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Heimat Eins

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Heimat Eins
Mon cal star cruiser.jpg
Allgemeines
Hersteller:

Mon Calamari

Serie:

MC80-Sternkreuzer

Modell:

MC80-Heimat Eins-Sternekreuzer

Typ:

Sternenkreuzer

Technische Informationen
Länge:

1.300 Meter[1]

Kapazitäten
Crew:
Hangar:
Nutzung
In Dienst gestellt:

3 NSY

Außer Dienst gestellt:

10 NSY

Erlebte Schlachten:
Bekannte Kommandanten:

Gial Ackbar

Bekannte Crewmitglieder:
Rolle:
Flottenverbände:

Flotte der Rebellen

Zugehörigkeit:

Die Heimat Eins war das Flaggschiff der Rebellen-Allianz und wurde vom Mon Calamari-Admiral Gial Ackbar kommandiert. Es diente als Kommandoschiff der Flotte der Rebellen unter anderem in der Schlacht von Endor und später in der Schlacht von Coruscant.

Beschreibung

HomeOne.jpg

Die Heimat Eins.

Die Heimat Eins war eines der Schiffe der Mon-Calamari-Sternekreuzer und hatte damit ihre charakteristische, heringartige Form und Hülle. Da keines der Schiffe der Klasse gleich war, war auch ihr Design ein individuelles.[2] Das 1.300 Meter lange Schiff war großteils grau, hatte jedoch auch vereinzelt blaue Striche. Entgegen der Liberty und ihres gleichnamigen Typs hatte das Schiff keinerlei Flügel. Der Vorderteil des Schiffes führte aus der wolkenartigen Gesamtform, mit vielen kleineren, zur Mitte hin spiegelsymmetrischen Blasen, zu einem runden Ende. Das Ende und Heck sah der Front relativ ähnlich, wenn nicht zehn leistungsstarke Antriebe weitreichend die Form ändern würden. Dabei war das Schiff insgesamt eher schmal und lang, als breit und kurz. Das Schiff hatte einige aus der Hülle herausragende, kleine Türme.[4] Einer davon trug den Schildgenerator.[5] Obwohl die Generatoren schwächer waren als die der Sternzerstörer, hatten sie eine extrem hohe Regenerationsrate.[6]

Da die Steuerkonsolen auf der Brücke der Heimat Eins nicht auf menschliche Hände ausgelegt waren, bestand die Kommandocrew meist aus Mon Calamari. Ein Mensch hätte niemals an die Produktivität dieser Spezies herantreten können.[2] Die vorherrschende Farbe der Innenausstattung war ein leuchtendes Weiß und damit ähnlich zur CR90-Korvette.[4] Generell war auch die Innenausstattung in jedem Schiff unterschiedlich, so auch bei der Heimat Eins. Jedoch lag die Crew bei 5.402 Personen, die Truppenkapazität bei 1.200 und die Beladungsobergrenze bei 20.000 metrischen Tonnen, und damit beim Standard für die Schiffsklasse.[2]

Die Heimat Eins war einem Sternzerstörer mehr als ebenbürtig. Durch eine Vielzahl redundanter Systeme war sie schwer kampf- und manövrierunfähig zu machen. Da sie als Flaggschiff und bewegliche Kampfbasis diente, wurde sie stets von einer schlagkräftigen Flotte eskortiert, konnte sich jedoch durch ihre schwere Bewaffnung sehr gut selbst verteidigen.[2] Trotzdem wurde beim Bau auf mehrere Turbolaserbatterien verzichtet, um auf diese Weise mehr Platz für Raumjäger zu schaffen, wodurch 20 verschieden platzierte Hangarsysteme möglich wurden, die von jeweils zwei Eingängen beflogen werden konnten. Außer einigen Jäger-Staffeln war im Haupthangar auch die berühmte Renegaten-Staffel stationiert.[7]

Geschichte

Umbauphase

Die vormals als Luxusschiffe berühmten und geschätzten Raumschiffe konnten durch die ambitionierte Unterstützung der Rebellen-Allianz durch die Mon Calamari zu mächtigen Kriegsschiffen umgerüstet werden.[6] Das Meisterstück blieb jedoch die Heimat Eins. Nach seiner Befreiung aus der imperialen Gefangenschaft übernahm der ehemalige Wissenschaftler der Incom Corporation Ackbar das Kommando über den modifizierten MC80 Sternkreuzer und stieg auf Grund von militärischen Erfolgen und der Entwicklung der B-Flügler aus dem Shantipole-Projekt schnell zu einem hochrangigen Offizier der Rebellen-Allianz auf.[8]

Nach der Schlacht von Hoth

Ackbar.jpg

Ackbar auf der Brücke der Heimat Eins.

Die Zerstörung der Echo-Basis in der Schlacht von Hoth machte die Heimat Eins vermutlich zu einer Art mobilen Basis, eine Rolle, die auch ihre Schwesterschiffe Defiance und Independence annahmen und als solche operierten. Die Allianz konnte nicht offen operieren und war immer noch daran gebunden, schnelle Einsätze und Überfälle zu fliegen,[9] sodass von der Heimat Eins strategische Attacken auf imperiale Einrichtungen oder Rettungseinsätze geplant und durchgeführt wurden.[10]

Das Schiff sammelte sich um das Jahr 4 NSY ebenfalls über Sullust, um sich auf die Entscheidungsschlacht bei Endor vorzubereiten. Der Rebellenstoßtrupp angeführt von Han Solo startete bereits einige Zeit vorher an Bord der Lambda-Klasse T-4a Fähre Tydirium. Als man über Endor schließlich in eine Falle des Galaktischen Imperiums tappte, war sie trotz ihrer Länge eines der Schiffe, die vom einsatzbereiten Superlaser des Zweiten Todesstern verschont wurde. Die Renegaten-Staffel befand sich während der Schlacht auf dem Flaggschiff. Als der leitende Admiral Lando Calrissian den Befehl gab, sich in einen Nahkampf zu den Sternzerstörern zu begeben, konnte die Heimat Eins unter Führung von Ackbar den Befehl an die Flotte weitergeben, das Feuer der gesamten Flotte auf das Sternenschlachtschiff der Exekutor-Klasse Exekutor zu koordinieren und zu bündeln. Nur kurze Zeit darauf wurden die beiden Schildgeneratoren zerstört und gar durch den abstürzenden Arvel Crynyd die in dem Moment vollkommen schildlose Brücke in einem selbstmörderischen Kommando durchdrungen. Dadurch wurden wichtige Navigationssysteme zerstört, wodurch das Flaggschiff der imperialen Todesschwadron mit dem Todesstern kollidierte und vernichtet wurde. Schließlich wurde der Todesstern doch noch zerstört, nachdem die Rebellen in der Bodenschlacht den Schild der Kampfstation deaktivieren konnten. Die weitere Rolle des Schiffs während der Schlacht ist unbekannt,[11] jedoch ging sie ohne größeren Schaden aus der Schlacht heraus.[7]

Flotte.jpg

GR-75 Medium-Transporter entfernen sich von der Heimat Eins.

Nach der gewonnenen Schlacht trug die Heimat Eins weiterhin die Renegaten-Staffel in ihrem Hangar. Schließlich wurde das Flaggschiff bei der Ersten Schlacht von Coruscant wie viele weitere Schiffe eingesetzt.[7] Auch bei der Schlacht von Bilbringi und der Zweiten Schlacht von Ciutric IV war die Heimat Eins involviert.[12] Da das Schiff in einer sehr hohen Frequenz benutzt wurde, musste es häufig zu dieser Zeit über Coruscant instand gesetzt werden.[13]

Da sich die Sternkreuzer der Mon Calamari als schlagkräftige Schiffe erwiesen hatten, wurden bald neuere Modelle gebaut und in Dienst gestellt, wodurch die Technik Heimat Eins schnell veraltet erschien. Mit den MC90 Sternkreuzern bekam auch Ackbar zur Zeit der Thrawn-Krise ein Nachfolgeschiff, die neue Defiance, benannt nach dem Schwesterschiff der Heimat Eins, das vom Todesstern in der Schlacht von Endor zerstört worden war.[14]

Doch nur kurze Zeit darauf wurde das Schiff bei der Jagd nach den Invids im Jahre 11 NSY benutzt, um einen Kampfverband von zwei Victory-Klasse Sternzerstörern anzuführen. Schließlich geleitete sie diese Schiffe später zurück nach Coruscant.[15]

Hinter den Kulissen

Namensgebung:

  • In den deutschen Versionen von Filmen, Büchern und Videospielen herrscht kein eindeutiger Konsens über den korrekten Namen von Admiral Ackbars Flaggschiff:
  • Über die genauen technischen Daten des Schiffes herrscht genau wie bei den Supersternzerstörern eine rege Diskussion, deshalb sind die Angaben in diesem Artikel nur unter Vorbehalt.

Länge:

Bewaffnung:

  • Die erste Quelle die auf die Bewaffnung des Schiffs einging, gab der Heimat Eins nur 29 Turbolaserkanonen und 36 Ionenkanonen, was für ihre Rolle und mögliche Größe sehr wenig ist.
  • Eine spätere Quelle hat dem Schiff und der gesamten Klasse einen Bewaffnung von 48 Turbolaserkanonen und 20 Ionenkanonen gegeben.
  • Letztlich bleibt die offizielle Bewaffnung derer aus der letzten offiziellen Quelle, Starships of the Galaxy, und damit bei 36 Turbolaserkanonen und 36 schweren Ionenkanonen und sechs Traktorstrahlprojektoren.

Quellen

Einzelnachweise

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