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Dianoga

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Dianoga
Dianoga.jpg
Allgemeines
Heimatwelt:
Lebensraum:

Sumpf- und Müllumgebung

Klasse:

Gastropoden[2]

Intelligenz:

Intelligent[2]

Beschreibung
Durchschnittliche Größe:

10 bis 20 Meter

Durchschnittliches Gewicht:

95 Kilogramm[1]

Die Dianoga ist ein im Müll lebende gastropode und parasitäre Spezies, das sich von jeglichem Unrat ernährt. Ursprünglich entstammten die Dianogas den weiträumigen Sumpfgebieten des Planeten Vodran. Vielerorts gelten Dianogas als monströs brutale Tiere. Tatsächlich sind sie aber scheue Wesen, die in Müllverarbeitungsanlagen von Sternzerstörern leben und dort den anfallenden Müll verspeisen. Häufig kommt es vor, dass sie sich bei einer Müllentleerung vor einem Hyperraum-Sprung nicht mehr rechtzeitig in eine Nische zurückziehen können und mit ins All katapultiert werden.

Biologie

Mit dem frei beweglichen Augenstiel kann ein Dianoga, das sich in Abwässern aufhält, unauffällig an die Oberfläche hervorlugen und seine Umgebung erkunden. Neben sieben Tentakeln weisen Dianogas unterhalb ihres Körpers einen rochenähnlichen Schlund auf, mit dem sie ihre Nahrung zu sich nehmen. Durchschnittlich wächst ein Dianoga auf eine Größe von zehn bis zwanzig Metern heran.

Der hohen Fortpflanzungsrate der Tiere ist es zu verdanken, dass sie sich in der gesamten Galaxis schnell ausbreiten können. Sie sind Hermaprodithen und können sich daher selbst befruchten. Ihr geleeartiger und traubenförmiger Laich brütet im Müll von Verarbeitungsanlagen oder in den natürlichen Sümpfen Vodrans. Die frisch geschlüpften Tiere wachsen in Kolonien heran, die sich gegenseitig auffressen. Durch diese natürliche Auslese überleben am Schluss nur die stärksten und widerstandsfähigsten Exemplare. Weitere Gefahr für die jungen Tiere besteht durch die eigenen Eltern, die im Notfall auch ihren Nachwuchs auffressen.

Die hohe Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit der Dianogas reicht über extreme Temperaturschwankungen. Kochendes Wasser oder radioaktive Gemische schaden den Tieren nicht.

Geschichte

Luke & Dianoga.jpg

Luke Skywalker kämpft gegen ein Dianoga.

Nach ihrer Entstehung und Ausbreitung auf der Sumpfwelt Vodran gelang es eines Tages einem Dianoga, an Bord eines Sternzerstörers zu kriechen, wo es sich in den Müllvernichtungsanlagen niederließ. Über Jahre vermehrten sich die Dianogas dort und sahen die Müllumgebung als ihren Lebensraum an. Die Tatsache, dass die Dianogas nicht nur in einer Abfallumgebung lebten, sondern sich von ihr auch noch ernährten, ließ die Tiere zu natürlichen Müllvernichtern werden. So macht man sich die Tiere zu Nutze und vermeidet eine Beseitigung der oft als lästig und aggressiv geltenden Kreaturen. Für Probleme sorgt einzig der Nachwuchs der Dianogas, der die ohnehin verengten Abfallschächte noch weiter ausfüllt. Um den bisherigen Dianogas den Lebensraum zu erhalten, wird der Nachwuchs häufig von Technikern getötet. Die Kadaver der jungen Tiere bleiben direkt in der Anlage und werden später von den verbleibenden Dianogas gefressen.

Allgemein gelten Dianogas als brutal und äußerst aggressiv, obwohl sie tatsächlich scheu sind und sich gerne unter Unrat verstecken. Sobald sie Gefahr wittern, Hunger verspüren oder in einen panischen Zustand geraten, greifen Dianogas jedoch mit großer Wildheit an. Mit ihren insgesamt sieben Tentakeln kann ein Dianoga sein Opfer innerhalb kürzester Zeit umwickeln und ihm die Atemwege abschnüren.

So erging es auch Luke Skywalker, als er im Jahr 0 VSY zusammen mit Leia Organa, Han Solo und Chewbacca in die Müllverarbeitungsanlage des Todessterns fiel. Luke wurde dabei von einem hungrigen und verängstigten Dianoga umwickelt und in die Tiefe des Abwasserbeckens gezogen. Nur knapp konnte sich Luke aus den Fängen des Tieres befreien.

In den Abwasserkanälen des Palasts von Prinz Xizor lebten einige Dianogas. Eines dieser Exemplare war von beeindruckender Größe. Später wurden viele dieser Geschöpfe von dem Söldner Dash Rendar getötet, als dieser in Xizors Palast einbrach. In den untersten Ebenen der Zentralwelt Coruscant kam es häufig vor, dass sich die Bürger mit hungrigen Dianogas herumschlagen mussten. Durch Rückstau in den Abwasserkanälen Coruscants konnten Dianogas die Leitungen hinaufklettern und gelangten so in die Badezimmer nichtsahnender Bürger.

In vielen anderen Kulturen werden Dianogas zu einer delikaten Pastete verarbeitet, aus der Milz kann ein Tee gewonnen werden.

Hinter den Kulissen

Quellen

Einzelnachweise

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