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Die Absoluten

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Die Absoluten
Allgemeine Informationen
Mitglieder:
Sitz:

New Apsolon

Historische Daten
Auflösung:

offiziell 46 VSY; nachweislich bestand die Organisation aber danach im Untergrund weiter

Zugehörigkeit:

Regierung von New Apsolon zur Zeit des Regimes der Zivilisierten

„Absolute Gerechtigkeit bedingt Absolute Loyalität“
— Wahlspruch der Absoluten (Quelle)

Die Absoluten war der Name der Geheimpolizei auf New Apsolon zur Zeit des totalitären Regierungssystems der „Zivilisierten“. Sie waren eines der wichtigsten Instrumente zur Machterhaltung der Regierung und aufgrund ihrer grausamen und brutalen Art, der viele Menschen zum Opfer fielen, bei den unterdrückten „Arbeitern“, die den größten Teil der Bevölkerung ausmachten, verhasst und gefürchtet zugleich.

Geschichte

Die Absoluten waren von den Zivilisierten als eine unabhängig von der Regierung agierende Geheimpolizei gegründet worden, um die Regierung zu schützen und die regulären Polizeikräfte bei ihrer Arbeit im Sektor der Arbeiter unterstützen. Außerdem war es ihre Aufgabe die Arbeiter so gut es ging zu unterdrücken, Oppositionsgruppen gewaltsam aufzulösen und so das bestehende System zu stützen.

Als die Arbeiter begannen sich zu organisieren und Widerstand gegen die Unterdrückung zu leisten, gingen die Absoluten mit äußerster Gewalt, auch gegen Unschuldige, vor. Willkürlich wurden Menschen auf offener Straße verhaftet oder gar erschossen. Es gab ein Versammlungsverbot und wer dagegen verstieß, musste auf jeden Fall mit einer Inhaftierung rechnen.

In New Apsolon, der Hauptstadt des Planeten, erinnerten seitdem mannshohe, von innen beleuchtete Glassäulen an all die Arbeiter, die unter dem Regime der Zivilisierten und der „Willkür“ der Absoluten zu leiden hatten. Jede Säule steht dabei für einen Arbeiter. Die weiß beleuchteten stehen für die Arbeiter, die an Ort und Stelle erschossen wurden, während die blauen auf diejenigen hinweisen, die interniert wurden.

Nach dem Sturz der Regierung und den ersten freien Wahlen 46 VSY sagten die Absoluten zu, sich aufzulösen. Die Jedi Qui-Gon Jinn und Tahl, die die Wahlen und Regierungsbildung überwachten waren dabei die treibende Kraft hinter der Forderung nach der Abschaffung dieser Organisation. Dennoch wussten sie bei ihrer Abreise, dass es ihnen wahrscheinlich nicht gelungen war, die Absoluten gänzlich zu zerschlagen. Auch viele Arbeiter vermuteten, dass die Organisation im Geheimen weiterbestand und auf die Möglichkeit wartete, die demokratisch gewählte Regierung zu unterwandern und wieder an die Macht zu kommen.

In der Tat tauchten nach dem Regierungswechsel viele Absolute unter. Viele wurden auch von reichen Zivilisierten geschützt, die sich mit dem neuen System und dem Verlust ihrer Macht nicht abfinden wollten. Dadurch dass sie Mitglieder einer Institution des alten Regimes schützten, wollten sie sich die Möglichkeit offen halten, erneut einen Regierungssturz herbeizuführen. Es existierte sogar eine Liste mit den Namen aller Mitglieder der Absoluten. Dieser wurde von der neuen Regierung aus Angst vor der Selbstjustiz der Bevölkerung nicht veröffentlicht, sondern geheim gehalten. Da die neue Regierung auf demokratischen Prinzipien fußte, zog sie es vor, die persönlichen Rachegelüste unbefriedigt zu lassen und nicht gleiches mit gleichem zu vergelten. Die Verantwortlichen für so viel Leid sollten stattdessen in ordentlichen Gerichtsverfahren verurteilt werden, auch wenn es viele Arbeiter gab, die dies anders sahen.

Im Laufe der Zeit erhärtete sich der Verdacht, dass sich die Organisation nicht aufgelöst hatte, sondern im Untergrund weiterbestand. Es ging das Gerücht um, dass eine neue Gruppe die Führung der Absoluten übernommen hatte und damit begonnen hatte, sie neu zu organisieren.

Tahl kehrte schließlich im Jahr 39 VSY nach New Apsolon zurück um einige Untersuchungen anzustellen. Es gelang ihr, sich mit falschen Papieren, die sie als ehemaliges Mitglied des Führungsstabs der Absoluten auswiesen, unter dem Namen T undercover in die Gruppe einzuschleusen und schnell aufzusteigen. Da die Organisation zur Zeit des Regimes der Zivilisierten sehr bürokratisch aufgebaut war und kaum jemand die Mitglieder des Führungsstabs kannte, fiel es ihr leicht, schnell an Einfluss zu gewinnen und viele wichtige Informationen zu sammeln: Die Absoluten hatten sich zwar neu organisiert, waren aber nur wenige. Zudem kam es keinerlei Kommandoketten oder richtige Strukturen innerhalb der Organisation. Tahl kam daher zu der Einschätzung, dass die Absoluten ihren Macht und Einflussmöglichkeiten stark überschätzten. Sie hatten ihr neues Hauptquartier in einer verlassenen Lagerhalle am Rande des Sektors der Zivilisierten eingerichtet. Insgesamt beschränkten sich ihre Aktivitäten zu diesem Zeitpunkt auf das Sammeln von Informationen und kleineren Aktionen gegen die Arbeiter. Tahl war jedoch vor allem über die Tatsache beunruhigt, dass die Absoluten über ein riesiges Vermögen verfügten und damit begonnen hatten, große Mengen an Waffen zu horten.

Wenige Wochen später stießen auch Qui-Gon Jinn und sein Padawan Obi-Wan Kenobi, die auf der Sucha nach Tahl ebenfalls nach New Apsolon gekommen waren, auf die Absoluten. Sie beobachteten gerade ein geheimes Treffen einer kleinen Gruppe von Arbeitern die sich organisiert hatten um gegen die aufstrebenden Absoluten vorzugehen. Das Treffen fand Nachts in einer Bauruine im Sektor der Arbeiter statt und schien daher sicher zu sein. Doch plötzlich wurden sie von einem schwer bewaffneten Kampftrupp der Absoluten überrascht. Den Arbeitern gelang die Flucht, Qui-Gon und Obi-Wan schafften es jedoch nicht und ergaben sich. Sie wollten die Gelegenheit nutzen, mehr über die Absoluten in Erfahrung zu bringen.

Sie wurden ins neue Hauptquartier der Absoluten gebracht und verhört. Dabei stießen sie auf Tahl, die sich dafür einsetzte, dass die beiden wieder freigelassen wurden. Anschließend gelang es ihr noch, sie mit einigen wichtigen Informationen zu versorgen.

Wenig später flog jedoch ihre Tarnung auf und sie musste fliehen. Die Absoluten setzten zu ihrer Verfolgung mehrere Sucher-Droiden ein. Schließlich versteckte sie sich und kontaktierte Qui-Gon und Obi-Wan um sie um Hilfe zu bitten. Diese holten sie ab und brachten sie in die Residenz des Gouverneurs. Kurz darauf wurde Roan, der Gouverneur von New Apsolon tot aufgefunden. Der erste Verdacht fiel auf die Absoluten.

Hauptquartier

Das Hauptquartier der Absoluten zur Zeit des Regimes der Zivilisierten befand sich im Regierungsbezirk von New Apsolon. Anders als die meisten anderen Gebäude in diesem Sektor war es weder sonderlich hoch und eindrucksvoll, noch verfügte es über eine prachtvolle Fassade, wie die meisten Regierungsgebäude eine hatten. Der Bau war recht lang und flach gehalten, verfügte aber über mehrere unterirdische Stockwerke. Sowohl ober- als auch unterirdisch war die Decke recht niedrig, sodass man gerade genug Platz hatte um aufrecht zu stehen. Das Gebäude besaß keinerlei Fenster. Diese Konstruktion des Gebäudes lässt sich dadurch erklären, dass es nicht nur die Büroräume enthielt, sondern vielmehr auch das Gefängnis war, in dem die festgenommenen Arbeiter interniert wurden. Oberirdisch befanden sich einfache Zellblöcke, in denen die Arbeiter die ersten Wochen verbrachten. In den Untergeschossen befanden sich weitere Zellen, sowie der „Reklassifizierungsbereich“.

Nachdem eine neue Regierung gewählt wurde und sich die Absoluten offiziell aufgelöst hatten, wurde das Hauptquartier in ein Museum umgewandelt. Zum einen sollte es als Gedenkstätte für die vielen Arbeiter dienen, die hier von den Absoluten zu Tode gefoltert wurde, und zum anderen als Mahnmal für die Schrecken der Terrorherrschaft. Außerdem ist das Museum bei Touristen sehr beliebt. Alle Museumsführer, so z. B. auch Irini, sind ehemalige Häftlinge, die teilweise mit schweren Verstümmelungen, die Internierung und Folter überlebt haben.

Internierung und Reklassifizierung

Die Reklassifizierung war ein Verfahren, dem fast jeder internierte Häftling unterzogen wurde. Im Grunde war es nur ein verharmlosender Begriff für Folter.

Im Zuge der Jagd nach Widerständlern und Saboteuren wurden viele Arbeiter inhaftiert. Ob sie wirklich Widerstand gegen die Regierung geleistet hatten spielte dabei oft gar keine Rolle und ließ sich aufgrund der vielen willkürlichen Verhaftungen auf offener Straße meist sowieso nicht nachvollziehen. Auch wurden keinerlei Unterschiede gemacht, ob man nun einen kritischen Artikel in einer Zeitung veröffentlicht hatte, die Produktion in der High-Tech-Industrie sabotierte oder sich gewaltsam gegen die Regierung stemmte.

Die ersten paar Tage verbrachten alle Häftlinge im oberirdischen Zellenblock des Hauptquartiers. Schon hier waren die Haftbedingungen denkbar schlecht. So hatten sie z. B. keinerlei Anspruch auf Rechtsbeistand. Gerichtsverhandlungen gab es nicht.

Danach wurden sie in den unterirdischen Bereich gebracht. Hier verschlechterten sich die Haftbedingungen noch einmal deutlich und es wurden erste leichtere Reklassifizierungsmaßnahmen wie z. B. der Entzug von Nahrung und Wasser angewandt, um den Widerstand der Inhaftierten zu brechen. In diesem Zustand verbrachten die Häftlinge oft Monate und Jahre, ohne jeglichen Kontakt zu ihren Familien oder anderen Mitgefangenen. Viele zerbrachen bereits in diesem Stadion an der physischen und psychischen Belastung. Entweder sie starben oder wurden wieder freigelassen. Die Freigelassenen waren jedoch, je nach Dauer der Inhaftierung, körperlich und seelisch am Ende und überlebten oft nur aufgrund der Hilfe anderer Arbeiter, für die sie Helden waren. Diejenigen, die nur kurz inhaftiert waren und die Haft relativ unbeschadet überstanden hatten, waren anschließend, wie z. B. Irini oder Ewane wichtige Stützen des Widerstandes.

Diejenigen, die aber standhaft blieben, kamen nach langer Haft in den Reklassifizierungsbereich. Dieser bestand aus einer ganzen Reihe von Folterkammern, in denen jeweils unterschiedliche Foltermethoden angewandt wurden. Eine beliebte Methode der Absoluten war es, andere Internierte dabei zusehen zu lassen, wie einer ihrer Mitgefangenen gefoltert wurde. Auf diese Art und Weise wollten sie deren Angst schüren und ihren Widerstand von Vornherein brechen. Häufig wurden auch extra Freunde und Familienmitglieder festgenommen und anschließend vor den Augen des Inhaftierten gefoltert, um ihm zusätzliche seelische Schmerzen zuzufügen. Die Absoluten übersahen dabei jedoch, dass die Gefolterten oftmals Kraft daraus schöpften, dass jemand dabei zusah, für den sie stark beleiben mussten.

Eine weitere beliebte und grausame Foltermethode war die sogenannte „Sinnesblockierende Internierung“. Die Gefangenen wurden hierfür in einen sargähnlichen Behälter aus Durastahl und Plastoid-ähnlichem Material gesteckt, der gerade einmal soviel Platz ließ, dass jemand hineinpasste. Wenn man einmal darin lag, konnte man sich nicht mehr bewegen. Man war vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten und alle Sinne waren blockiert. Einzig auf der Oberseite befand sich auf Augenhöhe ein schmaler Schlitz, durch den die Absoluten die Möglichkeit hatten, den Zustand der Person im Inneren zu überwachen. Auch diese Methode stellte eine enorme physische psychische Belastung dar, da sie in großem Maße Klaustrophobie verursachte. Viele wurden Wahnsinnig, wenn sie zu lange im Behälter eingesperrt waren. Andere bekamen zusätzlich lähmende Chemikalien injiziert, die den Effekt der Klaustrophobie noch verstärken sollten. Diese Chemikalien führten jedoch häufig auch zum Tod. Nach dem Sturz des Regimes wurden alle bis auf einen dieser Behälter für die Sinnesblockierende Internierung zerstört. Der verbliebene befindet sich zu Ausstellungszwecken im Museum in New Apsolon.

Sucher-Droiden

Das wichtigste Mittel der Absoluten um die große Anzahl von Arbeiter zu kontrollieren waren Sucher-Droiden. Da auf New Apsolon die High-Tech Industrie führend war, waren auch die Droiden technisch sehr weit entwickelt. Sie waren in der Lage jedes Lebewesen aufzuspüren und dann zu betäuben oder zu töten. Die Absoluten verfügten über eine umfangreiche Datenbank mit Merkmalen und medizinischen Informationen über jeden Arbeiter auf New Apsolon, mit denen sie die Sucher-Droiden programmieren und so auf jeden beliebigen Arbeiter ansetzen konnten.

Nach dem Sturz der Regimes der Zivilisierte wurden die Sucher-Droiden als Symbol der Willkür der Absoluten verboten. Ihr Besitz und Einsatz ist seitdem illegal.

Quellen

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