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Dengar

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Erläuterung:
Hier gehören dringend Einzalnachweise hin! Gruß Akt'tar (Komlink) 18:22, 11. Feb. 2014 (UTC)


Dengar
Dengar.jpg
Beschreibung
Spezies:

Mensch (Cyborg)

Geschlecht:

Männlich

Körpergröße:

1,80 Meter[1]

Körpermasse:

95 Kilogramm[1]

Besondere Merkmale:

Kybernetische Implantate im ganzen Körper

Biografische Daten
Heimat:

Corellia

Beruf/Tätigkeit:
Ausrüstung:
Fahrzeuge:

Punishing One

Zugehörigkeit:

Dengar, genannt Payback, war ein ehemaliger hochrangiger imperialer Attentäter und Kopfgeldjäger. Nach einem schweren Swoop-Unfall auf Corellia wurde er vom Imperium chirurgisch verändert und fast aller Gefühle beraubt, um aus ihm ein perfektes Werkzeug zu machen. Seit diesem Tag war es Dengars wichtigster Lebensinhalt, Han Solo zu jagen und zu töten, gegen den er im Rennen verloren hatte.

Erst durch seine spätere Frau Manaroo, eine Techno-Empathin, lernte er die verlorenen Gefühle neu kennen und überdachte sein bisheriges Leben und Handeln. Insbesondere Mitleid für andere, das ihm zuvor fremd gewesen war, trieb ihn dazu, fortan Schwächeren zu helfen. Ausdruck dieser neuen Gefühle war unter anderem die Tatsache, dass er seinen Erzrivalen Boba Fett nach dessen Sturz in den Sarlacc rettete und gesund pflegte, obwohl dieser ihn zuvor mehrmals verraten und ausgetrickst hatte.

Biografie

Kindheit und Jugend

Dengar wuchs auf Corellia auf. Schon als Kind half er seinem Vater dabei, Swoop-Bikes zu reparieren und begeisterte sich für Rennen. Als Teenager begann er, selber Rennen zu fahren, wobei ihm allerdings ein Konkurrent ein dauerhaftes Dorn im Auge war: Han Solo.

Schließlich kam es zu einem Entscheidungsrennen zwischen den beiden Jugendlichen: in den Kristallsümpfen Corellias sollte ein endgültiger Sieger ermittelt werden. Die Rennstrecke war sehr gefährlich und unübersichtlich, trotzdem lieferten sich beide ein erbittertes Rennen und versuchten, den anderen vom Swoop-Bike zu schubsen und ihn zu rammen.

Auf der Zielgeraden trickste Han Solo seinen Konkurrenten aus, indem er sich von oben vor ihn setzte, dabei Dengars Kopf mit dem Stabilisator seines Swoops streifte und dessen Fahrzeug für einen Moment unter das sumpfige Wasser drückte, über das sie rasten. Dadurch verlor Dengar die Kontrolle über sein Fahrzeug und schoss über den Lenker mitten in einen scharfkantigen Kristallbaum. Er überlebte diesen Unfall nur, weil er einen Helm getragen hatte, dennoch waren seine Verletzungen schwer. Sein Körper war an zahllosen Stellen durchbohrt und man hatte Mühe, ihn aus dem Baum zu befreien. Schließlich übergab man ihn dem Imperium, dessen fortgeschrittene, medizinische Einrichtungen der einzige Ort waren, an der man ihn retten konnte.

Klonkriege

In den Klonkriegen wurde Dengar von dem noch jungen Boba Fett angeheuert, mit ihm einen Auftrag auf Quarzite zu erledigen. Dengar war nicht der einzige Kopfgeldjäger der von Boba angeheuert wurde. Mit dabei waren auch Latts Razzi, Bossk, C-21 Highsinger und Oked, der aber von Asajj Ventress getötet wurde und sie somit seinen Platz einnehmen musste. Die Slave II landete in in dem Hangar der Raumstation, die anscheinend an dem Planeten verankert war. Dort wurde die Gruppe von Major Rigosso begrüßt. Rigosso klärte sie über alle genauen Einzelheiten ihres Auftrags auf und erklärte ihnen das der Aufzug von der Raumstation aus zum Planeten führe. Die wertvolle Fracht die es zu beschützen galt, befand sich in einer Truhe die zusammen mit den Kopfgeldjägern und Wachen in einen Zug gebracht wurde. Die Verteidiger hatten verschiedene Aufstellungen: Ventress und Dengar waren hinten im Zug, Bossk und Boba im Antriebsraum, Latts Razzi und Highsinger zusammen mit zwei Wachen und Rigosso bei den Sitzplätzen. Dengars Flirt mit Ventress wurde sogleich gestört als die Diebe anmarschierten, auf den Zug sprangen und nun mit den beiden kämpften. Die Diebe kamen mit Milodon angerannt und waren von der Spezies der Kage. Dengar kämpfte mit einem der Angreifer, immer in der Gefahr abzustürzen. Als weitere Diebe angriffen und Dengar viele der Angreifer ausgeschaltet hatte, bekam er einen Tritt ins Gesicht und stürzte vom Zug. Später als die anderen Gruppenmitglieder nachkamen und mit ihm im Hangar warteten, kam Ventress und überreichte ihnen das Kopfgeld.

Die Operation

Das Imperium jedoch hatte ganz andere Pläne mit dem jungen Mann, als ihn wiederherzustellen. Er hatte während des Rennens ausgezeichnete Reflexe bewiesen und man plante, ihn zu einem Attentäter zu machen, der dem Imperium treu ergeben war. Erfahrungen mit Gehirnoperationen hatte das Imperium schon seit einiger Zeit auf verschiedenen Welten gesammelt, wo renitente Einheimische besonderen Operationen unterzogen wurden.

Erst einmal wurde Dengar körperlich „optimiert“, das heißt, seine Kraft, Ausdauer und Geschwindigkeit wurden deutlich erhöht, so dass er sich fortan so schnell bewegen konnte, dass andere Personen diese Bewegung kaum noch wahrnahmen. Dieses konnte jedoch nur sparsam eingesetzt werden, weil es für den Körper eine enorme Belastung darstellte. Die Ärzte entfernten auch Dengars Augen und ersetzten sie durch kybernetische Sehvorrichtungen, die in der Lage waren, bis auf 64-fache Vergrößerung zu zoomen. Zudem wurde auch sein Gehör extrem verbessert und sein Gedächtnis stark gesteigert.

Die wichtigsten Veränderungen wurden allerdings in Dengars Gehirn vorgenommen. Um ihn zu einem perfekten Killer zu machen, wurde sein Gehirn - im wachen Zustand - freigelegt. Ärzte bohrten Sonden in den Hypothalamus und stimulierten jeweils die dort sitzenden Gefühlszentren, unter anderem für Mitleid, Reue, Liebe, Freude, und entschieden dann, was mit dem jeweiligen Gefühl geschehen sollte, während Dengar davon durchströmt wurde. Entschied man sich gegen ein bestimmtes Gefühl, wurde das entsprechende Zentrum auf der Stelle mittels der Sonde verbrannt. Bei einigen Gefühlen - wie „Erleichterung“ - waren die Ärzte sich nicht sicher, ob er sie für seine Aufgabe brauchen könnten, und entschieden dann, diese Zweifelsfälle auch zu eliminieren. Schließlich setzte man ihm Bio-Implantate ein, die die neuen Steuerfunktionen seines Körpers übernahmen.

Letzten Endes blieben nur noch drei Gefühle übrig, die man ihm ließ: Wut, Einsamkeit und Hoffnung. Dengar ging davon aus, dass man die Einsamkeit einfach übersehen hatte, da sie keine sonderliche Hilfe bei seiner Arbeit war, sondern ihn vielmehr belastete. Die Hoffnung hatte man ihm absichtlich gelassen, weil es das Argument des Imperiums war, ihm „nach getaner Arbeit“ eines Tages seine Gefühle zurückzugeben. Natürlich wusste Dengar, dass dieses eine Lüge war, aber dank der Hoffnung hielt er sich dennoch daran fest.

Die Wut richtete sich in erster Linie auf Han Solo, auf den er sein ganzes Leid übertrug und den er für seine Situation verantwortlich machte.

Imperialer Attentäter

Dengar Opfer.jpg

Dengar mit dem gefangenen Lando Calrissian.

Dengar begann, für das Imperium als Attentäter zu arbeiten. Zwar war es der Sinn der Operation gewesen, dass er ohne zu zögern und ohne Reue die ausgesuchten Opfer tötete, aber durch die emotionalen Einschränkungen, die mit Dengars neuer Existenz einhergingen, handelte er trotzdem nach seinem ganz eigenen, privaten Kodex - er tötete nur Personen, die es seiner Ansicht nach wert waren, zu sterben. Da er sich nicht auf sein Urteilsvermögen verlassen konnte und ihm aufgrund der fehlenden Gefühle eine klare Einschätzung der Realität fehlte, waren seine Entscheidungen für Außenstehende oft nicht nachvollziehbar.

Auch befand er sich nach der Operation in einem dauerhaften Zustand der Verwirrung und fühlte sich durch die fehlenden Emotionen in seiner Arbeit behindert. Geplagt von schweren Halluzinationen während der Ausübung der Attentate, bei denen sich die Opfer regelmäßig vor seinen Augen in Han Solo verwandelten, blieb er oft noch eine halbe bis eine Stunde geistesabwesend und wie in Trance am Tatort zurück, bevor sein Geist sich wieder klärte.

Insbesondere das noch vorhandene Gefühl der Einsamkeit machte ihm zu schaffen, da er einerseits insgeheim wusste, dass er sich nach Gesellschaft sehnte, sich andererseits aber auch für einen Freak und ein Monster hielt, das nicht gesellschaftstauglich war und dessen Gegenwart er niemandem zumuten konnte.

Nebenbei arbeitete Dengar auch als „freiberuflicher“ Kopfgeldjäger, was nicht selten bedeutete, auch gegen das Imperium zu arbeiten. Er war dabei kein ausgesprochen guter Geschäftsmann wie Boba Fett, sondern trotz dieser Aufträge meistens am Rande der Pleite. Dieses lag in erster Linie auch daran, dass er einen Großteil seiner Aktivitäten darauf konzentrierte, Han Solo zu jagen, auf den Jabba der Hutte ein beträchtliches Kopfgeld ausgesetzt hatte. Da es ihm nie gelang, Han Solo zu fassen, sondern ihm bei den Versuchen meistens etwas in die Quere kam - im Zweifelsfall Boba Fett - war seine Karriere in der Hinsicht nicht sehr erfolgreich.

Jagd auf Han Solo

Schließlich fasste Dengar einen besonderen Plan, um Han Solo doch noch zu bekommen. Er hatte Gerüchte darüber gehört, dass Solo sich der Rebellen-Allianz angeschlossen hatte und von dieser versteckt wurde. Seine Idee war es, sich in die Allianz einzuschleusen und auf diese Weise Solo zu fassen.

Um die Rebellion auf sich aufmerksam zu machen, begann er, hochrangige imperiale KOMENOR-Offiziere zu töten, die als lokale Verwalter auf „überholungsbedürftige“ Welten entsandt worden waren. Diese Verwalter schikanierten die örtliche Bevölkerung und unterzogen die Planeten dann einem „Re-Design“, um jeglichen Widerstand gegen das Imperium auszumerzen. Dengar plante, zehn dieser Offiziere zu töten, die er als besonders tötungswürdig ansah, da ihm die Art nicht gefiel, wie sie mit den Bevölkerungen umgingen.

Das Imperium, so war sein Plan, würde daraufhin ein Kopfgeld auf ihn aussetzen und ihn zum Tode verurteilen und die Rebellion würde ihm daraufhin vielleicht Asyl gewähren. Er wusste, dass es schwer war, die Rebellion davon zu überzeugen, ihn aufzunehmen, weil sein Ruf in der Galaxis einschlägig war, aber dennoch arbeitete er hartnäckig an der Erfüllung dieses Plans.

Attentat auf Aruza

Nachdem Dengar einige imperiale Offiziere getötet hatte, führte ihn sein Weg nach Aruza. Dort lebten die Aruzaner, eine blauhäutige pazifistische Spezies, die aus Techno-Empathen bestand: sie hatten eine Technologie namens Attanni entwickelt, ein Gerät, mit dem Personen eine telepathische und empathische Verbindung zueinander aufnehmen konnten. Diese Verbindung führte dazu, dass man die Gedanken und Gefühle der anderen lesen konnte. Man ging eine solche Verbindung nur mit besonders nahestehenden Personen ein - Freunden, Familie und dem Ehepartner -, aber auf diese Weise war das gesamte Volk miteinander vernetzt. Kriminalität, Krieg und feindselige Gedanken waren ihnen deswegen unbekannt geworden.

Das Imperium plante, diesen Planeten zu „re-designen“, doch der lokale Offizier, Sinick Kritkeen, genoss seine Machtposition und quälte die Bevölkerung, über die er die totale Macht hatte, mit Willkür und Terror. Dengar hatte sich von den Aruzanern für den sehr geringen Betrag von 1000 Credits anheuern lassen, diesen Despoten zu beseitigen.

Zehn Tage lang beobachtete Dengar sein Opfer aus der Ferne und hörte ihn ab. Dann drang er in seine Villa ein und gab sich als imperialer Attentäter zu erkennen. Nachdem er dem Offizier die gesetzlich vorgeschriebenen drei Minuten zur Flucht eingeräumt hatte, holte er ihn dank seiner überlegenen Sinne und körperlichen Fähigkeiten in einem Wald ein und tötete ihn.

Als er den Planeten wieder verlassen wollte, traf er auf eine junge Tänzerin namens Manaroo, die zu einer Gehirnoperation ausgewählt worden war und von imperialen Sturmtruppen zur Villa gefahren wurde, damit der Machthaber sich zuvor mit ihr amüsieren konnte. Dengar wusste nicht wieso, aber er rettete die junge Frau und nahm sie mit auf sein Raumschiff, die Punishing One.

Kontakt mit der Rebellion

Auf dem Flug wurde Dengar wieder mit seiner Einsamkeit konfrontiert und er stellte fest, dass die Nähe zu Manaroo ihm gut tat. Sie schien keine Berührungsängste zu haben und er erzählte ihr schließlich, was es mit ihm auf sich hatte und dass er über keine Gefühle verfügte.

Nachdem er Manaroo mit Geld ausgestattet hatte, setzte er sie auf einem zivilisierten Planeten ab, damit sie ihrer Wege gehen konnte. Anschließend setzte er seine Jagd auf Han Solo fort.

Auf Toola nahm die Rebellion schließlich Kontakt zu ihm auf und befragte ihn nach seinen Motiven, warum er sich gegen das Imperium wandte. Dengar berichtete eine zuvor zurechtgelegte Geschichte, dass er den Auftrag erhalten hatte, die „Heiligen Kinder von Azrat“ zu töten und dieses nicht mit sich selbst vereinbaren konnte. Die KOMENOR-Offiziere tötete er, weil er ihr Machtgebahren gegenüber der Bevölkerung nicht tolerieren konnte.

Die Rebellin, die als Kontaktperson diente, wurde von seinen Worten überzeugt und überließ ihm die Koordinaten eines geheimen Rebellenstützpunktes. Dengar flog dorthin, überzeugte die Rebellen in einem dreitägigen Verhör von seinem Sinneswandel und wurde schließlich als Mechaniker eingestellt, da die Rebellion keine Verwendung für einen Attentäter hatte. Schließlich sollte Dengar zum Hauptstützpunkt nach Hoth verlegt werden, wo sich Gerüchten zufolge auch Han Solo aufhielt. Voller Vorfreude flog er mit seinem Schiff dorthin, geriet jedoch, als er aus dem Hyperraum trat, mitten in die imperiale Angriffsflotte. Manövrierunfähig durch einen Treffer der Ionenkanone geriet Dengar in den Blickpunkt des imperialen Kommandoschiffs und wurde mit einem Traktorstrahl an Bord gezogen.

In den Händen des Imperiums

Dengar Vader.jpg

Dengar wird von Darth Vader vor die Wahl gestellt.

Auf dem Sternzerstörer wurde Dengar von Verhöroffizieren gefoltert. Man injizierte ihm schmerzsteigernde Mittel und untersuchte sein Schiff, sein Navigationslogbuch und die Geldbewegungen der letzten Zeit auf seinem Credit-Chip. Zudem wurde er über die Rebellion und seine Motive zur Ermordung der KOMENOR-Offiziere verhört, bevor man ihn zum Tod verurteilte.

Während Dengar in seiner Zelle auf die Hinrichtung wartete, betrat Darth Vader den Raum und machte ihm ein Angebot: Wenn sich Dengar bereit erklärte, für das Imperium nach Han Solo zu suchen und seine Aufgabe gut machte, war man bereit, ihn im Gegenzug zu begnadigen. Als Dengar zustimmte, führte man ihn auf das Kommandodeck des Schiffs, wo sich bereits weitere Kopfgeldjäger eingefunden hatten, unter ihnen Boba Fett, Zuckuss und Bossk. Da für Dengar weit mehr auf dem Spiel stand als Geld war er nicht erfreut über diese Konkurrenz. Insbesondere Boba Fett machte ihm Sorgen, der für seine Fähigkeiten bekannt war. Vader informierte sie darüber, dass der Millennium Falke in ein Asteroidenfeld flüchtete.

Nachdem Vader die Jagd freigegeben hatte, eilten alle Kopfgeldjäger zu ihren Schiffen. Dengar flog in das Asteroidenfeld und setzte dort Peilsender aus. Während die imperiale Flotte in den Hyperraum sprang, empfing Dengar ein Signal, es war jedoch nicht Han Solos Schiff, sondern ein Funkspruch von Boba Fett. Boba Fett entschuldigte sich bei Dengar und wies ihn darauf hin, dass Han Solo ihm gehörte. Bevor Dengar über diese Worte nachdenken konnte, explodierten an Bord seines Schiffes Sprengsätze, die die Maschinen außer Betrieb setzen - Boba Fett hatte die Punishing One sabotiert.

Trotz dieser Verzögerung stellte Dengar fast überrascht fest, dass er keinen Groll gegen Fett hegte - sie waren Konkurrenten und immerhin hatte Fett nicht sein ganzes Schiff in die Luft gejagt, sondern es nur kurzzeitig außer Gefecht gesetzt und ihm dabei die Möglichkeit gelassen, die nächste bewohnte Welt zu erreichen. Dieses Verhalten fand Dengar erstaunlich freundlich - und unnötig.

Die Wolkenstadt

Vader Executor Kopfgeldjäger.jpg

Kopfgeldjäger auf der Suche nach Han Solo.

Nachdem Dengar sein Schiff notdürftig repariert hatte, erfuhr er, dass man Han Solo auf Bespin entdeckt hatte. Er flog zur Wolkenstadt und suchte dort als erstes das Casino auf, weil er den notorischen Glücksspieler Solo dort vermutete. Statt Solo stieß er dort jedoch auf Manaroo, die dort gegen Geld tanzte.

Völlig hypnotisiert setzte sich Dengar an einen Tisch und schaute ihr beim Tanzen zu, wobei er den Eindruck bekam, dass sie nur für ihn tanzte. Nachdem ihre Vorführung beendet war, setzte sie sich zu ihm an den Tisch und gestand ihm, für ihn nach Han Solo Ausschau gehalten zu haben, um sich auf diese Weise für ihre Rettung zu bedanken. Außerdem gestand sie dem Kopfgeldjäger, dass sie mehr für ihn empfand und berichtete ihm vom Attanni-Ritual, bei dem die Geister der Liebenden miteinander verschmolzen. Dengar wies den Gedanken von sich, dass sie etwas derartiges für ihn empfinden könnte, während sie versuchte, ihn von ihrer Liebe zu überzeugen.

Mitten im romantischen Gespräch wurde die Evakuierung der Wolkenstadt angeordnet, die von imperialen Truppen besetzt worden war, und Dengar sah aus dem Fenster des Casinos wie Boba Fetts Schiff, die Sklave I, fortflog. Da Fett nie unverrichteter Dinge aufgab, wusste der Kopfgeldjäger, dass sein Konkurrent Han Solo an Bord haben musste und ihn nun nach Tatooine bringen würde.

Gefühle für Dengar

Dengar und Manaroo bestiegen die Punishing One und nahmen damit die Verfolgung Fetts auf. Auf dem Weg nach Tatooine setzte Manaroo Dengar unvermittelt ihr Techno-Implantat, das Attanni, in seine kybernetische Schnittstelle im Nacken ein. Dadurch wurde es ihm schlagartig möglich, ihre Gefühle zu erleben. Diese Erfahrung veränderte ihn vollkommen.

Zwar bestanden Manaroos Gefühle hauptsächlich aus Angst und Furcht, aber selbst das erschien Dengar wie eine Offenbarung und ein großartiges Erlebnis. Er begriff, dass sie nicht Angst vor ihm hatte, sondern Angst davor, dass er ihre Gefühle nicht erwidern könnte. Gleichzeitig erfuhr er, dass sie Mitleid mit Han Solo hatte und fragte sich erstmals, ob er ihn wirklich töten wollte. Er kam zu dem Ergebnis, dass es ihm gar nicht um Tod oder Rache ging - er wollte ihn nur einmal besiegen und am Ende vor ihm stehen und ihn berühren.

Manaroo erklärte ihm das Konzept des Mitleids und mit einem Mal erkannte Dengar, dass er die Macht hatte, Schwächeren zu helfen, die sich nicht selbst helfen konnten, und sie zu beschützen. Sie machten kehrt, brachen die Verfolgung Fetts ab und flogen zu Manaroos Heimatwelt, die mittlerweile von einem noch grausameren imperialen Offizier übernommen worden war. Mit einem gestohlenen Gefängnisschiff des Imperiums gaukelte Dengar dem Offizier vor, die Bevölkerung deportieren zu wollen, und auf diese Weise evakuierten sie 100.000 Bewohner des Planeten und brachten sie in Sicherheit, bevor der Planet umgestaltet und die Einwohner operiert werden konnten.

Jabbas Palast

Dengar Zeichnung.jpg

Dengar

Nach der Rettung der Aruzaner flogen Dengar und Manaroo nach Tatooine. Mittlerweile war bekannt geworden, dass Boba Fett Han Solo - in Karbonit einfroren - bei Jabba abgeliefert hatte und Dengar wollte Solo nur ein einziges Mal ins Gesicht sehen.

Während Manaroo in einer Cantina in Mos Eisley wartete, fuhr Dengar in den Palast und ließ sich dort von Jabba den Karbonitblock zeigen. Anschließend bot er an, Solo zu fangen, sollte er von seinen Rebellen-Freunden befreit werden - und zwar gegen das Doppelte des Geldes, das Fett für die Ablieferung bekommen hatte. Jabba fand diesen Vorschlag sehr amüsant, da er die Fluchtgefahr als sehr gering einschätzte. Er ging dennoch auf das Geschäft ein: Sollte Solo befreit werden und Dengar ihn zurückbringen, bekäme er das Doppelte des Kopfgeldes. Sollte Dengar scheitern, müsste er ein Jahr lang niedere Reinigungsdienste im Palast verrichten.

Als Dengar zurück nach Mos Eisley fuhr, um sich mit Manaroo zu treffen, war sie verschwunden. Da er immer noch das Attanni in der Tasche hatte, setzte er es sich ein, um auf diese Weise ihre Gefühle orten zu können, doch es blieb stumm. Schockiert durchsuchte er die ganze Stadt und kehrte schließlich in Jabbas Palast zurück, wo er mit einem Mal durch ihre Augen sah und ihre Angst spürte: Sie war von Jabbas Handlangern entführt worden, weil man sie als Tänzerin versklaven wollte. Nun wurde sie in einem Verlies gefangen gehalten und auf ihren Auftritt vorbereitet.

Dengar, der unter dem Einfluss ihrer Gefühle stand, fasste den Plan, sie zu befreien und Jabba zu töten. Jabba, von Boba Fett darauf hingewiesen, ahnte, dass Dengar etwas im Schilde führte und wies Fett an, ihn zu bewachen.

Tatsächlich unternahmen inzwischen die Rebellen Luke Skywalker und Leia Organa einen Befreiungsversuch für Han Solo und wurden gefangen genommen. Jabba befahl ihre Hinrichtung am nächsten Morgen in der Grube von Carkoon. Gleichzeitig erteilte er Boba Fett die Anweisung, Dengar aus dem Weg zu räumen - und zwar auf eine möglichst schmerzhafte und nicht zu schnelle Weise.

Als am Abend ein großes Fest im Palast stattfand, gesellte Boba Fett sich mit zwei Getränken an Dengars Tisch und schlug ihm eine Partnerschaft vor - er hätte einen Auftrag an Land gezogen, der so groß war, dass man ihn besser zu zweit erledigte. Dengar, der immer noch unter Geldnot litt, überlegte sich, dass eine Zusammenarbeit mit Fett sicher sehr lukrativ war und stimmte zu. Gleichzeitig war er nicht Herr seiner Sinne, weil Manaroo aus dem Verlies vor Jabba gezerrt wurde, um am heutigen Abend für ihn zu tanzen - und er war dank des Attanni von der vollen Wucht ihrer Gefühle betroffen. Während sie um ihr Leben tanzte, wurde Dengar merkwürdig zumute und er spürte, wie er das Bewusstsein verlor. Verwirrt erhob er sich und taumelte zur Tanzfläche, wo er zusammenbrach und von Boba Fett aufgefangen wurde. Boba Fett offenbarte ihm, ihn mit einem Betäubungsmittel unschädlich gemacht zu haben, weil er am nächsten Tag von den „Zähnen von Tatooine“ getötet werden würde.

Die Zähne von Tatooine

Als Dengar wieder zu sich kam, fand er sich inmitten eines Wüstenplateaus wieder. Er lag auf dem Boden, seine Arme und Beine waren mit festen Schnüren an den umliegenden Felswänden befestigt und trotz seiner übermenschlichen Stärke schaffte Dengar es nicht, sich zu befreien.

Punishing one.jpg

Dengars Schiff, die Punishing One.

Er vegetierte eine Weile in der Sonne und fragte sich, was die „Zähne von Tatooine“ seien, bevor mehrere Tusken-Räuber zu ihm kamen, um ihm beim Sterben zuzusehen. Als ein Sandsturm aufkam zogen die Tusken wieder fort, einer von ihnen sägte jedoch einen der Riemen an, die Dengar banden. Der Sandsturm wurde immer schlimmer und führte vor allem scharfkantige Steine mit sich, die aufgrund der besonderen geografischen Lage aufgewirbelt wurden. Boba Fett hatte ihn glücklicherweise mitsamt seiner Rüstung festgebunden (wieder etwas, wohinter Dengar Absicht vermutete), so dass Rumpf und Beine geschützt waren, lediglich sein Gesicht und seine Hände waren den Steinen ausgesetzt. Der Gedanke an Manaroo war es schließlich, der Dengar dazu brachte, noch einmal alle Kraft zusammenzureißen und dieses Mal schaffte er es, die Fesseln zu sprengen.

Orientierungslos taumelte er durch die Wüste und rollte sich schließlich zusammen, als er plötzlich Gefühle spürte - Manaroo war mit seinem Schiff unterwegs und suchte ihn. Dank des Attanni konnte er ihre Gegenwart spüren und auf sich aufmerksam machen. Sie las ihn auf und berichtete ihm, dass Jabba und die meisten seiner Handlanger tot waren und die Rebellen fliehen konnten. Gleichzeitig fragte sie ihn, ob er sie heiraten wolle - was er bejahte.

Der Sarlacc und Boba Fett

Dengar kurierte seine schweren Verletzungen einige Zeit in einem medizinischen Behandlungszentrum aus und kehrte anschließend mit Manaroo zum Dünenmeer zurück, um die Überreste von Jabbas Segelbarke nach Verwertbarem zu durchsuchen. Neben vielen mumifizierten Leichen war kaum etwas zu finden, da die Jawas mittlerweile das Wertvollste mitgenommen hatten.

Sarlacc.jpg

Der Sarlacc in der Grube von Carkoon.

Am Rande der Grube von Carkoon fiel ihnen ein stechender Gestank auf und sie entdeckten, dass der Sarlacc offenbar durch eine Explosion getötet worden war. Am Rand der Grube fand Dengar einen nackten Mann, dessen Körper einer Art Säurebad ausgesetzt gewesen zu sein schien. Die gesamte Haut war verätzt und voller Blasen. Zu Dengar Überraschung lebte der Mann noch, den er nicht erkannte, und bat ihn um Hilfe. Manaroo und er trugen den schwer Verletzten in sein Schiff, wo sich herausstellte, dass es sich um Boba Fett handelte. Fett war in den Schlund des Sarlacc gestürzt und einige Tage lang darin verdaut worden, bevor es ihm mit letzter Kraft gelungen war, sich aus dem Magen zu befreien. Die Magensäure hatte seine Kleidung, Epidermis und Nervenbahnen zersetzt. Dengar entschied sich - vor allem auf Manaroos Bitten - Boba Fett zu pflegen, um ihre vereinbarte Partnerschaft doch noch eingehen zu können.

Er trug Fett in ein unterirdisches Versteck in der Wüste, während Manaroo fortflog. Sie vereinbarten, dass sie aus Sicherheitsgründen erst zurückkehren sollte, wenn die Angelegenheit mit Fett beendet war. Anschließend wollten sie heiraten - und Fett sollte ihr Trauzeuge werden.

Dengar kümmerte sich, unterstützt von zwei medizinischen Droiden, um den schwer verletzten Boba, dem es so schlecht ging, dass er nicht mehr bei Bewusstsein war. Stattdessen wurde er unter dauerhaften Schmerzmitteln gehalten und mit sterilen Gelauflagen verbunden. Zudem tauchte eine unbekannte Frau auf, deren Gedächtnis offenbar gelöscht worden war. Sie nannte sich „Neelah“ und erinnerte sich nur, Tänzerin in Jabbas Palast gewesen zu sein. Sie bestand darauf, bei Dengar und Fett zu bleiben, da sie sich von Fett Aufschlüsse über ihre Herkunft erhoffte.

Dengar ließ sie bleiben und wartete mit ihr gemeinsam darauf, dass Fett wieder zu sich kam. Als es ihm langsam besser ging, reifte in Dengar der Plan, anderweitig Profit aus Boba Fett zu schlagen. Da ihm nicht zu trauen war und die Sache mit der Partnerschaft nicht verlässlich schien, fuhr Dengar nach Mos Eisley und ließ dort die Nachricht absetzen, dass Boba Fett noch am Leben sei - eine Information, für die einige Leute bereit waren, sehr hohe Beträge zu zahlen. Dass diese Nachricht abgefangen wurde, konnte er jedoch nicht ahnen.

Das Versteck bot ihnen nicht lange Sicherheit; schließlich wurde es von angeheuerten Killern überfallen und Dengar, Neelah und Fett konnten nur entkommen, weil Fett sein Schiff, die Sklave I, aus dem Orbit rief und sich von ihr abholen ließ. Er war bereit, Dengar und Neelah mitzunehmen, erklärte jedoch, dass dieses nicht aus Dankbarkeit geschah, sondern weil er die beiden momentan ganz gut gebrauchen konnte.

Unterwegs mit Boba Fett

Dengar wurde also der neue Geschäftspartner von Boba Fett. Jeder wusste, dass das nicht ungefährlich war und Gerüchte verbreiteten sich schnell. Manaroo beschloss alles auf eine Karte zu setzen. Sie kratzte alle Ersparnisse zusammen und flog ohne Wissen Dengars mit der Punishing One zum Wettbaron Sma'Da. Sie wettete auf das Überleben eines bestimmten Kopfgeldjägers: Dengar. Die Quoten standen hoch...

Dengar sollte bald seine Partnerschaft mit Boba Fett bereuen. Fett versuchte weiterhin, das Gerücht, er sei tot, am Leben zu halten, indem er sein Schiff aufgab und stattdessen das Schiff Hound's Tooth des Trandoshaners Bossk mit einem Trick an sich nahm.

Er forderte Dengar auf, Neelah alles über Fetts Vergangenheit zu erklären, weil diese sich daraus Aufschlüsse erhoffte. Gleichzeitig weigerte er sich, seinen beiden Begleitern das Ziel ihrer Reise oder seine Pläne zu verraten, so dass Dengar und Neelah lange Zeit gemeinsam im Frachtraum verbrachten und sich miteinander unterhielten.

Am Ziel ihrer Reise angelangt, erkannte Dengar, dass er mitten in eine große Intrige geraten war, an der der Imperator, Prinz Xizor und Kuat von Kuat beteiligt waren. Neelah, die sich als Adlige vom Planeten Kuat entpuppte, verließ das Schiff und Boba verkündete, sich mitten in eine Raumschlacht um die Schiffswerften von Kuat einmischen zu wollen, um dort Kuat von Kuat zu stellen. Dengar war entsetzt über diese Wendung und wollte nicht in der umkämpften Werft sterben, so dass er sich alleine mit einer Rettungskapsel der Hound's Tooth absetzte. Manaroo fischte ihn kurz darauf auf. Dengar hatte die Partnerschaft mit Boba Fett überlebt und Manaroo hatte ihre Wette gewonnen.

Später unterstützte er Fett dabei, dessen betrügerischen Doppelgänger Jodo Kast zu beseitigen.

Ruhestand

Manaroo und Dengar besassen nun genug Geld, damit Dengar sein Dasein als Kopfgeldjäger aufgeben konnte.

Sie planten, ein Geschäft zu eröffnen und den Feuchtfarmern auf Tatooine hochwertige technische Geräte zu verkaufen und diese zu warten. Er war bemüht, fortan ein "normales" Leben zu führen und kehrte nur kurz aus dem Ruhestand zurück, um einen vermeintlich lukrativen Auftrag für einen Hutten auszuführen. Dabei geriet er jedoch ins Kreuzfeuer der Schwarzen Sonne und wurde schnell davon überzeugt, dass die Rückkehr in das alte Leben ein Fehler gewesen war.

Ausrüstung

Dengars Schiff war ein corellianisches Scout-Schiff namens Punishing One, das er modifiziert und mit stärkeren Schilden und Blasterkanonen ausgestattet hatte.

Er kleidete sich vorzugsweise in eine schwere Rüstung, die aus Versatzstücken verschiedener Sturmtruppen-Rüstungen bestand. Zudem umwickelte er seinen Kopf und Hals mit weißen Bandagen, die in erster Linie dazu dienten, die kybernetischen Implantate und Schnittstellen zu verbergen.

Hinter den Kulissen

Quellen

Einzelnachweise

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