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Dreadnaught-Klasse Kreuzer

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BKL-Icon.png Dieser Artikel behandelt die Kreuzer der Dreadnaught-Klasse; für weitere Bedeutungen siehe Dreadnaught (Begriffsklärung).
Dreadnaught-Klasse Kreuzer
Dreadnaught.JPG
Allgemeines
Hersteller:

Rendilische Raumschiffswerften[1]

Modell:

Dreadnaught-Klasse

Typ:

Schwerer Kreuzer[1]

Preis:

~ 35.555.000 Credit

Technische Informationen
Länge:

600 Meter[1]

Antrieb(e):
  • 2 große Triebwerke
  • 3 mittlere Triebwerke
  • Alternativ: 6 große Triebwerke
Hyperraumantrieb:
Schild(e):

Schutzschilde[1]

Energiesystem:

Energiegeneratoren[1]

Bewaffnung:
Kapazitäten
Crew:

16.210

Passagiere:

3.000

Beladung:

9.000 Tonnen Fracht

Hangar:

12 Raumjäger (Standard: TIE-Jäger)[1]

Vorräte:

2 Jahre

Nutzung
Rolle:
  • Linienschiff[1]
  • Konvoi-Eskortschiff[1]
Flottenverbände:

Imperiale Flotte[1]

Zugehörigkeit:

Die Schweren Kreuzer der Dreadnaught-Klasse, oftmals nur als Dreadnaught-Kreuzer, Dreadnaughts oder Rendili-Dreadnaughts bezeichnet, wurden zur Zeit der Galaktischen Republik von den Rendilischen Raumschiffswerften geschaffen und galten zu ihrer Zeit mit einer Länge von 600 Metern als die mächtigsten Kriegsschiffe.

Die bekannte Katana-Flotte bestand aus den etwa 200 Katana-Dreadnaughts. Diese Schiffe waren derart modifiziert, dass sie mit einer deutlich geringeren Besatzungsstärke - rund einem Achtel - auskamen. Die Crew wurde jedoch durch den Ausbruch eines Nesselvirus in den Wahnsinn getrieben.[3]

Technik

Die Dreadnaught-Kreuzer verfügten über eine kuppelbare Steuerung (Full-Slave-Rig Technology). Wenn ein Schiff effektiv von einer Besatzung gesteuert wurde, konnten andere Schiffe auf die Steuerung aufgeschaltet werden und verhielten sich dann so wie das Hauptschiff. Dies ermöglichte den Einsatz der Flotte mit relativ wenig Besatzungsmitgliedern. Doch durch den Zwischenfall mit der Katana-Flotte war das Vertrauen in diese Technik erschüttert und mit der Entwicklung der Sternzerstörer wurden sie durch diese ersetzt. Durch spätere Modifizierung einiger Dreadnaughts durch die Rebellen-Allianz entstand die kampfstarke Angriffsfregatte.

Die Kreuzer waren schwer bewaffnet: Es gab zehn Turbolaserkanonen, von denen sich je fünf an Back- und an Steuerbord befanden. Die zwanzig Vierlingsturbolaserkanonen verteilten sich mit sechs am Bug und sieben an jeder der beiden Seiten. Von den zehn Turbolaserbatterien waren je fünf vorne und hinten montiert.[1]

Geschichte

Die letzten Jahre der Alten Republik

„Sie sind nicht gerade die Modernsten, aber sehr stark.“
— Kanzler Palpatine (Quelle)
Rendili-dreadnaughts auf coruscant.jpg

Die Neu-Ausstattung der Rendili-Flotte

Eingeführt knapp hundert Jahre vor der Schlacht von Yavin basieren die Dreadnaughts auf alten mandalorianischen Plänen, die für das Rendili-Sternsystem angepasst wurden. Die Kreuzer waren zu ihrer Zeit die mächtigsten Kampfschiffe der Alten Republik, aber der Katana-Zwischenfall erschütterte das Vertrauen in die Schiffe.

Weiterhin spielten Dreadnaughts eine entscheidende Rolle beim Extragalaktischen Flugprojekt. Dabei waren sechs dieser Schiffe im Einsatz.

Mit Beginn der Klonkriege galten die Dreadnaughts zunehmend als veraltetes Modell. Dennoch nahmen sie beispielsweise an den Schlachten bei Duro, Rendili und Coruscant teil. Bereits zu diesem Zeitpunkt dienten viele Dreadnaughts im Besitz lokaler Regierungen wie der auf Utapau im Tarabba-Sektor, wo sie zur Piratenabwehr genutzt wurden.[2] Mit Einführung der Imperium-Klasse Sternzerstörer wurden die Dreadnaughts immer weiter aus der Flotte verdrängt.

Galaktischer Bürgerkrieg

„Dieser Schrotthaufen wird uns nicht weit bringen.“
— Mara Jade Skywalker über einen Dreadnaught (Quelle)
Coruscant-dreadnaughts.jpg

Dreadnaughts über Coruscant

Im Verlaufe des Galaktischen Bürgerkrieges wurden viele Dreadnaught-Kreuzer wieder in Dienst gestellt. Einige fielen dabei auch der Rebellen-Allianz in die Hände. Da diese Schiffe jedoch eine gewaltige Mannschaft benötigten, welche die Allianz einfach nicht aufbringen konnte, sie jedoch andererseits kaum Großkampfschiffe zur Verfügung hatte, und ihrer wenigen Werften nur sehr langsam neue Schiffe produzierten, ließen sich die Techniker der Allianz etwas einfallen. Sie begannen ein neues Schiff, basierend auf der Hülle des Dreadnaughts zu entwickeln. Sie erneuerten die vorhandenen Schiffssysteme und führten gewaltige Modifikationen durch, wodurch die benötigte Mannschaft von 16.000 auf nur 5.000 Mann reduziert und die Feuerkraft drastisch erhöht wurde. Das Resultat nannten die Entwickler Angriffsfregatte.

Fünf Jahre nach der Schlacht von Endor waren Dreadnaughts wieder weiter verbreitet im Militär der Neuen Republik wie auch des Imperiums. Bereits während des hapanischen Besuches im Jahr 8 NSY hatte die Republik um den Sternzerstörer Rebellentraum mehrere Dreadnaughts versammelt, die noch das Hoheitszeichen der Rebellen trugen, doch mit dem Wiederauftauchen der Katana-Flotte sah sich Großadmiral Thrawn vor einer einmaligen Chance in seiner Kampagne. Die wenigen imperialen Werften kamen kaum mit der Produktion hinterher, sodass fast alle Schiffe, die es auf dem freien Markt gab, aufgekauft wurden. Als Thrawn jedoch erfuhr, dass die Katana-Flotte wiederentdeckt wurde, entsandte er sofort Truppen, um diese zu bergen. Obwohl er die anschließende Schlacht um die Katana-Flotte verlor, konnte er dennoch etwa 178 der 200 Katana-Dreadnaughts bergen, wobei schon 6 Dreadnaughts von Garm Bel Iblis gefunden wurden. Nach Thrawns Aktion, bei der ein Schiff zerstört wurde, sah sich die Neue Republik gezwungen, nur die restlichen 14 zu bergen.

Das Imperium setzte die Kreuzer noch in den kommenden Jahren bis weit nach dem endgültigen Tod Palpatines, in seiner Flotte ein. So trafen Kyle Katarn und sein Schüler Jaden Korr 14 NSY im Asteroidenfeld des zerstörten Planeten Byss auf ein solches Schiff. Den Jedi gelang die Flucht, dabei wurde der Dreadnaught zerstört. Über zehn Jahre später – zum Höhepunkt des Yuuzhan-Vong-Krieges – waren sogar noch Dreadnaughts der Katana-Flotte im Einsatz. So wirkte die Knochenbrecher von Braxant erfolgreich an der Schlacht von Borosk mit.

Hinter den Kulissen

Der Name Dreadnaught bzw. Dreadnought, stammt vom englischen Schlachtschiff HMS Dreadnought, welches als das erste moderne Schlachtschiff bzw. Großkampfschiff der Welt galt und einer ganzen Reihe seinen Namen gab. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie fürchtenichts.

Quellen

Einzelnachweise

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