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Die Gutkurrs sind eine auf dem Planeten Ryloth beheimatete, reptiloide Raubtierart, die als eine der gefährlichsten dort gilt.

Biologie

Die Gutkurrs sind eines der größten Raubtiere von Ryloth. Sie leben vor allem in den wenigen Wäldern des Planeten, wo sie Jagd auf ihre Beute machen, zu denen zahlreiche Tiere zählten. Dazu vergraben sie sich im Wüstensand und lauern vorbeiziehender Beute auf.[2] Gutkurrs machen sogar Jagd auf Twi'leks oder Menschen; dies tun sie jedoch nur in selten Fällen, vor allem dann, wenn sie ausgehungert sind. Dank ihren muskulösen Hinterbeinen können Gutkurrs sehr schnell laufen und hoch springen, was in Kombination mit ihrer Wendigkeit ihre Gefährlichkeit als Jäger noch steigerte. So gelang es einigen Gutkurrs sogar, fliegende Beute wie Can-Cells zu reißen. Gutkurrs sind zudem mit einem harten und mit Zähnen besetzten Schnabel ausgestattet, mit dem sie ihre Beute packen und zermalmen können. Durch ihre Farbgebung in verschiedenen Brauntönen sind sie gut an ihre Umgebung angepasst. Von ihrem Kopf aus zieht sich ein schwerer Körperpanzer über den Rücken der Tiere, der ihre inneren Organe schützt. Da auch die normale Haut an der Unterseite der Tiere extrem widerstandsfähig ist, da sie sogar Blasterbeschuss aushält, können die Gutkurrs nur schwer getötet oder verletzt werden. Tatsächlich benutzen sie ihren Kopf manchmal als Ramme, wenn sie etwas durchbrechen wollen.[1]

Die Gutkurrs kommunizieren miteinander durch eine Reihe von Knurr, Schrei und Zischlauten und gelten als eher unintelligent. Zudem besitzen sie Facettenaugen, was es ihnen ermöglicht, auch bei wenig Licht zu sehen.[1][2]

Geschichte

In den Klonkriegen, während der Schlacht um Ryloth, besetzte die Konföderation unabhängiger Systeme unter dem Anführer der Techno-Union, Wat Tambor, den Planeten und unterdrückte die dort beheimateten Twi'leks. Nachdem eine Orbitblockade der Separatisten unter dem Kommando von Kapitän Mar Tuuk von der republikanischen Flotte durchbrochen werden konnte[3], landeten die Bodenstreitkräfte auf Ryloth, nahe der Stadt Nabat.[1]

Der Taktikdroide TX-20, Anführer der separatistischen Bodenstreitkräfte, hatte eine Strategie entwickelt, mit der er die gegnerischen Truppen stark zu dezemieren verhoffte: Er ließ einige Gutkurrs in Käfige sperren und ordnete an, sie hungern zu lassen. Damit bezweckte er, die „Bestien“ – wie er sie nannte – auf die republikanischen Klonkrieger loszulassen. Von Hunger und Aufregung getrieben, griffen sie die Truppen an und waren zunächst recht erfolgreich, da die Klone mit ihren Blastergewehren nicht viel gegen die Tiere ausrichten konnten. Erst als der Jedi Obi-Wan Kenobi mit Hilfe der Macht die Raubtiere zusammentrieb und die Klonkrieger eine Brücke zusammenstürzen ließen, wodurch sie gefangen waren, konnten die Truppen ihren Angriff fortsetzen.[1]

Hinter den Kulissen

  • Für die Gutkurrs wurden zunächst alte Entwürfe benutzt. Da man anfangs nur einige Skizzen hatte, probierten die Künstler der The Clone Wars-Crew einige verschiedene Färbungen und Entwürfe aus; unter anderem verlieh man dem Gutkurr eine violette Hautfarbe, entschied sich schlussendlich jedoch zu einem Braunton, da sie so besser in die Umgebung von Ryloth passten.[4]
  • Für den Auftritt der Gutkurrs in der Schlacht benutzte man nur ein Modell, dass jedoch in seiner Vervielfältigung verschiedene Schattierungen und Farbgebungen erhielt, wodurch der Eindruck von vielen unterschiedlich großen und gebauten Gutkurrs entstand.[4]

Quellen

Einzelnachweise