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„Wir übernehmen die Verantwortung, Atris. Wir suchen keine Schuldigen.“
— Lonna Vash über Malachor V (Quelle)

Lonna Vash war eine Jedi-Meisterin des Alten Ordens und Mitglied des Hohen Rates der Jedi zur Zeit der Alten Sith-Kriege. Nach der Auslöschung des Ordens während des Jedi-Konklaves auf Katarr versteckte sich Vash auf dem Heimatplaneten der Sith, Korriban, um dort mehr über den Feind in Erfahrung zu bringen.

Biografie

Frühe Jahre und Mandalorianische Kriege

Über Lonna Vashs Werdegang als Jedi ist nicht viel bekannt, jedoch erreichte sie nach dem Großen Sith-Krieg den Rang eines Meisters und wurde vor dem Ausbruch der Mandalorianischen Kriege in den Hohen Rat der Jedi auf Coruscant berufen. Nach den ersten brutalen Angriffen der Mandalorianer auf die Welten des Äußeren Randes regte sich innerhalb des Jedi-Ordens unter dem charismatischen Revan und seinem Padawan Alek Squinquargesimus eine Initiative, die sich den Aggressoren entgegenstellen wollte. Der Jedi-Rat mahnte jedoch zur Vorsicht und Zurückhaltung und untersagte der Gruppe eine Einmischung.

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Lonna Vash wohnt der Anhörung Lucien Draays auf Coruscant bei.

Einige Monate später nahm Vash an einer Sitzung des Jedi-Rates auf Coruscant teil, in der Revan zum wiederholten Mal versuchte, die Jedi-Meister zum Eingreifen in den Krieg zu bewegen. Allerdings wurde der Opportunist von Atris und Vrook Lamar, der sich zu dieser Zeit in Galactic City aufhielt, abgefertigt und mit der sofortigen Beendigung seiner Scout-Missionen beauftragt. Einige Zeit zuvor hatten sich auch die Verwicklungen um Zayne Carrick und das Padawan-Massaker von Taris ereignet. Im Anschluss an Revans Anhörung mussten die Jedi-Konsuln vor den Rat treten, um über die Suche nach dem flüchtigen Padawan zu berichten. Vrook Lamar zeigte sich hierbei sichtlich verärgert über die erfolglose Suche und tadelte die Konsuln entsprechend. Lucien Draay nahm die Schuld für den Tod der Padawane auf sich, jedoch nur im übertragenen Sinn, da er der Ausbilder des vermeintlich Abtrünnigen war, und bat um die entsprechenden Mittel zur Auffindung Zaynes. Vrook zeigte sich jedoch wenig beeindruckt von den Meistern und schickte sie trotz Protest auf getrennte Missionen.

„Der Krieg hat die Jüngsten des Ordens verändert… viele von ihnen haben sich im Krieg gegen die Mandalorianer verloren.“
— Lonna Vash während der Verhandlung (Quelle)
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Der Jedi-Rat im Jahr 3960 VSY.

Doch kurze Zeit später im Jahr 3963 VSY griffen Revan und seine Anhänger entgegen der Anweisung des Rates in den Krieg ein und trieben die Mandalorianer Schlacht um Schlacht zurück. Nach dem Sieg der Galaktischen Republik in der verlustreichen Schlacht von Malachor V drei Jahre später drangen die Jedi mitsamt der republikanischen Flotte in die Unbekannten Regionen vor, mit dem Grund, einer noch größeren Bedrohung auf der Spur zu sein. Einzig die spätere Verbannte kehrte nach Coruscant zurück, um sich dem Urteil des Rates zu stellen. Die anwesenden Meister – Lonna Vash, Kavar, Vrook Lamar, Atris und Zez-Kai Ell – befragten die Verbannte über ihre Beweggründe und fällten schließlich ihr Urteil: Sie solle ins Exil gehen. Als eine Art von Bestätigung stieß diese dann ihr Lichtschwert in den Obelisken in der Mitte des Ratssaals, nur um kurze Zeit später den Jedi-Tempel Richtung Äußerer Rand zu verlassen. Die Meister verweilten hiernach noch im Saal und diskutierten über ihren früheren Padawan. Dabei stellte sich heraus, dass Kavar und Vash eher der Meinung waren, sie hätte das Richtige getan, indem sie sich Revan anschloss. Atris setzte die Verbannte allerdings fast mit diesem gleich und sah sie als von der Dunklen Seite verdorben an. Daraufhin wurde die Meisterin von Zez-Kai Ell zur Vorsicht angehalten, weil er erkannt hatte, dass die Verbannte einem anderen Weg folgen würde. Alle Anwesenden hatten jedoch bemerkt, dass ihre Verbindung zur Macht auf irgendeine Art und Weise gelöst worden und durch Malachor in ihr eine Wunde in der Macht entstanden war, konnten sich dies jedoch nicht erklären.

Jedi-Bürgerkrieg

Nach der Rückkehr Revans und Aleks als Sith-Lords und den Geschehnissen um die Sternenschmiede traf sich der Jedi-Orden im Jahr 3952 VSY auf dem Miraluka-Planeten Katarr, um dort über eine erneute Gefahr durch eine neue Art von Sith zu beraten. Getrieben von seinem Hunger kam der Sith-Lord Darth Nihilus ebenfalls nach Katarr und saugte dem gesamten Planeten und allen Personen, die sich darauf befanden, das Leben aus. So blieben nur noch einige wenige Jedi übrig, die nicht am Konklave teilgenommen hatten. Unter diesen waren auch die Meister Zez-Kai Ell, Kavar, Vrook, Atris und Vash sowie die Verbannte, Bastila Shan und Mical. Die Meister entschlossen sich im Folgenden dazu, sich auf verschiedenen Welten zu verstecken, wobei Atris nach Telos IV, Kavar nach Onderon, Vrook Lamar nach Dantooine und Zez-Kai Ell nach Nar Shaddaa ging.

„Ich habe die Sith gefunden, die ich hier auf Korriban gesucht habe. Ich bin nicht dumm, aber ich wäre ihnen doch beinahe in die Falle getappt. Ihr Anführer, Darth Sion, ist eine Entartung der Dunklen Seite, wie ich sie nie zuvor gesehen habe. Obschon er klug genug war, mich zu fangen, kommt er mir äußerst grausam vor und müsste leicht zu bezwingen sein.
Wenn ich einen klaren Kopf behalte, kann ich gewiss irgendwann fliehen. Vor meiner Gefangennahme konnte ich ein Systemkonto unter meinem Name auf der Konsole in diesem Raum anlegen. So kann ich die Tür öffnen, die zurück ins Tal führt.“
— Lonna Vashs Tagebuch (Quelle)
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Lonna Vashs Leiche auf Korriban.

Vash ging ein allerdings ein größeres Wagnis ein als ihre Ratskollegen, indem sie sich nach Korriban begab, um die in Folge von Darth Malaks Tod teilweise stark zerstörte Sith-Akademie und das Tal der Dunklen Lords zu erforschen. Davon erhoffte sie sich neue Erkenntnisse hinsichtlich der Motive und Strategien der Aggressoren und loggte sich dazu sogar in den beschädigten Zentralcomputer der Akademie ein. Jedoch wurde sie einige Zeit später von Darth Sions Sith-Killern gefangen und in der Folterkammer der Akademie eingesperrt. Nachdem sie einige Zeit dort verbracht hatte, wurde die Jedi-Meisterin im Jahr 3951 VSY trotz ihrer Zweifel an den Fähigkeiten Sions kurz vor der Ankunft der Verbannten von dem Sith-Lord getötet. Die ehemalige Jedi war aus ihrem Exil zurückgekehrt und befand sich nun auf der Suche nach Überlebenden des Ordens, was sie nach Auffinden der Aufzeichnung ihrer Verhandlung auch nach Korriban und damit zu Vashs Versteck führte. Betrübt darüber, dass sie die Jedi-Meisterin nicht hatte retten können, nahm sie deren persönliche Gegenstände, darunter ihr Lichtschwert und ihr Tagebuch, an sich und setzte ihre Reise fort. Schließlich gelang es der Verbannten, das Sith-Triumvirat auszuschalten und die erneute Bedrohung abzuwenden.

Hinter den Kulissen

  • Ursprünglich sollte Lonna Vash zusammen mit ihrem Padawan Kaah Ohtok auf dem Maschinenplaneten M4-78 von der Verbannten gefunden werden, allerdings fiel diese Wendung der Handlung der zeitbedingten Schere zum Opfer, da das Spiel zu Weihnachten auf dem Markt sein sollte. Obwohl einige der Dialogszenen schon aufgenommen waren, musste man aus ebendiesen Gründen auch die Geschehnisse auf Korriban kürzen, sodass Kaah gar nicht und Vash erst nach ihrem Tod von der Verbannten gefunden wurde. Aufgrund des Wegfalls M4-78s sollte die Verbannte Vash eigentlich im Grab von Ludo Kressh treffen und ihr Padawan die Leiche in der Folterkammer sein, was zumindest eine verfügbare Mod für KotOR II nahelegt.
  • Aufgrund der zeitbedingten Kürzungen wurde auch Lonna Vashs Lichtschwertart und -farbe nicht näher bestimmt, da die Waffe bei ihrer Leiche keine festen Parameter hat und von Mal zu Mal variiert. Allerdings existieren ungenutzte Szenen mit der Meisterin, in denen sie ein Lichtschwert mit silberner Klinge führt.
  • Im Star-Trek-Universum gibt es ebenfalls einen Charakter mit Namen Vash, der in den Serien The Next Generation und Deep Space Nine vereinzelte Auftritte hatte. Im Manga Trigun taucht ebenalls ein Charakter namens Vash vor. Die Charaktere selbst teilen jedoch nur ihren Namen, Eigenschaften, Äußeres und zum Teil auch das Geschlecht unterscheiden sich sehr.

Quellen

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