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BKL-Icon Dieser Artikel behandelt die Flotte des Galaktischen Imperiums, für weitere Bedeutungen siehe Imperiale Flotte (Begriffsklärung).
„Ein Großteil meiner Flotte ist hier, [...] eine ganze Legion meiner besten Truppen wartet unten auf dem Waldmond, bereit für Befehle. [...] Ich versichere dir, diese Station ist absolut sicher vor eure erbärmlichen kleinen Bande!“
— Imperator Sheev Palpatine über den Hinterhalt zu Luke Skywalker (Quelle)

Die Imperiale Flotte, auch als Imperiale Sternenflotte bekannt, war die Flotte des Galaktischen Imperiums. Sie ging aus der Flotte der Galaktischen Republik hervor. Nach der Ausrufung des Imperiums eroberte sie viele bis dahin unabhängige Welten, sicherte die Galaxis und kämpfte im Galaktischen Bürgerkrieg gegen die Allianz zur Wiederherstellung der Republik.

Geschichte

Ursprung

19 VSY rief Sheev Palpatine die Order 66 aus und ernannte sich zum Imperator. Die Flotte der Republik wurde dabei zur Imperialen Flotte umstrukturiert, ihre Raumschiffe jedoch zunächst beibehalten. Erst im Laufe der Zeit lösten Imperium-Klasse Sternzerstörer die republikanischen Venator-Klasse Sternzerstörer ab. Auch die Aggressive-ReConnaissance-170-Sternjäger wurden erst 14 VSY durch Jäger der TIE-Serie abgelöst.[1][11][8]

Eroberung der Galaxis

Planeten, die während der Klonkriege der Konföderation unabhängiger Systeme angehört hatten oder bislang unabhängig geblieben waren, schlossen sich zwar teilweise dem Imperium an, mussten teilweise allerdings noch besetzt werden. So gelang es erst 11 VSY, die letzten Welten im Äußeren Rand zu besetzen.[5] Dabei war allerdings immer mit Widerstand zu rechnen und so geschah 15 VSY der erste Versuch der Zerstörung eines Imperium-Klasse Sternzerstörers durch die Bewegung Freiheit für Ryloth. Die Bedrohung überstand den Angriff jedoch.[11] Der Anführer einer Rebellenzelle, die auf Lothal gegen das Imperium agierte, konnte 4 VSY gefasst werden. Als er von seinen Verbündeten befreit wurde, wurde zum ersten und bis zur Schlacht von Jakku letzten Mal ein Sternzerstörer des Imperiums zerstört, Großmoff Wilhuff Tarkins Flaggschiff, die Monarch.[12]

Galaktischer Bürgerkrieg

Mission über Tatooine

„Wir haben keine Pläne empfangen.“
— Raymus Antilles kurz vor seinem Tod (Quelle)

Als sich auf dem Todesstern 0 VSY später ein Gefängnisausbruch ereignete, bei welchem fast alle Gefangenen von Sturmtruppen getötet wurden, gelang es einigen Rebellen Pläne des Todessterns zu erbeuten.

ISZ-Tantive IV

Die Tantive IV wird geentert

Nachdem eine verschlüsselte Übertragung des Rebellenfunkverkehrs von den Imperialen abgehört wurde, in welchen die Pläne des Todessterns an die Tantive IV übertragen wurden, wollte man um die Pläne zurückzugewinnen und das Tantive IV entern. Nachdem ein Sternenzerstörer der Flotte das feindliche Schiff gefunden hatte machten sich die Imperialen unter Vaders Führung an die Verfolgung. Durch einige gezielte Treffer wurde der Antrieb zerstört und das Schiff hilflos gegenüber einem Enterangriff gemacht. Die Sturmtruppler preschten nahezu ohne Verluste durch das Schiff und erschossen sehr viele der anwesenden Rebellensoldaten. Die restlichen Männer stellten sicher, dass keine Rettungskapseln entkamen. Die Pläne konnten aber nicht geborgen werden, aber die Festnahme von Leia Organa und die Exekution von etwa 100 Rebellensoldaten mit nur zwei Mann Verlust, war ein Erfolg.[10][5]

Schlacht von Yavin

„Evakuieren? Im Augenblick des Triumphes? Ich denke doch, Sie überschätzen ihre Chancen.“
— Großmoff Wilhuff Tarkin auf dem Todesstern (Quelle)

Wenig später fand man durch die Prinzessin heraus, dass der Stützpunkt der Rebellen auf Yavin IV war. Man wollte keinen langen Kampf riskieren und schickte die mächtigste Waffe des Imperiums, den Todesstern, nach Yavin, um den Mond zu vernichten. Nach einem langen Kampf konnten die Rebellen unter massiven Jägerverlusten durch die in Manövrierfähigkeit und Geschwindigkeit überlegenen TIE/ln-Raumüberlegenheitsjäger die Raumstation zerstören. Nur Vader und einige TIE-Piloten, darunter Iden Versio, konnten entkommen.[10][9]

Schlacht von Hoth

„Gut, das wird der erste Fang des Tages.“
— Ein imperialer Offizier (Quelle)

Nach dem schnellen Schlag auf Yavin verschwand die Rebellion in den weiten der Galaxie. Als eine Gruppe von Rebellen auf Hoth ausgemacht worden war, entsandte man die Todesschwadron, um den Stützpunkt zu vernichten. Die Imperiale Flotte hatte während der Schlacht von Hoth den Auftrag, die fliehenden Rebellenschiffe zu zerstören und den Planeten zu blockieren. Trotzdem gelang einigen Rebellentransporten das Entkommen, ebenso einigen Jägern, einem Shuttle und dem Millennium Falken.[7][13][6][5]

Schlacht von Endor

Nachdem die Flotte sich 4 NSY im Hudalla-System gesammelt hatte, stießen einige Scouts der Rebellen, die Corona-Staffel, auf selbige. Eine TIE-Staffel von der Exekutor attackierte sie daraufhin, ließ einen Großteil der Rebellen jedoch entkommen, um dem Allianz-Oberkommando von der Gelegenheit, die Imperialen zu attackieren, zu berichten.[5] Das Oberkommando war über das Bothanische Spionagenetz bereits an Informationen über den Zweiten Todesstern gelangt, den sie über Endor vernichten wollten. In der daraus resultierenden Schlacht überlag zwar die Imperiale Flotte, trotzdem gelang es den Rebellen, den Todesstern zu zerstören.[2]

Nach der Schlacht von Endor

Um zu verhindern, dass sich seine Untergebenen gegen ihn verbündeten, stellte Imperator Palpatine sicher, dass seine Untergebenen um seine Gunst rivalisierten. Aus diesen Rivalitäten wurden oft tödliche Feindschaften, die nach der Schlacht von Endor dazu führten, dass sich viele neue Imperatoren ausriefen, einige Teile der Flotte abspalteten und die imperiale Kommandostruktur zusammenbrach. Rae Sloane übernahm daraufhin das Kommando über die verbliebene Flotte. Nach dem Angriff auf Chandrila wurde sie allerdings von Gallius Rax hintergangen, der die Kontrolle über das gesamte Restimperium übernahm und die imperialen Streitkräfte über Jakku sammelte. Als die Neue Republik davon erfuhr, griff sie die Imperialen auf Jakku an. Während der Schlacht setzte sich Sloane, die Rax getötet hatte, mit einigen für vertrauenswürdig befundenen Schiffen in die Unbekannten Regionen ab, wo sie ein neues Imperium gründete, aus dem später die Erste Ordnung entstand. Großmoff Randd, der daraufhin der ranghöchste verbliebene Imperiale war, übernahm nach Rax' Tod das Kommando und sammelte die Flotte nach Ende der Schlacht wieder. Ob sie über die Galaktische Konkordanz hinaus aktiv war, ist unbekannt.[4][5]

Aufgaben

Zu den Aufgaben der Imperialen Flotte zählte nach der Umformung der Republik in das Imperium zunächst die Eroberung der restlichen Galaxis. Außerdem sollte sie alle besetzten Welten sichern und vor Piraten und Verbrechern, aber auch Aufständigen und der Rebellen-Allianz schützen. Die Sternzerstörer dienten außerdem als Transportmittel und Flaggschiffe für hochrangige Imperiale. So transportierte die Bedrohung den Imperator und Darth Vader nach Ryloth und die Ultimatum Denetrius Vidian während dessen Operationen auf Gorse und Cynda. Während die Devastator und die Exekutor als Vaders Flaggschiffe dienten, waren Tarkins Flaggschiff die Exekutrix und die Monarch. Außerdem stellte die Flotte den größten Bestandteil des Militärs der Imperiums dar.[11][8][12][5][14]

Organisation

Kommandostruktur

Die Imperiale Flotte wurde vom Flottenoberkommando, auch als Admiralität bekannt, geleitet. Diesem stand ein Flottenadmiral vor, außerdem gehörten ihm Großadmirale an. Unter diesen standen Admirale, Vizeadmirale und Konteradmirale. Admirale hatten für gewöhnlich das Kommando über einen Sternzerstörer oder sogar einen Supersternzerstörer inne. Der Erste Offizier eines Supersternzerstörers und der Kapitän eines Sternzerstörers war allerdings für gewöhnlich ein Captain. Diesem unterstanden einige leitenden Offiziere im Rang eines Commanders, darunter ein Flugkommandant, ein Offizier für innere Angelegenheiten des Imperialen Sicherheitsbüros sowie ein für die Schiffssysteme zuständiger Offizier. Deren Untergebene trugen für gewöhnlich den Rang eines Lieutenant Commander, so zum Beispiel ein Chefingenieur. Diese hatten zumeist Assistenten, welche mit dem Rang eines Lieutenants den ersten direkt nach Abgang der Akademie möglichen Rang trugen. Weniger erfolgreiche Absolventen konnten der Crew als Fähnriche angehören. Kleinere Schiffe wurden ebenfalls von Captains befehligt, allerdings war nach der Schlacht von Endor aufgrund von Personalmangel auch ein Commander als Kapitän denkbar. Ebenfalls ein Commander war für gewöhlich der Staffelführer einer TIE-Staffel.[5][9][15][8][16]

Propaganda

In der imperialen Propaganda spielte die Imperiale Flotte eine große Rolle. Sternzerstörer waren auf vielen Plakaten zu sehen und so war der Anblick eines Sternzerstörers auch auf weiter vom Kern entfernten Welten vertraut, auch wenn oftmals noch nie einer tatsächlich gesehen wurde. Die Sternzerstörer wurden ebenfalls verwendet, um die Bevölkerung aufständischer Welten einzuschüchtern und Macht zu demonstrieren. Auch die TIE-Jäger fanden zu diesem Zweck Verwendung und in planetaren Basen stationierte Piloten waren angehalten, über ihren Welten Patrouille zu fliegen und Zivilisten durch gefährliche Manöver zu beeindrucken. Auf einigen imperialen Plakaten wurde die Flotte außerdem als Möglichkeit propagiert, die Galaxis zu bereisen.[5][17][14]

Loyalität

Imperiale Flottenoffiziere wurden wie alle Imperialen dazu angehalten, dem Imperator bedingungslos zu vertrauen und Befehle von Vorgesetzten ohne zu hinterfragen zu befolgen. Um dies sicherzustellen wurden die Gänge von Sternzerstörern, nicht jedoch seine Unterhaltungsetablissements und Aufzüge überwacht. Außerdem befand sich an Bord jedes Sternzerstörers ein ISB-Offizier, bei dem Urlaub zu beantragen, Verdächtiges zu melden und sich für Abweichungen vom Protokoll zu rechtfertigen war. Durch Indoktrination auf der Akademie und im Kindesalter wurde aber sichergestellt, dass verräterisches Gedankengut nicht existieren konnte. Die Kapitäne von Großkampfschiffen hatten im Falle einer Infiltration drei Möglichkeiten weiter zu verfahren, welche allesamt die Zerstörung des Schiffes vorsah. Erstens die Kernantrieb-Methode, bei der die Zerstörung des Schiffes über einen Zugang zum Kernantrieb ausgelöst wurde, die automatische Selbstzerstörung, für die die drei Führungsoffiziere (Kapitän, Erster Offizier, Flugkommandant) Codes erhalten hatten und die Kapitänsbefehl-Methode, bei der sich der Kapitän auf der Brücke einschloss und so eine Deaktivierung der Selbstzerstörung durch die Eindringlinge auf Kosten des eigenen Lebens verhinderte. Kapitäne waren dazu angehalten, diese Methode zu nutzen und waren in mehreren Fällen auch dazu bereit gewesen, ihr Leben für das Imperium zu opfern, unter Anderem im Falle Ciena Rees auf der Inflictor oder Captain Groffs auf der Punishment.[5][14][9][4]

Schiffsbau

Das Galaktische Imperium benötigte für den Schiffsbau viele verschiedene Rohstoffe, unter Anderem Thorilidium, welches als Puffermaterial für die Turbolaser diente. Diese Rohstoffe wurden von verschiedenen privat geleiteten Minen auf unterschiedlichen Welten, unter Anderem auf Gorse, abgebaut. Dabei kamen oftmals Lero Danthes hitzebeständige Abbaudroiden zum Einsatz, nachdem Denetrius Vidians Kometenfänger-Schiffe nicht mehr die nötigen Erträge lieferten. Unterstützt wurde das Imperium bei seinen Abbaumaßnahmen außerdem von verschiedenen interstellaren wie planetaren Gilden, darunter die Interstellare Thorilidiumgilde. Ein vom Imperium eingestellter Effizienzbeauftragter überwachte die gesamte Logistik, inklusive des Rohstoffabbaus. Diesen Posten hatte nach Vidian Everi Chalis inne. Die Schiffe selbst wurden in Werften angefertigt, die auf und im Orbit über vielen verschiedenen Planeten lagen. Die meisten Schiffe stammten jedoch aus den Werften Kuats, die deshalb des Öfteren ein Ziel von Rebellen-Angriffen waren. Finanziert wurden all diese Vorgänge durch die hohen Steuereinnahmen nach Palpatines Machtergreifung.[14][13][5][11][18]

Ausbildung

Kinder, die imperiale Flottenoffiziere werden wollten, hatten viel zu lernen, um die Aufnahme auf eine imperiale Vorbereitungsakademie zu schaffen. Im Alter von 15 Jahren hatten begann hier ihre Ausbildung. Mit 16 konnten die besten Schüler dieser planetaren Akademien auf diverse Akademien, unter anderem die renommierte Royalistische Imperiale Akademie, überall in der Galaxis übertreten. Eine weitere Möglichkeit bestand in der Absolvierung einer langjährigen Ausbildung in der Internatsschule für die zukünftigen Anführer des Imperiums. Auf der Imperialen Akademie wohnten sie zusammen mit zwei weiteren Kadetten des gleichen Geschlechts in einem Zimmer. Sie besuchten dabei verschiedene Fächer, die sich um Kultur, Fliegen, Kämpfen oder auch um Fitness drehen konnten, wie im Falle von "Kondition und Agilität". Die Reihen der Kadetten – zu Ausbildungsbeginn um die 8000 Studenten umfassend – lichteten sich jährlich, wenn die Kadetten in den unteren Bereichen der Rangliste ihre Ausbildung nicht mehr weiterführen konnten. Nach einiger Zeit wurden die Kadetten dann auf Laufbahnen aufgeteilt, wobei sie nach Abschluss der Kommando-Laufbahn Brücken-Offiziere auf Großkampfschiffen und nach Abschluss der Eliteflieger-Laufbahn (manchmal auch Elitekämpfer-Laufbahn genannt) TIE-Piloten werden konnten. Eliteflieger mussten jedoch auch in der Reparatur aller imperialen Ein- und Zwei-Mann-Schiffe vertraut sein und hatten regelmäßig Sekundärschichten als Wartungsmechaniker einzulegen. Nach insgesamt drei Jahren war die Ausbildung abgeschlossen und die Kadetten konnten als Fähnrich oder Lieutenant in der Flotte dienen. Die Mindestdienstzeit betrug fünf Jahre, allerdings wurde erwartet, dass imperiale Offiziere den Rest ihres Lebens im Dienst des Imperiums verbrachten. Auch Urlaub zu nehmen war unerwünscht, er war für Ausnahmefälle jedoch ansammelbar und betrug ungefähr eine Woche pro halbem Jahr Dienst. Besonders verdienstvolle, loyale oder heldenhafte Offiziere konnte neben den üblichen Beförderungen außerdem Auszeichnungen wie die Einfache Ehrenmedaille oder die Große Imperiale Ehrenmedaille erwarten.[5][9]

Hinter den Kulissen

  • Paradoxerweise war das ISB für die Überwachung der Sternzerstörer zuständig, während der Flottengeheimdienst planetare Einrichtungen überwachte.

Quellen

Einzelnachweise

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