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Imperium II-Klasse Sternzerstörer

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Imperium II-Klasse Sternzerstörer
RebellentraumTyrant.jpg
Allgemeines
Hersteller:

Kuat-Triebwerkswerften[1]

Serie:

Imperium-Klasse[1]

Modell:

Imperium II-Klasse[1]

Typ:

Sternzerstörer[1]

Maßstab:

Großkampfschiff[2]

Preis:
  • Nicht für den öffentlichen Markt
  • Wert etwa 145.670.000 Credit
Technische Informationen
Länge:

1.600 Meter[1]

Breite:

800 Meter

Höhe:

400 Meter

Höchstgeschwindigkeit (Atmosphäre):

Nicht atmosphärentauglich

Hyperraumantrieb:
Schild(e):

Schutzschilde

Hülle:

Stark gepanzert[1]

Bewaffnung:
Kapazitäten
Crew:
  • 36.755 Mann
  • Minimalcrew: 5.000
Passagiere:

9.700 (Truppen)

Beladung:

36.000 Metrische Tonnen

Hangar:
Nutzung
Rolle:
Flottenverbände:

Imperiale Flotte[1]

Zugehörigkeit:

Galaktisches Imperium[1]

„Der Einsatz wurde nicht abgebrochen, obwohl ein Zerstörer Klasse II in nur sechs Stunden Entfernung vom System war? Wie konnte das passieren?“
— Wedge Antilles (Quelle)

Der Imperium II-Klasse Sternzerstörer ist eine Weiterentwicklung des ersten Modells und wurde von den Kuat-Triebwerkswerften entwickelt. Die ersten Imperium II-Klasse Schiffe wurden kurze Zeit vor der Schlacht von Yavin in Dienst gestellt.

Beschreibung

Ankläger1.jpg

Die neue Klasse

Der Imperium II-Klasse Sternzerstörer ähnelt seinem Vorgänger äußerlich in nahezu allen Punkten. Einzig die Brückensektion wurde im Vergleich zur Imperium-Klasse umgestaltet. Diese Veränderung waren jedoch nur minimal im Vergleich mit den anderen Verbesserungen. So wurde im Vergleich mit dem ersten Modell eine deutlich höhere Anzahl von Waffensystemen und eine stärkere Hüllenpanzerung eingebaut. Die Anzahl der Ionenkanonen wurde zwar von 60 auf nur 20 reduziert, doch dafür wurden aber die normalen Turbolaserkanonen durch schwere Turbolaser ersetzt und ihre Anzahl von 60 wurde mit der Aufstockung auf insgesamt 100 beinahe verdoppelt. Zusätzlich wurde der Klasse-2-Hyperantrieb durch ein Klasse-1-Antrieb ersetzt.

Die erhöhte Anzahl der Waffen zieht jedoch einen höheren Energieverbrauch mit sich, so dass ein Klasse II-Sternzerstörer im vergleich zu seinem Vorgänger schwächere Schilde besitzt. Die Konstrukteure sowie das Imperium sahen dies jedoch als vertretbar an, da man davon ausging, dass ein Imperium II-Klasse Sternzerstörer jede nur erdenkliche Bedrohung ausschalten könnte, bevor das Schiff ernsthaften Schaden nähme. Die Richtigkeit dieser Annahme konnte nie wirklich bewiesen werden, da nur wenige Schiffe dieses Modells vor der Schlacht von Endor in Dienst gestellt wurden, und danach meistens einer Übermacht gegenüberstanden.

Da dieses Schiff eines der mächtigsten war, welches je gebaut wurde, brauchte es nur ein einzigen Klasse-II-Sternzerstörer um die komplette Bevölkerung einer Welt zu unterjochen. Wie auch schon sein Vorgänger konnte die Imperium II-Klasse eine Unzahl kleinerer Sternjäger und andere Schiffe aufnehmen, sowie eine kleine Bodenstreitmacht transportieren. Falls es nötig wurde Bodentruppen abzusetzen, bestanden diese normalerweise aus zwanzig AT-AT, dreißig AT-ST sowie die Hälfte der TIE-Jäger-Kapazitäten als Luftunterstützung.

Geschichte

Einsatz im Galaktischen Bürgerkrieg

„Sir, die Chancen einen direkten Angriff auf einen imperialen Sternzerstörer zu überleben stehen -“
„Halt den Mund!“
— C-3PO und Prinzessin Leia (Quelle)

Das erste Schiff dieser Klasse war die Empire, welches als Prototyp vor der Vernichtung des ersten Todessterns in Dienst gestellt wurde. Im Gegensatz zum späteren Serienmodell besaß es jedoch bessere Schilde. Das Schiff besaß eine handverlesene Mannschaft, welche nur aus den besten des Imperiums bestand. Kommandiert wurden sie von Admiral Feyet Kiez, welcher mit seinem Schiff gerade in der Mitte bis Ende der Rebellion viele Einsätze durchführte, wie das Kapern feindlicher Konvois oder Lazarettschiffe. Durch seine Erfolge wurde das Schiff bald genauso gefürchtet wie die Exekutor.

Rächer.jpg

Die Rächer

Von den insgesamt mehr als 25.000 Sternzerstörern, die das Imperium bis zum Tode des Imperators ungefähr hergestellt hatte, gehörte nur ein kleiner Teil der Imperium II-Klasse an. Bis zur Schlacht von Hoth wurden nur wenige von ihnen fertiggestellt. In Darth Vaders Todesschwadron war bei Hoth noch eine Mischung aus Klasse-I- und -II-Sternzerstörern im Einsatz. So war es die Rächer, die Han Solos Millennium Falken durch das Hoth-Asteriodienfeld verfolgte. Ein weiterer Klasse-II-Sternzerstörer war die Tyrant, welche einen fliehenden Transporter aufhalten wollte, jedoch von einem Ionengeschütz ausgeschaltet wurde. Später waren alle verbliebenen Schiffe bei der Besetzung Bespins anwesend.

Dass Imperium-Klasse und Imperium II-Klasse Schiffe bei Einsätzen zusammen arbeiteten, war weiterhin Praxis. So wurde bei der Schlacht von Endor eine der größten Sternzerstörerflotten eingesetzt, in welcher Schiffe aus beiden Klassen anwesend waren. Doch mit der Niederlage bei Endor und dem Tod des Imperators wurde die Flotte zerschlagen und ein Großteil der Sternzerstörer wurde vernichtet. Der Rest der Imperialen Flotte, die über die ganze Galaxis verstreut war, wurde in den folgenden Jahren immer kleiner. Bis zu Thrawns Rückkehr war es sogar so, dass überhaupt keine neuen Sternzerstörer gebaut wurden. Jedoch blieb das Zahlenverhältnis zwischen den beiden Klassen immer noch ungleich.

Neu-Thrawns Armada 01.jpg

Die Schimäre zusammen mit einigen Imperium-Klasse Sternzerstörern beim Angriff auf Bpfassh

Imperium II-Klasse Sternzerstörer kamen nur selten zum Einsatz und wurden meistens dann in Schlüsselpositionen eingesetzt, um z. B. ein Vordringen der Rebellen und der späteren Neuen Republik in den Kern zu verhindern. Später als Ysanne Isard von Coruscant flüchtete und die Kontrolle über Thyferra übernahm, konnte sie ihre Flotte um zwei dieser Schiffe verstärken. Jedoch blieb, von solchen Sonderfällen abgesehen, die Imperium-Klasse der dominierende Sternzerstörer der beiden. Als Thrawn die Kontrolle über das Imperium übernahm, bestimmte er den Imperium II-Klasse Sternzerstörer Schimäre zu seinem Flaggschiff, bildete seine Armada jedoch aus normalen Sternzerstörern. Im weiteren Verlauf des Galaktischen Bürgerkriegs schrumpfte die Flotte immer weiter zusammen, sodass zum Zeitpunkt des Friedensvertrages zwischen dem Imperium und der Neuen Republik nur noch ca. 200 Sternzerstörer im Dienst waren. Jedoch kann keine genaue Aussage über die Verhältnisse zwischen den beiden Klassen getroffen werden.

In fremden Händen

„Abgesehen von der Neuen Republik sind die einzigen Leute, die imperiale Sternzerstörer einsetzen, andere Warlords, ein oder zwei Piraten und Booster Terrik.“
— Ysanne Isard zu Delak Krennel (Quelle)

Schon nach der Zerstörung des zweiten Todessterns gelang es der Rebellen-Allianz, zwei Sternzerstörer über Endor zu kapern, wobei einer der Imperium II-Klasse angehörte. Sie benannten sie in Befreier und Emanzipator um. Im weiteren Verlauf des Krieges gelang es der Neuen Republik, weitere Sternzerstörer zu übernehmen. Des Weiteren fielen etliche der Schiffe an die unzähligen Kriegsherrn, so unter anderem auch Zsinj. Sogar der Prinz-Admiral Delak Krennel besaß einige dieser Schiffe, so war auch sein Flaggschiff, die Reckoning, ein Klasse-II-Sternzerstörer. Durch die Kaperung und die Zerstörung der Sternzerstörer schrumpfte sowohl die Macht als auch die Zahl der Imperium II-Klasse Sternzerstörer des Imperiums weiter und weiter.

ErrantVenturePainting.jpg

Die Fliegender Händler

Während des Bacta-Krieges gelang wohl eine der Aufsehen erregensten Übernahme eines Klasse-II-Sternzerstörers. Nachdem Ysanne Isard den Aufenthaltspunkt der Renegaten-Staffel in Erfahrung bringen konnte, entsandte sie die Lusankya und die Virulenz um deren Basis zu zerstören. Beim Eintreffen der Streitmacht geriet sie jedoch in eine Falle und es gelang Booster Terrik die Lusankya in einem Traktorstrahl einzufangen. Doch schob sich die Virulenz in den Weg zwischen den Projektoren und dem Supersternzerstörer, sodass dieser entkommen konnte, um die Renegaten-Staffel bei Thyferra abzufangen. Später tauchte Booster an Bord der Virulenz während der Schlacht auf, da es ihm gelungen war, das Schiff zu übernehmen. Später konnte seine Übernahme von der Neuen Republik bestätigt werden, jedoch wurden viele der Waffensysteme des Schiffes ausgebaut. Des weiteren erhielt das Schiff einen roten Anstrich und war fortan ein großer Basar unter dem Namen Fliegender Händler.

Neue Kriege

„Eines steht fest: Wenn wir dies hinter uns haben, lege ich mir einen eigenen Sternzerstörer zu.“
— Talon Karrde (Quelle)

Nachdem der Krieg gegen die Yuuzhan Vong ausbrach, entschloss sich das Imperium unter Gilad Pellaeon der Neuen Republik beizustehen. Hierbei dienten auch die verbliebenen Imperium II-Klasse Sternzerstörer wieder an vorderster Front. Nach der Niederlage bei Ithor gab jedoch es ein vorläufiges Ende der Imperialen Involvierung. Die Fliegender Händler machte in dieser Zeit vor allem auf sich aufmerksam. Als die Jedi-Akademie auf Yavin IV evakuiert werden musste, arbeiteten anfangs nur Schiffe der Schmugglerallianz an der Evakuierung der Jedi-Schüler, bis Booster und sein Sternzerstörer auftauchten. Das Schiff vernichtete die Angreifer und diente danach als mobile Basis der Schüler. Mit der Entdeckung einer geheimen Basis der Jedi im Schlund verließen die Jedi den roten Zerstörer. Später wurde das Schiff wieder aufgerüstet und erhielt den von Danni Quee entwickelten Gravitationsamplitudenmodulator, welcher zum ersten Mal beim Fall Coruscants eingesetzt wurde und die Kriegskoordinatoren der Invasoren störte.

Aufgrund des erneuten Kriegseintritt des Imperiums nach der Schlacht von Ebaq 9 wurden erneut viele Imperium II-Klasse Sternzerstörer bei der Bekämpfung der Invasoren eingesetzt. Die Schimäre wurde zwar beim Angriff auf Bastion schwer beschädigt, doch dies änderte nichts daran, dass 29 NSY mehrere Angriffsgruppen dieser Schiffe auf Mon Calamari stationiert wurden und sowohl an der Verteidigung des Planeten als auch bei der Rückeroberung Imperial Citys teilnahmen.

Im Laufe der folgenden Jahre nahm die Zahl dieser Sternzerstörer zwar zugunsten neuerer Schiffstypen ab, aber zur Zeit des Zweiten Galaktischen Bürgerkrieges setzten sowohl das Restimperium als auch die Galaktische Allianz die Klasse II ein. Jacen Solo ließ sogar einen der Sternzerstörer schwarz lackieren, um ihn als Anakin Solo zu seinem Flaggschiff zu machen.

Hinter den Kulissen

Sternzerstörermodell ilm.jpg

Das Modell, welches für Das Imperium schlägt zurück verwendet wurde, beim Bau bei ILM

  • Das für Episode V – Das Imperium schlägt zurück gebaute Modell, welches später der Imperium II-Klasse Sternzerstörer werden sollte, war ein 259 cm großes Modell eines Sternzerstörers. Dieses bestand aus mehreren hundert Plastikbausätzen und wurde später noch mit einem Lichtsystem aus Fiberglas verfeinert.
  • Des Weiteren wurde das 91 cm Lange Modell aus Episode IV – Eine neue Hoffnung umgebaut und erneut für Das Imperium schlägt zurück verwendet.
  • Zusätzlich baute man ein kleines Miniaturschiff für besondere Außenaufnahmen, sowie einen einzelnen Brückenturm für die Aufnahmen mit dem Millennium Falken
  • Es gibt unterschiedliche Angaben über die Besatzungsstärke eines Imperium II-Zerstörers. Das Imperial Sourcebook spricht von 36.755 Mann, während Starships of the Galaxy 37.105 Mann angibt. Hier wird jedoch der Wert der ersten Quelle verwendet.
  • Sowohl im PC Spiel Rebellion, als auch in Behind the Magic wird fälschlicherweise behauptet, dass ein Imperium II-Klasse Sternzerstörer verbesserte Schilde im Vergleich mit seinem Vorgängermodell besäße. Dies widerspricht jedoch allen anderen vorhandenen Quellen. Der Fehler entstand womöglich durch einen Interpretationsfehler des Imperial Sourcebooks. In diesem steht The Imperial II is an upgraded model featuring increased hull shielding and heavier firepower. Hierbei ist aber mit hull shielding die Hüllenpanzerung gemeint.

Quellen

Einzelnachweise

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