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Jedi-Padawan – Der ungewisse Weg ist der sechste Roman der Jedi-Padawan-Reihe. Das Buch wurde von Jude Watson geschrieben und ist am 15. April des Jahres 2000 vom Dino-Verlag in Deutschland veröffentlicht worden. Der Roman schildert die Geschehnisse zwölf Jahre vor den Ereignissen von Die dunkle Bedrohung (44 VSY).

Inhaltsangabe des Verlags

Obi-Wan ist kein Jedi mehr. Er hat beschlossen, die Revolution auf dem Planeten Melida/Daan zu unterstützen. Sein Meister Qui-Gon Jinn kehrt allein nach Coruscant zurück, wo mysteriöse Vorgänge im Jedi-Tempel für Unsicherheit sorgen.

Obi-Wan fühlt sich seinen Freunden verbunden - den Anführern der Revolution. Gemeinsam sind sie mächtig, vielleicht zu mächtig. Doch aus Freunden werden Feinde und Obi-Wans Weg scheint immer ungewisser. Qui-Gon steht ihm nicht mehr zur Seite - Obi-Wan ist auf sich allein gestellt.

Handlung

Krieg auf Melida/Daan

Zwei Wochen ist es her, seit Obi-Wan Kenobi entgegen den Anweisungen seines ehemaligen Meisters Qui-Gon Jinn auf dem Planeten Melida/Daan alleine zurückblieb. Die Kampfjäger sind zerstört und die letzte Möglichkeit der Alten, sich zu verteidigen, wurde entkräftet. Somit haben die Jungen die Führung des Planeten übernommen und fangen nun damit an jedes Mausoleum zu zerstören, um dadurch den überlieferten Hass für immer aus dem Gedächtnis der Bewohner zu verdrängen.

Der Winter steht kurz bevor und das Volk braucht Wohnraum, der durch den andauernden Krieg zerstört wurde. Nield möchte dabei fortsetzen die Überreste der Vergangenheit zu zerstören. Im Gegenzug dazu möchte Cerasi, die Tochter von Wehutti, mit dem Abriss aufhören, um dem Volk zu helfen und ihm bei den Aufbauarbeiten zu unterstützen. Es kommt zu einer Abstimmung, die darüber entscheiden soll, ob nun mit den Abrissarbeiten der Mausoleen oder den Aufbauarbeiten der Wohngebiete weitergemacht werden sollte. Erst durch Obi-Wans Stimme kann die Entscheidung zu Gunsten des Volkes gefällt werden. Nield ist so sehr verärgert darüber, so dass er verlangt, Obi-Wan aus dem Rat der Jungen auszuschließen, denn immerhin sei er kein gebürtiger Melida/Daan. Diese Debatte ist der Anlass zu einem Streit unter den Jungen, der mit der Auflösung der neuen Jungen-Regierung endet.

Die Situation eskaliert, als eine persönliche Konfrontation zwischen Nield und Wehutti während des Abrisses eines Mausoleums beginnt und Cerasi erschossen wird. Dabei war es Cerasis einzige Absicht den Streit zu schlichten. Nield ist wutentbrannt, besteht auf einen absoluten Krieg und beschimpft Obi-Wan als Außenseiter. Obi-Wan, der seine Freunde verloren hat, für die er sogar seine Jedi-Grundsätze verletzte, beschließt Qui-Gon Jinn um Hilfe zu bitten.

Überfälle im Jedi-Tempel

Derweil ereignen sich im Jedi-Tempel seltsame Umstände. Wertlose Gegenstände scheinen verschwunden zu sein, was darauf schließen lässt, dass ein Dieb im Tempel sein Unwesen treibt. Qui-Gon Jinn wird vom Rat zu einem Ermittler ernannt und soll mit der wieder genesenen, doch für immer erblindeten Tahl der Sache auf den Grund gehen. Trotz aller Bemühungen, können sie nicht verhindern, dass der Übungsraum der älteren Schüler verwüstet wurde. Spurlos verfolgen sie das Gerücht über die Sichtung eines Fremden im Tempel, wovon es jedoch keine eindeutigen Beweise gibt.

Schließlich werden die heilenden Kristalle des Feuers gestohlen. Obwohl in Qui-Gons Zimmer nichts verändert oder gestohlen wurde, liegt ein merkwürdiger Geruch von Seewasser in der Luft, den Tahl durch ihre verschärften Sinneswahrnehmungen bemerkt. Dieser Duft lässt in ihr den Verdacht aufkeimen, dass der See im Innern des Jedi-Tempels etwas mit dem Rätsel zu tun haben könnte. Bant Eerin, ein Mon Calamari-Mädchen und enge Freundin von Obi-Wan, hilft den zwei Ermittlern den See zu durchforsten. Tatsächlich stoßen sie dabei auf eine Kiste, in der sich einige der gestohlenen Gegenstände befinden. Nun warten sie ab bis der nächste Vorfall geschieht und legen sich solange auf die Lauer. Heimlich beobachten sie Bruck Chun, der ein paar neue gestohlene Gegenstände versteckt. Bei der anschließenden Verfolgung durch Qui-Gon, gelingt Bruck die Flucht. Dabei hat Tahl noch einen weiteren Beteiligten bemerkt. Die Sicherheitskräfte tasten den Tempel nach Bruck und dem Unbekannten ab, bleiben jedoch mit ihrer Suche erfolglos.

Obi-Wans Hilferuf

Qui-Gon bekommt den Hilferuf von Obi-Wan zugesendet und macht sich sofort auf den Weg zu seinem ehemaligen Padawan. Auf Melida/Daan angekommen bespricht er mit Obi-Wan den Ablauf von Cerasis Tod. Dabei stellt sich heraus, dass eine dritte Partei die Finger im Spiel hat. Mawat, einer der Landjungen will sich ebenso zum Herrscher des Planeten emporschwingen und hat beide Seiten an jenem Tag bewaffnet. Zudem hatte er Scharfschützen postiert, um möglicherweise die abziehenden Gegner zu erschießen und somit einen neuen Krieg heraufzubeschwören, während dessen Verlauf er zum obersten Führer gewählt werden würde. Doch die Trauer um Cerasi veranlasst die Alten und Jungen, einen Waffenstillstand zu schließen. Obi-Wan kann Nield davon überzeugen, dass Mawat alles geplant hatte. Es kommt zum Kampf zwischen den Jungen.

Qui-Gon Jinn findet ein Gedächtnisholo von Cerasi und schlichtet damit den Streit unter den Jungen. Qui-Gon setzt Friedensverhandlungen zwischen den Alten und Jungen in Gang, die letztendlich zu einem endgültigen Frieden führen. Obi-Wan hat eingesehen, dass es seine Bestimmung ist ein Jedi zu werden und fragt Qui-Gon Jinn, ob er wieder sein Padawan sein dürfe. Die endgültige Entscheidung muss jedoch vertagt werden, denn sie erhalten eine Eilnachricht vom Jedi-Tempel: Der Tempel wurde belagert und auf Jedi-Meister Yoda wurde ein Mordanschlag verübt.

Dramatis personae

Einzelnachweise


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