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Graue Jedi

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Jolee.jpg

Der Graue Jedi Jolee Bindo

„Manche halten ihn für einen Grauen Jedi.“
— Jedi-Meister Tyvokka über Qui-Gon Jinn, übersetzt aus dem Shyriiwook (Quelle)

Als Grauen Jedi versteht man ein machtsensitives Lebewesen, das weder dem Kodex der Jedi, noch dem Kodex der Sith vollkommen zustimmt und seinen eigenen Weg zur Einheit mit der Macht sucht, beziehungsweise seine eigene Beziehung zu ihr hat.

Die Ansichten der Grauen Jedi sind nicht mit der Lehre vom Potenzium zu verwechseln, die aussagt, dass weder eine Helle noch Dunkle Seite existiert.[1]

Geschichte

„Wir glauben immer, jemand, der die Macht nutzt, stünde vor der Wahl zwischen Heller und Dunkler Seite, zwischen Jedi und Sith. Aber ich glaube, es gibt darüber hinaus eine unendliche Vielzahl von Möglichkeiten.“
— Jedi-General Bardan Jusik bei seinem Austritt aus dem Jedi-Orden (Quelle)

Wann das erste Mal ein Grauer Jedi in der Geschichte auftrat, ist nicht zu klären, da sich diese selten als solche bezeichneten. Die ersten Anhänger dieser Philosophie traten spätestens zur Zeit der Sith-Kriege auf, als mit Exar Kun erstmals wieder Jedi-Ritter der Dunklen Seite verfielen und die Philosophie des Ordens auf die Probe gestellt wurde. Viele Graue Jedi wurden vom Hohen Rat der Jedi verbannt, manche begaben sich danach zu den Sith, die sie aber auch ablehnten. Häufig sahen sie sich selbst als eine Art Ausgleich der Macht. Man sollte jedoch anmerken, dass es den Grauen Jedi nicht gab. Ein Lebewesen sah sich selbst selten als solcher, sondern meist als Angehöriger der jeweiligen Gruppierung, der er angehörte.

Der erste bekannte Graue Jedi, der zur Zeit des Jedi-Bürgerkrieges lebende Jolee Bindo, sah sich beispielsweise weiterhin als Jedi, wenngleich er den Orden verlassen hatte. Er selbst war jedoch immer der Meinung, der Orden habe ihn verlassen.[2] Ähnlich war es Jahrtausende später beim Jedi-Meister Qui-Gon Jinn, der beispielsweise von Jedi-Meister und Ratsmitglied Tyvokka als Grauer Jedi angesehen wurde.

Ein besonders berühmter grauer Jedi war Revan, der sowohl die helle, als auch die dunkle Seite der Macht erforschte. Seinem Vorbild folgten 300 Jahre nach dem von ihm verurschten Jedi-Bürgerkrieg immer noch der Orden der Revaniter auf Dromund Kaas.

Während der Klonkriege gab es auch einige Graue Jedi Djinn Altis' Jedi und auch die Padawan Ahsoka Tano, die aus dem Orden austrat, weil sie dem Jedi-Orden, dem Hohen Rat der Jedi und sich selbst nicht mehr vertraute.

Die größte Gruppe Grauer Jedi waren die Imperialen Ritter, die im Neuen Galaktischen Imperium als Leibwache von Imperator Roan Fel fungierten. Anzumerken ist, dass die Ritter lediglich vom Neuen Jedi-Orden als Graue Jedi betrachtet wurden, was lediglich klar machen sollte, dass die Jedi-Ritter die Imperialen Ritter nicht mit den Sith oder anderen Organisationen der Dunklen Seite verglichen.

Kleidung der Grauen Jedi

Ähnlich wie die Geschichte bewies, dass es keinen bestimmten Typ eines Grauen Jedi gab, so gibt es auch keine bestimmte Kleidung, die damit verbunden wird. Es erklärt sich einfach dadurch, dass Graue Jedi keinen Orden bildeten, sondern lediglich eine Glaubensrichtung. Dennoch gab es zur Zeit des Jedi-Bürgerkriegs bestimmte grau gefärbte Roben, die deutlich machen sollten, dass der Träger weder den „dogmatischen Ansätzen“ der Jedi-Philosophie anhing, noch denen der Sith folgte.[3]

Die späteren Imperialen Ritter und Leibgardisten des Imperators Roan Fel trugen eine rot-schwarze Rüstung und waren mit gleichartigen, silberfarbenen Lichtschwertern ausgerüstet.[4]

Persönlichkeiten

Quellen

Einzelnachweise


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