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Das Go-Motion-Verfahren ist eine Trickfilmtechnik, die 1980 von Industrial Light & Magic für Das Imperium schlägt zurück entwickelt wurde. Das Verfahren stellt eine Weiterentwicklung des Stop-Motion-Verfahrens dar.

Entwicklung

Bei der Stop-Motion-Technik werden bewegungsunfähige Modelle abfotografiert, wobei sie zwischen jedem Einzelbild geringfügig verändert werden. Durch diese Technik kann durch aneinanderreihen der Einzelbilder die Illusion einer fließenden Bewegung erzeugt werden. Dieses Verfahren brachte jedoch zwei Nachteile mit sich: Einerseits sind sehr viele Einzelbilder nötig, um eine Bewegung zu erzeugen, da jede Sekunde Film aus etwa 24 Einzelbildern besteht. Für nur fünf Sekunden Film müssen etwa 120 manuelle Änderungen am Modell vorgenommen werden, wodurch das Verfahren sehr zeitaufwendig ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Bewegungen sehr ruckartig wirken und die vor allem für schnelle Bewegungen typische Bewegungsunschärfe (Motion Blur genannt) fehlt.

All diese Nachteile wollte man mit der Entwicklung der Go-Motion-Technik beheben. Bei diesem Verfahren werden anstatt der unbeweglichen Modelle Objekte verwendet, die durch computergesteuerte Motoren bewegt werden, während der Kameraverschluss geöffnet ist. So kommt einerseits die Bewegungsunschärfe zustande, andererseits muss nicht mehr jede Bewegungsphase einzeln abgelichtet werden.

Weblinks

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