Persönlichkeit und Fähigkeiten

Draven arbeitete während seiner Zeit in den Diensten der Galaktischen Republik eng mit den Männern und Frauen zusammen, die später als Offiziere den Kern der imperialen Macht bilden sollten. So war er mit deren Taktiken, Fähigkeiten und deren Psychologie vertraut, und konnte die Züge seiner Gegner so gut einschätzen. [2]

Als Chef des Allianz-Geheimdienstes hat Draven sich einen Pragmatismus angeeignet, der daher rührte, dass die Agenten üblicherweise allein arbeiteten, und so wenig Teamgeist entstand. General Merrick, Führer der Sternjäger, kritisierte ihn deshalb oft wegen fehlender Menschlichkeit. [2]

Da Draven wusste, dass die Allianz noch nicht zu einem offenen Krieg fähig war, führte er zwar ruhmlose, aber dennoch wichtige Schläge, wie Sabotagen und Attentate, für die Allianz aus.[2]

„Was gäbe ich für einen Flammenwerfer ... Es wäre ein wunderbarer Anblick, ihn [Vader] brennen zu sehen.“
— Draven tritt Vader sarkastisch gegenüber (Quelle)

Auf seiner letzten Mission beichtete er Prinzessin Leia, dass es ihn seit Scarif geärgert hatte, dass Jyn Erso zur Heldin wurde, und er falsch lag. Obwohl er den höchsten Rang hatte, bestand er dennoch darauf, dass Leia zur Flotte zurückkehrte, und zog furchtlos, ja sogar sarkastisch gegen Vader in den Kampf, obwohl ihm bewusst war, dass er dabei den Tod finden würde.[3]

Ausrüstung und Bewaffnung

Draven trug eine beigefarbene Jacke aus einem isolierenden, Wasser abweisenden Stoff, die sich im Schnitt leicht von denen der anderen Rebellenoffiziere unterschied. Auf der Jacke war auch sein Rangabzeichen aus gebürstetem Metall befestigt, auf dem fünf Punkte seinen Dienstgrad als General anzeigten.[2]

Sein Haar trug der 1,91 Meter große Mann nach den Standards der Galaktischen Republik kurz geschnitten.[2]

Auf seinem letzten Einsatz führte Draven eine DH-17-Blasterpistole, eine Waffe, die häufig von Soldaten und Offizieren der Allianz verwendet wurde, mit sich.[3]

Hinter den Kulissen

Quellen

Einzelnachweise