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Haruun Kal

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Haruun Kal
Haruun kal.jpg
Astrographie
Region:

Mittlerer Rand

Sektor:

Gevarno-Spirale

System:

Al'har-System

Raster-Koordinaten:

M-17

Sterne:

Al'Har

Monde:

Keine

Beschreibung
Landschaft:

Dschungel, Todessenken

Klima:

Humid

Sehenswürdigkeiten / bekannte Orte:

Hauptstadt Pelek Baw, Korunnal-Hochland

Gravitation:

0,98 g

Gesellschaft
Ureinwohner:

Korunnai

Fauna:

Jacuna

Flora:

Lammas

Einwanderer:

Verschiedene (zusammenfassend als Balawai bezeichnet)

offizielle Sprache:

Basic, Korunnal

wichtige Städte:

Pelek Baw

Regierung:

Provisorische Regierung (Klonkriegs-Ära)

wichtige Exportprodukte:

Lammas, Thysselrinde

Zugehörigkeit:

Haruun Kal ist die einzige Welt des Al'har-Systems im Mittleren Rand, welches die Nabe der sogenannten Gevarno-Spirale bildet.

Beschreibung

In der Sprache der eingeborenen menschlichen Bevölkerung, den Korunnai (Hochlandbewohner), wird der Planet Haruun Kal genannt. In Basic übersetzt bedeutet der Name "über den Wolken". Aus dem All scheint die Welt von einem Ozean bedeckt zu sein, und aus dem unsteten vielfarbigen Meer erheben sich lediglich wenige Inseln. Doch dies täuscht: Das Meer, aus dem diese Inseln ragen, besteht nicht aus Flüssigkeit, sondern aus Gasen, die schwerer sind als Luft und unaufhörlich aus den zahllosen aktiven Vulkanen des Planeten quellen. Lediglich auf den Berggipfeln und den Hochplateaus kann Leben existieren, das auf Sauerstoff angewiesen ist - und auch nur an Orten weit über dem Wolkenmeer, denn sonst wird es durch die unvorhersagbaren Winde von Haruun Kal bedroht. Insbesondere während des kurzen Winters, wenn der thakiz baw'kal, der Abwärtssturm, weht, lassen dessen das dichte Wolkenmeer aufwallende Winde die Sauerstoff atmenden Wesen in den tiefer liegenden Gebieten innerhalb von Stunden sterben.

Die Hauptstadt Pelek Baw liegt auf der einzigen bewohnten Landmasse, einem Plateau namens Korunnal-Hochland, und sie stellt die größte Siedlung auf dem ansonsten überwiegend von Dschungel überzogenen Planeten dar. Die Stadt liegt am Fuße eines Berges namens Großvaters Schulter und wird im Westen vom Großen Strom eingegrenzt. Im Norden Pelek Baws befinden sich der Trundur-Wall und der Lorshan-Pass, letzterer im Nordosten, an der Mündung von einem der beiden Zuflüsse, die sich bei Pelek Baw zum Großen Strom verbinden.

Korunnai

Die einheimischen Menschen leben in halbnomadischen Stammesverbänden, die Ghôsh genannt werden und die die Siedlungen meiden, in welchen Außenweltler verschiedener Spezies wohnen. Die Korunnai bezeichnen alle Außenweltler und jegliches sesshafte Volk mit dem Begriff Balawai - Untenlebende. In der Geschichte fand eine Vielzahl lokaler Konflikte statt, wie beispielsweise der Sommerkrieg zwischen den Balawai und den Korunnai, der in den Sommermonaten ausgetragen wurde.

Die Korunnai weisen eine weitere Besonderheit auf. Sie sind alle für die Macht empfänglich. Jedihistoriker vermuten, dass die Korunnai Nachfahren einiger Jedi sind, die vermutlich während der Sithkriege dort abstürzten. Diese These wird durch die Tatsache unterstützt, dass es auf Haruun Kal mehrere Pilzarten gibt, die sich von Metall ernähren, sodass ein dort abgestürztes Schiff, das nicht sofort wieder abhebt, nicht mehr starten kann.

Der Jedi-Meister Mace Windu war dort hingeflogen, um seine Padawan Depa Billaba zu retten. Haruun Kal war auch Heimatwelt des berühmten alt-republikanischen Jedi-Meisters.

Flora und Fauna

„Nicht weil der Dschungel dich umbringt. Verstanden? Sondern weil er das ist, was er eben ist. Der Dschungel tut nichts. Er ist lediglich ein Ort. Ein Ort, wo viele Wesen leben... und alle sterben.“
— Nicks Lektion an Mace Windu (Quelle)

Der Dschungel von Haruun Kal beheimatet zahlreiche Tierarten, die in vielen Fällen zu seiner Feindseligkeit beitragen. Zu den bekanntesten zählen die großen, gefährlichen und machtempfänglichen Akk-Hunde, die riesigen, pflanzenfressenden Graser, die Hundefliegen, der Zwickkäfer und die Fieberwespen, welche das tödliche Wespenfieber auslösen können.

Ein paar bekannte Exportartikel dieser Welt sind Thysselrinde, die beim Zerkauen eine drogenähnliche Wirkung auf den Organismus hat, Portaakblätter, Jinsol, Tyruun und Lammas.

Geschichte

Jedihistoriker vermuteten bis zur Zeit der Klonkriege, dass der Planet während der Sithkriege kolonisiert wurde, als ein Raumschiff der Jedi dort abstürzte. Die menschlichen Korunnai, die sich aus den Überlebenden entwickelten, waren durch die natürliche Auslese des Dschungels allesamt machtsensitiv, da sie nur so überleben konnten.

Erst Jahrtausende später rückte der Planet zunächst als Heimatwelt des Jedi-Meisters Mace Windu und später als Konfliktherd während der Klonkriege ins Zentrum der Aufmerksamkeit. 22 VSY intervenierte Jedi-General Windu auf dem Planeten, um die Separatisten von dort zu vertreiben.[2]. Dies gelang zwar und in der Schlacht von Haruun Kal konnten die separatistischen Streitkräfte besiegt und vertrieben werden, doch kurz nach dem Ende der Klonkriege gelangte das Imperium in Besitz der Aufzeichnungen, die Windu während seines Aufenthalts auf Haruun Kal anfertigte. Um der Gefahr durch konkurrierende Machtnutzer auszuweichen, ließ der Imperator eine imperiale Flotte den Planeten bombardieren und tötete vermutlich sämtliche Korunnai.[3]

Irgendwann vor 40 NSY trat Haruun Kal - vermutlich repräsentiert durch die Balawai - der Galaktischen Allianz bei. Zur Zeit des Zweiten Corellianischen Aufstandes war der Planet im Senat der Galaktischen Allianz vertreten.[1]

Quellen

Einzelnachweise

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