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„Es war ein klarer Fall von imperialer Arroganz. Da haben wir einen fortschrittlichen Kriegsdroiden, der dazu erbaut wurde, gefrierendes Karbonit zu versprühen, und irgendein ausgestopfter General beschließt: "Hey, modifizieren wir ihn doch, damit er eine Verbrennerwaffe einsetzt."“
— Aufgezeichnete Verhörsammlung von Kamer Suu (Quelle)

Die Flammen-Kriegsdroiden waren Abwandlungen der Karbonit-Kriegsdroiden, die für den Kampf mit Flammenwerfern ausgerüstet waren.[1]

Beschreibung und Technik

Die Kriegsdroiden waren etwa drei Meter groß und von schweren Durastahlplatten geschützt, was sie jedoch relativ schwerfällig machte. Gegen Blasterschüsse und leichte Machtangriffe wie den Machtschub und Machtgriff waren sie weitestgehend immun. Selbst durch Machtblitze und schwere Angriffe wie Granaten konnte der Droide kaum aufgehalten werden, was ihn zu einer wirkungsvollen Einschüchterungsmaßnahme machte. Trotz seiner gedrungenen Gestalt konnte der Droide auch plötzliche Vorstöße machen, was der Gegner meist nicht erwartete. Seine Intelligenz beschränkte sich auf den erfolgreichen Kampf, komplexere Zusammenhänge konnte er nicht begreifen und konnte so von geschickten Kämpfern dennoch besiegt werden, indem sie seine Schwachstellen in der Panzerung fanden.[1]

Ausstattung und Bewaffnung

Die Panzerplatten der Droiden waren dick und hitzeresistent, doch durch einen ebenso feuerresistenten Schild, der fast so hoch war wie der Droide selbst, wurde seine Verteidigung noch gesteigert. In dessen Schutz konnte er sich dem Gegner nähern, wenn dieser es wagte, sich dem Droiden entgegenzustellen. Mit dem Schild konnte er heftig zuschlagen und es konnte sogar plötzliche Energieladungen wie Machtblitze absorbieren. Jedoch war die Handmechanik des Droiden nicht so stark, sodass ihm der Schild mit der Macht entwunden werden konnte. Seine Hauptwaffe bestand jedoch aus einem massiven Flammenwerfer, mit dem er ganze Dörfer einäschern konnte. Dies erwies sich im Kampf gegen große Gruppen und zur Einschüchterung von Aufständischen als äußerst effektiv. Der Flammenwerfer war in seinen rechten Arm integriert und wurde durch ein Treibgas versorgt, dass der Droide in einem Druckbehälter auf dem Rücken trug. Dieses Gas wurde dann durch einen elastischen Schlauch zu der Austrittsdüse transportiert, das von einer kleinen Brennerflamme entzündet wurde und einen knapp einen Meter langen Feuerstrahl erzeugte.[1]

Geschichte

Das Projekt, den Karbonit-Kriegsdroiden so umzubauen, dass er eine Hitzewaffe mit soch führen kann, hielt noch immer die Rekorde für die meisten Industrieunfälle und Verluste für das Imperium. Doch nach seiner Fertigstellung war das Ergebnis zufriedenstellend: Ganze Völker, die sich auflehnten, nur noch Asche.[1]

Während der Schlacht von Kamino im Jahre 1 VSY setzte das Imperium mehrere Flammen-Kriegsdroiden gegen die angreifende Rebellen-Allianz ein. Durch imperiale Enterkapseln gelangten sie an Bord des Rebellenschiffs Salvation und unterstützten dort die anderen Entermannschaften. Auch später, als es den Rebellen-Soldaten gelang, mit der Hilfe von Galen Mareks Klon die Stadt Timira City anzugreifen, waren etwa ein dutzend dieser Droiden an der Verteidigung der Stadt beteiligt. Die meisten wurden jedoch von dem Klon zerstört.[1]

Hinter den Kulissen

  • Mit den Karbonit-Kriegsdroiden hatten die Flammen-Kriegsdroiden ihren einzigen Auftritt in dem Spiel The Force Unleashed II.
  • Während die Karbonit-Droiden auch auf Cato Neimoidia vorkamen, war die Schlacht von Kamino der einzige Auftritt der Flammen-Droiden.
  • Die Beschreibung der Droiden durch Kamer Suu ist nur in der Datenbank des Spiels zu finden.

Quellen

Einzelnachweise