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Der Lianorm-Sumpf ist ein weitflächiges Feuchtgebiet entlang des Paonga-Sees auf dem Planeten Naboo, welches gänzlich von Moor bedeckt ist.

Beschreibung

Durch die feuchtwarme und stickige Atmosphäre innerhalb der Sümpfe und die durch Brackwasserseen, Schlammtümpel und ausgetrocknete Binnenmeere gezeichnete Landschaft, ist diese eine von den Menschen nahezu unberührte Gegend. Sie erstreckt sich zwischen dem Paonga-See auf der einen und der Gallo-Gebirgskette auf der anderen Seite. Viele pflanzliche und tierische Lebensformen haben dort ihren Ursprung und Lebensraum gefunden. Säugetiere, Reptilien und auch Amphibien sind auf den dicht bewachsenen und von Wasserläufen durchzogenen Flächen in vielerlei Arten zu finden. Auch manche flugfähigen Wesen, wie zum Beispiel der Peko-Peko, sind hier anzutreffen. Die auf Naboo heimischen Gungans, die sich wohl ursprünglich aus einem Sumpf wie diesem stammen, fühlen sich seit jeher mehr zu Gegenden wie dem Lianorm-Sumpf hingezogen als die eingewanderten Menschen, Naboo genannt. Bei deren Ankunft zogen sich die intelligenten Amphibien jedoch mehr und mehr von der Oberfläche und damit auch den Sümpfen zurück. Sie leben seit dieser Zeit hauptsächlich in Unterwasserstädten wie Otoh Gunga, nur noch Ausgestoßene halten sich dauerhaft in den Sumpfgebieten auf, und sind dort auf sich allein gestellt.

Eine verborgene Stelle am Rand des Sumpfes ist für die Gungans allerdings von besonderer Bedeutung. Hier befinden sich eine große Menge prähistorischer Ruinen, deren ausgestorbene Erbauer von den Ureinwohnern Naboos als Götter verehrt werden. Dieser Platz wird daher als "Heilige Stätte der Gungans" bezeichnet.

Geschichte

Im Jahre 32 VSY kam es im Lianorm-Sumpf zu zwei Begegnungen, die für die Ereignisse rund um die Schlacht von Naboo entscheidend sein sollten. Hier trafen die Jedi Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi, die zu Verhandlungen mit der Handelsföderation ausgesandt worden waren, auf den verstoßenen Jar Jar Binks, der sie für ein Gespräch mit Boss Nass nach Otoh Gunga führte. Dieses Treffen war jedoch eher ein glücklicher Zufall, da Binks in jenem Moment hauptsächlich damit beschäftig war, angesichts der anrückenden Föderationstruppen um sein Leben zu rennen. Die zweite Begegnung ereignete sich ein paar Tage später, als die Gungans bereits vor der invasionsarmee zum Heiligen Ort geflohen waren. Königin Amidala - die von der Handlungsunfähigkeit des Senats enttäuscht zurückkehrte, um den Invasoren die Stirn zu bieten - bat Nass um die Mithilfe seines Volkes bei der Befreiung von Naboo. Erst die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Völker machte schließlich den Sieg möglich.

Hinter den Kulissen

Bei den Dreharbeiten zu Die dunkle Bedrohung wurde für die Darstellung des Lianorm-Sumpfes etwas Torfmoos, Wasser und einige Pflanzen vor dem Hintergrund einer Bluescreen-Wand im Filmstudio hingerichtet. Als Kulisse für spätere Außenaufnahmen und als Referenzmaterial für Matte-Gemälde dienten die Whippendell Woods in London, England.

Quellen

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