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Kuat-Triebwerkswerften

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Kuat-Triebwerkswerften
Kuat Drive Yards.png
Allgemeine Informationen
Tochterfirmen:
Gründer:

Die Zehn

Mitglieder:

Kuat von Kuat

Sitz:

Kuat

Rolle/Bereiche:

Hersteller

Produkte:
Historische Daten
Zugehörigkeit:

Die Kuat-Triebwerkswerften[1], auch Kuat-Motorenwerke, waren ein Raumschiff- und Fahrzeugbauunternehmen, das seit der Gründung in den frühen Jahren der Alten Republik lange Zeit in den Händen der Familie Kuat lag. Zusammen mit den Sienar-Flottensystemen und der Corellianischen Ingenieursgesellschaft gehörte das Unternehmen zu den größten Raumschiffwerften der Galaxis. Mit seinem Sitz auf Kuat machte es den Planeten zu einem der reichsten und wichtigsten überhaupt.

Besonders bekannt wurden die Triebwerkswerften durch die Produktion der imperialen Sternzerstörer und der AT-AT- und AT-ST-Kampfläufer, mit denen das Imperium Angst und Schrecken in der Galaxis verbreitete.

Das Unternehmen belieferte jedoch nicht nur das Imperium, oder zuvor die Galaktische Republik, sondern produzierte auch für kleine Systeme oder Privatpersonen, da ein Leitsatz der Werften lautete, für jedermann Schiffe zu entwickeln und zu bauen, der sie sich leisten konnte. Die politische Einstellung oder welche Ziele mit den Kriegsmaschinen später verfolgt werden sollten, spielte dabei keine Rolle.

Das Dreieckswappen der Kuat Drive Yards wird in der ganzen Galaxis erkannt. Weniger bekannt ist jedoch, dass das Wappen in früheren Zeiten noch die Buchstaben K D Y enthielt. Die Adelsfamilien des Planeten Kuat verwendeten das KDY-Wappen auch auf privaten Gegenständen.

Geschichte

Die frühen Jahre

Die Kuat-Werften wurden in den frühen Jahren der Galaktischen Republik von den sogenannten Zehn, einer Gruppe von zehn menschlichen Aristokratenfamilien aus allen Kernwelten, gegründet. Die Gruppe tat sich damals unter der Führung der Familie Kuat mit dem gemeinsamen Ziel zusammen, eines der größten und einflussreichsten Schiffsbauunternehmen der Galaxis ins Leben zu rufen.

Nachdem anfangs nur wenige Schiffe an verschiedene Systeme der Kernwelten verkauft wurden, vergrößerte sich der Absatzmarkt immer mehr. Bald mussten die Produktionsanlagen auf Kuat erweitert werden und Fabriken auf anderen Planeten wurden errichtet. Während dieser Expansion entstanden auch einige der Tochterunternehmen der Werft, wie zum Beispiel Kuat Systems Engineering, das sich auf die Entwicklung und den Bau von Jägern spezialisierte.

Die Klonkriege

Schon zur Zeit der Klonkriege war Kuat Drive Yards maßgeblich an der galaxisweiten Raumschiffproduktion beteiligt und war eines der Unternehmen, die von dem Konflikt erheblich profitierten.

Eigentlich wollte sich das Management von KDY der Konföderation Unabhängiger Systeme anschließen, was jedoch durch einen blutigen Verrat in der Führungsebene verhindert wurde. Schließlich bekam das Unternehmen von den Kaminoanern den Auftrag, für die neue Große Armee der Republik geeignete Großkampfschiffe zu bauen. Das Ergebnis waren die Acclamator-Klasse Angriffschiffe. Auch die Venator-Klasse wurden von Kuat Drive Yards gebaut.

Palpatines Neue Ordnung

Als Kanzler Palpatine das Galaktische Imperium ausrief und sich zum Imperator ernannte, bekam Kuat Drive Yards den gewaltigen Auftrag, die Imperiale Flotte mit neuen Sternzerstörern und Cardan-Klasse Raumstationen auszurüsten und auch für die Armee wurden neue Fahrzeuge benötigt, was den Werften einen gewaltigen Gewinn einbrachte. Das Unternehmen wurde jedoch zu einem der wichtigsten Zulieferer des Imperiums, weshalb Imperator Palpatine ständig versuchte, die Firma zu verstaatlichen.

Untergang der Familie Kuat

Mit einem Putsch versuchten die anderen adligen Familien des Planeten Kuat, im Jahr 4 VSY Kuat von Kuat die Kontrolle über die Werften zu entreißen, die seit Generationen innerhalb seiner Blutlinie weitergegeben wurde, da sie der Meinung waren, gleichermaßen ein Anrecht auf die Führung des Unternehmens zu haben, von dem sie alle profitierten. Vor allem die beiden Familien Knylenn und Kuhlvult spielten bei der Verschwörung eine große Rolle.

Zeitgleich mit der Schlacht von Endor traf die Rebellen-Allianz geheime Vorkehrungen, um zu verhindern, dass die KDY weiterhin für das Imperium arbeitete: Sie boten Kodir von Kuhlvult die Führungsposition der KDY an, falls Kuat von Kuat etwas zustoßen sollte. Der Kuat von Kuat erfuhr von dieser Intrige und beschloss, die Werften mit in den Tod zu nehmen, da er sie nicht unfähigen Händen anvertrauen wollte. Der Kopfgeldjäger Boba Fett vereitelte das Vorhaben, der Kuat von Kuat kam jedoch bei dem Vorfall um.
Durch die Explosionen wurden 20% der Werft-Anlagen, sowie eine Handvoll fertig gestellter Fregatten zerstört. Es ist unbekannt, wer danach die Führungsrolle übernahm. Eine der Kandidatinnen war Kateel von Kuhlvult.

Der Untergang des Hauses Kuat hatte schwere Folgen für die Kuat Drive Yards, denn die Intrigen und Machtkämpfe unter den einzelnen Häusern wuchsen weiter an. Schließlich überwand das Unternehmen jedoch auch diese Krise und auch die weiteren Geschäfte waren von Erfolg gekrönt.

Obwohl sie sich nicht allzu viele Schiffe aus dem Produktkatalog der Werften leisten konnten, zählten in Zukunft auch die Rebellen-Allianz und später die Neue Republik zu den Kunden der Kuat Drive Yards. Auch die imperialen Splittergruppen blieben der Werft nach Palpatines Tod treu und bestellten Schiffe wie den A-9 Vigilance Abfangjäger in Auftrag.

Auch Jahre darauf machte KDY mit der Ankunft der Yuuzhan Vong und den darauf folgenden galaxisweiten Konflikten noch gute Geschäfte.

Das Unternehmen

Firmenleitung und Herrscherhaus

KvK.jpg

Kuat von Kuat.

Das System der Geschäftsleitung

Die Kuat-Triebwerkwerften wurde traditionsgemäß von mehreren Familien geleitet. Die meisten Unternehmen mit ähnlichen Geschäftsstrukturen scheiterten an inneren Streitigkeiten, doch die herrschenden Familien Kuats schufen ein System, mit dem sie dies zu verhindern versuchten, was ihnen zwar lange Zeit gelang, letztendlich scheiterte das Prinzip jedoch.

Der entscheidende Schritt war die Abschaffung der erblichen Amtsnachfolge. Es war nicht der direkte Nachkomme des Patriarchen einer Familie von Kuat, der in dessen Amt aufstieg, sondern ein sogenannter "Telbun". Dieser Nachkomme war stets ein männliches Mitlgied der Mittelklasse Kuats und wurde vom Patriarchen im Hinblick auf Intelligenz und Fähigkeiten ausgesucht und "gekauft". Die ehemalige Familie des Telbun erhielt eine großzügige Entschädigung, der Junge wurde daraufhin als Besitz des Patriarchen betrachtet. Tatsächlich stellte dieser jedoch eher eine Art Vormund und Lehrer für den jungen Mann dar, der ihn im Hinblick auf das ihm bevorstehende Amt erzog. Dadurch wollte man auch verhindern, dass das Amt einem Unfähigen in die Hände fällt.

Allein die Familie Kuat, die die Kuat Drive Yards leitete, hielt das Privileg inne, die Führung an einen genetischen Erben weiterzugeben. Mit der Übernahme der Leitung wurde der Erbe zum Kuat von Kuat - so nannte man den Geschäftsführer der KDY. Diese Regelung war unter dem Namen Erbschaftsfreistellungsgesetz bekannt und wurde seit seiner Einführung vom Haus Knylenns heftig angefochten.

Das Kuat- Herscherhaus

Die Familie Kuat bildete seit der Gründung der Kuat Drive Yards das Herrscherhaus und die Geschäftleitung des Unternehmens, was sich dank der gesonderten Rechte, die die Familie innehielt auch nicht änderte.

Die Kuats erfüllten ihre Aufgabe als Geschäftsleitung außerordentlich gut. Das Unternehmen vergrößerte sich ununterbrochen und der gesamte Planet sowie die anderen Herrscherfamilien profitierten sehr gut von den Geschäften.

Im Laufe der Zeit stellten sich die Kuats so gut auf Maschinen und Belegschaft ein, dass das Gerücht umging, der Kuat von Kuat könne ein jedes Schiff der KDY spüren und wisse, wann ein Schiff fertig gestellt und bereit zur Taufe ist.

Innere Streitigkeiten

Obwohl alle mit der hervorragenden Leitung der Kuats zufrieden hätten sein können, wollte insgeheim jede der Familien die Werften an sich reißen. Nach Außen hin wurde der Schein der Einigkeit gewahrt, doch jedes Haus forderte die Vorherrschaft innerhalb der Kuat Drive Yards. So kam es, dass das Unternehmen ständig in innere politische Machtkämpfe verwickelt war und es sich zu einem Schauplatz von Intrigen und Auseinandersetzungen verwandelte.

Politik

Ein Leitsatz des Unternehmens war es, in allen Konflikten neutral zu bleiben. Es setzte großen Wert darauf, in keine politischen Angelegenheiten hineingezogen zu werden und unabhängig zu bleiben. Die Kuat Drive Yards kümmerten sich nicht um die Motive, die ihre Kunden verfolgten, sie interessierten sich nur für ihr Bankkonto. Dieses Verhalten wird oft als der Grund für den langjährigen Erfolg des Unternehmens angesehen.

Die Unabhängigkeit der Kuat Drive Yards war jedoch immer wiederbedroht. Ständig stand das Unternehmen Bedrohungen von Außen gegenüber, da einige mächtige Parteien das gewaltige Unternehmen beeinflussen wollten. Imperator Palpatine machte kein Geheimnis daraus, dass er KDY allein in den Dienst seines Imperiums stellen wollte und versuchte während seiner gesamten Regierungszeit dies zu erreichen. Ähnliche Begehren äußerte Prinz Xizor, Unterlord der galaxisweiten Verbrecherorganisation Schwarze Sonne, und selbst die Rebellen-Allianz versuchte immer wieder, die Gunst der Kuat Drive Yard zu erlangen und das Unternehmen auf ihre Seite zu ziehen.

Der damalige Kuat von Kuat verstand sich jedoch sehr gut darauf, in dem politischen Spiel der Großmächte der Galaxis mitzumischen und konnte dauerhaft die Unabhängigkeit der Werft erhalten.

Der Firmenkomplex

Kuat mit Ring.jpg

Der Planet Kuat mit seinem charakteristischem Werften-Ring der KDY.

Der Sitz der Firmenleitung sowie die Hauptproduktionsanlagen von Kuat Drive Yards befanden sich im Orbit des Planeten Kuat im Kuat-System.

Der gewaltige Werften-Ring der KDY prägte das Bild des Planeten. Die riesige Anlage beherbergte zahlreiche Fabriken, Werkstätten, Werften und Raumdocks sowie Verwaltungseinrichtungen. Ständig erreichten Lastenschiffe das System um die Unmengen an Rohmaterialen, die aus allen Teilen der Galaxis bezogen wurden, abzuliefern. Die größtenteils automatisierten Fabrikanlagen waren ununterbrochen in Betrieb und verarbeiteten die großen Mengen an Rohstoffen zu Durastahl und anderen Materialien. Durch lange Transportröhren und Turbolifte wurden diese dann zur Weiterverarbeitung in andere Teile des Produktionsrings befördert.

Doch die Anlage war nicht nur Fabrikkomplex, sondern beherbergte auch Heimstätte für Arbeiter, deren Familien und Zulieferfirmen. Viele der Bewohner hatte noch nie die Planetenoberfläche betreten oder jemals das System verlassen, da die Arbeiterfamilien oft über mehrere Generationen hinweg im Dienste von KDY standen und mit geradezu religiöser Hingabe für das Unternehmen arbeiteten.

Der gesamte Planeten-Ring war jedoch nur Mitarbeitern von KDY vorbehalten, die einzigen Bereiche, die für jeden Besucher problemlos zugänglich waren, waren die drei Raumstationen, die den Planeten umkreisten. Die Stationen kümmerten sich vorrangig um Passagiere sowie kommerzielle Fracht und nahmen Delegationen und Auftraggeber in Empfang.

Belegschaft

Viele der Ingenieure des Unternehmens sahen in den Kuat Drive Yards fast so etwas wie das Paradies und arbeiteten dementsprechend mit geradezu religiöser Hingabe für ihre Firma. Gleiches galt für den Vorstand. Hierarchische Formalien wurden bei KDY missbilligt - der Geschäftsführer, oder Kuat von Kuat wurde als "Techniker" bezeichnet und trug die gleichen grünen Overalls wie die Arbeiter.

Tochterunternehmen

Als Kuat Drive Yards und ihre Produkte immer bekannter und beliebter wurden, stieg auch die Zahl der Kunden stark an. Um mit dieser Menge an Aufträgen fertig zu werden, verlagerte das Unternehmen viele Produktionsschritte in andere Werften und gründete einige Tochterfirmen. Das bekannteste ist das zur Zeit der Alten Republik gegründete Unternehmen Kuat Systems Engineering, das die Produktion von Raumjägern übernahm. Wie auch KSE existierten jedoch viele der Tochterunternehmen nicht lange, da sie, sobald die Aufträge in einem bestimmten Bereich wieder zurückgingen, so schnell wieder aufgelöst wurden, wie sie einst entstanden sind.

Produktion

Über lange Zeit hinweg produzierte Kuat Drive Yards Schiffe aller Art und Größe. Schon zu Zeiten der Alten Republik gehörte KDY zu den größten Raumschiffwerften der Galaxis und bereits vor den Klonkriegen baute KDY einige sehr beliebte und weit verbreitete Fahrzeuge und Schiffe, wie zum Beispiel das Patrouillenschiff der Firespray-31-Klasse oder das HAVw A5- Angriffsvehikel.

Während der Klonkriege blühte die Produktion von Kriegsfahrzeugen und -schiffen, und auch Kuat Drive Yards profitierte von dem Konflikt gewaltig und entwickelte einige neue Produkte, wie die Acclamator-Klasse Angriffschiffe oder die Venator-Klasse.

Während der Blütezeit des Imperiums bekam KDY zahlreiche Großaufträge und entwickelte neue Sternzerstörerklassen, wie die Imperium-Klasse und Imperium II-Klasse. Auch die häuffig von der Rebellen-Allianz verwendete Nebulon-B-Fregatte wurde von den Kuat-Triebwerkswerften entwickelt. Den Höhepunkt der Sternzerstörerproduktion des Unternehmens stellte nach der Entwicklung der Exekutor-Klasse die Eclipse-Klasse dar.

Auch nach dem Zusammenbruch des Imperiums blieben die imperialen Splittergruppen der Werft treu und gaben Schiffe wie den A-9 Vigilance Abfangjäger in Auftrag.

Als mit der Ankunft der Yuuzhan Vong die galaxisweiten Konflikte erneut aufflammten, machte auch KDY wieder ein gutes Geschäft.

Liste bekannter Schiffe und Fahrzeuge und anderer Produkte der Kuat-Triebwerkswerften

Die Liste enthält auch Fahrzeuge der Tochterfirmen Kuat Vehikel, Rothana-Schwerindustrie und Kuat-Systemtechnik.

Jäger

Eta-2-Actis Coruscant.jpg

Zwei Eta-2-Actis-Sternjäger.

Kanonenboote

Transportschiffe

Sternzerstörer

Emperor's Revenge.jpg

Ein Imperium-Klasse Sternzerstörer.

Fregatten

Lancer frigate.jpg

Eine Lanzen-Klasse Fregatte

Kreuzer

Kampfläufer

AT-AT negvv.jpg

Ein imperialer AT-AT.

Militärische Fahrzeuge

Raumstationen

Cardan V.jpg

Eine Cardan V-Klasse Raumstation

Düsenschlitten

Technologie

Waffen

Hinter den Kulissen

Die drei Dreiecke im Symbol von Kuat Drive Yards gibt es ebenfalls in Nintendos the Legend of Zelda-Spielen und nennt sich dort Triforce.

Quellen

Einzelnachweise

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