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„Mein Volk steht euch zu Diensten.“
— Katuunko zu Yoda (Quelle)

Katuunko war der König des Planeten Toydaria zur Zeit der Klonkriege bis zu seiner Ermordung durch Dookus Attentäter Savage Opress. Nachdem er sich lange Zeit um die Neutralität der Toydarianer bemüht hatte, sah er nach einiger Zeit ein, dass er in dem Krieg Stellung beziehen musste. Aus diesem Grund traf er sich auf dem Korallenmond Rugosa mit Jedi-Meister Yoda, um über einen Beitritt Toydarias zur Galaktischen Republik zu verhandeln. Allerdings wurde das Treffen gestört, als Asajj Ventress im Auftrag der Konföderation unabhängiger Systeme Yodas Schiff vertrieb. Der Jedi konnte jedoch mit einer Rettungskapsel auf Rugosa landen, woraufhin ein Wettbewerb zwischen Yoda und den Truppen der Konföderation, die den Jedi töten wollten, begann. Katuunko, der die Entwicklungen beobachtete und durch den folgenden Triumph Yodas in seinen Ansichten bestätigt wurde, schloss sich daraufhin der Republik an und verbrachte nun auch Zeit im Galaktischen Senat. Seine Ablehnung der Konföderation hatte jedoch schließlich zur Folge, dass er später getötet wurde.

Biografie

Herrschaft über Toydaria

Katuunko wurde auf dem Planeten Toydaria geboren und wuchs in der dortigen Monarchie auf. Schließlich wurde er zum König gekrönt und führte den Planeten zu Zeiten der Klonkriege.[2] Als im Verlauf des Krieges die Galaktische Republik einen Vertrag mit den Hutts schloss und so Zugriff auf die Hyperraumrouten der Hutts erhielt[3], verwehrte sich Katuunko dagegen, die Neutralität Toydarias aufzugeben.[4] Er hoffte, seine Heimatwelt vor den Auswirkungen des Krieges schützen zu können, wenn er seine Neutralität lange genug aufrecht erhielt. Dabei ahnte er bereits, dass Toydaria auf Grund seiner Lage an wichtigen Hyperraumrouten ein lohnendes Ziel für beide Parteien des Konflikts darstellen würde.[2] Zusätzlich wurde seine Lage durch die Verträge von Toydaria mit der Handelsföderation erschwert, da das Unternehmen auf die Neutralität des Planeten bestand, um den Handel ungefährdet fortführen zu können.[4]

Katuunko Bail Jar Jar

Katuunko mit Jar Jar Binks und Bail Organa

Eines Tages erreichten zwei Abgeordnete des Galaktischen SentatsJar Jar Binks und Bail Organa – Toydaria und suchten Katuunko in seinem Ratsaal auf. Als der König die Vertreter der Republik an die Neutralität Toydarias erinnerte, trug Organa ihm ihr Anliegen vor: Die Toydarianer sollten bei der Versorgung des Planeten Ryloth helfen, auf dem die einheimischen Twi'leks auf Grund einer humanitären Krise litten. Katuunko sollte es der Republik erlauben, Toydaria als Ausgangsbasis für Versorgungsschiffe zu benutzen, damit diese Ryloth erreichen konnten. Bevor Katuunko zu dem Gesuch Stellung nehmen konnte, traf ein weiterer Besucher im Thronsaal ein: Der neimoidianische Senator der Handelsföderation, Lott Dod. Dieser berichtete erstmals von der Blockade der Konföderation unabhängiger Systeme, die um den Planeten Ryloth errichtet worden war. Katuunko erkannte daraufhin schnell, dass seine Zustimmung möglicherweise als Verletzung Toydarias Neutralität gewertet würde. Dennoch gestattete er beiden Senatoren, ihre Argumente vorzutragen, von denen schlussendlich eines entscheidend war: Wenn Toydaria die Republik in diesem, von Lott Dod als militärisch klassifizierten, Fall unterstützen würde, könnte es die Handelsföderation nicht riskieren, den Planeten weiterhin zu versorgen. Daher entschied sich Katuunko nach Beratungen mit seinen Ministern gegen eine Unterstützung Organas.[4]

„Toydaria kann die Augen vor dem Leid auf Ryloth nicht einfach verschließen. Die Twi'leks sind unschuldige Opfer! Sie werden in einem Krieg zerrieben, den sie nicht verschuldet haben.“
— Katuunko zu Bail Organa (Quelle)

Allerdings wusste Katuunko, dass er die Twi'leks auch nicht einfach untergehen lassen konnte. Als sich Dod entfernt hatte, suchte er daher noch einmal die Vertreter der Republik auf, um ihnen ein neues Angebot zu machen: Sie dürften Toydaria für eine Ladung als Umschlagplatz benutzen, wenn sie garantieren könnten, dass die Handelsföderation die Lieferung nicht auf seine Welt zurückverfolgen konnte. Organa zeigte sich erfreut über seinen Sinneswandel und stimmte ihm zu. Um seinen Plan umsetzen zu können, bat der Senator Katuunko mitsamt seinen Ministern und die Delegation der Handelsföderation zu einem abendlichen Dinner, bei dem man die Neimoidianer ablenken wollte. Während sich Organa unter einem Vorwand zurückzog, übernahm der Abgeordnete Binks die Ablenkung, indem er einige Kunststücke vorführte. Dod wurde jedoch misstrauisch und wendete sich dem Fenster zu, von dem Binks zuvor abgelenkt hatte, machte sich Katuunko kurzzeitig Sorgen – doch der letzte Transporter hob gleichzeitig auf der anderen Seite des Gebäudes ab, sodass ihr Plan aufgegangen war.[4]

Kurze Zeit später verabschiedete Katuunko seine republikanischen Gäste, wobei er inzwischen entschieden hatte, die Neutralität Toydarias zu überdenken. Daher bat er Organa, dem Jedi-Rat seine Bereitschaft zu Verhandlungen zu überbringen.[4]

Verhandlungen auf Rugosa

„Die Republik hat Herz, mein Freund. Aber ich bin nicht überzeugt, dass sie auch die Kraft hat zu obsiegen. Und dennoch, nach allem was ich heute erlebt habe, glaube ich, dass es an der Zeit ist, unsere Neutralität zu überdenken.“
— Katuunko erklärt sich zu Gesprächen bereit (Quelle)

Schließlich wurde Katuunko auf seiner Yacht, der Auge des Diebs, vom Obersten Kanzler Palpatine kontaktiert. Katuunko war immer noch nicht überzeugt, dass die Republik Toydaria ausreichenden Schutz bieten konnte, und wollte zu den Verhandlungen einzig einen Jedi, ohne Truppen, empfangen. Aufgrund der Nähe Toydarias zu den separatistischen Welten, war Katuunko gewillt, sich die Vorschläge der Republik bezüglich des Krieges anzuhören und entschied durch einen Glückswürfel, dass der Treffpunkt der Korallen-Mond Rugosa sein sollte; dort sollten sich die Jedi-Unterhändler in drei Tagen einfinden.[5]

Ventress und Katuunko

Katuunko und Ventress, als sie die Nachricht Yodas empfangen

Somit begab sich auch Katuunko zur vereinbarten Zeit auf den Mond und erwartete dort die Ankunft der Jedi. An Stelle der republikanischen Delegation erwartete ihn jedoch die Dunkle Jedi Asajj Ventress, die via Holoübertragung Graf Dooku in das Geschehen mit einbezog. Dieser konfrontierte den Toydarianer damit, dass die Armee der Separatisten Toydaria besser beschützen könnte, als es der Armee der Republik möglich war. Als Beweis zeigte ihm Ventress, dass Jedi-Meister Yodas Schiff über dem Planeten abgefangen worden war und sich auf der Flucht befand. Katuunko ließ sich jedoch nicht auf die Worte Dookus ein, da er wenig später einen Funkspruch von Yoda erhielt, der dem König versicherte, dass er auf Rugosa gelandet war und sich auf dem Weg zu ihm befände.[6]

Ventress will Katuunko töten

Ventress will Katuunko töten

Zu diesem Zeitpunkt mischte sich Ventress in das Gespräch ein, und schlug dem König einen Wettstreit vor, der beweisen sollte, dass die Separatisten denn Jedi überlegen waren. Yoda sollte Katuunko zu erreichen versuchen, wobei Ventress ihn mit ihren Truppen aufhalten wollte. Sollte Yoda durchkommen, könnte sich Katuunko für die Republik entscheiden, andernfalls würde er sich der Konföderation anschließen. Obwohl Katuunko diesen Wettstreit nicht erstrebenswert fand, stimmte Yoda zu, sodass der König den beiden Kontrahenten ihren Willen ließ und sich selbst auf einen Beobachtungsposten begab. Dort erhielt er in den nächsten Stunden immer wieder Eindrücke von den Kämpfen, die zwischen Yoda, seiner Klonkrieger-Eskorte und den Kampfdroiden der Konföderation ausgetragen wurden. Obwohl er bei Ventress um einen fairen Kampf gebeten hatte, schickte die Handlangerin Dookus immer mehr Kampfdroiden und Kampfpanzer in den Kampf gegen den Jedi, was Katuunko mit Unwillen beobachtete. Als schließlich Dooku erneut Kontakt zu ihnen aufnahm, verkündete Katuunko seine Entscheidung: Obwohl Yoda ihn noch nicht erreicht hatte, stellte er sich auf Seiten der Republik, da ihn das Verhalten Ventress' und die Kampfstärke Yodas zu genüge verdeutlicht hatten, wo die beiden Parteien standen. Allerdings hatte er nicht damit gerechnet, dass Dooku ihn nach dem Verkünden seiner Entscheidung eliminieren wollte, sodass er Ventress – die seine Wachen ohne Mühe ausgeschaltet hatte – wehrlos gegenüberstand. Der Todesstoß wurde jedoch durch Meister Yoda, der just in diesem Moment das Plateau erreichte, verhindert, der Ventress in die Flucht schlug. Daraufhin bedankte sich Katuunko bei Yoda und erklärte sich zu den Gesprächen mit der Republik bereit.[6]

Mitglied der Republik

Nach den erfolgreichen Verhandlungen zwischen Toydaria und der Republik war Katuunko eine oft gesehene Person im Galaktischen Senat. Als Padmé Amidala in der Senats-Rotunde eine Rede zur Wiederherstellung des Friedens und der Wiederaufnahme von Friedensgesprächen mit der Konföderation hielt, war der toydarianische König zugegen und hörte sich die Worte der Senatorin an.[7]

„Ich lasse mich von niemandem einschüchtern.“
— Katuunko zu Savage Opress (Quelle)
Savage Katuunko

Katuunko stellt sich Savage Opress

Obwohl er auch Zeit auf Coruscant verbrachte, war Katuunko auch weiterhin viel auf seiner Heimatwelt präsent, um sich dort um seine Pflichten als König zu kümmern. Eines Tages war er in einer Sitzung seines Parlamentes, als seine Wächter ihn alarmierten, da ein Eindringling sich in Richtung seines Aufenthaltsortes bewegte. Augenblicklich befahl Katuunko ihnen, ihn aufzuhalten, doch als der Eindringling wenige Augenblicke später in den Saal stürmte, konnten seine Wachen ihm nichts entgegensetzen. Es handelte sich bei ihm um einen neuen Schüler Dookus, Savage Opress, der die Wache mühelos besiegte. So dauerte es nicht lange, bis sich Katuunko dem Attentäter alleine gegenüber sah. Opress verschwendete auch keine Zeit und nutzte eines der schwebenden Podien, um auf die Höhe des Königs zu kommen. Da Katuunko wusste, dass er der Rache Dookus kaum mehr entkommen konnte, stellte er sich dem Attentäter zum Kampf. Sein Schwert konnte das Lichtschwert des Zabrak-Kriegers jedoch nicht abwehren, sodass er entwaffnet gegen die Wand geschleudert wurde. Allerdings wollte Opress ihn lebend, weshalb Katuunko benommen von ihm mitgeschleppt wurde. In diesem Augenblick erreichten die beiden Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker den Thronsaal und stoppten Opress, der dadurch abgelenkt wurde und Katuunko eine Chance zur Flucht gab. Doch als der toydarianische König gerade ein Stück von Opress entfernt war, nutzte dieser die Macht, um ihn aufzuhalten und ihm schließlich das Genick zu brechen.[8]

Später gelang Opress mit dem Leichnam Katuunkos die Flucht, doch war sein Meister sehr erzürnt über die Tötung des Königs, da Dooku ihn lebend hatte gefangen nehmen wollen.[8]

Persönlichkeit und Fähigkeiten

Katuunko

Katuunko

„Ich handle nicht mit Partnern, die ihr Wort nicht halten.“
— Katuunko zu Graf Dooku (Quelle)

Katuunko war ein männlicher Toydarianer, der eine große Ruhe und Gelassenheit ausstrahlte. Als König seiner Heimatwelt achte Katuunko auf sein Erscheinungsbild, das durch seinen fülliger Körper und sein reichgeschmücktes Äußeres inklusive seiner aufwändige Kleidung geprägt wurden. An seinem Gürtel befand sich zudem ein gedrungener, königlicher Breitsäbel von einem großen zeremoniellen Wert, den er später Meister Yoda übergab. Die meiste Zeit begleiteten ihn königliche toydarianische Wachen, die für seine Sicherheit sorgten.[6]

Katuunko detail

Katuunko durch sein Fernglass blickend.

Katuunko war sich seiner Verantwortung als Monarch bewusst und versuchte nach Möglichkeit im Interesse des Volkes zu handeln.[9] Auch wenn er eigentlich unter dem Einfluss der Hutts stand, die schließlich die Republik unterstützen[3], versuchte er stets die Unabhängigkeit Toydarias zu wahren, die für ihn unerlässlich war.[4][5] So bewies Katuunko immer wieder seine Führungsqualitäten. Allerdings war er bereit, für das Wohl seines Volkes auch gegen seine Ziele zu handeln; so entschied er sich schließlich, die Neutralität aufzugeben und Verhandlungen zu führen.[4][5][6] Trotz allem traf er keine voreiligen Entschlüsse in Hinblick auf weitreichende Entscheidungen, sondern wog zuerst das Für und Wider ab. Auch die Beratung mit seinen Ministern war ihn dabei wichtig.[4] Grundsätzlich war für Katuunko besonders die Ehrlichkeit wichtig[1], die er zu den Tugenden der Toydarianer zählte[4]; daher ließ er sich auch nur ungern manipulieren und belügen.[6] Allerdings vermochte er auch zum Wohle seines Volkes seine Augen nicht vor dem Krieg zu verschließen, weshalb er trotz der Drohungen der Handelsföderation den Senator Bail Organa heimlich bei seinen Versorgungslieferungen nach Ryloth unterstützte.[4] Katuunko legte auch Wert auf Zeremonien und drückte sich bei diplomatischen Gesprächen gerne förmlich aus[4][6], obwohl er seinen Gesprächspartnern manchmal auch nur wenig Respekt entgegenbrachte[5] und in diesen Fällen seine Empfindungen nur schwer verbergen konnte.[6]

Zu einer weiteren hervorstechenden Eigenschaft Katuunkos zählten seine große Selbstsicherheit und sein Mut. So war er bereit zu sterben, anstatt seine Meinung zu ändern, und ließ sich durch Angriffe auf ihn nicht einschüchtern. Dies musste sowohl Asajj Ventress erfahren, als sie ihn nach dem Ende der Verhandlungen auf Rugosa töten wollte[6], als auch Savage Opress, dem sich Katuunko mit gezogenem Schwert entgegenstellte – obwohl er wusste, dass er kaum Aussichten auf einen Sieg hatte.[8]

Hinter den Kulissen

  • Der Charakter des König Katuunko wurde erstmals in dem Online-Comic Prelude verwendet. Dabei sollte der Comic als Einführung für die folgende The-Clone-Wars-Episode Der Hinterhalt dienen, in der Katuunko einer der Protagonisten war. Anschließend war er in den Episoden Mord im Senat und Das Streben nach Frieden als Randerscheinung zu sehen und erhielt Erwähnungen in verschiedenen Nachschlagewerken und Magazinen. Schließlich wurde er auch in der Episode Hexen des Nebels noch einmal einbezogen.
  • David Filoni entschied, dass König Katuunko eine längere Schnauze haben sollte als ein normaler Toydarianer, da er der König ist. Außerdem wurde er runder gemacht. Die Idee dahinter war, dass die Toydarianer stolz auf die Größe ihrer Bäuche waren. Je größer der Bauch, desto besser war ein Toydarianer in Form.
  • Filoni sah Katuunko außerdem als Star-Wars-Gegenstück zum König der "Vulturemen" aus Flash Gordon an.
  • Katuunko wurde im englischen Original von Brian George synchronisiert, während er im Deutschen von Michael Iwannek gesprochen wurde.

Quellen

Einzelnachweise


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