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Kamino

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Kamino
Kamino.jpg
Astrographie
Region:

Wilder Raum

System:

Kamino-System[1]

Entfernung vom galaktischen Kern:

70.000 Lichtjahre

Raster-Koordinaten:

S-15[2]

Sterne:

Kamino[2]

Monde:

3[2]

Beschreibung
Klasse:

Terrestrisch[2]

Landschaft:

Aquatisch (100% Oberflächenwasser)[2]

Atmosphäre:

Typ I

Sehenswürdigkeiten / bekannte Orte:
Gravitation:

13 m/s²

Durchmesser:

19270 km[2]

Tageslänge:

27 Standardstunden[2]

Jahreslänge:

463 Standardtage[2]

Gesellschaft
Ureinwohner:

Kaminoaner[2]

Einwanderer:

Menschen (Klone)

Einwohnerzahl:

1 Milliarde[2]

offizielle Sprache:

Kaminoanisch[2]

wichtige Städte:
Regierung:

Rat der Kamino-Koloniegouverneure[2]

wichtige Importprodukte:

Nahrungsmittel[2]

wichtige Exportprodukte:

Klone, Technologie, Waffen[2]

Zugehörigkeit:
„Dort ist er, R4. Genau da, wo er sein sollte: Unser vermisster Planet Kamino.“
— Obi-Wan Kenobi zu R4-P17 (Quelle)

Kamino ist der fünfte Planet des gleichnamigen Sternsystems und befindet sich im Wilden Raum am Rande der Galaxis. Er ist die Heimatwelt der humanoiden Kaminoaner, welche als die besten Kloner der Galaxis gelten.

Astrographie

Astrographisch gesehen liegt Kamino außerhalb der Galaxis, da er sich weit oberhalb der galaktischen "Scheibe" in den Grenzgebieten des Rishi-Labyrinths befindet.[2]

Planetographie

Einst besaß Kamino riesige Landmassen, aber nach einer planetaren Gletscherschmelze versank das gesamte Land im Wasser. Später ragten nur die Pfahlstädte der Kaminoaner, die diesen Planeten bewohnen, aus dem Meer und bildeten Kolonien in unterschiedlicher Größe rund um den Planeten. Die Hauptstadt Kaminos ist Tipoca City.[2]

Das Wetter von Kamino ist von starken Stürmen und Regenfällen geprägt, demzufolge herrscht auf der Wasseroberfläche stets ein heftiger Wellengang.[2]

Einheimische Lebensformen

Früher war Kamino wegen der Küsten und des Klimas ein fruchtbarer und von Amphibien, Krustentieren und Fischen stark besiedelter Planet, was sich nach der Eiszeit schnell änderte, da nur die anpassungsfähigsten Arten überlebten oder diejenigen, die sich ins Landesinnere zurückzogen. Das beste Beispiel für eine Flucht ins Landesinnere waren hierbei die Kaminoaner, die sich durch Gemeinschaft durch die schwierigen Bedingungen retteten und ihre den anderen Arten überlegene Intelligenz nutzten. In dieser Zeit lernten die Kaminoaner auch die riesigen Aiwhas, vogelartige amphibische Geschöpfe, als Reittiere zu zähmen.[2]

Geschichte

Zu Beginn seiner Geschichte war Kamino ein Planet mit mildem Klima, Meeren und mehreren Kontinenten mit flachen Küstenstreifen, was die Entwicklung der humanoiden Spezies der Kaminoaner begünstigte. Als jedoch eine Eiszeit einsetzte und die Meere vereisten, zogen sich die Kaminoaner von den Küsten ins Landesinnere zurück und gründeten dort Kolonien, die in engem Kontakt miteinander standen, um dem eisigen Wetter zu trotzen. Aus Flechtwerk und Lehm wurden gewaltige kuppelförmige Gemeinschaftsbauten errichtet, die Schutz vor dem Wetter boten. Die Architektur vieler moderner kaminoanischer Städte wie Tipoca-Stadt erinnert an diesen Umstand. Während der ganze Planet nach und nach zufror und zahlreiche einheimische Arten ausstarben, harrten die Kaminoaner in ihren Kolonien aus.[2]

Als viele Generationen später, etwa um 19000 VSY, ein erneuter Klimawandel einsetzte und das Eis zu schmelzen begann, hofften die Kaminoaner, endlich wieder die Küsten ihres Planeten in Besitz nehmen zu können. Die Temperatur stieg jedoch viel zu schnell an und der Boden konnte die gewaltigen Wassermassen des abschmelzenden Eises nicht mehr aufnehmen. Innerhalb von zwei Jahrhunderten verschwanden die Landmassen unter Hunderten von Metern Meerwasser und mit ihnen kulturhistorsich bedeutende Orte wie Derem und die Uhrtürme von Harai Nova. In die Annalen der Kaminoaner ging diese Zeit als die „Große Flut“ ein. In den folgenden Jahrtausenden stieg das Wasser weiter und die Einheimischen mussten sich an immer höher gelegene Orte zurückziehen. Dadurch kam es zu einer Reihe blutiger Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Kolonien um die noch verbliebenen Hochebenen. Erst nachdem die kaminoanischen Wissenschaftler festgestellt hatten, dass das Wasser kein Stückchen Land verschonen würde, kam es zu einem Umdenken. Die einzelnen Kolonien taten sich zusammen, um auf den Hochebenen gewaltige Pfahlstädte zu errichten, die nun, auch nach dem vollständigen Versinken des Festlandes, über die Wellen ragen. Mit der Zeit lernten die Kaminoaner, sich mit den neuen Gegebenheiten zu arrangieren – bis zu ihren ersten Kontakten mit der Republik.[2]

Um das Jahr 4500 VSY suchten zum ersten Male ehrgeizige Interessengruppen der Republik Kamino auf und fanden dort eine Klontechnik vor, welche die bis dahin bekannte lurrianische Technologie bei weitem übertraf. So nahmen die Laboratorien von Tipoca City bald Aufträge aus der Region (die schaufelhändigen Bergarbeiter von Subterrel) wie auch aus weit entfernten Gegenden (die blinden Berserker der Leech-Legion in den Unbekannten Regionen) entgegen.[2]

Im Jahre 32 VSY wurden die Kaminoaner von dem Jedi-Meister Sifo-Dyas beauftragt, eine sogenannte Klonarmee der Republik zu schaffen. Als Genvorlage diente der Kopfgeldjäger Jango Fett. Zehn Jahre Später entdeckte der Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi den Planeten und berichtete dem Jedi-Rat von der Klon-Armee. Dieses Projekt wurde später, in der Zeit der Klonkriege, durch Darth Sidious zur Vollendung gebracht. Um die Geheimhaltung des Projektes zu gewährleisten, beauftragte er auch die Löschung des Planeten aus den stellaren Datenbanken.[4]

Kamino blieb von den Klonkriegen nicht verschont. Der Produktionsplanet der Klonsoldaten wurde schon kurz nach der Schlacht von Geonosis von der Konföderation unabhängiger Systeme angegriffen, konnte jedoch von den Jedi, darunter Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker, sowie den Klonkriegern erfolgreich verteidigt werden. Hierbei kamen die verbesserten ARC-Soldaten das erste Mal zum Einsatz und sollten sich bis zum Kriegsende als sehr wertvoll für die Republik erweisen.[5]

Der am Anfang der Krise noch relativ neutrale Planet ging aufgrund der großen Zerstörung durch die KUS endgültig auf die Seite der Republik über.[5]

Das Galaktische Imperium machte Kamino zu einer Festung, um mit den dort erzeugten Klonen seine Sturmtruppen zu verstärken. Im Jahre 12 VSY begannen die Kaminoaner mit ihren treuen Klonkriegern gegen das Galaktische Imperium zu rebellieren. Der Aufstand wurde schnell von der 501. Sturmtruppenlegion unter Führung Boba Fetts niedergeschlagen.[2]

KaminoGORW.jpg

Kamino während des Galaktischen Bürgerkriegs.

Nach dem Tod Galen Mareks im Jahr 2 VSY produzierte Darth Vader auf Kamino Klone von Galen. Die ersten waren jedoch zu schwach und fanden einen schnellen Tod. Ein Klon konnte jedoch verhindern, dass Vader ihn, aufgrund der starken Gefühle für Juno, umbrachte. Er schwächte Vader und konnte dann vom Planeten entkommen. Bald kam er in Begleitung von Rahm Kota zurück, denn Vader hatte Juno in seiner Gewalt. Es kam zum Kampf, den Galen für sich entscheiden konnte. Vader wurde gefangen genommen und in einem Transporter der Rebellen vom Planeten gebracht.[3]

Der Zusammenbruch des Imperiums im Jahre 4 NSY löste auf Kamino einen wirtschaftlichen Niedergang aus, da nach mehr als 20 Jahren die Klonproduktion eingestellt wurde. Der Planet versuchte weiterhin zu bestehen, indem nur noch kleinere Verträge geschlossen wurden, meistens mit Kriegsherren oder Verbrechern.[2]

Als die Neue Republik die Macht in der Galaxis übernahm, wurden viele der Klonzentren des Imperiums zerstört, wie viele davon auf Kamino betroffen waren, ist unbekannt.

Über 40 Jahre nach der Schlacht von Yavin war die kaminoanische Heimatwelt wieder ein unabhängiger Planet, der seine Geschicke selbst lenkte.[6]

Einwohner

Die auf Kamino beheimatete Spezies folgte der in der Republik oft vertretenen Demokratie. Die Geschicke dieses Staates wurden durch einen Premierminister geleitet. Die Kaminoaner waren besonders bekannt für ihre hoch entwickelten Produktions- sowie Ausbildungsstätten für Klonkampfeinheiten, welche in der ganzen Galaxis hohes Ansehen genossen. Sie gehörten zu den besten Verteidigungs- sowie Angriffsarmeen, die es jemals gab. Doch nicht nur wegen ihres perfekten Trainings gehörten diese Spezialeinheiten zur Elite, darüber hinaus erhielten die Klontruppen die modernsten Waffen und sichersten Kampfanzüge, die in Nachbarsystemen Kaminos, wie Rothana, für die Kampfschiffe hergestellt wurden und in einer seit Jahrhunderten bestehenden Handelsbeziehung ausgeliefert wurden.

Hinter den Kulissen

Camino ist das spanische Wort für Weg.

Quellen

Einzelnachweise

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