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„Oh, eins noch. Sagen sie Colonel Lorrir, dass er zu oft seitlich wegtaucht. Auf diese Weise hab ich ihn erwischt. Und sie auch.“
— Wedge Antilles zu Isards Klon (Quelle)

Colonel Lorrir war ein eher durchschnittlicher imperialer TIE-Pilot, welcher unter anderem in der legendären 181. Imperialen Jägergruppe flog, später jedoch in die Ciutric-Hegemonie emigrierte.

Er galt als das Urbild eines Imperialen, da er groß, schlank, eckig und sehr adrett war. Das Einzige, was diesen Eindruck verfälschte, war sein weißer Haarkranz. Er galt als nicht sehr intelligent und behandelte Untergebene unfreundlich, versuchte sich aber zeitgleich bei höher gestellten Persönlichkeiten einzuschmeicheln.

Biografie

Pilot in der 181sten

„Das war in der Zeit, als Baron Fel das Kommando hatte. Ich war damals bloß Lieutenant, aber ein Lieutenant bei der Einhunderteinundachtzigsten entsprach einem Major in jeder anderen Einheit.“
— Lorrir (Quelle)

Lorrir trat dem imperialen TIE-Pilotenkorps bei und wurde dort in die 181ste versetzt, mit der er 4 NSY an der Schlacht um Brentaal IV teilnahm. Er kämpfte dort unter Baron Soontir Fel gegen die Renegaten-Staffel, jedoch konnte auch er nichts an der imperialen Niederlage ändern. Nach dem Verlust des Planeten war Lorrir genau so wie viele andere der imperialen Propaganda unterlegen. So glaubte er, dass Baron Fel und nicht Admiral Lon Isoto am Verlust Brentaals schuld sei. In seinen Augen blieb Fel ein Verbrecher, während Isoto zu einem Helden hoch stilisiert wurde.

Einige Zeit später wurde Lorrir auf die Reckoning von Admiral Delak Krennel versetzt. Er war nun nicht mehr Teil der 181sten, klammerte sich aber immer noch an die Erinnerung dieser Zeit, da diese, trotz der Niederlage, scheinbar den Höhepunkt seines Lebens darstellte. Nachdem Krennel die Macht in der Ciutric-Hegemonie an sich gerissen hatte, zog er zusammen mit seiner Frau in seine neue Heimat und wurde zum Colonel und einer der obersten Jägeroffiziere ernannt.

Offizier der Hegemonie

„Die Hegemonie ist eine Bastion der imperialen Kultur, Sie sind also hier sicher.“
— Kandise Lorrir (Quelle)

9 NSY erschien die Renegaten-Staffel im Zuge einer verdeckten Operation getarnt als Imperiale auf Ciutric. Sie gaben vor, eine spezielle imperiale TIE-Defender-Einheit zu sein. Nachdem sie der Hegemonie beigetreten waren, wurden sie sogleich auf ihr Können getestet und traten so auch gegen Lorrir in Simulatorflügen an, in welchen Lorrir gegen Wedge Antilles unterlag. Anschließend wurde Antilles in seiner Verkleidung als Colonel Antar Roat zum gemeinsamen Essen mit Lorrir, seiner Frau Kandise und einigen anderen Offizieren der Hegemonie eingeladen.

Während dieses Dinners unterhielten sich Roat und Lorrir über die Simulatorresultate und Lorrir zeigte sich sehr erstaunt, dass es Roat sogar gelungen war ihn abzuschießen. Dies gab er in der Runde bekannt, in der sie saßen, was die anderen Teilnehmer genauso in Erstaunen versetzte. Roat blieb bescheiden und behauptete, dass Lorrir es ihm nicht einfach gemacht habe, woraufhin der Colonel seine Zeit bei der 181sten erwähnte. Roat wollte noch mehr von damals hören und fragte Lorrir, ob er bei Brentaal IV dabei gewesen wäre, welches dieser bejahte. Er erzählte Roat von der Niederlage und davon, dass Fel dafür verantwortlich sei. Da er nach der Schlacht zur Rebellion übergelaufen war, behauptete Lorrir, dass Brentaal wohl den Preis für seine Amnestie darstelle.

Über die Renegaten-Staffel hatte er auch keine hohe Meinung, wie er Roat zeigte. Er glaubte, dass alle Mitglieder der Staffel aus Klonen bestehen würden, da sie als die unsterbliche Staffel galt. Die Staffel sei nur ein großer Schwindel, da ihre Mitglieder ständig wegsterben würden, und bei weitem nicht so gut, wie man behauptete. Er selbst habe mehrere von ihnen abgeschossen und erneut ein Ass werden können, wenn er es nicht schon vorher gewesen wäre. Lorrir zeigte sich sehr besorgt darüber, dass eine Regierung solch einen Lügenberg anhäufe, und brachte einen Toast auf den Siegeszug der Wahrheit aus.

Isard zu Diensten

„Hören Sie die Sirenen, Sie Schwachkopf? Da ist eine militärische Operation im Gange – und deren Ziel ist hier. Die interessieren sich nicht für Krennel, die haben es auf mich und meine Gefangenen abgesehen. Wir werden dafür sorgen müssen, dass sie am Ende sehr enttäuscht sind.“
— Ysanne Isard zu Lorrir (Quelle)

Eine Woche später startete Prinz-Admiral Delak Krennel eine Offensive gegen die Neue Republik und plante einen Angriff auf Coruscant selbst. Hierfür beorderte er alle Piloten zu ihren Maschinen. Lorrir hatte die Aufsicht über die Requiem-Staffel von Colonel Roat, doch dieser verweigerte den Startbefehl. Lorrir nahm sich dem persönlich an und wollte Roat zur Rede stellen. Dieser erklärte ihm, dass seine Defender kein Trägerschiff bräuchten, da sie ja einen Hyperraumantrieb hätten. Lorrir jedoch wollte diese Befehlsverweigerung nicht durchgehen lassen. Beide betraten ein kleines Büro. Hier gab Roat seine Verkleidung auf und gab sich als Wedge Antilles zu erkennen. Noch bevor Lorrir darauf reagieren konnte, traf ihn ein Betäubungsschuss aus Wedges Blaster.

Isards Klon wurde wenig später über sein Verschwinden informiert. Normalerweise hätte sie einen Untergebenen geschickt, jedoch entschied sie sich anders und begab sich selbst auf die Suche. Sie fand Lorrir schließlich in dem abgeschlossenen Büro. Sie weckte ihn aus seiner Betäubung auf und wurde über den Verrat von Colonel Roat informiert. In jenem Augenblick begannen die Alarmsirenen zu heulen. Isard erkannte die Zeichen und unterstellte Lorrir ihrem Kommando. Er wurde zu einer Imperialen Angriffsfähre beordert, welche er zum Gefängnis von Daplona steuern sollte, um die Rettung der Lusankya-Gefangenen zu vereiteln. Isard manipulierte die Kommunikationsfrequenzen der Fähre so, dass alle Gespräche zu ihrem Verteck innerhalb der Stadt weitergeleitet wurden.

Während der Schlacht um Ciutric flogen die TIE-Defender einen Angriff auf die Schildgeneratoren und das Gefängnis. Als sich ein Erfolg dieser Operation abzeichnete, stieg die Fähre auf. Wedge erkannte sie gerade noch rechtzeitig und erfasste sie mit seinen Sensoren. Es war ein Lebenszeichen an Bord und sie kam schnell näher. Wedge kontaktierte daraufhin den Klon von Isard, während die Fähre zu einem Angriff ansetzte. Sie feuerte zwei Raketen auf das Gefängnis und drehte dann ab, als Wedge die Verfolgung aufnahm. Der Pilot steuerte das schwerfällige Fahrzeug mit einer gewissen Leichtigkeit und entkam oft Wedges Angriffen.

Über den Komkanal konfrontierte Wedge Isard jedoch damit, dass sie nur ein Klon sei, welches sie aus dem Konzept zu bringen schien. Antilles hatte sich nun Verstärkung in Form von Myn Donos und Gavin Darklighter organisiert. Die Fähre konnte sich jedoch bis dahin gut gegen Wedge behaupten, obwohl er sie ein paar mal mit seinen Ionenkanonen getroffen hatte. Wedge setzte mit Myn zu einem Manöver an, welches ihnen erlaubte, jeweils zwei Schüsse aus ihrer Ionenkanonen auf die Fähre abzufeuern, welche die Heckschilde zusammenbrechen ließen. Die Fähre brach daraufhin nach rechts aus, wie Wedge es vorhergesagt hatte und Gavin gab ihr den Todesstoß. Die Elektrizität der Fähre fiel aus, sie stürzte in den Daplona River und zerschellte auf der seichten Wasseroberfläche.

Wedge sprach weiter zu Isard über die manipulierte Komfrequenz. Ihr Trick, dass Lorrir sich für sie ausgeben sollte, war gescheitert. Wedge sagte ihr, dass er Lorrir am Steuer der Fähre anhand seines Flugverhaltens erkannt hätte, bevor er zwei Raketen in ihr Versteck abfeuerte. Somit starben Isards Klon und Colonel Lorrir am selben Tag durch die Renegaten-Staffel.

Hinter den Kulissen

Lorrir behauptet in Isards Rache (auf Seite 311), dass das 181ste die X-Flügler abgeschossen hätte, welche die Renegaten-Staffel in der Schlacht um Brentaal hätte beschützen sollen. Im Comic X-Wing Rogue Squadron: In the Empire's Service jedoch, welche diese Schlacht thematisiert, sind dies Y-Flügler. Wie es zu diesem Fehler kam, obwohl das Comic knapp zwei Jahre zuvor erschienen war und auch von Michael A. Stackpole geschrieben worden war, ist ungewiss. Jedoch ist ein Übersetzungsfehler nicht auszuschließen.

Quellen

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