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Explosiver Konflikt ist eine Operation im Massive Multiplayer Online Roleplaying Game The Old Republic. Sie ist für Gruppen von 8 oder 16 Spielern ausgelegt, kann ab Level 50 gespielt werden und ist sowohl für Spieler der Galaktischen Republik als auch für Spieler des Sith-Imperiums verfügbar. Neben dem normalen Modus ist diese Operation auch in einem schweren Modus, sowie in einem Albtraum-Modus verfügbar.[1] Die Operation wurde mit Spielupdate 1.2 - Vermächtnis im normalen und im schweren Modus veröffentlicht und war damit die dritte Operation, die in das Spiel integriert wurde.[4] Mit Spielupdate 1.5: HK-51 aktiviert wurde der Albtraum-Modus der Operation eingeführt.[5]

Die Operation beschreibt den Konflikt von Denova der kurz nach dem Ende des Kalten Krieges stattgefunden hat, in dem sich die Schreckensmeister erstmals nach ihrer Befreiung aus dem Gefängnis von Belsavis zeigten und als dritte Fraktion in den Konflikt zwischen dem Sith-Imperium und der Galaktischen Republik eingriffen.[2][3]

Handlung

Auf der Carrick-Station werden die Helden von dem Droiden AV-9R auf den Konflikt von Denova hingewiesen. Sie werden zur Gav Daragon geschickt, um dort Kontakt zu einem weiteren Droiden, GE-31, aufzunehmen, der die Helden zu einem Gespräch mit dem Jedi-Ritter und Captain der Vanguard's Blade Exteen schickt.[2]

Einsatzbesprechung

Exteen

Der Jedi-Ritter Exteen

Nachdem Höflichkeiten ausgetauscht wurden, springt das Schiff in den Hyperraum und erreicht wenig später den Planeten Denova. Sofort werden einige Jäger ausgeschickt, um Luftaufklärung zu liefern und der zabrakische Jedi-Ritter beginnt die Einsatzbesprechung. Er erzählt davon, dass der Planet im vorherigen Jahr[6] entdeckt wurde und eigentlich nicht weiter beachtenswert sei, mit der Ausnahme, dass er über ein sehr hohes Vorkommen von Baradium verfügt, welches ein entscheidender Bestandteil von Sprengstoffen darstellt. Wenig später habe auch das Sith-Imperium die Position des Planeten entdeckt und von dem Baradium-Vorkommen erfahren und sei auf dem Planeten eingefallen. Beide Seiten bräuchten das Baradium, um weitere Vorräte an Torpedos und Raketen zu produzieren, für deren Herstellung das Baradium essentiell sei. Da die Republik keine Truppen erübrigen konnte, um den Planeten zu sichern, habe man sich die Dienste einer bisher ungeschlagenen trandoshanischen Söldnerarmee, der Kriegspirscher, gesichert. Angeführt werden die Söldner von dem Kriegsherrn Kephess. Exteen berichtet weiter, dass Kephess bisher alle Verträge eingehalten habe, einen äußert loyalen Ruf hatte und kein imperialer Sympathisant sei, weshalb sein Verrat die Republik völlig unerwartet getroffen hätte. Kephess hat die imperialen Truppen auf Denova überzeugt, das Imperium zu verraten und sich auf seine Seite zu stellen. Die vereinten Armeen hätten Denova daraufhin zu unabhängigen Gebiet erklärt.[2]

Vanguard's Blade - Ankunft Denova

Die Vanguard's Blade bei ihrer Ankunft beim Planeten Denova

„Kinder der Republik... Ihr könnt Denova nicht halten - und die imperialen Narren werden es nicht einnehmen. Meine Meister haben mir alles gegeben, um euch zu vernichten. Bleibt fern oder sterbt.“
— Kriegsherr Kephess (Quelle)

Exteen spielt daraufhin eine Holoaufzeichnung von Kephess' Verrat ab. In der Aufzeichnung spricht er von seinen Meistern, die jedoch unbekannt bleiben, da er weder den Hutten, den Sith noch der „Zählerin“, einer trandoshanischen Gottheit, dient. Der Jedi-Ritter rezitiert daraufhin nochmal die Befehle der Obersten Kanzlerin Saresh: Kephess ausschalten und seine Armee neutralisieren. Die Republik brauche Denova und seine Baradiumvorkommen.[2]

Denova

Kriegspirscher

Die trandoshanischen Kriegspirscher

Mit einer kleinen Einsatzfähre setzt das Team auf dem Planeten auf und wird von dem Einsatzleiter Captain Dennik und seinen Truppen in Empfang genommen. Das Team kämpft sich dann durch einige Gruppen von trandoshanischen Söldnern der Kriegspirscher und trifft auch auf einige Droiden, die auf dem Planeten patrouillieren. Sie erreichen nach kurzer Zeit eine Art Grube, in der sich zwei mächtige Drouks aufhalten, Zorn und Toth. Die beiden Drouks werden von Murdok, ihrem Führer unterstützt und versuchen das Team aufzuhalten. Nachdem das Team die beiden Drouks ausgeschaltet hat und auch Murdok, der den Tod der beiden rächen will, besiegen konnte, kann das Team durch einen Minentunnel, in dem es von Ugnaughts, weiteren Drouks und anderen Arbeitern angegriffen wird, weiter vorstoßen und wird dann von zwei mächtigen Kriegspanzern, Sturmrufer-Explosionspanzer und Brandfackel-Kampfpanzer, an einem weiteren Vordringen gehindert. Das Team kann allerdings auch diese beiden Kampfmaschinen und die zur Unterstützung eilenden weiteren trandoshanischen Söldner überwinden und kann dann durch die Baradiumverarbeitungsfabrik weiter zu Kephess' Unterschlupf vordringen. Auf dem Weg werden sie allerdings von weiteren trandoshanischen Söldnern und Ugnaughts, Droiden und auch ehemals imperialen Scharfschützen und Soldaten angegriffen bis sie sich mit einem Minenfeld konfrontiert sehen, dass von Colonel Vorgath überwacht wird. Das Team kann jedoch das Minenfeld entschärfen und den Colonel ausschalten und dringt nach weiteren Kämpfen mit Söldnern und Soldaten zu Kephess' Kommandozentrale vor.[2]

Kephess

Die trandoshanischen Kriegsherr Kephess

„Die Meister haben gesprochen. Ich bin der Auserwählte!“
— Kriegsherr Kephess (Quelle)

Kephess stellt sich dem Team in einem Kriegsschreiter-Kampfläufer, der allerdings zerstört werden kann. Auch die trandoshanischen Krieger und Droiden, die zu Kephess Unterstützung eilen, können letztendlich den Kriegsherrn nicht schützen, sodass er von dem Team besiegt werden kann.[2]

Nachbesprechung

Das Team kehrt nach dem Sieg über Kephess auf die Brücke der Vanguard's Blade zurück und erstattet der via Holo zugeschalteten Obersten Kanzlerin Saresh und dem Jedi-Ritter Exteen Bericht. Nachdem das Team von beiden beglückwünscht wird, werden wieder die mysteriösen Meister angesprochen, von denen Kephess gesprochen hat. In diesem Augenblick scheint es so, als wüde das Kriegsschiff jegliche Energie verloren gehen und Machtprojektionen von sieben Personen erscheinen auf der Brücke. Dabei handelt es sich um die Schreckensmeister Raptus, Styrak, Calphayus, Brontes, Bestia und Tyrans sowie Kephess, der offensichtlich die Attacke überlebt hat.[2]

Schreckensmeister - Vanguard's Blade

Die Schreckensmeister erscheinen auf der Vanguard's Blade

„Wir sind Furcht. Schrecken. Untergang.
Wir sind keine Gefangenen mehr. Frei von der Republik. Frei vom Imperium. Beide vor den Schreckensmeistern fallen.“
— Schreckensmeister Raptus (Quelle)

Nachdem die Machtprojektionen wieder verschwunden sind, berichtet Saresh, dass die Projektionen ebenfalls in ihren Senatsgemächern auf Coruscant erschienen sind. Sie erklärt, dass sie bereits von den Schreckensmeistern gehört hätte und dass es sich dabei um mächtige Sith handeln würde, die dem Sith-Imperator dienten, und die in dem letzten Krieg ganze Flotten vernichtet hätten. Sie erzählt ebenfalls, dass die Schreckensmeister auf Belsavis eingesperrt gewesen seien, bei einem Überfall des Imperiums allerdings fliehen konnten. Die Oberste Kanzlerin will das Problem dem versammelten Oberkommando mitteilen und sich wieder melden, wenn sie mehr wissen würde.[2]

Hinter den Kulissen

  • Der Artikel ist aus republikanischer Sichtweise geschrieben. Die Handlung der Operation ist auf sith-imperialer Seite die gleiche und wird lediglich aus anderer Sichtweise erzählt. Die Unterschiede sind:[3]
    • Auf dem Vaiken-Raumdock werden die sith-imperialen Helden von dem Droiden N2-S4 auf den Konflikt von Denova hingewiesen.[3]
    • Die Einsatzbesprechung wird von dem Droiden M-V09 auf der Ziost Shadow eingeleitet und wird von Moff Altiss, die über den kommandierenden Offizier Colonel Grezor berichtet, der vom Imperium mit dem Konflikt von Denova beauftragt wurde. Grezor berichtet via Holo über die Situation auf Denova und das er und seine Soldaten eine kuriose Macht gespürt hätten, die viele seiner Soldaten zu Kephess hat überlaufen lassen.[3]
    • Der sith-imperiale Spieler hat eine Dunkle-Seite/Helle-Seite Entscheidung zu treffen. Um die Landezone zu sichern, ordert Altiss eine Orbitalbombadierung an. Der Spieler kann entscheiden, ob Grezor zuerst evakuiert werden soll oder nicht.[3]
    • Der empfangene Offizier auf Denova ist Captain Nerril.[3]
    • Die Nachbesprechung wird wiederum von Altiss gestaltet.[3]
  • Es ist unklar, welche Seite den Konflikt auf Denova letztendlich gewinnt bzw. welcher Sieg dem Kanon entspricht.

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Operation auf der Homepage von The Old Republic
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 The Old Republic Operation: Explosiver Konflikt (Galaktische Republik)
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 The Old Republic Operation: Explosiver Konflikt (Sith-Imperium)
  4. Spiel-Update 1.2 – Vermächtnis auf der Homepage von The Old Republic
  5. Spiel-Update 1.5: HK-51 Aktiviert auf der Homepage von The Old Republic
  6. Die Handlungen des Spiels beginnen im Jahr 3640 VSY. Da zum Zeitpunkt der Handlung der Operation der Krieg bereits wieder begonnen hat, kann man einige Jahre Differenz annehmen.

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