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Die Flotte der Rebellen, auch Allianzflotte oder schlicht Rebellenflotte genannt, war eine Raumschiffflotte, die im Jahr 3 NSY gegründet und von der Allianz zur Wiederherstellung der Republik während des Galaktischen Bügerkrieges gegen das Imperium eingesetzt wurde. Nach der Schlacht von Endor, in der sie erstmalig wirklich über die Imperiale Flotte triumphierte, wurde sie in Flotte der Neuen Republik umbenannt und viele ihrer Schiffe wurden durch neuere ersetzt.

Charakteristisch für die Allianzflotte war eine große Vielfalt an unterschiedlichen Schiffstypen. Dies liegt dem Umstand zugrunde, dass die Rebellen nur sehr wenige Schiffe selbst herstellten und in den meisten Fällen durch Kaperungen, Diebstahl oder durch Spenden von Sympathisanten an bewaffnete Raumschiffe gelangten. Außerdem wurden die meisten der Schiffe von den Mechanikern der Allianz stark modifiziert.

Geschichte

Gründung

ISZ-Tantive IV

Die Tantive IV wird in den Hangar der Devastator gezogen

Nach den ersten Niederlagen der Allianz und nach der Kaperung der Tantive IV, stellte man fest, dass man die imperiale Flotte nur mit einer eigenen Flotte besiegen konnte. Daher rief man eine Flotte der Rebellen ins Leben, welche für nur ein Jahr existierte und während dieser Zeit nur einen bedeutenden Sieg unter schweren Verlusten erringen konnte. Nachdem man Schiffe gesammelt hatte, begann man insgeheim eine Flotte zu strukturieren und das Imperium damit anzugreifen.

Ursprung

„Wir werden Schiffe brauchen und Männer mit dem Mut sie zu fliegen!“
— Bail Organa (Quelle)

Der Ursprung war wie oben genannt die Kaperung des Tantive IV, bei welcher über 100 Rebellensoldaten ihr Leben ließen, um dem Imperium drei Verluste zuzufügen. Nach dem dieses erste Schiff der Rebellenflotte verloren war, war man sich einig, eine Flotte zu brauchen, und kaperte und kaufte überall in der Galaxis Schiffe.

Schlacht von Yavin IV

Die Schlacht von Yavin

Die Rebellenjäger steuern auf den Todesstern zu

„Diesen Kampf haben sie gewonnen aber der Tag der Rebellion wird kommen“
— Rebellenpilot (Quelle)

Während der Schlacht von Yavin IV schützte ein Großteil der Flotte den Planeten. Doch diese Flotte konnte den Willen und die Entschlossenheit der 501. nicht brechen und wurden nach einem langen Gefecht fast vollständig vernichtet. Nachdem die TIE-Jäger die Fregatten zerstört und die Antriebe des Hauptschiffes eliminiert hatten, wurde dieses mit aller Kraft bombardiert, sodass die Rebellen trotz zahlmäßiger Überlegenheit besiegt wurden. Nur wenige Schiffe entkamen. Durch diesen Schlag verteilte sich die Flotte der Rebellen in der Galaxis und blieb versteckt. Zuvor konnten sie allerdings den Todesstern zerstören.

Angst vor dem Imperium und Piraten

Da der Großteil der Flotte besiegt war, versteckten sich die wenigen verbliebenen Schiffe in der Galaxis und mussten vor dem Imperium fliehen. Einige Schiffe wurden gefasst und zerstört, andere von Piraten gekapert. Es sah sehr schlecht für die Rebellion aus. Doch ein Flottenteil schaffte es 3 NSY unter der Führung von Admiral Gial Ackbar neue Schiffe zu rekrutieren und zu stehlen und so die Flotte auf ihre alte Größe und darüber hinaus zu vergrößern.

Schlacht von Hoth

„Zwei Jäger gegen einen Sternenzerstörer?“
— Ein Rebellenpilot, als der Plan besprochen wird (Quelle)

Da man noch nicht bereit war sich zu zeigen wurde keine Blockade um Hoth errichtet, sondern die Schiffe auf dem Planeten versteckt. Als das Imperium angriff bemerkte man die Hoffnungslosigkeit der Situation und versuchte die Flucht zu ergreifen. Dies gelang auch ganz gut, nur wenige Transporter und Schiffe konnten vernichtet werden. Dennoch musste man sehr viele Truppen als Himmelfahrtskommando zurücklassen, um den Feind zu beschäftigen. Darunter auch Piloten der Flotte.

Schlacht von Endor

TodessternII

Die Schlacht von Endor

Die Schlacht von Endor war der einzig wirklich bedeutende Sieg der Flotte der Rebellion, da man nicht nur den Todesstern zerstörte, sondern auch den Imperator vernichtete. Nach einem harten Kampf mit massiven Verlusten für die Rebellen wurde der Todesstern zerstört. Zwar entkamen viele der Insassen, aber die imperiale Flotte hatte die Niederlage eingeräumt und zog sich mitsamt allen zu rettenden Truppen tief in das imperiale Hoheitsgebiet zurück um sich neu zu formieren. Die Flotte wurde daraufhin zur Flotte der Neuen Republik.

Aufgaben und Organisation

Aufgaben

Zu den Hauptaufgaben der Rebellenflotte gehörte das Terrorisieren von imperialen Planeten und das Überfallen imperialer Convois. Meist mussten sie auch während Invasionen den Luftraum sichern, was aber selten gelang. Ebenso war es ihre Aufgabe sich selbst und den Rest der Rebellion vor Piratenangriffen zu schützen, da diese in der Rebellion ein leichtes Ziel sahen. Mit dieser Aufgabe wurden sie meist fertig.

Organistation

Da die Flotte der Rebellen eher ein loser Verband als eine wirkliche kampferprobte und schlagkräftige Flotte war, existierte keine direkte Organisation in diesem Sinne. Bekannt ist, dass die Mon Calamari-Kreuzer als Flaggschiffe fungierten und meist von zwei Rebellentransportern begleitet wurden. Einzig die Jägerstaffeln hatten eine Unterteilung (z.B. Goldstaffel), welche meist um die 20 Jäger beinhaltete. Da die TIE's im wesentlichen effizienter und ihre Piloten besser waren, brauchten die Rebellen größere Staffeln um eine Chance zu haben.

Konstruktion

„Der Feind hat diese Flotte komplett vernichtet, was für ein Desaster!“
— Ein Offizier der Rebellion berichtet über eine vernichtende Niederlage. (Quelle)

Da es sich die Rebellion nicht leisten konnte große Fertigungsanlagen zu errichten, wurden meist Schiffe billig gekauft, gekapert oder gestohlen. Deshalb lässt sich auch nicht wirklich von einer Konstruktion sprechen. Meist waren die Schiffe der Flotte nicht einmal für den Kampfeinsatz konzipierte Modelle, sondern nur Transporter, welche mit Geschützen modifiziert wurden. Da die Mon Calamari einer der mächtigsten Verbündeten der Rebellen waren, wurde oft auf deren Kampfkreuzer zurückgegriffen. Diese wiesen allerdings nicht die Effizienz eines Sternenzerstörers auf und konnten selbst von nur einem einzigen begabten TIE-Piloten vernichtet werden. Die GR-75 Medium-Transporter waren oft nur spärlich bewaffnet. Es gab ebenfalls meist keine sicheren Orte, um die Schiffe zu konstruieren, weshalb viele Schiffe bereits zerstört wurden, bevor die Konstruktion abgeschlossen war.

Finanzierung

„Die Rebellion kann es sich nicht leisten diese Einheit zu kaufen!“
— Ein Offizier gibt Auskunft über unzureichende Geldmittel. (Quelle)

Die Rebellion finanzierte sich selbst aus Privatvermögen der hochrangigen Mitglieder. Da dies zur Finanzierung einer kompletten Kampfflotte und gleichzeitig einer intakten Armee meist nicht ausreichte wurden Qualitätsabstriche in Ausbildung und Ausrüstung gemacht und die Planeten unter der Kontrolle der Rebellen ausgepresst um Verluste ausgleichen zu können. Man konnte sich auch für die Einheiten der Raumflotte keine Vakuum-tauglichen Anzüge besorgen, weshalb die Ausrüstung weiterhin aus einer ungepanzerten Uniform und einem Helm sowie Gürtel mit Ausrüstung bestand. Die Zerstörung eines größeren Transporters fügte daher herbe Verluste zu, was den Rebellen allerdings nicht ihren Kampfgeist nehmen konnte. Auch Rettungskapseln existierten nur selten an Bord der Schiffe.

Aufbau

Schiffe

Die Flotte der Rebellen bestand vor allem aus gekaperten und gestohlenen Raumschiffen.

Kreuzer

Mon cal star cruiser

Die größeren Kreuzer, meist Flaggschiffe

Fregatten

Korvetten

Kanonenboote

Transporter

GR-75

Ein für den Kampf modifizierter Transporter, anfällig gegen Bombenangriffe

Raumjäger

Xwing

Das beliebteste Raumschiff der Rebellen, der X-Flügel-Sternjäger

Vergleich zum Imperium

Die meisten Schiffe der Rebellion waren den imperialen Jägern unterlegen, d.h. die imperialen Jäger waren flexibler, widerstandsfähiger und manövierfähiger als die Rebellenraumjäger. Auch die Kreuzer der Rebellen waren denen des Imperiums deutlich unterlegen.

Einheiten

Die Einheiten der Rebellenflotte bestanden meist aus Freiwilligen ohne jegliche Erfahrung, aber auch teilweise aus erfahrenen Piloten. Da die Rebellion nicht viel Zeit für das Ausbilden von Rekruten hatte wurden sie auch oft ohne Vorerfahrung sofort eingesetzt um Lücken zu füllen, was aber auch die Verlustrate erhöhte.

Rebellenpilot

Ein Rebellenpilot

Im Vergleich gegen einen TIE-Piloten waren diese Soldaten schwach, konnten aber in Massen dennoch den Sieg erringen. Auch war ihre Flexibilität nicht so groß. Während ein TIE-Pilot fast jedes Schiff fliegen konnte, mussten die Rebellen aufgrund von Ausbildungszeitmangels die Piloten auf nur ein Schiff spezialisieren. Die Piloten wurden in ihren Fliegeranzügen auch als Infanterie und Wachpersonal eingesetzt, allerdings mit geringer Effizienz.

Kommandeure der Flotte

Der Mon Calamari Ackbar war ein bekannter Kommandeur der Rebellenflotte. Er kommandierte auch den Angriff auf den Zweiten Todesstern bei der Schlacht von Endor. Andere bekannte Kommandeure, Flottenanführer und Flottenoffiziere waren:

Ausbildung

Die Ausbildung wurde auf acht Wochen komprimiert, weshalb die Rekruten oft nicht sonderlich gut ausgebildet waren, was sich aber mit steigender Erfahrung relativierte, wenn man so lange überlebte, was nur wenigen gelang. Zentrale Punkte der Ausbildung waren:

  • Fliegen eines bestimmten Sternjägers (für Piloten besonders wichtig)
  • Nah- und Fernkampf (nur bei Marines wirklich mit nennenswerter Intensität)
  • Reparieren von Fahrzeugen (nur für Piloten und Techniker)
  • Schiffkunde (für alle)
  • Taktik (nur für Offiziere)

Nicht jede Einheit lernte alle dieser Teilgebiete, da sie für einige Einheiten als unwichtig erachtet wurden. Dies schwächte zwar die Effizienz der Einheiten, sorgte aber für einen schnellen Zuwachs an Rekruten.

Loyalität

Die Loyalität der Truppen hing von ihrer Moral und ihrem Willen ab, das Imperium zu besiegen. Es existierte kein Drill für die Soldaten. Dennoch wurde man für einen Verrat (Desertion) bestraft und erschossen.

Quellen