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„Gerüchten zufolge wurden einige Benelex-Jäger selbst zu Entführern, damit sie ihre Opfer „retten“ und die Prämie kassieren konnten.“
— Dengar über das Haus Benelex (Quelle)

Das Haus Benelex, auch als Kopfgeldjägergilde Haus Benelex bekannt, war ein von Corvastan Benelex gegründetes Gildenhaus, das während der Herrschaft des Galaktischen Imperiums existierte. Die ihm angehörigen Kopfgeldjäger hatten sich darauf spezialisiert, Geiseln zu befreien, was in den korrupten Zeiten des Galaktischen Bürgerkrieges sehr profitabel war.

Beschreibung

Seinen Sitz hatte das Kopfgeldjägersyndikat auf dem Planeten Paqualis III, wobei sich sein Wirkungsbereich auf den Äußeren Rand, bestimmte Sektoren der äußeren Expansionsregion wie dem Fellwe-, Ehosiq- und Lostar-Sektor und den Korporationssektor ausweitete. Benelex' Freude daran, Geiseln zu befreien, lockte nicht nur Gleichgesinnte Jäger an, sondern auch Experten für Terrorbekämpfung und Verhandlungen bei Geiselnahmen. So fasste das Haus 1279 Jäger, die durch die Förderung eines anderen Mitglieds eintretet konnten sowie rund 7600 Hilfsangestellte.[1]

Geschichte

Corvastan Benelex

Corvastan rettet Mardu Avoas Sohn - ein Symbol in jeder Benelex-Einrichtung

Corvastan Benelex, der schon früher mit Geiselbefreiung arbeitete, bekam vom Präsidenten des Drearianischen Rüstungskonglomerats, Mardu Avoa, den Auftrag, seinen Sohn aus den Händen von thalassianischen Sklavenhändlern zu befreien. Es gelang ihm zwar, die Anführer zu töten und den Entführten zurückzubringen, jedoch erlitt er eine Blasterschusswunde, die seiner Karriere ein Ende bereitete. Während er sich in einer Einrichtung des Konglomerats erholte, überlegte er, was er nun mit seiner Zukunft anstellen sollte. Er traf sich mit dem Vizepräsidenten des Unternehmens, Shiko Tanderris, und bat um einen Kredit in Höhe von zwei Millionen Credits sowie Waffenkonzessionen, um ein Gildenhaus zu gründen. Der Vorteil für Tanderris sollte der sein, dass die Marketingabteilung Einfluss auf Werbung des Hauses haben sollte. Tanderris willigte ein und das Haus Benelex war geboren.[1]

Mit seinen Geiselexperten gelangen dem Haus viele Rettungsmissionen, darunter enige aufsehenerregende Einsätze im Chalenor-System. Etwa im Jahr 1 NSY zählte es zu einem der erfolgreichsten Gruppierungen, weshalb es bald zum Partner der galaxisweit operierenden Kopfgeldjägergilde wurde. An sie gab das Haus jährlich 700 Credits ab, um die Mitgliedschaft zu finanzieren, wobei es selbst von jeder ausgezahlten Prämie drei Prozent behielt, um selbst auch Einnahmen zu bekommen. Durch sie konnte es auch von Progammen des Galaktischen Imperiums profitieren, wie etwa der Rechtsverfügung zur Erweiterten Sicherungsverwaltung, um Gesuchte aufzuspüren. Allgemein gilt das Haus Benelex als perfekte Verbindung von unternehmerischem Einfallsreichtum und Förderung durch Firmen. Sein Defizit war jedoch, dass einige Jäger selbst Geiseln nahmen, um sie wieder zu befreien und die Prämie zu erhalten. Corvastan Benelex heuerte deswegen den Trandoshaner Bossk an, um die Verdächtigen zu eliminieren.[1]

Der Kopfgeldjäger Boba Fett und sein Partner Dengar waren um das Jahr 5 NSY auf der Jagd nach Jodo Kast, der sich als Fett ausgab und so dessen Zorn auf sich gezogen hatte. Im Haus Benelex, wo sich Kast aufhielt, heuerten sie ihn in Verkleidung für einen Auftrag an. Das Haus vermittelte ihn an Kast weiter, nicht ahnend, dass die beiden ihm auf Nar Shaddaa eine Falle stellen wollten, um seinem Spiel ein Ende zu bereiten.[2]

Hinter den Kulissen

Das Jahr, in dem das Haus gegründet wurde, lässt sich aus einigen Andeutungen in Das Buch der Kopfgeldjäger – Die geheimen Schriften des Boba Fett schließen. Zum einen findet sich im Text zum Haus Benelex, dass es zum Zeitpunkt der Verfassung des Buches schon über zehn Jahre existiert. Zum anderen findet sich auf Seite 33 der Hinweis, dass das Buch zwanzig Jahre nach der Auflösung der Galaktischen Republik verfasst wurde, also um 1 NSY. Zieht man jetzt wiederrum die zehn Jahre ab, so kommt man auf die Jahreszahl 9 VSY.

Quellen

Einzelnachweise