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Ferus Olin

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Ferus Olin
Ferus Olin.JPG
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

Männlich

Haarfarbe:

Schwarz

Augenfarbe:

Braun

Besondere Merkmale:

Goldfarbene, später silberne Haarsträhnen

Biografische Daten
Geburtsdatum:

43 VSY

Tod:

0 NSY

Beruf/Tätigkeit:
Meister:
Zugehörigkeit:
„Wenn die Jedi mich jemals brauchen, dann werde ich da sein.“
— Ferus nach seinem Austritt aus dem Jedi-Orden (Quelle)

Ferus Olin war ein Jedi-Padawan des Alten Ordens, verließ ihn jedoch nach einer Mission auf Korriban freiwillig. Daraufhin gründete er zusammen mit Roan Lands eine Firma, die bei der Beschaffung neuer Identitäten half. Nach dem Ausruf des Galaktischen Imperiums beschloss Ferus, die überlebenden Jedi aufzuspüren, um mit ihnen zusammen das Imperium zu stürzen. Dabei arbeitete er als Doppelagent für das Imperium, wobei er durch Palpatines Einfluss für kurze Zeit der Dunklen Seite verfiel. Er fand aber wieder zurück auf die Helle Seite und nahm nach dem Scheitern seiner Aufgabe von Obi-Wan eine Mission als Wächter von Leia Organa Solo an.

Biografie

Zeit als Padawan

Im Jahr 32 VSY wurde Ferus von Siri Tachi zu ihrem Padawan erwählt. Zu diesem Zeitpunkt kam auch Anakin Skywalker in den Tempel, der auch als "Der Auserwählte" galt. Ferus' Ziel war es damals, immer perfekt zu sein und den Meistern zu gefallen. Dabei entwickelte er eine Konkurrenz zu
Ferus Olin Jap.JPG

Ferus als Padawan

Anakin, dem

beinahe alles auf Anhieb gelang. Es gab demnach häufig Streitereien zwischen den beiden Schülern. Schon damals zweifelte Ferus an Anakin.

Erste Missionen

Ferus: „Das hier ist keine Mutprobe, Anakin. Denk wie ein Jedi!“
Anakin: „Gib mir keine Befehle!“
— Ferus und Anakin während der Mission. (Quelle)

Auf Radnor mussten sie schließlich ihre erste gemeinsame Mission erledigen. Zusammen mit ihren Meistern Siri Tachi und Obi-Wan Kenobi, sowie Soara Antana, Darra Thel-Tanis, Ry-Gaul und Tru Veld sollten sie die Evakuierung des Planeten organisieren. Auf Radnor war eine giftige organische Substanz aus einem Labor ausgetreten und vom Wind zu einer der beiden Städte, Auben, getragen worden. Die dortige Bevölkerung war erkrankt und zum Teil schon gestorben. Die Bewohner sollten vom Senat evakuiert werden. Die Regierung und weitere reiche Personen waren bereits geflohen, die Wissenschaftler Galen und Curi, aus deren Labor die Substanz ausgetreten war, versuchten, die Ordnung aufrecht zu erhalten.[1]

Die Jedi teilten sich auf. Die Meister gingen nach Auben, um den Kranken zu helfen, die Padawane sollten für Ordnung in der anderen Stadt, Tacto, sorgen. Es gab hier viele Plünderer, die versuchten, die Panik in der Stadt auszunutzen, um den Besitz der Bewohner zu stehlen. Dabei waren sich Ferus und Anakin sehr oft uneinig über das weitere Vorgehen. Schließlich fanden sie jedoch heraus, dass Galen selbst die Substanz freigesetzt hatte. Er war von den Avonern bestochen worden, die den Planeten übernommen hätten, sobald Radnor evakuiert worden wäre. Das Gift war bereits nicht mehr schädlich, da es eine sehr kurze Halbwertszeit hatte, was aber außer Galen und den Avonern niemand wusste. Galen konnte festgenommen werden und Radnor, dass durch die Plünderer und der Panik in der Bevölkerung teilweise zerstört worden war, wurde wieder aufgebaut.[1]

„Das ist eine ideale Gelegenheit für uns, allerlei Wesen von überall her aus der Galaxis zu sehen. Wir sollten ihre Gepflogenheiten und ihr Verhalten studieren.“
— Ferus, nachdem die Padawane Zeit bekommen haben, um sich zu amüsieren (Quelle)

Auf Euceron fanden zur Zeit von Ferus' Ausbildung die Galaktischen Spiele statt. Ferus und seine Meisterin wurden mit Anakin, Obi-Wan, Soara, Darra, Ry-Gaul und Tru als Friedenshüter dorthin entsandt. Die Jedi entdeckten, dass die Vorsitzende des Rates der Spiele, Liviani Sarno, sowie der ehemalige Wettkampfteilnehmer Maxo Vista einige Wettkämpfe manipuliert hatten. Außerdem hatten sie im Namen verschiedener Senatoren Wetten auf diese Wettkämpfe abgeschlossen. Sie wollten so die Senatoren, die nichts von den Wetten wussten, in Misskredit bringen, da sie gegen einen Gesetzesentwurf der Handelsgilde waren, deren Mitglied Maxo Vista war. Da die Vorwürfe nicht ausreichend bewiesen werden konnten, wurden die beiden aber nicht verurteilt.[2]

Anakin Skywalker vs. Ferus Olin.jpg

Ferus im Kampf mit Anakin

Einige Zeit nach dieser Mission organisierte Soara einen Trainingskampf zwischen Ferus und Anakin, da Anakin zu dieser Zeit Lichtschwertunterricht von ihr erhielt. Sie setzte diesen Kampf nach einer Unterrichtsstunde an, sodass Anakin bereits erschöpft war. Ferus konnte die Oberhand in diesem Kampf gewinnen und traf Anakin an der Schulter. Daraufhin zeigte sich Triumph in Ferus Augen, den er aber losließ. Anakin hatte diesen Triumph jedoch bemerkt und ließ sich von seinem Zorn übermannen. Er gewann den Kampf, doch sowohl Ferus als auch Soara hatten bemerkt, dass Anakins Kampf von Wut kontrolliert worden war.[3]

Anakin: „Kannst du dir vorstellen, dass du dir deine Missionen selbst aussuchen könntest?“
Ferus: „Nein. Dafür haben wir den Rat.“
Anakin: „Aber wenn wir ihn nicht hätten, könnten wir unsere Fähigkeiten bei Missionen einsetzen, über deren Bedeutung wir selbst entscheiden.“
Ferus: „Wenn wir den Rat nicht hätten, wären wir keine Jedi.“
— Diskussion zwischen Ferus und Anakin (Quelle)

Um Informationen über die Entführung Gillam Tarturis, Sohn des Senators Berm Tarturi, aus der Akademie für Führungskräfte zu erhalten, wurden Ferus und Anakin dort als Schüler eingeschrieben. Im Sicherheitsbericht der Akademie waren keine Auffälligkeiten gefunden worden. Der Rat vermutete, dass eine Gruppe von Söldnern, die sich auf der Schule befand, hinter der Entführung stehen könnte. Obi-Wan sollte währenddessen auf Coruscant Nachforschungen anstellen, Siri war zu einer anderen Mission in die Kernwelten geschickt worden. Die Padawane waren also auf sich alleine gestellt und sollten sich einmal am Tag bei Obi-Wan melden.[4]

Auch während seiner Tarnung war Ferus der perfekte Schüler. Durch die Ausbildung im Tempel konnten sowohl er als auch Anakin vom Stoff her sehr gut mithalten, doch während Anakin sich zurückhielt, spielte Ferus sein ganzes Wissen aus. So wurde er zur Zielscheibe von Reymet Autem, der einen holografischen Projektor manipulierte, um Ferus lächerlich zu machen. Ferus überwachte Reymet daraufhin, da dieser offensichtlich gut Sicherheitssysteme umgehen konnte und deshalb etwas mit der Entführung von Gillam zu tun haben könnte. Währenddessen gelang es Anakin, ein Mitglied der Söldnergruppe zu werden. Ferus und Anakin führten daraufhin ein Gespräch über die Gruppe. Anakin hatte Gefallen daran gefunden, sich seine Missionen selbst aussuchen zu können, während Ferus das nicht verstand. Er konnte Anakins Begeisterung nicht nachvollziehen, vor allem als Anakin ihm sagte, dass die Gruppe mit einem Regierungsumsturz auf Tierell zu tun hatte, bei dem der Regent ermordet wurde.[4]

Anakin & Co auf Andara.jpg

Ferus, Siri, Obi-Wan und Anakin auf Andara

Als Anakin beschloss, an einer Mission der Gruppe teilzunehmen, bei dem sie in den Luftraum des Heimatplaneten von Berm Tarturi, Andara, eindringen wollten, kritisierte Ferus ihn für diese Entscheidung, da es gegen die Gesetze war. Er konnte Anakin dazu überreden, die Aktion vorher mit Obi-Wan abzusprechen. Allerdings wurde Ferus, bevor sie mit Obi-Wan sprechen konnten, von Gillam und der Söldnertruppe entführt. Er war auf der Suche nach Gillam gewesen, doch dieser hatte ihn zuerst gefunden und da er Anakins Tarnung nicht gefährden wollte, ließ Ferus sich entführen. Die Gruppe nahm ihm seinen Comlink ab, er konnte aber vorher noch ein Notrufsignal an Siri schicken. Durch die Macht lenkte er die Gruppe von einem Datapad ab, dass er gefunden hatte und über das er herausfand, dass Gillam seine Entführung selbst inszeniert hatte. Gillam wollte die Entführung sowie einen Mord an ihm seinem Vater anhängen. Als Leiche hatte er sich Anakin ausgesucht, der während der Mission mit der Söldnergruppe umkommen sollte. Ferus wurde von Siri und Obi-Wan befreit und erzählte ihnen, was er herausgefunden hatte. Als sie zu Anakin gelangten, hatte dieser die Situation bereits unter Kontrolle. Siri und Ferus führten die Gruppe sowie Rana Halion, deren Auftraggeberin für das Eindringen in den Luftraum Andaras, ab.[4]

„Du hattest Angst, es Obi-Wan zu erzählen, weil es dir gefallen hat. Es hat dir gefallen nichts zu empfinden. Es hat sogar deine Loyalität überdeckt.“
— Ferus Vermutung, warum Anakin seinem Meister nicht von der Zone der Selbstbeherrschung erzählt hat (Quelle)

Obi-Wan und Anakin wurden auf einen Mond des Uziel-Systems geschickt, um die dortige, von Typha-Dor stammende, Besatzung abzuholen. Diese sollte die Invasionspläne Vanquors aufdecken. Da das Schiff der Jedi zerstört und das der Mannschaft von einem Saboteur beschädigt worden war, mussten sie auf Vanquor zwischenlanden. Dort wurden alle außer Obi-Wan gefangen genommen. Dieser verständigte den Tempel woraufhin Ferus mit seiner Meisterin Siri sowie Soara, Darra, Ry-Gaul, Tru, Clee Rhara und Garen Muln nach Vanquor geschickt wurden, um Obi-Wan und Anakin zu unterstützen. Als sie ankamen hatte Obi-Wan Anakin befreit und sie konnten nach Typha-Dor zurückfliegen. Dort hatte der Saboteur den Verantwortlichen von Typha-Dor bereits falsche Invasionspläne gegeben. Die Jedi konnten die Regierung überzeugen, dass dies falsche Pläne waren und die Strategie Typha-Dors so anordnen, dass Vanquor kapitulieren musste. Anschließend erzählte Anakin, dass er während seiner Gefangennahme in der sogenannten Zone der Selbstbeherrschung gewesen war. Obi-Wan erkannte die zuständige Ärztin aus Anakins Beschreibung als Jenna Zan Arbor. Die Jedi brachen auf, um die restlichen Gefangenen auf Vanquor zu befreien und Jenna Zan Arbor zu finden, die aber bereits geflohen war.[5]

Nach der Mission beschuldigte Ferus Anakin, dass diesem die Zone der Selbstbeherrschung gefallen und sogar die Loyalität zu seinem Meister überdeckt hätte. Daraufhin wurde er von Tru zurechtgewiesen.[5]

„Hier stimmt etwas nicht. Das Kartell macht zu viele Zugeständnisse. Es ist, als wüssten sie etwas, das wir nicht wissen.“
— Ferus spricht während der Mission mit Siri (Quelle)

Um Friedensverhandlungen zwischen zwei Regierungsfraktionen zu überwachen wurden Ferus und Siri auf den Planeten Quas Killam am Rande des Mid-Rims geschickt. Die beiden Fraktionen sollten eine Koalition bilden. Eine davon kontrollierte fast das gesamte Trinium-Vorkommen von Quas Killam. Trinium war ein Mineral, dass wichtig für die Herstellung von Waffensystemen war und mit dessen Hilfe die Killamer sehr reich geworden waren. Ferus und Siri überwachten die Gespräche zwischen den Fraktionen, die aufgrund von vielen Zugeständnissen der Fraktion, die das Trinium kontrollierte, schnell eine Koalition bildeten. Ferus vermutete, dass etwas nicht stimmte, da die Fraktion seiner Meinung nach zu viele Zugeständnisse machte, doch Siri sagte ihm, dass die Jedi sich nicht in die Politik von Welten einmischen sollten.[6]

Zur Zeit der Klonkriege arbeitete die Handelsgilde mit dieser Fraktion zusammen, um die Macht auf Quillam zu übernehmen. Wer nicht zur Fraktion gehörte, wurde umgebracht oder gezwungen, in deren Fabriken zu arbeiten. Siri vermutete, dass sie dies hätte verhindern können wenn sie auf Ferus gehört hätte.[6]

Suche nach Jenna Zan Arbor

„Sollten wir wirklich auf jemanden vertrauen, der davon überzeugt ist, immer mit der Stimme der absoluten Wahrheit zu sprechen?“
— Ferus spricht mit Obi-Wan über Anakin (Quelle)

Nachdem ihnen Jenna Zan Arbor auf Vanquor entkommen war, hatten die Jedi herausgefunden, dass sie sich auf Romin versteckte, da es auf Romin ein Gesetz gab, dass das Festnehmen von Verbrechern auf dem Planeten untersagte. Obwohl der König Romins, Roy Teda, gegen mehrere galaktische Gesetze verstieß, unternahm der Senat nichts gegen ihn und gab den Jedi keine Zustimmung, nach Romin zu gehen, um Jenna Zan Arbor festzunehmen. Als sie von Tyro Caladian erfuhren, dass eine Verbrecherbande namens die Slams vor kurzem gefangen genommen worden war, machte Obi-Wan den Vorschlag, dass sie sich als diese ausgeben könnten, um Jenna Zan Arbor von Romin wegzubringen. Ferus war gegen diesen Vorschlag und Obi-Wan und Siri konnten ihn auch nicht vollständig überzeugen, er vertraute jedoch darauf, dass die Meister die richtige Entscheidung getroffen hätten. Tyro besorgte ihnen ID-Karten und weiteres und sorgte dafür, dass in der Öffentlichkeit nicht bekannt wurde, dass die Slams gefangen worden waren.[7]

Auf Romin entrichteten sie, wie alle Verbrecher, die sich dort niederließen, ein Bestechungsgeld an Teda. Anschließend sollten sich Ferus und Anakin in der Stadt umsehen. Hansel, ein Mitarbeiter Tedas, verfolgte sie und überbrachte ihnen eine Einladung zu einem Empfang am nächsten Abend. Kurz danach wurden sie von der Widerstandsbewegung Romins entführt. Sie beschlossen, keinen Widerstand zu leisten, um ihre Tarnung aufrecht zu erhalten und um weitere Informationen zu bekommen. Von Joylin, dem Anführer der Widerstandsbewegung wurde ihnen das Angebot gemacht, am Abend des Empfanges Codes aus Tedas Unterlagen zu stehlen, mit denen man alle Sicherheitstore kontrollieren könnte. Mit deren Hilfe wollten sie die Regierung Romins übernehmen. Im Gegenzug würden die Jedi, im Gegensatz zu den anderen Verbrechern, das Bleiberecht auf Romin bekommen, zusätzlich sollten sie das doppelte ihrer normalen Entlohnung erhalten. Außerdem erreichten sie, dass man ihnen freies Geleit zusagte, wenn sie Jenna Zan Arbor von Romin wegbrächten. Trotz ihrer gegenseitigen Abneigung ergänzten sich Ferus und Anakin während des Gespräches sehr gut. So gelang es ihnen beispielsweise zu erfahren, dass die Regierungsübernahme am Abend des Empfangs stattfinden sollte, was die Widerstandsbewegung ihnen ursprünglich nicht hatte sagen wollen.[7]

Als sie zu der Villa zurückkamen, die ihnen Teda zur Verfügung gestellt hatte, berichteten sie Siri und Obi-Wan von dem Angebot Joylins. Dabei entwickelte sich ein Streit zwischen Ferus und Anakin. Ferus war der Meinung, dass die Jedi die Revolution nicht unterstützen sollten, da sie dafür keine Autorisierung vom Senat hatten und außerdem leicht alles außer Kontrolle geraten könnte. Anakin war überzeugt, dass es das Risiko wert sei. Siri unterstützte Anakins Meinung und als Obi-Wan herausfand, dass Jenna Zan Arbor mit Granta Omega zusammenarbeitete, beschlossen sie, die Codes zu stehlen. In der folgenden Nacht sprach Ferus mit Obi-Wan. Er erzählte ihm, dass er im Tempel keine wahren Freunde hätte und die anderen ihn als langweilig bezeichnen würden. Außerdem redete er über Anakin. Er machte sich Sorgen, da dieser immer der Meinung wäre, mit der Stimme der absoluten Wahrheit zu sprechen. Obi-Wan verteidigte Anakin und meinte, dass dessen Handlungen von Mitgefühl bestimmt seien und dass Ferus darauf vertrauen müssen, dass Obi-Wan Anakin besser kenne. Ferus wollte über diese Worte nachdenken und ging ins Haus zurück.[7]

Auf der Party am nächsten Abend entdeckten sie die echten Slams. Diese waren inzwischen wieder aus dem Gefängnis ausgebrochen. Dennoch stahl Obi-Wan die Codes, löste dabei aber einen Sicherheitsalarm aus. Daraufhin wurde das Gebäude abgeriegelt. Obi-Wan konnte die anderen Verbrecher aber dazu bewegen, gegen diese Absperrung zu protestieren und da deren Bestechungsgelder Tedas größte Einkommensquelle waren, musste er sie gehen lassen. Die Revolution wurde bald gewalttätig und die Jedi versuchten in ihrer Villa, möglichst vielen Schutz zu bieten und die Verwundeten zu versorgen. Am Morgen hatte die Widerstandsgruppe die Regierung übernommen. Da Teda geflohen war verkündeten sie, dass sie jede Stunde einen seiner ehemaligen Mitarbeiter exekutieren würden, wenn Teda sich nicht stellen würde. Die Jedi konnten ihn davon nicht abbringen. So suchten sie Teda, bei dem sich auch Jenna Zan Arbor befand. Da diese sie immer noch für die Slams hielten, machten sie ihnen ein Angebot. Die Jedi sollten sie von Romin wegbringen, dafür würden Jenna Zan Arbor und Teda sie an einer Unternehmung beteiligen. Allerdings tauchten die echten Slams auf und Teda ließ die Jedi ins Gefängnis werfen, aus dem sie sich aber mit Hilfe der anderen Gefangenen sowie der hinzugekommenen Mace Windu, Garen Muln und Bant Eerin befreien konnten. Gemeinsam brachten sie Teda zu Joylin, woraufhin Ferus ihn überzeugen konnte, die Exekutionen abzubrechen. Allerdings hatte Joylin Teda gegen Bestechung von Jenna Zan Arbor freigelassen, da dieser keine Gefahr für ihn darstellte. Jenna Zan Arbor und Teda flohen gemeinsam mit den Slams, doch Anakin konnte einen Peilsender an ihrem Schiff anbringen.[7]

So konnten sie Jenna Zan Arbor und Teda nach Falleen verfolgen, wo sich, wie sie vermuteten, auch Granta Omega aufhielt. Auf Falleen bemerkten sie eine Demonstration gegen eine Fabrik, die wohl Granta Omega gehörte. Durch die Anführerin der Demonstration, Mazara, gelangten Obi-Wan und Anakin als Arbeiter in die Fabrik, während Ferus und Siri von ihr die Adresse Tedas erfuhren und aufbrachen, um diesen zu finden. Teda hatte den Planeten aber bereits wieder verlassen. Am Abend machten sie sich auf die Suche nach Obi-Wan und Anakin. Sie sahen, dass die Fabrik, in der die beiden arbeiteten, einstürzte, und konnten sie noch rechtzeitig befreien. Kurz darauf wurden sie von Mace Windu zurück nach Coruscant gerufen.[8]

Anschlag auf den Senat

„Er studierte die Struktur des Senats und weiß mehr darüber als jeder andere Schüler.“
— Mace Windu über Ferus (Quelle)

Dort teilte ihnen Mace Windu mit, dass einige Senatoren den Jedi die Unterstützung des Senats entziehen wollen. Der Anführer dieser Senatoren war Bog Divinian. Auf Coruscant entdeckten Ferus und Siri das Versteck von Granta Omega und Jenna Zan Arbor, die sich ebenfalls dort aufhielten. Gemeinsam mit Obi-Wan und Anakin drangen sie in das Versteck ein und wurden von Sucher-Droiden und Droidekas angegriffen. Sie konnten diese zerstören, Granta Omega und Jenna Zan Arbor waren aber bereits verschwunden. Obi-Wan und Anakin machten sich auf die weitere Suche nach den beiden, während Ferus und Siri das Wasserversorgungssystem von Coruscant untersuchten. Sie vermuteten, dass Granta Omega und Jenna Zan Arbor die Zone der Selbstbeherrschung über das Wasser auf mehrere Personen übertragen wollten, um so ihren Plan durchzuführen. Ferus und Siri wollten herausfinden, welchen Schaden man dort anrichten könnte.[8]

Sie besprachen sich mit Obi-Wan, der vermutete, dass die Zone während einer Vertex-Übergabe an einen von Kanzler Palpatine gegründeten Fonds übertragen werden sollte, um das Vertex zu stehlen. Daraufhin stellten sie Sicherheitsleute des Senats an den Zugangspunkten des Wassersystems in dieser Region auf, zusätzlich sollten Jedi-Teams patrouillieren. Es fand jedoch kein Anschlag auf die Wassersysteme statt. Stattdessen bemerkte Obi-Wan, dass die Gardisten, die das Vertex wegbringen sollten, in Wahrheit die Slams waren. Ferus, Siri, Obi-Wan und Anakin konnten sie überwältigen und das Vertex sichern. Obi-Wan brach danach sofort zum Senat auf, gefolgt von Anakin. Auch Ferus und Siri gingen ihnen hinterher. Sie vermuteten, dass der Raub des Vertex nur ein Ablenkungsmanöver war und der eigentliche Plan darin bestand, Palpatine zu ermorden. Obi-Wan befiehl Anakin, Palpatine zu beschützen. Palpatine überredete Anakin, Obi-Wan zu helfen und so blieb Ferus als dessen einziger Beschützer zurück. Als er mit dem Kanzler im Senat ankam, wurden sie von Sucher-Droiden angegriffen. Ferus verteidigte den Kanzler und konnte die Droiden zusammen mit anderen Jedi-Teams sowie Siri, Obi-Wan und Anakin vernichten. Allerdings konnte er den Tod von Teda, der von einem Droiden getroffen wurde, nicht verhindern und hatte trotz des Lobes von Obi-Wan das Gefühl, versagt zu haben.[8]

Mission auf Korriban und Austritt aus dem Jedi-Orden

„Ich fürchte um dich. Du hast Angst angegriffen zu werden, wenn du deine Fehler zugibst.“
— Ferus zu Anakin (Quelle)

Nach dem Anschlag auf den Senat gab der Jedi-Rat der Suche nach Granta Omega und Jenna Zan Arbor die höchste Priorität. Sie konnten sie auf Korriban aufspüren und entsandten Ferus, Siri, Obi-Wan, Anakin, Soara, Darra, Ry-Gaul und Tru, um sie zu finden. Außerdem verkündete Mace Windu, dass der Rat entschieden habe, den Vorgang der Ernennung von Padawanen zu Jedi-Rittern zu beschleunigen. Ferus wurde als Testperson für dieses Verfahren ausgewählt und sollte sich nach der Mission auf Korriban den Prüfungen unterziehen.[9]

Auf dem Flug nach Korriban befanden sich Ferus gemeinsam mit Anakin in einem Kreuzer. Anakin war wütend, da er dachte, dass er der beste Kandidat wäre und man ihn hätte auswählen müssen. Ferus bemerkte Anakins Wut und hielt Abstand zu ihm, was auf dem engen Kreuzer nicht einfach war. Auf Korriban provozierte Anakin Ferus, indem er behauptete, dass Ferus Granta Omega fassen wolle um beim Rat Eindruck zu schinden. Er bot ihm eine Wette an, wer von ihnen Granta Omega zuerst finden würde. Ferus lehnte zunächst ab, ließ sich von Anakin aber schließlich soweit provozieren, dass er sie annahm.[9]

Die Jedi trafen sich zunächst mit ihrer Kontaktperson, Teluron Thacker, einem Geschäftsmann. Dieser konnte ihnen keine weiteren Informationen zu Granta Omega und Jenna Zan Arbor geben, teilte ihnen aber mit, dass sich eine Armee der Handelsgilde auf dem Planeten befinde, um den Schwarzmarkt zu zerschlagen. Außerdem erklärte er ihnen, wie sie mit dem Schwarzmarkt in Verbindung treten könnten. Die Jedi entschieden, dass Ferus und Anakin sich als Brüder ausgeben und mit dem Schwarzmarkt in Kontakt treten sollten. Sie trafen auf Auben, von der sie sich Informationen über Granta Omega und Jenna Zan Arbor erhofften. Auben meinte aber, dass sie nicht über ihre Kunden spreche. Bevor Ferus und Anakin sie überreden konnten, wurden sie von Droiden der Handelsgilde angegriffen. Auben führte sie in das alte Sith-Kloster, wo sie von weiteren Kampfdroiden angegriffen wurden. Ferus wollte sich zurückziehen doch Anakin war überzeugt, dass sie es schaffen würden und Ferus konnte ihn nicht im Stich lassen. Bevor die Droiden angriffen, kamen auch Darra und Tru. Während des Kampfes wurde Tru von einem Blasterschuss verwundet. Anakin sah es und ging dennoch um eine schwarze Gestalt zu verfolgen. Ferus und Darra konnten die restlichen Droiden auch zu zweit zerstören, dennoch nahmen sie es Anakin übel, dass er während des Kampfes gegangen war.[9]

Als sie gemeinsam mit ihren Meistern weitergingen, sahen sie Auben, die tot auf der Einstiegsrampe eines Schiffes lag. In ihrer Hand befand sich ein Holo-Recorder. Durch diesen erfuhren sie, dass Granta Omega und Jenna Zan Arbor auf Korriban waren, um sich mit dem Sith-Lord zu treffen. Da Trus Lichtschwert während des Kampfes mit den Kampfdroiden beschädigt worden war, ging er zu Ferus. Dieser reparierte es und meinte, dass es nicht nötig sei, Ry-Gaul zu informieren, da das Lichtschwert ja wieder funktionstüchtig sei. Ry-Gaul hätte Tru wahrscheinlich zurück zum Tempel geschickt, was dieser unbedingt vermeiden wollte.[9]

Da Obi-Wan sich sicher war, dass Granta Omega sich im Tal der dunklen Lords aufhielt, gingen die Jedi zurück zu ihren Kreuzern. Kurz bevor sie starteten bemerkte Anakin, dass die Kreuzer manipuliert worden waren. Die Schiffe konnten gerade noch rechtzeitig evakuiert werden, bevor sie explodierten. Obi-Wan kontaktierte Teluron Thacker, der ihnen ein anderes Schiff zur Verfügung stellte. Allerdings hatte er sie an die Sicherheitskräfte des Planeten verraten und die Waffensysteme des Schiffes deaktiviert. Sie konnten den Sicherheitskräften dennoch entkommen und fanden Granta Omega schließlich in einer Grabstätte. Dort wurden sie von korribianischen Zombies angegriffen. Während dieses Kampfes verlor Trus Lichtschwert Energie, da Ferus bei der Reparatur einen Fehler gemacht hatte. Ferus tauschte sein Lichtschwert mit Tru und hielt sich fortan im Hintergrund. Allerdings nahm Granta Omega ihn ins Visier. Darra wollte ihm zu Hilfe kommen, wurde aber von Granta Omega tödlich getroffen. Während die anderen weiter gegen die Zombies kämpften gelang es Obi-Wan, den fliehenden Granta Omega umzubringen.[9]

Auf Coruscant verkündete Ferus seinen Austritt aus dem Jedi-Orden. Er fühlte sich für den Tod von Darra verantwortlich. Allerdings vermuteten sowohl er als auch Tru, dass Anakin gewusst hatte, dass Trus Lichtschwert auch nach Ferus Reparatur noch nicht wieder funktionstüchtig war und trotzdem geschwiegen hatte.[9]

Leben auf Bellassa

„Obi-Wan, ich warne Euch. Wenn Ihr weiter redet wie ein Dozent des Jedi-Kodex, werden wir nicht sonderlich gut miteinander auskommen.“
— Ferus zu Obi-Wan (Quelle)

Nach seinem Austritt aus dem Orden wurde Ferus mit Geld ausgestattet, außerdem wurden ihm Kontakte vermittelt, um ihm zu helfen, sich ein neues Leben aufzubauen. Allerdings war es für Ferus nicht einfach, mit seiner neuen Freiheit zurechtzukommen. Er unterlag nun nicht mehr den Regeln der Jedi und konnte sich zwischen verschiedenen Dingen entscheiden. In einem Restaurant traf er auf Roan Lands, der ihm über seine anfänglichen Schwierigkeiten hinweghalf und mit ihm zusammen die Firma Olin/Lands gründete. Sie verschafften Personen, die beispielsweise kriminelle Machenschaften von Firmen aufgedeckt hatten, eine neue Identität und versteckten sie, um sie vor einem Racheakt der Firma zu schützen.[10]

Während der Klonkriege schlossen sich Ferus und Roan als Offiziere der Armee der Republik an. Nachdem Palpatine den Krieg beendet und sich zum Imperator gemacht, sowie die Jedi vernichtet hatte, versuchte er, Bellassa, die Heimat von Roan, unter seine Kontrolle zu bekommen. Ferus gründete daraufhin gemeinsam mit Roan und weiteren Bellassanern die Widerstandsgruppe die Elf. Aufgrund ihrer Arbeit in dieser Widerstandsgruppe wurde Roan gefangen genommen, während Ferus fliehen konnte. Er zog sich dabei jedoch eine Schussverletzung am Bein zu und versteckte sich bei Dona Telamark, der ersten Kundin bei Olin/Lands. Schließlich erschien Obi-Wan Kenobi bei Dona. Er hatte herausgefunden, dass Ferus am Leben war und von Roan, den er in der Zwischenzeit aus dem Gefängnis befreit hatte, dessen Aufenthaltsort erfahren. Ferus hatte sich in der Zeit, in der er sich vom Jedi-Orden getrennt hatte, stark verändert. Er war nun sehr viel lockerer als er als Padawan gewesen war. Während er mit Obi-Wan sprach überbrachte ihm Dona die Nachricht, dass es laut HoloNet News Massenverhaftungen in Ussa, Bellassas Hauptstadt, gegeben hatte und dass sämtliche Gefangenen exekutiert werden sollten, wenn die Stadt Ferus nicht innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert hätte. Bevor er eine Entscheidung treffen konnte trafen zwei Kopfgeldjäger ein. Ferus, Obi-Wan und Dona verließen das Haus durch einen Geheimgang und konnten den beiden entkommen. Bei den Kopfgeldjägern handelte es sich um Boba Fett und D'harhan. Während der Flucht zeigte Ferus eine große Ungeduld, wenn Obi-Wan die Regeln der Jedi rezitierte, was Ferus selber als Padawan sehr häufig getan hatte.[10]

Als sie aus dem Geheimgang kamen flogen sie mit einem Gleiter nach Ussa. Auf dem Flug erzählte Obi-Wan Ferus, dass Palpatine ein Sith sei und warnte ihn, dass auch wenn er sich ausliefern würde, keine Garantie bestünde, dass man die Gefangenen tatsächlich freilassen werde. Sie beschlossen, dass Ferus sich stellen sollte, aber auf eine unerwartete Art. Alle Bellassaner sollten Gefängnisuniformen erhalten und sobald die Gefangenen freigelassen würden, ihre normale Kleidung ausziehen. So würden die Offiziere nicht erkennen, wer Gefangener und wer frei war und könnten den Gefangenen nichts antun. Ferus sollte kurz vor seiner Gefangennahme durch das Imperium von Obi-Wan gerettet werden. Sie gingen zunächst zum Hauptquartier der Elf und trafen sich danach mit Trever Flume, einem Waisenjungen und Händler auf dem Schwarzmarkt Bellassas. Dieser hatte sich oft im Büro von Olin/Lands aufgehalten und sie brachten ihn dazu ihnen zu sagen, dass er etwas aus dem Büro gestohlen und verkauft hatte. Dies war die geheime Kundenliste der Firma gewesen und mit dieser hatten die Kopfgeldjäger sie gefunden. Trever, der häufig Kleidung von Mariana, die die Gefängnisuniformen nähte, stahl, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen, sollte die Uniformen für die Bellassaner besorgen. Der Plan ging auf, allerdings wurde Ferus in das Gefängnis gebracht, bevor Obi-Wan ihn retten konnte. Obi-Wan gelangte ebenfalls in das Gefängnis, wo er Ferus aus den Händen der Sturmtruppen befreite. Sie konnten diese in den Lüftungsschächten abhängen. Über die Lüftungsschächte gelangten sie in das Büro von Malorum, einem Macht sensitiven Inquisitor Palpatines. Dort fanden sie die Pläne des Gebäudes und konnten mit Hilfe von Trever aus dem Gefängnis fliehen. Außerhalb des Gefängnisses stahlen sie einen Kreuzer und flohen in Richtung der Red Twins, da der Arm des Imperiums noch nicht so weit reichte.[10]

Auf dem Flug erzählte Ferus Obi-Wan, dass er entschieden habe, alle überlebenden Jedi zu suchen. Außerdem bemerkten sie, dass auch Trever an Bord des Schiffes war. Als sie an ihrem Zielort ankamen sahen sie, dass Boba Fett ihnen gefolgt war.[10] Boba und D'harhan entdeckten sie und griffen an. Ferus und Obi-Wan verteidigten sich und es gelang ihnen, D'harhan außer Gefecht zu setzen. Doch auch die Sicherheitskräfte des Planeten wurden auf die Situation aufmerksam und griffen ein. Kurz bevor diese sie festnehmen konnten, entkamen sie mit einem Kreuzer, den Trever gestohlen hatte. Allerdings gelang Boba ebenfalls die Flucht. Da der Frachter, den Trever gestohlen hatte, keinen Hyperantrieb besaß und deutlich langsamer als Bobas Schiff war, versteckten sie sich in einem Nebelflecken. Boba verfolgte sie auch dorthin. Schließlich konnte Ferus mit einem Trick dafür sorgen, dass Boba die Kontrolle über sein Schiff verlor und auf einem Trabanten von Deneter abstürzte.[11]

Da das Schiff nur noch wenig Treibstoff hatte und der Flug es an die Grenzen seiner Belastungsfähigkeit gebracht hatte, musste Ferus es auf Acherin notlanden, wo ein Krieg zwischen dem Imperium und den Acherinern herrschte. Raina Quill brachte sie nach Eluthan, der letzten Festung der Acheriner. Als sie ankamen startete Toma gerade eine Offensive gegen das Imperium, das einige seiner Flieger eingekreist hatte. Ferus beschloss, an diesem Angriff teilzunehmen. Der Kampf wurde verloren und das Imperium begann, trotz der Kapitulation Tomas, Eluthan zu zerstören. Ferus konnte gemeinsam mit Raina zurückkehren und sie flohen mit Obi-Wan, Toma und Trever in Tomas Kreuzer. Da sie von Imperialen verfolgt wurden flogen sie zu dem Nebelflecken, in dem sie sich vor Boba versteckt hatten. Dieser war tatsächlich ein Energiesturm. Aufgrund der Raumverschiebungen in diesem Energiesturm wurden sie von den Imperialen nicht verfolgt. Sie fanden einen Asteroiden, auf dem sie landeten. Dort erfuhren sie von Toma, dass Garen Muln, der während der Order 66 auf Acherin gewesen war, diese überlebt hatte und nach Ilum gegangen war. Ferus beschloss, dorthin aufzubrechen um ihn zu suchen und um Kristalle für ein neues Lichtschwert, das er für sich konstruieren wollte, zu finden. Er erwartete, dass Obi-Wan mit ihm kommen würde, da Garen ein alter Freund Obi-Wans war, doch dieser meinte, dass er nicht mit Ferus gehen würde. Er habe etwas anderes zu tun, wollte Ferus aber nicht sagen, um was es sich handelte.[11]

Suche nach weiteren Jedi

Ilum

„Ihr behandelt mich wie einen Schüler. Ihr wollt mir nicht sagen, was Ihr tut und Ihr erteilt mir Befehle.“
— Ferus ärgert sich über Obi-Wan (Quelle)

Auf Ilum ließ Ferus Trever am Ufer eines Sees zurück und machte sich auf den Weg zu den Höhlen. Dieser führte ihn durch ein Nest von Gorgodons. Die Gorgodons wachten auf, während Ferus an ihnen vorbei wollte. Er konnte ihnen entkommen und gelangte in die Höhlen. Dort wurde er mit Visionen konfrontiert, die ihm sagten, dass sein Unternehmen, die überlebenden Jedi zu finden zum Scheitern verurteilt sei und das er dies nur tue, um das Verlassen des Ordens wieder gut zu machen. Ferus stellte sich den Visionen und fand schließlich Kristalle für sein Lichtschwert. Außerdem traf er auf Garen, der sehr schwach und zerbrechlich aussah. Dieser erzählte ihm, dass es noch eine weitere überlebende Jedi gab, Fy-Tor-Ana, die sich auf Coruscant aufhielt. Garen gab ihm außerdem sein Lichtschwert, in das Ferus die Kristalle einsetzte. Der Eingang zu den Höhlen war inzwischen von Sturmtruppen bewacht. Ferus kämpfte gegen sie und wurde von Trever unterstützt, der Alpha-Plus-Ladungen aus einem gestohlenen Raumjäger warf. Mit Hilfe des Raumjägers entkamen Ferus, Garen und Trever und versteckten sich in einer Höhle, die die Jedi als Landehafen benutzt hatten, von wo aus sie ein Notrufsignal an Obi-Wan schickten, der sie von dort abholte.[11]

Mit Obi-Wan flogen sie nach Nixor, wo Ferus sich mit Roan treffen wollte. Dieser hatte ihm verschiedene Ausrüstungsgegenstände zur Errichtung einer Basis auf dem Asteroiden besorgt. Sie kehrten zu dem Asteroiden zurück, wo Toma und Raina sich bereit erklärten, sich um die Basis zu kümmern und Garen zu versorgen. Kurz nachdem sie angekommen waren, sagte Obi-Wan, dass er wieder in sein Exil zurückkehren werde. Ferus konnte seinen Entschluss nicht nachvollziehen, respektierte ihn aber. Außerdem wurde er von Obi-Wan gebeten, sich um Garen zu kümmern und zu beobachten, ob Malorum weitere Nachforschungen auf Polis Massa anstellte und Obi-Wan zu informieren, wenn dem so wäre. Allerdings teilte Obi-Wan ihm den Grund für diese Beobachtungen nicht mit, sondern sagte nur, dass es wichtig für die Zukunft der Galaxis sei. Ferus brach mit Trever nach Coruscant auf, um Fy-To-Ana zu finden und setzte Obi-Wan auf Tatooine ab.[11]

Coruscant

„Eines Tages können wir uns gegen sie erheben. Daran glaube ich von ganzem Herzen.“
— Ferus zu Solace (Quelle)
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Ferus und Trever

Auf Coruscant erfuhr Ferus von dem Gerücht, dass der Jedi-Tempel inzwischen als Jedi-Gefängnis genutzt würde. Zusammen mit Trever brach er in den Tempel ein, da er vermutete, dort Fy-Tor-Ana und vielleicht weitere Jedi zu finden. Als ehemaliger Padawan kannte Ferus sich im Tempel sehr gut aus, wodurch sie den Sturmtruppen entgehen konnten. Allerdings überfielen Ferus immer wieder Erinnerungen an seine Zeit als Padawan, die ihn von seiner eigentlichen Aufgabe ablenkten. Dabei wurden ihm seine damalige Steifheit und sein Streben danach, der perfekte Schüler zu sein, bewusst und er fragte sich, wie ihn jemals jemand hatte ausstehen können. Während ihrer Suche hörten Ferus und Trever, dass sich Malorums Büro in den ehemaligen Wohnräumen Yodas befand. Außerdem fanden sie die Lichtschwerter von hunderten verstorbenen Jedi. Auch das Schwert von Tru Veld war darunter, Ferus spürte aber kein Anzeichen von gefangenen Jedi. Als er das Lichtschwert von Tru berührte, wurde ein stiller Alarm ausgelöst. Ferus erkannte, dass das Imperium die Gerüchte über die Gefangenen Jedi gestreut hatte, um überlebende Jedi anzulocken. Auf der Flucht vor den anrückenden Sturmtruppen versteckten sich Ferus und Trever in einem Energieleitungstunnel in der Wand, wo sie ein Gespräch von Malorum und Darth Vader belauschen konnten. Vader kritisierte Malorum, der die Eindringlinge in den Tempel noch nicht gefasst und zudem die Aufgabe, Coruscant zu säubern nicht erfüllt hatte. Sie erfuhren, dass es noch einen weiteren Jedi auf Coruscant gab, sowie eine Gruppe namens die Ausgelöschten. Als Malorum Polis Massa erwähnte wurde Vader so wütend, dass er das Gitter des Tunnels, in dem sich Ferus und Trever versteckten, aufsprengte, wodurch die beiden sichtbar wurden. Sie konnten dennoch fliehen, da Vader Malorum blamieren wollte und die Flucht deshalb nicht verhinderte.[12]

Anschließend suchten sie Dexter Jettster, einen alten Freund der Jedi, auf. Dieser war der Anführer der Ausgelöschten geworden, einer Gruppe von Gegnern des Imperiums, die ihre Identität ausgelöscht hatten um sich vor dem Imperium zu verstecken. Sie lebten in den unteren Ebenen Coruscants, im orangefarbenen Bezirk. Dex erzählte Ferus, dass Fy-Tor-Ana bei ihm gewesen war und ihm gesagt hatte, wenn er sie brauchen sollte, solle er nach Solace fragen. Solace war ein Ort, an dem man angeblich in Sicherheit vor dem Imperium war. Da Ferus Dex sagte, dass Darth Vader einen Schlag gegen die unteren Ebenen plante, schickte Dex ihn gemeinsam mit den anderen Ausgelöschten los, um Solace zu finden. Dex blieb aufgrund seiner im Vergleich zu früher geringeren Beweglichkeit zurück. Die Suche führte sie zur Kruste Coruscants, wo eine Durabeton-Schnecke Trever fast unter die Erde zog. Als er diese mit einer Alpha-Plus Ladung angriff, entdeckte er, dass es unter der Kruste Raum gab. Er erzählte Ferus in der darauf folgenden Nacht davon und da Gerüchte existierten, laut denen Solace sich unter der Kruste befände, machten sie sich auf den Weg. Unter der Kruste bot ihnen jemand, der sich „Fremdenführer“ nannte, an, sie nach Solace zu führen. Als sie Solace erreichten, lieferte er sie den Bewohnern aus. Aus deren Rufen schloss Ferus, dass der Fremdenführer Solace und Solace somit kein Ort sondern eine Person war. Das Gerücht von Solace führte immer wieder Personen nach unten, deren Wertgegenstände die Gruppe stahl, um sich Vorräte zu besorgen. Da Solace tatsächlich Fy-Tor-Ana war, wies sie die Bewohner an, Ferus und seiner Gruppe nichts anzutun, als sie diesen als ehemaligen Padawan erkannte.[12]

Ferus erzählte Solace von seinem Plan, die überlebenden Jedi zu finden, diese wollte sich ihm aber nicht anschließen. Als er ihr sagte, dass er von Vader gehört hätte, dass sich ein Spion in Solaces Gruppe befinde und die Lichtschwerter im Tempel aufgereiht wären, forderte Solace ihn auf, mit ihr erneut dort einzubrechen. Mit einem von Solace selbst gebauten Fahrzeug gelang es ihr, Ferus und Trever, sich durch den Boden des Tempels zu bohren und dort einzudringen. Im Tempel bemerkten sie eine Schläferbombe, die sie kurz vor ihrer Detonation deaktivieren konnten. Sie war von Malorum installiert worden. Vader hatte gemeint, er solle den Tempel zerstören, um die Eindringlinge zu töten, um ihn zu provozieren. Malorum hatte dies wörtlich genommen. Nachdem sie die Bombe deaktiviert hatten, kam Malorum mit einigen Sturmtruppen in den Tempel, um die Saboteure zu finden. Ferus lieferte sich ihnen aus, um Solace und Trever die Möglichkeit zur Flucht zu geben. Er wurde in ein Imperiales Gefängnis gebracht und da er die Fragen Malorums nicht zu dessen Zufriedenheit beantwortete[12] anschließend auf die Gefängniswelt Dontamo geschickt.[13]

Auf Dontamo verbrachten die Gefangenen ihre letzten Tage mit Arbeit, bis ein Exekutionsbefehl erteilt wurde. Kurz nach seiner Ankunft traf Ferus jedoch auf Clive Flax, einen ehemaligen Kunden von Olin/Lands und alten Freund des Jedi. Zusammen planten die beiden ihre Flucht. In der Nacht bevor sie ihren Plan ausführen wollten, wurde Ferus abgeführt, da er exekutiert werden sollte. Mit Hilfe eines Sperrbolzen, den Clive ihm gegeben hatte, konnte er den Medi-Droide, der ihm das tödliche Gift injizieren sollte, außer Gefecht setzen. Anschließend konnte er die ratlosen Wachen überwältigen. Davon ausgehend, dass Clive mit ihrem Plan weitermachen würde, ging Ferus diesem ebenfalls nach und so konnten sie fliehen, wurden allerdings von Imperialen Jägern verfolgt. Sie wurden von Solace, Trever und den Ausgelöschten gerettet, denen es gelungen war herauszufinden, auf welchen Gefängnisplaneten Ferus gebracht worden war. Von ihnen erfuhr Ferus, dass Malorum auf Naboo einer geheimen Mission nachging. Da Obi-Wan ihn gebeten hatte, Nachforschungen nach dem Tod von Padmé Amidala seitens Malorums zu überwachen, beschloss er dorthin aufzubrechen. Die anderen folgten ihm.[13]

Naboo

Malorum: „Ich habe von den Besten gelernt.“
Ferus: „Siri Tachi. Obi-Wan Kenobi. Soara Antana. Yoda selbst. Ihr wisst nicht, wer die besten sind.“
— Ferus zählt gegenüber Malorum seine Meister auf (Quelle)
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Ferus im Kampf gegen Malorum

Auf Naboo erfuhren sie von Gregar Typho, einem ehemaligen Captain der Sicherheitskräfte Naboos, dass die Imperialen vermutlich eine Regierungsübernahme auf Naboo planten. Außerdem teilte Typho ihnen mit, dass Malorum auf dem Weg zu Padmés Großmutter sei. Ferus und die anderen gingen zunächst zu Apailana, der Königin Naboos. Er bat sie, auf sein Signal hin die Comm-Systeme Naboos abzuschalten. Die Königin sagte unter der Bedingung zu, dass Ferus das Signal nur im absoluten Notfall senden würde. Sie suchten daraufhin Padmés Großmutter auf, allerdings war Malorum vor ihnen dort gewesen und die alte Frau lag bereits im Sterben. Kurz vor ihrem Tod teilte sie Ferus mit, dass Malorum etwas ahne. Ferus sendete das Signal an die Königin und sie nahmen die Verfolgung Malorums auf, der ihnen aber entkam. Nach der fehlgeschlagenen Verfolgung traf die Gruppe auf die Gungans. Ferus erzählte Boss Nass und Apailana von seinem Plan. Sie sollten das Imperiale Hauptquartier angreifen und zerstören. Da das Imperium im Geheimen Waffen dort lagerte würden sie es so aussehen lassen können, als wären diese explodiert und weil das Lagern dieser Waffen illegal war, würde das Imperium versuchen, die Sache zu vertuschen und keine Nachforschungen anstellen.[13]

Während der Schlacht stellte Ferus Malorum an dem Ort, an dem Qui-Gon Jinn gegen Darth Maul gekämpft hatte. Malorum besaß ein Lichtschwert und die beiden lieferten sich einen langen Kampf. Schließlich gelang es Ferus, Malorums Lichtschwert aus dessen Hand zu schlagen, woraufhin es einen Schacht hinunterfiel. Malorum sprang hinterher, da er ohne sein Lichtschwert entehrt wäre, verlor aber im Sprung die Kontrolle über die Macht und stürzte den Schacht hinunter. Währenddessen hatten die Naboo und die Gungans die Imperialen besiegt. Ferus und Clive brachten einige Alpha Ladungen in deren Hauptquartier an, um es so aussehen zu lassen, als seien die Waffen in dessen Innerem explodiert. Anschließend bot er den Ausgelöschten, Solace und Clive an, ebenfalls Zuflucht auf dem Asteroiden zu suchen, was diese annahmen. Kurz darauf erhielt er eine Nachricht von Palpatine, der ihm Amnestie anbot, damit die beiden sich unterhalten könnten.[13]

Doppelagent

Samaria

Palpatine: „Ihr seid der Beste in der Galaxis, wenn es um Computersicherheit geht.“
Ferus: „Ich würde nicht sagen der Beste.“
Palpatine: „Ich schon.“
— Palpatine über Ferus Fähigkeiten (Quelle)

Ferus begab sich zu dem Treffen und erfuhr von Moff Wilhuff Tarkin, dass auf Samaria ein Saboteur das planetenweite Computersystem manipuliert hatte. Der Wüstenplanet war auf die Technologie angewiesen und das tägliche Leben würde in kurzer Zeit zusammenbrechen. Als Computerspezialist sollte er dorthin reisen und den Saboteur aufhalten. Da Ferus ablehnen wollte, informierte Palpatine ihn, dass sich Roan und Dona in seiner Gewalt befänden und dass man sie hinrichten würde, sollte Ferus das Imperium nicht unterstützen. Da er keine andere Wahl hatte stimmte Ferus zu. Er informierte seine Freunde über Umwege und brach anschließend nach Samaria auf. Dort wurde er von Premierminister Aaren Larker in das Problem eingeweiht. Zu seiner Seite stand der imperiale Berater Bog Divinian, den Ferus bereits vor Jahren bei den Galaktischen Spielen auf Euceron kennengelernt und der einige Jahre nach den Spielen gemeinsam mit Sano Sauro den Plan verfolgt hatte, den Obersten Kanzler zu stürzen. In dem Gespräch erkannte Ferus, dass das wahre Ziel des Imperiums war, die Kontrolle über Samaria zu übernehmen.[14]

Nachdem er bei seinen Ermittlungen nicht weiterkam, untersuchte Ferus, welche Personen in den Tagen vor dem Anschlag Fahrzeuge gekauft hatten. Er vermutete, dass der Saboteur von Samaria hatte verschwinden wollen, es aufgrund der schnellen Absperrung des Raumhafens aber nicht geschafft hatte. Er fand heraus, dass eine dieser Personen bereits tot war und nahm an, dass der Saboteur die Identität dieses Toten angenommen hatte. Gemeinsam mit Clive, der ihm nach Samaria gefolgt war, konnte er die Sucher-Droiden abhängen, die das Imperium zu seiner Überwachung einsetzte. Mit Clive suchte er die Vorbesitzerin des Gleiters, deren Adresse er herausgefunden hatte, auf, die ihnen den ungefähren Aufenthaltsort des Saboteurs nannte. Sie fanden schließlich den Saboteur, der sich als Astri Oddo, die ehemalige Frau Bogs und Freundin von Obi-Wan, herausstellte. Sie wohnte gemeinsam mit ihrem Sohn Lune Oddo Divinian, den Ferus als machtsensitiv erkannte, auf Samaria. Astri fürchtete, dass Bog ihr ihren Sohn wegnehmen wollte, da auch er wusste, dass Lune machtsensitiv war. Während ihres Gespräches bemerkte Ferus, dass das Viertel unter der Leitung von Darth Vader durchsucht wurde.[14]

Mit der Hilfe von Solace, Trever, Oryon, Roan und Dona, die von Solace und den anderen aus dem Gefängnis befreit worden waren, konnten Astri und Lune fliehen. Vorher erzählte sie noch, dass sie mit Larker, dem Premierminister Samarias zusammenarbeite und dass alle Daten, die für das Überleben der Einwohner entscheidend waren, gesichert und an die zuständigen Stellen geschickt worden waren. Larker hatte ihr geholfen, um vor der Übernahme des Planeten durch das Imperium den Einwohnern Zeit zur Bildung einer Widerstandszelle zu geben. Ferus blieb letztlich auf dem Planeten zurück[14] und reparierte das Computersystem. Palpatine, der kurze Zeit später nach Samaria kam, war von Ferus Effizienz beeindruckt und bot ihm einen weiteren Auftrag an. Er sollte der Widerstandsgruppe mitteilen, dass Palpatine ihnen Amnestie gewähren würde, sollten sie ihre Gruppe auflösen. Ferus nahm an, da das Aufspüren dieser Gruppe auch in seinem Interesse lag.[15]

Bevor Ferus diesem Auftrag nachging, besuchte er die Ehrung Bogs, der als Anerkennung dafür, dass er Samaria durch die Krise gelenkt hatte, einen persönlichen Droiden bekam, den jeder Einwohner Samarias besaß. Danach suchte Ferus die Widerstandsgruppe auf. Er überbrachte drei Mitgliedern, Nek, Dinko und Firefolk, die Nachricht des Imperators. Weiter wies er sie daraufhin, dass sie das Angebot nicht annehmen sollten, denn sobald Bog Divinian beim bevorstehenden Misstrauensvotum gegen Premierminister Larker zum Gouverneur von Samaria gewählt würde, hätte das Imperium die komplette Kontrolle über den Planeten und würde die Mitglieder der Widerstandsgruppe verhaften lassen. Die Gruppe erzählte Ferus, dass sie Bogs Droiden so manipuliert hätten, dass er ihnen jede Kommunikation Bogs übertrug.[15]

Aus einer Bemerkung, die Vader wenig später machte, schloss Ferus, dass dieser ein ehemaliger Jedi war. Kurz danach überbrachte er dem Imperator seinen Bericht. Während diesem Gespräch versuchte der Imperator, Ferus auf seine Seite zu ziehen, der aber widerstand. Bei einem Treffen von Bog mit der Delegation von Samarias Nachbarplaneten Rosha wurde Bogs persönlicher Droide von zwei Unbekannten gestohlen. Ferus verfolgte sie und musste feststellen, dass sein Freund Trever, der mit dem einzigen Schiff von der geheimen Asteroidenbasis geflohen war und nach Samaria gekommen war, hinter dem Überfall steckte. Zusammen mit der Anführerin der Widerstandsorganisation Moonstrike, Flame, hatte er die Aktion geplant, um Bogs Vorhaben zu stoppen. Ferus brachte den Droiden zu Bog zurück, der den Überfall auf die Roshaner schob. Diese hatten vor Bogs Eintreffen kurz davor gestanden, ein Handelsabkommen mit Samaria zu schließen. Bog hatte aber seit seiner Ankunft die alte Rivalität zwischen Samaria und Rosha wieder entfacht. Nachdem er den Droiden zurückgebracht hatte versprach Ferus Trever nach einer langen Diskussion, ihm ein Treffen mit der Widerstandsgruppe Samarias zu ermöglichen. Dieser wollte erreichen, dass sie sich Moonstrike, eine Unternehmung, die alle Widerstandsgruppen der Galaxis zusammenbringen wollte, anschlossen. Außerdem rügte Ferus Trever, da dieser die anderen ohne ein Schiff auf der Basis zurückgelassen hatte. Darth Vader gab Ferus derweil den Befehl, den Dieb von Bogs Droiden zu finden, sonst würde er Massenverhaftungen wie auf Bellassa anordnen.[15]

Wenig später fand Firefolk heraus, wieso das Imperium so dringend die Partnerschaft von Rosha und Samaria unterbinden wollte. Eine Verbindung der beiden Droidensysteme könnte sämtliche Droiden oder Technologie des Imperiums abschalten. Ferus beschloss, die Mitglieder der Delegation zu befreien und nach Rosha zurückzubringen. Die Flucht gelang ihnen, und unter Mithilfe Flames und Trevers kehrten die Roshaner nach Hause zurück, jedoch konnte die Wahl Bog Divinians zum neuen Staatsoberhaupt nicht verhindert werden. Dinko wurde gefangen genommen, Nek und Firefolk mussten untertauchen. Aaren Larker bot Ferus an, die Verantwortung für den Diebstahl zu übernehmen, in dem Glauben, das Imperium müsse ihn wegen seiner guten Kontakte auf Samaria wieder freilassen. Wenige Tage später wurde der ehemalige Premierminister wegen Diebstahls und Verschwörung festgenommen und kurze Zeit später wegen eines angeblichen Fluchtversuches exekutiert. Außerdem musste Ferus feststellen, dass er Trever und die Delegation in den Tod geschickt hatte, da das Imperium nicht wie erwartet auf Samaria eingefallen war, sondern Rosha angegriffen hatte. Er sah die Landeplattform, auf der Flames Schiff stand, umringt von den Leichen mehrerer Delegationsmitglieder im HoloNetz.[15]

Rückkehr nach Bellassa

„Ferus kämpft um seine Verbindung mit der Macht. Das macht ihn verletzbar.“
— Solace zu Trever (Quelle)

Die bellassanischen Fabriken sollten neu ausgerüstet werden, angeblich um die Wirtschaft des Planeten zu verbessern. Um dieses Unternehmen zu unterstützen wurde Ferus zusammen mit den Imperialen, darunter Vader, nach Bellassa geschickt. Ferus war sich der Tatsache bewusst, dass man ihn als Verräter ansehen würde, doch er musste dem standhalten. Kurz vor der Ankunft schaffte er es, in Vaders privatem Code-Zylinder nachzuforschen. Darin entdeckte er ein Projekt, dass den Namen Twilight trug und mit LSO, was für Large Scale Operation oder Großangelegte Unternehmung stand, gekennzeichnet war. Die Order 66 war ebenfalls eine LSO gewesen. Bevor er mehr herausfinden konnte, wurde er vom Dunklen Lord unterbrochen.[16]

Auf Bellassa wurde Ferus den Journalisten vorgeführt, um die Einwohner Bellassas von der Notwendigkeit des Projektes zu überzeugen. Bei den wichtigen Treffen war Ferus jedoch nie dabei. Allerdings bekam er mit, dass das Imperium viele Wissenschaftler nach Bellassa brachte und dass diese an einem großen, für das Imperium wichtigen, Projekt arbeiteten. Als er auf dem Rückweg von einem dieser Treffen war gelang es Roan, Kontakt mit Ferus aufzunehmen. Ferus entkam den Sturmtruppen, die ihn überallhin begleiteten und traf Roan. Dieser teilte ihm mit, dass Trever in Sicherheit sei und bot ihm an, Ferus auf seiner Asteroidenbasis zu unterstützen. Außerdem bat er Ferus, eine Möglichkeit für einen Einbruch in die Fabrik zu organisieren. Dank des Hauswarts Russell Wake gelang der Einbruch und Roan, Amie Antin, Trever und Ferus konnten geheime Daten des Imperiums auf ein Datapad laden. Außerdem fand Ferus heraus, dass das Imperium mit Jenna Zan Arbor zusammenarbeitete. Als Trever, der den Computer im unteren Hangar untersuchen sollte, nicht mehr auftauchte und Ferus die Präsenz von Vader spürte, suchten sie ihn. Trever hatte mitbekommen, wie Russell von Vader erwürgt worden war. Ferus gab ihm den Speicherchip aus Roans Datapad und sagte ihm, er solle versuchen zu fliehen. Ferus selber ging zu Vader, um ihn aufzuhalten. Dieser hatte bereits Roan und Amie gefunden und erstach Roan mit seinem Lichtschwert. Aus Wut griff Ferus Vader an, war ihm aber nicht gewachsen. Vader ließ ihn gemeinsam mit Amie von Sturmtruppen in ein Gefängnis bringen.[16]

Im Gefängnis durchlebte Ferus immer wieder den Moment von Roans Tod. Schließlich entdeckte er etwas Vertrautes an den Bewegungen von Darth Vader. Er war sich sicher, dass dieser ein Jedi gewesen war und er ihn gekannt hatte. Vom Imperator erfuhr Ferus letztlich, dass er nicht wie erwartet exekutiert würde. Palpatine deutete Ferus gegenüber an, dass Vader seine Position zu Kopf stieg. Der Mord an Lands sollte nur einer von vielen Übertritten seiner Autorität gewesen sein. Das Angebot, von Palpatine in die Künste der Macht eingewiesen zu werden und damit Vaders Stärke zu übertreffen, nahm er schließlich an.[16]

Schüler von Palpatine

„Ich bin bereit zu lernen.“
— Ferus zu Palpatine (Quelle)

Als Schüler Palpatines übertrug dieser ihm zunächst die Aufgabe, machtsensitive Wesen und Jedi, die der Order 66 entkommen waren, aufzuspüren. Ferus kam dieser Auftrag entgegen, da er die Machtsensitiven, die er finden würde, auf seine Asteroidenbasis schicken wollte. Zunächst erhielt er aber seine erste Lektion von Palpatine. Er ging in den Trainingsraum und sollte sich dort ganz seinem Zorn hingeben. Ferus befolgte die Anweisung und zerstörte durch seinen Zorn den Raum.[17]

Danach suchte er die Elf auf. Er klärte Wil Asani über den derzeitigen Aufenthaltsort von Amie auf und entwickelte mit ihm zusammen einen Plan zu ihrer Rettung. Außerdem beschlossen sie, dass Flame bei dieser Unternehmung dabei sein sollte und sollte sie sich als vertrauenswürdig herausstellen, würden sie sie bei den Elf aufnehmen. Nach dieser Besprechung traf er sich mit Solace, Clive und Ry-Gaul, der die Order 66 überlebt und sich Solace angeschlossen hatte. Er erzählte ihnen von dem Plan, den er mit Wil ausgearbeitet hatte. Allerdings bemerkte er während dieser Besprechung die Besorgnis Solaces, die die Dunkle Seite bei ihm spürte und beschloss, dass er sich noch besser verstellen musste. Anschließend suchte er Roans Familie auf und erzählte ihnen, wie Roan gestorben war. Außerdem erfuhr er, dass Malory Lands eine Stelle im ImPal OpRek, einer Klinik Palpatines, angeboten worden war. Da er vermutete, dass Darth Vader dort erschaffen worden war, bat er sie, die Stelle dort anzunehmen, was sie auch tat.[17]

Um sich bei der Inquisitorin Hydra zu melden flog Ferus nach Coruscant. Er erhielt von ihr eine Liste mit möglicherweise machtsensitiven Personen. Ganz oben auf dieser Liste stand ein Mann, den er anhand der Beschreibung als Ry-Gaul erkannte, weshalb Ferus zuversichtlich war, dass er mit dieser Liste tatsächlich Jedi finden würde. In der darauf folgenden Nacht gelangte er mit Malorys Hilfe in das ImPal, wo er während seiner Suche nach dem Geburtsort von Darth Vader Jenna Zan Arbor sah, die offensichtlich ein Experiment mit einem Patienten durchführen wollte. Er ging weiter, ohne zu helfen, da er dachte, dass er nicht jede Wesen retten könnte und sich seine Kämpfe aussuchen müsse. Auf seiner weiteren Suche sah er Vader, der einen Sith-Holocron in der Hand hatte. Ferus war versucht, ihn anzugreifen, konnte sich aber davon abhalten und suchte weiter. Während er die Medikamentenlieferungen des ImPal durchsah, erinnerte sich an den Patienten, den er mit Jenna Zan Arbor gesehen hatte. Da sie ihn vollständig verdeckt hatte schloss er, dass es ein Kind gewesen sein musste. Er entschied sich, seine Nachforschungen abzubrechen und das Kind zu retten. Er sah, dass es sich um Lune handelte. Gemeinsam mit Jenna Zan Arbors Assistentin, Linna Naltree, befreite er Lune. Auf der Flucht war Ferus versucht, auf die Dunkle Seite zuzugreifen, um sie zu retten. Als Linna sich selbst opferte und zurückging, um ihnen die Flucht zu ermöglichen, konnte er sich aber wieder davon abwenden. Sie wurden schließlich von Trever und Maggis, einem Ausbilder der Imperialen Marineakademie der sich Trever angeschlossen hatte, gerettet.[17]

Nach seiner Rückkehr kontaktierte Ferus Obi-Wan und informiert ihn über die letzten Ereignisse. Außerdem berichtete er ihm von der Liste der möglichen Machtsensitiven. Obi-Wan drängte ihn, dem Hinweis auf ein Baby auf Alderaan nachzugehen. Er meinte, dies sei die wichtigste Sache, die Ferus tun müsse, sagte ihm aber nicht, warum es so wichtig sei.[17] Gemeinsam mit Hydra brach Ferus nach Alderaan auf. Kurz vor ihrer Reise, traf Ferus sich mit Palpatine, der ihm einen Sith-Holocron gab und ihn ermutigte, diesen zu benutzen, da er dadurch große Macht erlangen könnte. Auf Alderaan wurde er von Amie kontaktiert. Nach seinen Nachforschungen im ImPal hatte er ihr die Ergebnisse gegeben, da sie sich als ehemalige Ärztin am besten damit auskannte. Von ihr erfuhr er, dass Darth Vader vermutlich auf Mustafar verletzt worden war, allerdings hatte er das Gefühl, dass ihm diese Information nicht weiterhelfen würde und er Vaders Identität im Galaktischen Kern würde aufdecken können. Während des Gespräches mit Amie hörte er eine vom Holocron ausgelöste Stimme in seinem Kopf, die ihm sagte, dass Amie schwach sei. Er schaffte es, die Stimme unter Kontrolle zu halten.[18]

Während er durch einen Park lief, bemerkte Ferus die Reflexion eines Elektrofernglases und beschloss, herauszufinden, wer den Park beobachtete. Auf dem Weg zu dem Lagerhaus, aus dem die Reflexion gekommen war, traf er auf eine Frau, die ihm sagte, dass am nächsten Tag ein großes Fest im Park stattfinden würde. Ferus entschied, dort hinzugehen, da dies eine gute Gelegenheit sei, die Kinder zu beobachten. Im inzwischen leeren Lagerhaus sah er, dass der Beobachter vermutlich ein Imperialer Spion war, der den Hauptraumhafen überwachte, den jeder passieren musste, um Alderaan zu verlassen oder dort einzureisen. Außerdem war von diesem Spion wahrscheinlich die Information über das machtsensitive Kind gekommen, da der Ort, an dem es seine vermeintlichen Machtfähigkeiten gezeigt hatte, vom Lagerhaus aus ebenfalls gut zu sehen war. Zudem bemerkte er eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen in den Staub des Fensterbrettes geschrieben war.[18]

Auf dem Fest entdeckte Ferus das Mädchen, dass in dem Bericht vorgekommen war. Ferus erkannte, dass es einen sehr guten Gleichgewichtssinn sowie außergewöhnliche Reaktionen hatte. Als er den Namen des Mädchens, Leia, hörte, vermutete, dass es sich um Bail Organas Tochter handelte. Da er Bail und seine Familie schützen und sie von dem Imperialen Spion unterrichten wollte, ging Ferus zum Palast. Dort erfuhr er von Memily, dass Leia adoptiert worden war und aufgrund ihres Alters wusste er, dass sie zur Zeit der Klonkriege geboren wurde. Bevor er mit Bail sprechen konnte, traf Darth Vader ein. Ferus erwähnte ihm gegenüber Mustafar und aus Vaders Reaktion schloss er, dass Mustafar tatsächlich der Planet war, auf dem Vader sich seine Verletzungen zugezogen hatte.[18]

Nachdem er herausgefunden hatte, dass die Kombination aus Zahlen und Buchstaben ein Code für eine Lieferung waren, beschloss Ferus, dass Lagerhaus erneut zu durchsuchen. Dabei fiel ihm ein baufälliges Haus auf, dessen Adresse zu dem Code passte. Dort fand er Kisten, die den Code, den er gesehen hatte, trugen, aber leer waren. Während er über die Situation nachdachte, wurde er von einer Person, vermutlich dem Spion, angegriffen. Mithilfe seines Zornes konnte er ihn vertreiben und verfolgte ihn, verlor ihn aber in einer dicht bevölkerten Straße.[18]

Währenddessen hatte Hydra die Namen der Personen herausgefunden, die an dem Tag, an dem Leia ihre Machtfähigkeiten gezeigt hatte, im Park gewesen waren. Die Befragungen ergaben nichts, allerdings erkannte Ferus, dass Dartan Ziemba, einer der Befragten, der Spion war. Bei einem anschließenden Gespräch mit Hydra fand Ferus heraus, dass es neben Dartan noch einen zweiten Spion auf Alderaan geben musste und das dieser sich im engsten Umfeld von Bail Organa befinden musste. Danach besprach Ferus sich mit Obi-Wan. Er war wütend, da dieser ihm nicht gesagt hatte, dass Leia machtsensitiv war. Obi-Wan versprach ihm, Bail von seinen guten Absichten zu überzeugen, damit Ferus ihn vor dem Spion im Palast warnen konnte. Dies steigerte Ferus Wut noch, da Obi-Wan ihm auch nicht gesagt hatte, dass Bail von seinem Überleben wusste. Gemeinsam unterrichteten sie Bail von dem Spion und beschlossen, ihm eine Falle zu stellen. Außerdem riet Obi-Wan Bail davon ab, Moonstrike, dass an Bail herangetreten war, beizutreten. Die Worte Obi-Wans bestärkten Ferus Glauben, Moonstrike unterstützen zu müssen.[18]

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Ferus und Bail auf Alderaan

Nach der Unterredung ging Ferus zum Markt von Aldera, wo Dartan Ziemba arbeitete. Er fand heraus, dass das Imperium Waffen nach Alderaan geschafft hatte. Der Imperiale Gouverneur sollte diese Waffen finden um dem Imperium einen Grund zu geben, Alderaan unter seine Kontrolle zu bringen. Ferus sprach mit Bail ab, dass dieser eine Nachricht verfassen sollte, dass Alderaan dem Imperialen Gouverneur mit bewaffnetem Widerstand entgegentreten werde. Der Spion würde diese Nachricht an den Imperator weiterleiten. In der Zwischenzeit sollte Bail die Waffen verschwinden lassen. Wenn das Imperium diese nicht finden würde, wäre der Spion unglaubwürdig, ebenso wie sein Bericht über Leia. Anschließend teilte Ferus Hydra mit, dass er die Untersuchungen auf Alderaan einstellen wolle. Sie meinte, dass sie anderer Meinung sei und einen abweichenden Bericht schreiben werde.[18]

„Spart Euch Eure Ängste für Euch selbst auf.“
— Darth Vader, woraufhin Ferus ihn als Anakin identifiziert (Quelle)

In der Zwischenzeit hatte Bail den Spion als die Schwester seiner Frau Breha, Deara Antilles, identifiziert, ließ sie aber gehen, was Ferus nicht nachvollziehen konnte. Als der Imperiale Gouverneur zusammen mit dem Imperator ankam, durchsuchte er den Markt in der Überzeugung, dort Waffen zu finden, was ihm aber nicht gelang. Als er den Rückzug seiner Sturmtruppen befohlen hatte, informiert Vader Ferus, dass das Imperium Dexters Versteck in der Thugger-Gasse zerstört und alle, die sich dort aufgehalten hatten, getötet hatte. An einem Satz, den Vader verwendete, als Ferus ihn daraufhin erneut auf Mustafar ansprach, erkannte er, dass Darth Vader Anakin Skywalker war, da dieser einen ähnlichen Satz zu seiner Zeit als Padawan ebenfalls verwendet hatte. Nach diesem Gespräch teilte der Imperator Ferus und Vader mit, dass er Ferus zu Vaders Stellvertreter bestimmt hatte.[18]

Moonstrike-Treffen

Als er mit Obi-Wan über seine Entdeckung sprach, dass Darth Vader einst Anakin gewesen war, wurde ihm klar, dass Obi-Wan dies gewusst und ihm nicht gesagt hatte. Obi-Wan bemerkte, dass Ferus sich verändert hatte und Palpatine versuchte, ihn zu beeinflussen. Er forderte ihn auf, zu ihm nach Tatooine zu kommen. Da Ferus Angst hatte, dass dieser seine Gefühle erkennen könnte, entschied er sich zu bleiben, obwohl Obi-Wan ihm sagte, dass der Imperator wüsste, dass Ferus als Doppelagent arbeitete und ihn nur am Leben ließ, da er etwas mit ihm vorhätte. Nach diesem Gespräch traf Ferus sich mit den Ausgelöschten, die den Schlag des Imperiums alle überlebt hatten, Ry-Gaul und Trever, um über die Zukunft von Moonstrike zu reden. Dort erfuhr er von Keets, dass es Gerüchte über eine geheime Hochzeit von Anakin und Padmé gegeben hätte. Kurz darauf erklärte Keets, dass er, Curran Caladian und Dex sich Moonstrike nicht anschließen würden. Als sie gegangen waren stimmte Ferus zu, dass das Moonstrike Treffen auf der geheimen Asteroidenbasis stattfinden könnte und das die Beteiligten in drei Schiffen von jeweils einem Jedi dorthin gebracht würden. Sie kontaktierten Flame, die versprach, drei schnelle und gut ausgerüstete Schiffe zu beschaffen.[19]

Ferus, Solace, Ry-Gaul, Trever und Flame holten die Schiffe ab und teilten sich auf. Jedes Schiff bekam eine Liste mit den Personen, die sie von den verschiedenen Planeten abholen sollten. Als Ferus und Trever, die zusammen flogen, alle Passagiere aufgenommen hatten und in den Hyperraum springen wollten, zeigte das Schiff eine Fehlfunktion, da der Transaspitor beschädigt war. Dies zwang sie, auf Hallitron-7 zu landen, obwohl dort drei imperiale Garnisonen stationiert waren, was den Widerstandsführern sehr missfiel. Als sie landeten teilten sie Ferus mit, dass sie zu ihren Heimatplaneten zurückkehren würden, sollte der Flug nicht innerhalb einer Stunde weitergehen und gingen in die Cantina. Ferus war wütend, als er hörte, dass sie über ein Verhalten für den Fall seines Versagens abgestimmt hatten. Diese Wut wurde vom Holocron noch weiter genährt, er konnte sie aber kontrollieren. Als Ferus ein Ersatzteil besorgt hatte und den Besitzer des Ladens bestechen wollte, die ID-Registrierung des Schiffes nicht zu überprüfen, wurde er von diesem an das Imperium verraten. Auf seiner Flucht traf er auf eine Gruppe Jugendlicher, die als Kuriere arbeiteten. Er bezahlte sie, damit sie die ihn verfolgenden Sturmtruppen ablenkten und kehrte zu seinem Schiff zurück, wo er das Ersatzteil einbaute, die Widerstandsführer und Trever einlud und den Planeten verfolgt von weiteren Imperialen verließ. Diese konnte er abhängen und sprang in den Hyperraum. Dort bemerkte er, dass sich an Bord des Schiffes ein Peilsender befand. Nachdem er wieder im Normalraum war verabredete er ein Treffen mit Solace und Ry-Gaul, da auf deren Schiffen vermutlich ebenfalls Peilsender angebracht waren.[19]

„Es gibt eine Möglichkeit, herauszufinden, wer es ist. Wir stellen sie alle in einer Reihe auf. Und dann drohen wir ihnen, alle zu töten, wenn sich der Spion nicht zu erkennen gibt.“
— Ferus unter dem Einfluss der Dunklen Seite und des Sith-Holocrons (Quelle)

Ry-Gaul und Solace durchsuchten ebenfalls ihre Schiffe, fanden aber nichts. Daraufhin sprach Ry-Gaul unter vier Augen mit Ferus und brachte ihn zu dem Schluss, dass Flame die Spionin sein könnte. Dies entfachte seine Wut und Ferus beschloss, schließlich den Holocron zu benutzen. Nach wenigen Sekunden konnte er sich wieder von ihm losreißen, doch Ry-Gaul hatte die Dunkle Seite der Macht in ihm gespürt. Ferus verteidigte seine Entscheidung, seinen Zorn zu benutzen und ging zu Solace, Flame und Trever, wo er Flame als Spionin beschuldigte. Währenddessen wurde Solace von Astri und Clive informiert, dass Flames richtiger Name Eve Yarrow und sie eine Imperiale Agentin wäre.

„Exekutiert sie.“
— Ferus, nachdem Flame als imperiale Spionin entlarvt wurde (Quelle)

Ferus sprach sie dafür aus, Flame umzubringen, womit er auf Zustimmung von Seiten der anderen Widerstandskämpfer traf. Daraufhin sprachen Solace und Ry-Gaul mit ihm und konnten ihn wieder zur Hellen Seite der Macht zurückführen. In der Zwischenzeit hatte Flame einen weiteren Peilsender entfernt, der sich an Bord ihres Schiffes befunden hatte und den man ohne ihre Hilfe nicht hätte finden können. Deshalb wurde entschieden, sie mit einer Überlebensausrüstung zurückzulassen und weiterzufliegen. Da Ferus vermutete, dass Vader, der hinter der Operation stand, eine weitere Absicherung hatte, flog er mit Trever nach Coruscant. Er vermutete, dass Flame Vader eine geheime Botschaft im Kartenraum des Jedi-Tempels, dem einstigen Lieblingsraum von Anakin, hinterlassen hatte. Er ging ohne Trever dorthin und fand heraus, dass Flame einen weiteren Peilsender in ihrem Stiefel hatte, dessen Koordinaten an den Kartenraum übertragen wurden. Kurz nachdem er diese gelöscht hatte und den anderen die Freigabe, zur Asteroidenbasis zu fliegen erteilt hatte, erschien Vader. Ferus kämpfte mit ihm und konzentrierte sich dabei auf seinen Zorn. Es gelang ihm, Vader aus dem Gleichgewicht zu bringen indem er über Padmé redete und seine Vermutung, dass Vader diese umgebracht hätte. Den Zorn, den Vader daraufhin empfand, nahm Ferus in sich auf und mit dessen Hilfe konnte er mehrere Treffer landen, war Vader aber nicht ebenbürtig. Da sie sich im Ratssaal befanden, wo noch immer die Macht der großen Jedi-Meister, die dort einst gesessen hatten, in den Steinen steckte, überkamen Ferus Visionen aus seiner Zeit als Padawan und es gelang ihm, die Dunkle Seite hinter sich zu lassen. Er floh vor Vader und warf den Holocron in einen Generator. Dabei wurde er von Vader eingeholt, der ihn mithilfe der Macht gegen die Wand schleuderte, wodurch Ferus das Bewusstsein verlor.[19]

Als er aufwachte war ihm aufgrund einer Bemerkung Vaders klar, dass dieser noch einen weiteren Spion auf der Basis haben musste. Er flog mit Trever dorthin und informierte unterwegs Ry-Gaul von seinen Erkenntnissen. Als er ankam, war Vader bereits mit einem Sternzerstörer bei dem Asteroiden. Er vernichtete ihn, doch Lune konnte in einer Fluchtkapsel entkommen. Ferus folgte ihm und half ihm, nach Coruscant zu kommen. Danach reiste er nach Tatooine zu Obi-Wan und erzählte ihm alles, was vorgefallen war. Er sagte, dass er die Ereignisse hätte vorhersehen müssen und Obi-Wan versuchte ihn davon zu überzeugen, dass es nicht seine Schuld gewesen sei sondern die von Darth Vader. Außerdem gab er ihm die Aufgabe, Leia zu bewachen und zu schützen.[19]

Beschützer von Leia

Bevor er diese Mission aufnahm, kehrte er nach Coruscant zurück. Jenna Zan Arbor hatte ein Medikament entwickelt, mit dem man bestimmte Erinnerungen einer Person auslöschen konnte. Dieses Medikament war inzwischen im Besitz von Malory, die es nun Trever verabreichen sollte. Ferus wollte, dass er die Erinnerungen an das vergangene Jahr verlor, um bei den Adoptiveltern, Astri und Clive, aufzuwachsen, auch wenn er sich danach nicht mehr an Ferus erinnern könnte. Danach ging er nach Alderaan, um über Leia zu wachen.[19]

Auf Alderaan lebte er zunächst als Einsiedler, ähnlich Obi-Wan auf Tatooine. Um Leia näher zu sein schuf er sich mit der Zeit eine neue Identität. Er nannte sich Fess Ilee. Um am Hofe nicht verdächtig zu wirken gab er immer vor, die Meinung seines Gegenüber zu teilen. Leia konnte ihn nicht leiden, da er offensichtlich keine eigene Meinung hatte, was sie nicht schätzte. Die Zeit am Hofe Alderaans veränderte Ferus Aussehen, er legte deutlich an Gewicht zu.

Eines Nachts sah Ferus, wie Leia aus dem Fenster kletterte um den Palast zu verlassen. Ferus folgte ihr und bemerkte drei Personen, die Leia nachstellten. Er griff sie an und konnte sie besiegen, merkte allerdings, dass seine Fähigkeiten nachgelassen hatten. Nachdem er sie entwaffnet hatte veränderte er ihr Gedächtnis mithilfe der Macht, sodass sie sich nicht mehr an ihn erinnerten. Er folgte Leia weiter und sah, wie sie von einem Gerüst stürzte. Er fing sie und trug sie nach Hause.

Je größer Leia wurde, desto schwieriger wurde es für Ferus, sie zu beschützen, da er sie weder in den Senat noch bei Rebellenmissionen begleiten konnte. Ferus überlebte die Zerstörung Alderaans, da Bail ihn kurz vorher gebeten hatte, Meldungen zu überprüfen, laut denen Leias Schiff zerstört worden war. Anschließend begab sich Ferus, ebenso wie viele andere überlebende Alderaaner nach Delaya.

Nach dem er einige Zeit auf Delaya verbracht hatte, begegnete er Leia, die dort nach den Überlebenden der Zerstörung Alderaans sehen wollte. Er konnte zunächst drei Jugendliche, die des Öfteren Botengänge für ihn erledigten, davon abhalten, Leia und ihre Freunde auszurauben. Anschließend bot er seine Hilfe an, die aber abgelehnt wurde. Darauf folgte er ihnen unauffällig. Leia und ihre Begleiter sahen sich die Lager, in denen die Alderaaner untergebracht wurden, an und flogen anschließend weiter. Ferus folgte ihnen, bis sie anhielten und ihn stellten. Dabei bemerkte er, dass einer der Begleiter Leias ein Lichtschwert trug. Außerdem spürte er die Macht in ihm und schloss daraus, dass es sich um Leias Bruder Luke Skywalker handelte. In einem Gespräch mit Luke erfuhr er, dass Obi-Wan inzwischen gestorben war. Er wollte Luke und Leia von deren Abstammung erzählen, doch er hörte Obi-Wans Stimme in seinem Kopf, die ihn zurückhielt. Als er später alleine war, erschien ihm Obi-Wan als Macht-Geist und erklärte ihm, dass Luke die Wahrheit über seinen Vater noch nicht erfahren dürfte, da er noch nicht bereit wäre. Außerdem sollte er den Jungen auch nicht ausbilden, sondern selbst zum Mann heranreifen lassen. Die Entscheidung, ob er Leia die Wahrheit sagen wollte, überließ er Ferus, doch dieser entschied, ihr ebenfalls nichts zu sagen.

Am nächsten Tag wohnte er der Gedenkzeremonie bei, die Leia für die Opfer der Zerstörung Alderaans abhielt. Anschließend verfolgte er ein Gespräch zwischen Leia, Halle Dray und J'er Nahj, die Leia beschuldigten, neue Mitglieder für ihre Rebellenallianz gewinnen zu wollen. Ferus versuchte, Leia den Standpunkt der beiden näherzubringen, woraufhin sie ihn als schwach und nutzlos beschimpfte. Später suchte Ferus Halle und J'er auf, um mit ihnen über Leias angebliche Rekrutierungsversuche zu sprechen. Diese waren entschlossen, Leia zu entführen, damit sie keine weiteren Alderaaner für die Allianz gewinnen könnte. Halle hatte bereits mit dem Imperium gesprochen, dass ihnen für Leia einen neuen Planeten angeboten hatte. Ferus gab vor, für die Idee zu sein, um weitere Informationen zu bekommen. Später suchte er Leia und die anderen auf, um ihnen von den Plänen Halles und J'ers zu berichten. Diese beschlossen, den Anführern, mit denen Leia sich treffen wollte, einen falschen Treffpunkt zu nennen, ihre Comlinks zu konfiszieren und anschließend zum richtigen Treffpunkt zu bringen.

Ferus führte die Anführer zum richtigen Treffpunkt, doch Leia tauchte nicht auf. Nach einiger Zeit bekam er die Nachricht, dass Leia von Halle und J'er bereits entführt worden war. Sie hatten ihn nicht in alle Pläne eingeweiht, da sie vermutet hatten, dass er ein Verräter war. Gemeinsam mit Luke, Han, Chewbacca und Tobin Elad fanden sie den Ort, an dem Leia gefangen gehalten wurde. Sie kämpften gegen die Sturmtruppen. Von einer konnte Tobin den genauen Ort von Leias Kerker erfahren, worauf er dorthin ging, während Ferus die Sturmtruppen aufhielt. Tobin befreite Leia, die Ferus anbot, der Rebellenallianz beizutreten. Doch dieser lehnte ab, womit er sich erneut Leias Zorn zuzog. Er wollte herausfinden, was Darth Vader plante.[20]

Er erkannte, dass Vader auf der Suche nach dem Piloten war, der den Todesstern zerstört hatte. Er verfolgte einen Leutnant, bis er erfuhr, dass noch ein weiterer Imperialer, unabhängig von Vader, nach dem Piloten suchte und kurz vor dessen Entdeckung stand. Auch der Leutnant kam schnell voran und war nun vermutlich auf dem Weg nach Polis Massa, Lukes Geburtsort. Obi-Wan sagte ihm, er sollte Han in die Station schicken, von der aus der zweite Imperiale agierte, was Ferus schließlich tat, ohne seine Identität dabei preiszugeben.[21]

Einige Wochen später traf er Lune Oddo Divinian auf der Rebellenbasis bei Yavin IV. Nach wie vor wusste niemand wer Ferus wirklich war, doch Beide freuten sich ein bekanntes Gesicht wieder zu sehen. Sie unterhielten sich über die Allianz und entschlossen sich schließlich gemeinsam Luke, Han und Leia zu helfen. Als diese von Rezi Soresh in eine Falle gelockt wurden, der inzwischen abtrünnige Imperiale hatte mehrere unschuldige Geiseln genommen, unterstützten die Beiden die Mission der Rebellen. Denn auch das Imperium hatte inzwischen Wind davon bekommen wo Soresh war und traf dort auf die Rebellenflotte wo es zu einem heftigen Gefecht führte. In Soresh Basis traf Olin schließlich auf Darth Vader und stellte sich diesem zum Kampf. Damit wollte er Leia die Möglichkeit geben zu entkommen, zudem wollte er nicht das Vader die Prinzessin entdeckte und womöglich erkannte das diese seine Tochter war. Natürlich war Ferus dem Dunklen Lord nicht gewachsen und so wurde er von Vader niedergstreckt. Leia entdeckte kurze Zeit später den Leichnam und betrauerte einen guten alten Freund verloren zu haben den sie lange Zeit nicht geschätzt hatte.

Persönlichkeit und Fähigkeiten

„Ja, ich war derjenige, den alle mochten, aber mit dem niemand reden wollte. Ich war an jedem Tisch im Speisesaal erwünscht, aber an keinem ausdrücklich eingeladen. Alle waren meine Freunde, aber niemand war mein echter Freund. Ich habe gehört wie sie mich hinter meinem Rücken nannten. Eine Tunika, die mit Federn und der Macht ausgestopft ist. Der Regent vom Planeten Langeweile.“
— Ferus über seine Stellung unter den Padawanen (Quelle)

Ferus galt als äußerst beliebter Padawan. Tatsächlich suchten ihn viele Schüler auf, wenn sie Probleme mit ihren Aufgaben hatten, da er nach Anakin der zweitbeste Schüler im Tempel war. Ferus hatte immer das Gefühl, die Dinge schon zu wissen, die die Lehrer ihm beibrachten, wodurch er nie Probleme mit dem Lernpensum hatte. Obi-Wan führte dies auf seine starke Verbindung zur Macht zurück. Er war in dieser Zeit sehr darauf bedacht, perfekt zu sein, um den Jedi-Meistern zu gefallen und feilte lange an seiner Haltung und seiner Wortwahl, bis sie dem entsprachen, was ein perfekter Padawan seiner Meinung nach sagen und tun sollte. Auf Fragen seiner Meisterin Siri antwortete er nur selten mit dem, was er tatsächlich dachte sondern meist mit dem, was er vermutete, dass sie hören wollte. Dieses Streben nach Perfektion ließ ihn in den Augen vieler Schüler arrogant und langweilig erscheinen, weshalb sie ihn zwar oft bei Problemen mit ihren Aufgaben aufsuchten, aber nicht, um Spaß zu haben. Außerdem gelang es ihm aufgrund seines Strebens nach Perfektion und einer damit verbundenen Steifheit nicht Freundschaften zu schließen. Außerdem war seine Fähigkeit, die Gedanken anderer mithilfe der Macht zu beeinflussen dadurch stark eingeschränkt. Zudem zitierte er oft Passagen aus dem Jedi-Kodex. Die Worte sprachen zu seinem Herzen und deshalb sagte er sie auch zu anderen, diese fühlten sich dadurch aber gestört, da sie meinten, Ferus wolle sie belehren. Neben seiner Stärke in der Macht, durch die er in der Lage war, seine Emotionen loszulassen und meistens ruhig zu sein, war er auch ein guter Lichtschwertkämpfer. Dabei machte er sich oft den Boden zu Nutze und war zudem beidhändig. Außerdem war er groß, kräftig und beweglich. Obwohl im Jedi-Tempel kein Schüler über den anderen gestellt wurde, wurde Ferus von den Lehrern, auch nachdem er bereits Padawan geworden war, immer wieder lobend erwähnt. Auch der Rat der Jedi hielt sehr viel von ihm.

„Mann Ferus, du entsprichst all meinen Erwartungen. Ich wusste schon immer, dass du das schwarze Schaf warst, dass seine Hausaufgaben nicht machen wollte“
— Trever stellt sich Ferus als Padawan vor (Quelle)

Nachdem er aus dem Orden ausgetreten war, traf Ferus auf Roan. Durch dessen Gesellschaft gewann er einen neuen Humor und eine Lockerheit, durch die er auch anmutiger wurde. Es gelang ihm nun, Freundschaften zu schließen und er sah ein, dass man nicht immer nach Perfektion streben müsste. Wenn er auf seine Padawan Zeit zurückblickte fragte er sich oft, wie ihn die anderen Padawane hatten ausstehen können. Er gründete mit Roan zusammen die Firma Olin/Lands. Durch die Arbeit dort erwarb er umfangreiche Kenntnisse in der Computersicherheit. Außerdem war er als Gründer der Elf zu einem charismatischen Anführer geworden. Zudem wurde er sehr viel risikobereiter und ungeduldiger als früher. Als er später auf Obi-Wan traf und dieser den Jedi-Kodex zitierte, wie Ferus es früher getan hatte, reagierte er deshalb sehr gereizt. Seine Fähigkeiten im Umgang mit der Macht hatte er trotz dieser langen Zeit, in der er sie nicht benutzt hatte, nicht verloren und nach relativ kurzer Zeit war er bereits wieder in der Lage zuverlässig auf die Macht zuzugreifen. Auch ein Lichtschwert konnte er bald wieder so benutzen wie zu seiner Padawanzeit. Da er in seiner Zeit als normaler Bürger Bellassas zusätzlich den waffenlosen Kampf erlernte hatte, war er zu einem noch besseren Lichtschwertkämpfer geworden als vorher. Allerdings hatte er seine Emotionen nicht mehr so unter Kontrolle wie früher. Er hatte inzwischen tiefe Bindungen zu anderen Personen, wie zum Beispiel Roan, und empfand Hass auf das Imperium. Dies machte ihn anfällig für die Dunkle Seite. Der Imperator erkannte dies und versuchte diese Anfälligkeit für sich zu nutzen. Infolge von Roans Tod und aufgrund eines Sith-Holocrons, den Palpatine ihm gegeben hatte, verfiel er der Dunklen Seite für kurze Zeit doch während seines Kampfes mit Darth Vader im Ratszimmer des Jedi-Tempels fand er den Weg zurück zur Hellen Seite. Als er sah, wie Vader die Asteroidenbasis zerstörte, entschied er sich schließlich, dem fliehenden Lune zu folgen und ihm zu helfen, anstatt seinem Zorn und damit Vader zu folgen.

Beziehungen

Siri Tachi

„Weisst du, Ferus, wenn du den Stock, den du verschluckt hast, wieder ausspucken würdest, kämen wir viel besser zurecht.“
— Siri zu Ferus (Quelle)

Ferus war zu seiner Zeit im Jedi-Orden Siris Padawan. Die beiden waren sehr unterschiedlich. Während Siri bereit war, große Risiken einzugehen und auch einmal die Gesetze zu übertreten, um eine Mission zu einem erfolgreichem Abschluss zu bringen, war Ferus sehr vorsichtig und darauf bedacht, alle Regeln einzuhalten. Sie dachte oft, dass Ferus die Erfahrung fehlte um zu wissen, dass man für eine schwere Entscheidung auch Konsequenzen tragen musste und dass er zu wenig riskierte. Allerdings fügte sich Ferus immer den Anweisungen seiner Meisterin, da er überzeugt war, dass sie weiser wäre als er. Siri hatte außerdem oft Probleme mit Ferus Art, der perfekte Padawan sein zu wollen, die ihn teilweise auch daran hinderte, seiner Meisterin zu widersprechen, dennoch bildeten die beiden ein gutes Team. Sie vertrauten sich und Ferus konnte mit Siri über alles reden und wurde dabei von ihr immer ernst genommen. Allerdings war Siri stets besorgt, da Ferus ein sehr begabter Schüler gewesen war und für sein Können nie hart hatte arbeiten müssen. Sie fürchtete, dass er eines Tages versagen werde und dass dieses Versagen für ihn deutlich schlimmer werden würde, als es eigentlich müsste. Als Ferus schließlich in seinen Augen versagte, da es ihm nicht gelang, Trus Lichtschwert zu reparieren, was Darras Tod zur Folge hatte, reagierte er darauf mit dem Austritt aus dem Jedi-Orden.

Anakin Skywalker

„Ich habe Angst um ihn.“
— Ferus über Anakin (Quelle)

Seit ihrer ersten Mission war die Beziehung zwischen Ferus und Anakin sehr schlecht. Ferus war der Meinung, da er älter war, könnte er Anakin einige Dinge sagen, doch dieser wollte sich nicht von Ferus belehren lassen. Auf Missionen waren sie meist bemüht, gut zusammenzuarbeiten, wobei es zwischen ihnen oft Streit über das beste Vorgehen gab. Dabei war Anakin bereit, größere Risiken einzugehen und sich nicht so streng an Anweisungen zu halten wie Ferus. Ferus war sich bewusst, dass er, ebenso wie die anderen Schüler, Anakin beneidete, da er der Auserwählte war. Außerdem beneidete er ihn um seine starke Bindung zu anderen Wesen und seine Fähigkeit, Freundschaften zu schließen. Trotzdem erkannte er bereits früh, dass Anakin Fehler hatte und beschloss deshalb, ihn im Auge zu behalten. Allerdings hätte er sich aber nie vorstellen können, dass Anakin zu dem werden könnte, was er später wurde. Nachdem er Obi-Wan von seinen Ängsten bezüglich Anakin erzählt hatte, lockerte sich die Spannung zwischen den beiden Padawanen und sie kamen besser miteinander zurecht. Als Ferus jedoch als erster zum Jedi-Ritter geschlagen werden sollte, erwuchsen aus Anakins Enttäuschung erneut Wut und Zorn gegenüber Ferus, die er nicht mehr vollkommen kontrollieren konnte. Während der folgenden Mission bemerkte Anakin, dass Ferus einen Fehler gemacht hatte, um den anderen Padawan schlecht aussehen zu lassen sagte er aber nichts und der Fehler kostete Darra das Leben. Als Ferus daraufhin aus dem Orden austrat, war Anakin der erste, nach dem Rat, dem er davon berichtete. Er gab Anakin noch einmal einen Rat, den dieser aber erneut zurückwies.

Als sie erneut aufeinander trafen, erkannte Ferus Anakin, der zu Darth Vader geworden war, zunächst nicht. Er sah in ihm ein Abbild des Imperiums. Er merkte, dass Vader eine persönliche Abneigung gegen ihn hatte, wusste aber nicht weshalb. Wenn sie zusammen waren, wurde er von Vader ablehnend und gelangweilt behandelt. Dabei hatte Ferus immer das Gefühl, Darth Vader zu kennen. Da Ferus bemerkte, dass er für Vader ein Störfaktor war, versuchte er, ihm so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen. Als Vader Roan umbrachte, um Ferus zu provozieren, konnte er seinen Hass aber nicht mehr unter Kontrolle halten und er griff Vader an, der ihn besiegte und in ein Gefängnis bringen ließ. In der folgenden Zeit versuchte Ferus Darth Vader zu identifizieren, da er sich sicher war, dass er ihn mit diesem Wissen besiegen könnte. Durch einen Satz, den Anakin bereits als Padawan benutzt hatte, konnte Ferus schließlich erkennen, dass Vader tatsächlich Anakin war. Im Jedi-Tempel auf Coruscant trugen sie ihren letzten Kampf aus. Ferus konnte Anakin aus dem Gleichgewicht bringen, indem er Padmé und deren Tod erwähnte, doch Anakin besiegte ihn dennoch. In dem Glauben, Ferus tödlich verwundet zu haben, ließ er ihn zurück, doch Ferus überlebte. Durch Obi-Wans Worte gelang es ihm schließlich, Anakin zu vergeben, da er selbst ebenfalls kurz davor gestanden hatte, der Dunklen Seite endgültig zu verfallen.

Obi-Wan Kenobi

Roan: „Er hat euch perfekt beschrieben.“
Obi-Wan: „Und wie hat er mich beschrieben?“
Roan: „Groß und dickköpfig. Und hölzern.“
— Roan zitiert Ferus Beschreibung von Obi-Wan (Quelle)

Ferus bewunderte Obi-Wan mehr als jeden anderen Jedi und hatte großes Vertrauen zu ihm. Dieses Vertrauen zeigte sich, als er Obi-Wan auf die Fehler seines Schülers Anakin ansprach, was für einen Padawan ein mutiger Schritt war. Er tat dies, weil er das Gefühl hatte, dass Obi-Wan nicht in der Lage war, Anakin mit objektiven Augen zu betrachten. Obi-Wan bewunderte Ferus für dessen Reife und war überrascht, aus dem Munde eines Padawanes das zu hören, was er selbst auch über Anakin dachte, allerdings wies er seine Kritik an Anakin zurück. Er hielt Ferus für sehr weise, allerdings ging auch ihm Ferus Selbstgerechtigkeit zeitweise auf die Nerven. Als sie sich nach dem Ende der Klonkriege und nach Ferus Austritt aus dem Jedi-Orden erneut trafen, war Obi-Wan sehr überrascht, wie Ferus sich verändert hatte. Dieser konnte Obi-Wans Entscheidung, nicht zu kämpfen, sondern zu warten, nicht nachvollziehen, da Obi-Wan ihm nicht die volle Wahrheit sagte. Er ärgerte sich über Obi-Wans Ruhe und Geduld und es störte ihn, wenn Obi-Wan Passagen aus dem Jedi-Kodex zitierte. Früher hatte er Obi-Wans Vorsicht sehr gut verstanden, da er selbst auch vorsichtig gewesen war, in der Zwischenzeit fand er sie lachhaft, da er selbst risikobereiter geworden war. Außerdem machte es ihn wütend, dass Obi-Wan ihm offensichtlich nicht vertraute, da er ihn über viele Dinge im Unklaren ließ. Trotz dieser Wut führte er alle Anweisungen Obi-Wans aus, außer als dieser ihn zu sich nach Tatooine rief, da er Angst hatte, dass Obi-Wan seine Nähe zur Dunklen Seite bemerken würde. Nachdem seine Mission beendet war und er der Meinung war, versagt zu haben, suchte er Obi-Wan auf und erzählte ihm von seinen Schuldgefühlen. Dieser sagte ihm, dass er lernen müsste, sich selbst zu vergeben und gab ihm eine neue Aufgabe.

Roan Lands

„Meine Aufgabe ist es, dir zu helfen.“
— Roan zu Ferus (Quelle)

Ferus traf Roan nach seinem Austritt aus dem Jedi-Orden. Zu dieser Zeit hatte er sehr große Schwierigkeiten sich in der Welt außerhalb des Jedi-Tempels zurechtzufinden. Roan half ihm dabei und wurde zu Ferus erstem richtigen Freund. Durch das Zusammenleben mit Roan gelang es Ferus, seine Steifheit abzulegen und humorvoller zu werden. Außerdem brachte er ihm bei, nichts darauf zu geben, was andere dachten, sondern auf deren Gefühle zu achten. Schon kurz nachdem sie sich kennen gelernt hatten, stellte Roan Ferus seiner Familie vor und wurde von dieser als neues Mitglied aufgenommen. Als Ferus die Idee hatte, Olin/Lands zu gründen, war Roan sofort bereit, alles zu verkaufen, um die Firma zu finanzieren. Nach den Klonkriegen gründeten sie zusammen die Elf, um das Imperium auf Bellassa zu stürzen. Als der Imperator Ferus für sich gewinnen wollte, benutzte er den gefangenen Roan als Druckmittel. Da Ferus Roan auf keinen Fall gefährden wollte, nahm er den Auftrag, den ihm Palpatine zugeteilt hatte, an. Roan vertraute Ferus vollkommen und glaubte auch als dieser zum Doppelagenten geworden war nie, dass er tatsächlich zum Imperium übergetreten sein könnte. Später bot er ihm an, ihn bei der Errichtung einer Geheimbasis für überlebende Jedi zu unterstützen. Er hatte immer gesagt, dass seine Aufgaben auf Bellassa lägen, dennoch entschied er sich, Ferus zu helfen und den Planeten zu verlassen, auf dem sich seine Familie befand. Roans Tod durch die Hand von Darth Vader brachte Ferus sehr nah an den Rand der Dunklen Seite und verstärkte seinen Hass gegen Vader.

Hinter den Kulissen

  • In Der Weg des Padawan wird Ferus Lichtschwert als rot beschrieben, während er auf dem Cover von Der Meister der Täuschung ein grünes und auf dem japanischen Cover von Die Akademie der Angst ein blaues hat.
  • Die Mission nach Quas Killam ist durch die Quellen chronologisch nicht exakt einzuordnen. Hier wurde sie vor die Suche nach Jenna Zan Arbor gestellt, da Ferus und Siri seitdem die meiste Zeit mit Obi-Wan und Anakin auf Missionen waren.
  • "Ferus" ist ein lateinisches Adjektiv und bedeutet "wild, ungezähmt".
  • Das Bild von Ferus auf der Rückseite von Rebel Force - In der Falle ist dem Erscheinungsbild von Zeichner Randy Martinez nachempfunden. Entsprechend hat sich der Künstler bei der Darstellung von X-7 von seinem Schwager und bei Lune Divinian von Schauspieler Jaime Gomez inspirieren lassen.

Quellen

Einzelnachweise

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