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Der Holoprojektor ist ein technisches Gerät, das vonnöten war, wenn man vorhatte, eine holografische Nachricht aufzunehmen, wiederzugeben oder um Gegenstände in einem Raum zu projizieren. Meist war es eine kleine runde Platte, etwa handtellergroß, jedoch gab es auch größere Varianten, wie sie zum Beispiel die Rebellen während der Schlacht von Yavin oder die Separatisten bei der Schlacht von Geonosis nutzten.

Beschreibung

Von einem beliebigen Objekt kann mittels Laserscan ein bewegtes, dreidimensionales Abbild aus Licht erstellt werden. Diese Hologramme wurden vornehmlich zur Kommunikation, Information und Unterhaltung eingesetzt und können jederzeit abgerufen werden. Die meisten Holoprojektoren verfügen auch über einen Audiorekorder. Das Holonet erlaubt eine Hologramm-Übertragung in Echtzeit.

So benutzte Darth Sidious einen Holoprojektor, um mit Nute Gunray während der Blockade von Naboo zu kommunizieren, welche wiederum über solch ein Gerät mit OOM-9 kommunizierten. Sie übermittelten ihm, dass sich zwei Jedi auf Naboo befanden. Er bekam den Befehl, die Jedi zu finden und zu töten.

In einem weiteren Gespräch mit Nute Gunray wurde sogar ein Holoprojektor benutzt, der zusätzlich mit Beinen ausgestattet war und sich daher bewegen konnte. Dieser Projektor folgte Gunray auf Schritt und Tritt.

Cody,Order 66

Cody empfängt auf einem Holoprojektor die Order 66.

Der Rat der Jedi hatte ebenfalls solche Holoprojektoren, die er einsetzte, wenn ein Mitglied auf einem anderen Planeten war und an einer Besprechung teilnehmen musste bzw. sollte. Qui-Gon Jinn benutzte einen solchen persönlichen Holoprojektor, um Watto eine Holoprojektion „seines“ Schiffes zu zeigen. Während der Klonkriege trugen die Klon-Kommandanten wie Cody einen Projektor bei sich, um Befehle wie die Order 66 entgegenzunehmen.

LeiaHolo

Eine Holoprojektion von Leia in Ben Kenobis Hütte

Auch Droiden wurden mit Holoprojektoren ausgestattet, so verfügte zum Beispiel R2-D2 über einen Holoprojektor, mit dem er, nachdem Luke Skywalker ihn zufällig aktivierte, Ben Kenobi in dessen Hütte eine Botschaft von Prinzessin Leia zeigte, in der sie ihm mitteilte, dass sie von Darth Vader gefangengenommen worden war und dass Kenobi die in R2-D2 gespeicherten Pläne des Todessterns nach Alderaan bringen sollte.

Im Laufe der Zeit entwickelte man auch größere Geräte. So hatte z. B. Großadmiral Thrawn seinen Kommandoraum mit Holoprojektoren ausgerüstet, um mit ihnen seine umfangreiche Kunstsammlung wiederzugeben. Er besaß zwar auch viele Originale, doch waren wiederum viele Kunstwerke im Laufe der Zeit vernichtet worden oder galten als verschollen. Wo genau sie angebracht waren, war vielen Personen unklar, doch es mussten so viele sein, dass er damit Kunstgegenstände im ganzen Raum erscheinen lassen konnte.

Thrawns kommandoraum

Thrawn betrachtet seine Kunst kurz vor der Schlacht von Obroa-skai.

So ließ er bei seinem Treffen mit Mara Jade in seinem Raum eine Vielzahl von Broschen und anderen Schmuckstücke erscheinen. Da er und Mara sich schon einmal zu einem Fest im Imperialen Palast begegnet waren, stellte er sie hiermit auf die Probe und befragte sie, welches der Schmuckstücke sie an besagtem Tag getragen hätte.

Ein weiterer Verwendungszweck seiner Holoprojektoren war es, ein Schlachthologramm erscheinen zu lassen, weshalb sein Kommandoraum oft auch als „zweite Brücke“ bezeichnet wurde. Hier konnte er den Schlachtverlauf verfolgen und Befehle an seine Truppen geben.

Blaine Harris, Vize-Premier von Bakura, zeigte Jaina Solo die Vorbereitungen der Zeremonie, in der Bakura geweiht werden sollte. Er benutzte hierzu einen Holoprojektor mit einem Durchmesser von drei Metern.

Quellen

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