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Cody: „Habt ihr Kenobi gefunden?“
Soldat der Luftlandetruppen: „Sir, diesen Sturz hätte keiner überlebt.“
Cody: „Eure Männer sollen sich an Bord der Schiffe begeben. Bewegung!“
— Ein Soldat der Luftlandetruppen erstattet Klon-Kommandant Cody nach der Order 66 Bericht über Obi-Wan Kenobi. (Quelle)

Die Luftlandetruppen der Großen Armee der Republik waren eine Variante von Klonkriegern, die sich auf Luftlandeeinsätze spezialisiert hatten. Sie waren während der Klonkriege in der Großen Armee der Galaktischen Republik tätig.

Ausrüstung

Gegen Ende der Klonkriege trugen Mitglieder der Luftlandetruppen die Phase-II-Rüstung der Klonsoldaten, jedoch mit einem anderen Helmdesign als reguläre Truppen. Diese Rüstung wurde von den Soldaten nach Bedarf in der Farbe ihrer Einheitszugehörigkeit bemalt. Unter der Rüstung hatten sie einen schwarzen Druckanzug an. Außerdem trugen sie ein graufarbenes Kama[3], einen sogenannten Waffenrock, der ihre Beine vor dem Feuer ihres Jet-Packs schützte.[4] Bewaffnet waren diese Truppen mit DC-15A Blastergewehren und DC-15S Blasterkarabinern, mit denen sie gelernt hatten umzugehen.[3] Des Weiteren benutzten die Luftlandetruppen auch Jet-Packs mit Flügeln, die ihnen erlaubten, bestimmte Orte punktgenau anzufliegen.[1]

Geschichte

Im Jahre 21 VSY war Parjai Squad, eine kleine Einheit der 2. Luftlandekompanie des 212. Angriffsbataillons unter dem Kommando von Sergeant Barlex, auf dem Weg nach Mirial, um dort gegen separatistische Streitkräfte in die Schlacht zu ziehen. Auf dem Weg dorthin, auf dem Hilfsschiff Core Conveyor, setzten sie Omega Squad, eine vierköpfige Republik-Kommando-Spezialeinheit in der Atmosphäre des Planeten Gaftikar ab. Zuvor hatten sich die Kommandos mit Jet-Packs der Luftlandetruppen ausgerüstet.[1]

Battle of Utapau

Ein Luftlandesoldat steht einem Verletzten während der Schlacht von Utapau zur Seite. (links)

Als die Galaktische Republik im Jahre 19 VSY davon Wind bekam, dass General Grievous, der Anführer der Droidenarmee der Separatisten, sich auf Utapau,[1] einem Planeten im Äußeren Rand der Galaxis,[5] versteckt hielt, entsandte der Hohe Rat der Jedi Obi-Wan Kenobi und das 212. Angriffsbataillon dorthin, um Grievous zu vernichten. Unter diesen Klonsoldaten waren auch Luftlandetruppen, unter anderem die 2. Luftlandekompanie. Nachdem Kenobi Grievous auf der zehnten Ebene von Pau City zuerst alleine konfrontiert hatte, während sein Astromechdroide R4-P17 zurück zu Kenobis Stellvertreter, dem Klon-Marschall-Kommandanten Cody, geflogen war, um ihm auszurichten, er habe Grievous gefunden, griffen die Klonkrieger des 212. die Stadt an. Bei der darauffolgenden Flucht des Droidengenerals auf dessen Radgleiter, wurden mindestens zwei Mitglieder der Luftlandetruppen damit überfahren. Kenobi nahm die Verfolgung des Generals auf dem Rücken eines Varactyls namens Boga auf und verlor dabei sein Lichtschwert, das einige Meter tief fiel und auf einer Plattform neben Kommandant Cody aufschlug. Als Cody das Lichtschwert aufhob, wurde ein direkt neben ihm kniender Soldat der Luftlandetruppen von feindlichem Blasterfeuer getötet. Im weiteren Verlauf der Schlacht rückten Lutflandetruppen mit anderen Soldaten des 212. Angriffsbataillons weiter gegen die Kampfdroiden vor. Dabei stand einer dieser Männer einem Getroffenen zur Seite.[3]

Nachdem die Order 66 durch den Obersten Kanzler Palpatine erteilt worden war, die besagte alle Jedi zu eliminieren, und Kenobis Varactyl und der Jedi-Meister selbst, von einer Salve eines AT-TE-Kampfläufers getroffen, in die Tiefe gestürzt waren, ließ Cody Kenobi suchen. Ein Mitglied der Lutflandetruppen berichtete ihm, sie hätten keine Leiche gefunden, doch hätte diesen Sturz niemand überleben können. Daraufhin ließ der Klon-Kommandant die Truppen zurück zu den Schiffen bringen.[3]

Hinter den Kulissen

  • Im Videospiel Battlefront II tragen die Klonkrieger der Scharfschützenklasse die für die Luftlandetruppen charakteristischen Helme und Rüstungen.
  • Das LEGO-Bauset Nummer 75036 mit dem Namen „Utapau Troopers“ enthält zwei Minifiguren von Luftlandesoldaten des 212. Angriffsbataillons.

Quellen

Einzelnachweise