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BKL-Icon Dieser Artikel behandelt die Spezies; für den Waffenhändler siehe Gundark (Waffenhändler).


Die halbintelligenten, reptiloide Gundarks zählten zu den bösartigsten, aggressivsten und stärksten Lebewesen der Galaxis. Obwohl diese Wesen nicht größer als ein bis zweieinhalb Meter sind, verfügen sie über eine Reihe mächtiger Waffen. Ursprünglich stammen die Gundarks von dem Planeten Vanqor, doch sie sind auch auf Yavin IV heimisch.

Beschreibung

Kurz nach ihrer Geburt sind die Ohren der jungen Gundarks noch relativ klein, doch im Laufe ihrer Entwicklung erreichen sie die Größe ihres Kopfes. Außerdem wachsen den Gundark mit der Zeit zwei weitere Arme. Während der ersten Lebensmonate gibt es zwischen den Geschwistern eine ausgeprägte Rivalität und es kommt immer wieder zu Kämpfen die nicht selten mit schweren Verletzungen oder gar dem Tod enden.

Gundarks haben ein ausgeprägtes Gehör, mit dem sie heranschleichende Feinde hören können. Über ihre Ohren werden viele Witze gemacht.

Sie leben in ihren Nestern in einer primitiven Stammesgesellschaft zusammen und verlassen es fast nur in Rudeln.

Obwohl Gundarks nicht sehr groß sind, sind sie wegen ihrer Schnelligkeit und Brutalität sehr gefährlich. Auch sind sie zwanzigmal so stark wie ein Mensch.

Die Heimatwelt der Gundarks ist unbekannt, einige Experten gehen aber davon aus, dass die ersten Gundarks auf Vanqor lebten. Mittlerweile leben Angehörige dieser Spezies auf vielen unterschiedlichen Planeten mit gemäßigten Klima. Gundarks verfügen zwar nicht über die Intelligenz höherer Lebewesen können aber trotzdem mit einfachen Werkzeugen umgehen und aus Felsstücken teilweise selbst welche herstellen. Um ihre Überlebenschancen zu erhöhen bilden mehrere Gundark-Familien Stämme die jeweils vom ältesten Weibchen angeführt werden. Während die männlichen Gundarks den Lebensraum des Rudels verteidigen und alles angreifen was in die Nähe ihres Nestes kommt, gehen die weiblichen Gundarks auf die Jagd und versorgen so ihren Stamm mit Nahrung. Zusätzlich unterrichten sie die Jungtiere und bringen ihnen diverse Jagdtaktiken bei, ehe die Jungtiere mit fünf Jahren beginnen ihren Clan bei der Jagd zu begleiten.

Für Großwildjäger waren sie eines der herausfordernsten Ziele, da sie sehr gefährlich sind und in Rudeln leben. Da sie ein sehr ausgeprägtes Gehör haben und so heranschleichende Feinde hören, liegt der sicherste Weg sie zu besiegen im Distanzkampf. Obwohl es in der Galaktischen Republik illegal war, wurden Gundarks auf vielen Planeten eingefangen und auf dem Schwarzmarkt verkauft. Aufgrund ihres Rufes als unerschrockene Kämpfer richteten die Käufer ihre Gundarks häufig als Kampfbestien ab und ließen sie in Arenen gegeneinander kämpfen.

Hinter den Kulissen

Erstmals wurde der Begriff in Episode V – Das Imperium schlägt zurück verwendet, als Han Solo in einer beiläufigen Erwähnung Luke Skywalker mit einem Gundark vergleicht, nachdem dieser durch einen Wampa-Angriff schwere Geschichtsverletzungen davongetragen hatte. Im erweiterten Universum taucht die Tierart in diversen Sach- und Rollenspielbüchern auf. Für die Folge Die Ergreifung des Count aus der Fernsehserie The Clone Wars orientierten sich der ausführende Produzent George Lucas und Figurengestalter Kilian Plunkett sehr stark an bisherige Darstellungen aus dem erweiterten Universum. Für kleinere Anpassungen orientierten sich die Gestalter an Fledermäusen und Wölfen, um dem Gundark ein tierisches Aussehen zu verleihen. Im Vergleich zu bisherigen Darstellungen besitzt der Gundark aus The Clone Wars ein etwas ausgeprägteres Fell und vier statt zwei Nasenlöcher, ähnlich eines Tauntauns.

Quellen

Einzelnachweise

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