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Legends

Kanon-30pxÄra Imperium

Ezra Bridger: „Das ist ein Sternzerstörer!“
Jun Sato: „Nein, das ist etwas Anderes ...“
— Die Entdeckung des Interdictors (Quelle)

Der Immobilizer 418, meist einfach Immobilizer, Imperialer Interdictor oder Interdictor-Kreuzer genannt, war ein großes experimentelles Abfangschiff des Imperiums. Der von der Corellianischen Ingenieursgesellschaft gebaute Abfangkreuzer konnte mithilfe seiner Gravitationsprojektoren Raumschiffe aus dem Hyperraum ziehen, was ihn zu einer gefährlichen Waffe machte.

Beschreibung

Die Kreuzer ähnelten Sternzerstörern und waren 600 Meter lang. Charakteristisch waren die vier großen Gravitationsprojektoren, die durch kugelartige Vorbuchtungen zu beiden Seiten des keilförmigen Rumpfs hervortraten. Die weitere Bewaffnung bestand aus mindestens zehn Schweren Turbolaserbatterien,[2] 20 Laserkanonen und Traktorstrahlprojektoren. An der Unterseite waren mindestens elf Hangars angebracht, deren Dockbucht eine CR90-Korvette aufnehmen konnte. Die besonders breite Kommandobrücke war mit verschiedenen Schotts unterteilt und mit Holoprojektoren ausgerüstet. Anstatt in Mannschaftsgräben wie bei vielen imperialen Schiffen arbeiteten Rangniedrige hier in runden Konsolentischen. Der Raum des Reaktorkerns erstreckte sich über viele Decks und war mit Plattformen für Reaktorbestandteile und ebenfalls mit Rundkonsolen ausgerüstet. Im Inneren des Schiffes gab es neben mit Turboliften verbundenen Gängen einen Gefängnistrakt mit speziellen Sicherungszellen. Außerdem wurden Rettungskapseln für die vielen Crewmitglieder bereitgehalten.

Geschichte

„Als ich auf der Akademie war, entwickelten sie ein neuen Kreuzer mit Gravitationsprojektoren, die stark genug waren, um ein Schiff aus dem Hyperraum zu ziehen.“
— Sabine Wren beschreibt die Anfänge des Interdictors (Quelle)

Die Schiffsklasse selbst war anfangs noch als Sternzerstörer und für Einsätze in der Tiefkern-Sicherheitszone konzipiert. Die Produktion fand im Corellia-System-Raumdock statt.

14 VSY wurden Schiffe dieses Modells gerade in Dienst gestellt. Moff Wilhuff Tarkin und Darth Vader kommandierten einen Verband im Obroa-skai-System, der neben einem Detainer CC-2200 und einer CC-7700-Fregatte einen Immobilizer enthielt und zum Abfangen der gestohlenen Korvette Aasdorn dienen sollte. Aufgrund des experimentellen Stadiums der Technologie und dem Versagen des Sicherheitsbegrenzers wurde das Abfangfeld des Immobilizers beim Hochfahren zu stark, und die umliegenden imperalen Fregatten, Patrouillenschiffe, Kanonenboote und die Executrix trieben auf ihn zu. Obwohl der Interdictor daraufhin seine Projektoren deaktivierte, wurden viele Schiffe aus dem Hyperraum gezogen, und der Mon-Calamari-Sternkreuzer Sternenblick kollidierte mit dem CC-2200. Daraufhin fingen die Abfangkreuzer die ausgesandten Rettungskapseln ein, und der Immobilizer wurde zur Neujustierung und Analyse zum Hauptquartier der Corellianischen Ingenieursgesellschaft beordert.

Kreuzer wird zerstört

Die Explosion des Interdictors

Ein von Admiral Brom Titus kommandierter Interdictor fing 4 VSY das Schiff Phönixnest von Jun Sato und Ezra Bridger ab, die er sofort mit ihren Kollegen gefangen nahm. Rex, Kanan Jarrus und C1-10P kamen daraufhin mit einem gestohlenen Sentinel-Klasse Shuttle dort an und trafen auf Ezra, der sich befreit hatte. Zusammen mit dem Astromechdroiden brach der Junge zum Reaktorraum auf, wo er die dort stationierten Techniker ablenkte, was dadurch unterstützt wurde, dass C1-10P die Schwerkraft ab- und wieder anschaltete, wobei dieser nebenbei die Gravitationswaffe lahmlegte. Gleichzeitig befreiten Rex und Kanan die anderen gefangenen Rebellen. Bei der Flucht wurde der Klonkrieger jedoch überwältigt und nach einer Unterredung mit Titus gefoltert, weshalb Kanan umkehrte, ihn rettete und mit ihm in eine Rettungskapsel stieg, während alle anderen sich in die Korvette zurückzogen und abflogen. Titus wollte daraufhin den Gravitationsprojektor einsetzen, doch die Sabotage der Rebellen war insofern effektiv, dass durch eine Fehlfunktion die den Interdictor begleitenden Leichten Kreuzer angezogen wurden und mit ihm zusammenstießen, was das gesamte Schiff zerstörte. Titus konnte sich jedoch in einer Rettungskapsel retten.

KKs Interdictor

Konstantines Interdictor wird zerstört

2 VSY setzte Thrawn zwei Interdictor-Kreuzer in der Schlacht von Atollon ein. Damit wenigstens Ezra und C1-10P mit der Nightbrother Hilfe holen konnten, opferte sich Sato, indem er den Quasarfeuer-Klasse Kreuzer-Träger Phönixnest mit dem Kreuzer unter dem Kommando von Kassius Konstantine kollidieren ließ und damit beide Schiffe zerstörte. Als die beiden Geflohenen mit fünf Fang-Jägern und weiteren Kriegern des Wren-Clans zurückkehrten, setzten sie ein Landungsteam auf dem verbleibenen Interdictor ab, dass einen seiner Gravitationsprojektoren und damit das ganze Schiff durch Beschuss zur Explosion brachte.

Der Immobilizer-418-Kreuzer Glaciate wurde in der Schlacht von Jakku 5 NSY von Truppen der Neuen Republik geentert und außer Gefecht gesetzt.

Quellen

Einzelnachweise

  1. In der Concept Art Gallery zu Undercover beim Feind auf StarWars.com wird gesagt, die Triebwerke seien vom Sternzerstörer der Imperium I-Klasse übernommen. Dieser hat laut Das ultimative Buch Cygnus-Gemnon-4-Ionentriebwerke.
  2. 2,0 2,1 In der Undercover beim Feind Concept Art Gallery auf StarWars.com wird gesagt, die Kanonen seien vom Sternzerstörer der Imperium I-Klasse übernommen. Dieser ist laut Die Geschichte der Rebellen mit Schweren Taim-&-Bak-XX-9-Turbolaserbatterien und Borstel-NK-7-Ionenkanonen bewaffnet. In RebelsAngriff auf die Rebellenbasis – Teil 1 (3.19) ist zu sehen, dass die Waffen des Interdictors zerstörerische Wirkung haben, sodass es sich dabei nicht um die Ionenkanonen handeln kann.