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„Ist nicht so, ich lüge.“
— Ein typischer Auspruch Guerras, auf eine vorher angestellte Aussage. (Quelle)

Guerra Derida war ein gerissener Phindaner, der einst eine Freundschaft mit dem Jedi Obi-Wan Kenobi schloss, der ihn von der der Sklavenarbeit der Tiefsee-Minenplattformen auf Bandomeer befreite.

Seine ironischen Sprüche waren für einen Phindaner typisch, wobei sein Lieblingsspruch war, nach einer Aussage zu behaupten, dass er lügen würde. Außerdem konnte er die Namen Obi-Wans und Qui-Gons nicht richtig aussprechen. So wurde Obi-Wan zu Obawan und Qui-Gon zu Jedi-Gon.

Biografie

Guerra war einige Zeit lang ein Sklave auf einer Tiefsee-Minenplattform von Offworld auf dem Planeten Bandomeer. Im Jahr 44 VSY wurde Obi-Wan zur Plattform gebracht, weil er auch als Sklave arbeiten sollte, zu der Zeit hatte Guerra bereits mehrere Jahre auf der Plattform gearbeitet. Guerra war, es der Obi-Wan seine Arbeiterkleidung gab und ihm erklärte, wie er sich auf der Plattform zu verhalten habe. Denn alle Arbeiter auf der Plattform hatten ein Halsband, welches mit einem Sender und einem kleinem Sprengkörper ausgerüstet war. Dies war für den Fall vorgesehen, dass die Arbeiter versuchen sollten, einen Aufstand zu beginnen. In diesem Fall konnten die Halsbänder vom Festland aus aktiviert werden, sodass sie explodierten. Nach einigen Tagen auf der Plattform fand Obi-Wan, dass Guerra sein Freund geworden war und wollte mit ihm in eines der von Wachen geschützten Lagerhäuser einbrechen. Zuerst wollte Guerra dies nicht, da man, wenn man stahl oder einbrach, mit dem Tode bestraft wurde. Doch Obi-Wan versicherte ihm, dass es alles gut gehen würde, sodass er zustimmte. Der junge Jedi schaffte es, die Wachen mithilfe der Macht dazu zu bringen, die Tür zu öffnen. Doch gerade als Obi-Wan durch die Tür ging, verriet Guerra ihn, indem er die Wachen rief.

Nach seiner Entdeckung und Festnahme wurde Obi-Wan von den Wachen zum Ende der Plattform gebracht und hinunter geworfen. Guerra hatte sich aber etwas tiefer versteckt und fing Obi-Wan mit einem Seil auf und rettete ihn so. Kurz darauf kam auch Obi-Wans Meister, Qui-Gon Jinn, der gekommen war, um Obi-Wan zu retten. Er schaffte es, mithilfe der Macht, Obi-Wans Halsband zu deaktivieren, doch bevor er sich an Guerras machen konnte, wurden sie von Wachen angegriffen. Guerra versteckte sich und Obi-Wan und Qui-Gon konnten die meisten der Wachen töten, doch da es schließlich zu viele für sie wurden, mussten sie fliehen und ließen Guerra zurück. Die beiden schafften es schließlich aber die Station auf dem Festland zu zerstören. Somit wurden alle Halsbänder ausgeschaltet, sodass die Arbeiter nicht mehr unter Kontrolle waren. Sie stellten so einen Aufstand her und überwältigten die Wachen. Dadurch war es Guerra möglich, die Plattform zu verlassen.

Nachdem er von der Tiefsee-Minenplattform befreit worden war, flog Guerra erst einmal zu seiner Familie nach Phindar zurück. Die Zustände hier aber waren nicht sehr erfreulich, da mittlerweile ein verbrecherisches Syndikat die Macht ergriffen hatte. Deshalb entführten er und sein Bruder Paxxi Derida die beiden Jedi Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn, die ursprünglich auf einer Mission nach Gala unterwegs gewesen waren, nach Phindar. Da aber auch ihnen die Zustände auf Phindar nicht gefielen, halfen sie mit, das Syndikat zu bekämpfen.

Mithilfe eines Anti-Registrators, den Paxxi erfunden hatte und der die Funktion eines Transfer-Registrators nachahmte, gelang es ihnen schließlich auch, einen Aufstand zu organisieren und die gehorteten Lebensmittel, Schätze und anderen Ressourcen aus dem Palast zu holen und an die Bevölkerung zu verteilen. Dadurch wurden die beiden Anführer des Syndikats, Baftu und Terra, gestürzt.

Hinter den Kulissen

Guerra ist das spanische und italenische Wort für Krieg.

Quellen

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