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Luminara Unduli

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Luminara Unduli
Luminara Unduli.jpg
Beschreibung
Spezies:

Mirialanerin[1]

Geschlecht:

Weiblich

Haarfarbe:

Schwarz

Augenfarbe:

Blau

Körpergröße:

1,70 Meter[1]

Körpermasse:

56,2 Kilogramm[1]

Besondere Merkmale:

Tätowierungen am Kopf

Biografische Daten
Geburtsdatum:

58 VSY

Tod:

19 VSY, Kashyyyk

Heimat:

Mirial[1]

Beruf/Tätigkeit:

Jedi[1]

Padawane:

Barriss Offee

Bewaffnung:

Grünes Lichtschwert

Zugehörigkeit:
„Alle Jedi sind meine Brüder und Schwestern, aber nur mit wenigen, wie mit Meister Unduli, spürt man eine intuitive Verbundenheit. Nur wenige teilen die eigenen Instinkte.“
— Quinlan Vos über sein Verhältnis zu Luminara (Quelle)

Luminara Unduli war eine mirialanische Jedi-Meisterin des Alten Ordens, die zur Zeit der Klonkriege lebte. Sie galt als sehr disziplinierte Jedi, die dem Kodex treu ergeben war. An ihre Padawan Barriss Offee gab sie ihre Weisheit und ihren hochachtungsvollen Charakter weiter, wobei sie mit ihr in etlichen Schlachten der Klonkriege kämpfte. Sie starb im Jahr 19 VSY, im Zuge der Ausführung der Order 66 auf dem Planeten Kashyyyk.

Biografie

Frühe Jahre

Luminara Unduli wurde auf dem Planeten Mirial geboren. Sie war noch sehr jung, als ihre außerordentliche Macht-Begabung entdeckt und sie daraufhin zum Planeten Coruscant gebracht wurde, um dort eine Ausbildung zum Jedi zu absolvieren. So wuchs sie zu einer mächtigen Jedi mit einem reservierten Charakter und äußerst bedachtem Auftreten heran. Unduli sprach sehr wenig und vertraute sich anderen nur sehr selten an, dennoch sahen viele junge Padawane aufgrund ihres hohen Maßes an innerer Ruhe und Beherrschung zu ihr auf.[2]

Erste Jahre als Meisterin

Jahre später, in denen sie sich intensiv mit dem Studium der Jedi und der Macht auseinandersetzte, wurde sie in den Rang einer Jedi-Meisterin erhoben. Sie nahm Barriss Offee zu ihrer Padawan an, mit der sie eine enge freundschaftliche Beziehung einging. Zwar musste Unduli häufig gegen den impulsiven Charakterzug ihrer Padawan ankämpfen, doch durch ihre feinfühligen Lehrmethoden musste sie Offee niemals tadeln. Stattdessen lernte diese von ihren eigenen Fehlern und eignete sich einen ähnlich reservierten Charakter an wie den ihrer Meisterin. Nach einem Terroranschlag, der sich in der Nähe des Planeten Dorvella ereignete, unterstützte Unduli den Jedi Qui-Gon Jinn bei seinen Ermittlungen nach dem Piraten Arwen Cohl.[2]

Grenzkonflikt auf Ansion

Suubatars-Ansion.jpg

Die Jedi reiten auf Suubataren.

„Die Alwari-Nomaden denken, dass der Senat die Städter bevorzugt. Die Städter sind überzeugt, dass die Galaktische Regierung auf der Seite der Nomaden steht. Beide Gruppen könnten daher zu der fälschlichen Einschätzung gelangen, Ansion wäre außerhalb der Republik besser dran, weil man dann interne Auseinandersetzungen ohne Einmischung von außen regeln könnte.“
— Luminara erklärt die Schwierigkeit ihrer Mission (Quelle)

Im Jahr 22 VSY trat Unduli zusammen mit ihrer Padawan eine diplomatische Mission nach Ansion an, wo sie mit den Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker zusammenarbeiteten. Ihr Ziel war es, einen Grenzkonflikt zwischen zwei rivalisierende Gruppen beizulegen und Ansion an einem Überlaufen zur Konföderation unabhängiger Systeme zu hindern.[3]

Gleich zu Beginn wurde die Jedi-Meisterin in einer Taverne von mehreren Männern derbe angesprochen, jedoch half das Zeigen ihres Lichtschwerts, um die selbsternannten Verehrer los zu werden. Ihre Padawan kommentierte dies nur damit, dass ihre Meisterin eben eine schöne Frau sei und Luminara meinte, dass man als Jedi-Ritterin sich des Öfteren vor Verehrern verteidigen müsse. Kurz darauf wurden die Beiden von einer Horde angeheuerter Schläger angegriffen. Sie konnten sich mit Mühe verteidigen und Luminara deckte den Rückzug ihrer Padawan, als die Übermacht zu groß wurde. Jedoch kamen ihnen Obi-Wan und Anakin zur Hilfe. Anschließend begaben sie sich ins Rathaus der Stadt, um mit den Delegierten der Städte zu verhandeln. Luminara erteilte einem aufmüpfigen Delegierten dabei eine Lektion in der Macht, indem sie Krüge mit Wasser hochhielt und über ihn ergoss, was maßgeblich zur Lockerung der Stimmung beitrug. Sie machte auch das Angebot, dass die Alwari die Hälfte ihres Gebiets teilen würden, als Verhandlungsgrundlage. Nach dem ersten Erfolg schlenderten die Jedi durch die Stadt. Dabei musste Unduli zu ihrem Entsetzen jedoch feststellen, dass Barriss Offee von Nomaden entführt wurde. Es dauerte jedoch nicht lange, bis Barriss in Gesellschaft ihrer beiden Entführer auftauchte, die sich nun der Sache der Jedi anschlossen, um die rivalisierenden Parteien zu befrieden. Mit ihren Begleitern als Führern wollten sie zum Oberclan der Borokii reisen, wobei Luminara es sehr belustigend fand, zu sehen, welche Probleme die beiden Padawane auf ihren Reittieren hatten. Auf ihrer Reise führte sie ein intensives und nachdenkliches Gespräch mit Obi-Wan. Thema war vor allem Anakin und die inneren Dämonen, mit denen er zu kämpfen hatte. Luminara hatte einige Bedenken, ob aus ihm ein richtiger Jedi-Ritter werden könnte, und kritisierte auch, dass er ausgebildet wurde, obwohl er seine Mutter kannte. Die beiden Jedi führten auch eine kurze Unterhaltung über das Prinzip der Jedi, die machtsensitiven Kinder aus den Familien zu nehmen. Während Luminara meinte, dass der Erfolg dem System Recht gab, hatte Obi-Wan einige Zweifel. Beide sprachen auch darüber, ob sie ihre eigenen Familien vermissten, doch waren sie beide ja selbst inzwischen zu Eltern ihrer Padawane geworden. Nach dem Gespräch mit Obi-Wan unterhielt sie sich noch mit Barriss und beantwortete deren Frage, ob sie sich einsam fühlte. Luminara erklärte ihrer Padawan, dass sich jeder Jedi in gewisser Weise einsam fühlte und dass nicht jeder gleich gut mit einem asketischen Lebensstil zurecht kam. Sie meinte aber auch, dass gewisse Regeln des Ordens bis zu einem gewissen Grad flexibel gehandhabt werden können und dass Barriss ihren eigenen Weg finden müsste, ob sie rein asketisch lebte oder diese Regelung eben flexibler gestalten würde. Bei der Überquerung eines Flusses wurden sie von einigen Gairk angegriffen, doch konnten sie diese Wesen zurückschlagen, auch wenn Barriss erneut in Schwierigkeiten geriet, da sie ins Wasser fiel, sich aber mit der Hilfe Anakins retten konnte.[3]

Ohne weitere Probleme erreichten die Jedi am nächsten Tag den Clan der Yiwa, von denen sie sich Hinweise auf den aktuellen Aufenthaltsort der Borokii erhofften. Jedoch trauten die Yiwa den Jedi nicht so, dass diese bei einem Fest ihre Seelen zeigen sollten, indem sie für die Unterhaltung sorgten. Barriss war die Erste, die einige waghalsige akrobatische Einlagen mit ihrem Lichtschwert zeigte und nach ihrer Darbietung auch die Anerkennung von Luminara bekam. Jedoch tadelte die Meisterin sie auch, da sie sich leicht hätte verletzen können, etwas das Luminara natürlich nicht erleiden wollte. Nach dem Tadel bemerkte sie aber die Enttäuschung bei ihrer Padawan und nahm diese daraufhin in den Arm, um ihr zu zeigen, dass sie stolz auf sie war. Nachdem auch Anakin und Obi-Wan etwas vorgeführt hatten, war Luminara am Zug. Sie führte ihre Machtfertigkeiten vor. Es begann klein, indem sie Sand gegen den Wind lenkte, nach oben fallen ließ und um sich kreisen ließ in einzelnen Säulen. Als nächste Schwierigkeit ließ sie die Sandsäulen in unterschiedliche Richtungen drehen, ehe sie selbst sich leicht in die Luft erhob und sich drehte und überschlug, und der Sand immer um sie herum. Zu dieser Übung war eine große Konzentration notwendig, da sie nicht nur sich selbst, sondern auch tausende von Sandkörnern bewegen musste. Diese Vorführung brachte ihr nicht nur die Anerkennung der Gastgeber, sondern auch ihrer Begleiter. Jedoch bewies Luminara erneut ihren hervorragenden Humor, als sie auf die Frage ihrer Schülerin nach dem Geheimnis hinter dieser Vorführung antwortete, dass das Geheimnis sei, sich nicht zu übergeben. Am nächsten Tag brachen die Jedi mit neuen Informationen auf, jedoch gerieten sie schnell wieder in eine tödliche Gefahr der Umwelt von Ansion. Diesmal in Form eines Millionenschwarms von Kyren. Die Gruppe musste sich hinter natürlichen Säulen verstecken, wobei Luminara sich zusammen mit Obi-Wan hinter einer der Säulen blieb. Sie wäre lieber bei Barriss geblieben, doch sah sie ein, dass ihre Padawan bei einem der erfahrenen Führer besser aufgehoben wäre. Nach dieser Aufregung setzten die Jedi ihre Reise fort. Am nächsten Tag erreichten sie einen Fluss, den die Gruppe nutzte, um sich zu erfrischen und zu waschen. Luminara zog sich in die sanfte Ruhe eines warmen Flussarmes zurück und legte sich dort in den Sand des seichten Wassers und genoss diese Wohltat. Dabei beobachtete sie, wie Obi-Wan mit der Macht die Reittiere nass spritzte und Barriss und Anakin sich gegenseitig. Auch Luminara gönnte sich dann ein kleines bisschen Spaß im Wasser. Am nächsten Tag brach die Gruppe wieder auf und konnte eine weitere gefährliche einheimische Lebensform beobachten. Chawix waren fleischfressende Pflanzen, die sich durch den Wind treiben ließen. In sicherer Deckung beobachtete Luminara mit den anderen Jedi, wie eine dieser Pflanzen ein Nagetier angriff und aussaugte.[3]

Währenddessen führte sie ein Gespräch mit Obi-Wan, bei welchem dieser sein Missfallen über die aktuelle Regierung kundtat und feststellte, dass Luminara offenbar ein größeres Vertrauen in den Senat hatte, als es angemessen war. Als die Jedi eigentlich wieder aufbrechen wollten, merkten sie, dass Barriss verschwunden war. Luminara machte sich sofort große Sorgen und die Jedi suchten alles ab. Barriss tauchte dann jedoch wieder von allein auf, sie war in eine Felsspalte gekrochen und brachte neue Freunde mit, die Gwurran, eine einheimische intelligente Spezies, die mit den Ansionianern verwandt war. Luminara war zu Beginn noch wütend auf ihre Schülerin, doch legte sich das, als Barriss die Geschichte erzählt hatte, wie sie auf die Gwurran gestoßen war. Die Gwurran blieben den Tag bei den Jedi und lernten von ihnen viel, ehe sich die Jedi wieder verabschiedeten, um weiter zu ziehen. Der Gwurran Tooqui wollte bei Luminara aber erreichen, dass er sie begleiten konnte und schaffte es, mit seinen intelligenten und auch treffsicheren Kommentaren ihre Argumentation zu durchbrechen und auszuhebeln. Als ihre Schülerin auf seiner Seite in die Diskussion eingriff, war Luminara erbost, gestattete Tooqui aber mitzukommen. Sie machte sich aber keine Mühe, ihren Ärger über beide zu verstecken, was bei der sonst so beherrschten Jedi selten vorkam. Die Jedi trafen dann auf den Stamm der Qulun, Händler, welche durch die Prärie, aber auch die Städte zogen. Dieser Stamm wirkte freundlicher und einladender und die Jedi begleiteten sie zu ihrem Lager und ließen sich als Gäste verwöhnen. Ihnen wurden verschiedene Düfte vorgestellt, die alle vorzüglich rochen, zu spät erkannte Luminara, dass diese auch einen betäubenden Effekt hatten und sie konnte sich weder bewegen noch etwas sagen. Sie bemerkte bei ihren Begleitern das Gleiche und sah, wie einer nach dem anderen das Bewusstsein verlor, zuletzt auch die Jedi. Als sie erwachte, waren sie gefesselt und geknebelt und man hatte ihre Ausrüstung entfernt, so dass sie hilflose Gefangene waren. Sie musste sich die Erklärung des Stammesführers anhören, der erklärte, dass man viel Geld bekommen würde, wenn man verhindern würde, dass die Jedi nach Cuiperman zurückkehren würden. Man musste ihnen kein Leid zufügen, nur sie aufhalten. Luminara erkannte hinter diesem Plan den Hutten Soergg Vosadii Bezhin, jedoch hatte sie keine Möglichkeit, etwas zu unternehmen.[3]

Die Gefangenschaft bei den Qulun dauerte mehrere Tage, ehe die Jedi durch Tooqui befreit werden konnten, indem er eine Herde wilder Lorqual in das Lager jagte. Die Jedi schafften es danach, die Wachen bei ihren Suubatars zu überwältigen und konnten aus dem Lager entkommen. Bei einer der folgenden Nachtwachen rettete Luminara Anakin das Leben. Dieser war während seiner Wache überraschend von zwei wilden Shanh angegriffen worden. Luminara hörte, wie sein Lichtschwert aktiviert wurde und eilte ihm zu Hilfe. Sie konnte nacheinander beide Raubtiere niederstrecken und dem inzwischen verwundeten und entwaffneten Anakin das Leben retten. Nachdem sie ihm erklärt hatte, dass er immer aufmerksam sein musste und auch harmlose Geräusche von etwas Gefährlichem kommen konnte, übernahm sie seine Wache und brachte ihn zurück zum Lager. Dabei überraschte sie ihn, da sie freundlich und nicht tadelnd mit ihm umging und ihn sogar in den Arm nahm, eine Geste, die er von seinem Meister nicht gewohnt war. Am nächsten Tag erreichten die Jedi endlich den Clan der Borokii, jedoch verlangte man dort eine Geste der Jedi, ehe man sie anhören wollte. Diese Geste bestand darin, das Nackenfell eines weißen Surepp abzuschneiden - ohne moderne Hilfsmittel zu benutzen. Die sich zu Beginn einfach anhörende Geste stellte sich als sehr schwierig und gefährlich heraus, da es in der riesigen Herde der Borokii nur zwei weiße Surepp gab und diese sich auch noch in der Mitte aufhielten und die Tiere so dicht gedrängt standen, dass man leicht zu Tode getrampelt oder von Hörnern aufgespießt werden konnte. Nach langer Diskussion entschied sich Luminara, es zu probieren, auch gegen die Ratschläge von Barriss und Obi-Wan. Nur Anakin stimmte ihr teilweise zu. Nachdem sie ihr Gewand abgelegt hatte und nur noch ihre Unterbekleidung und ein Messer bei sich hatte, stieg die Jedi-Meisterin in das Gehege der Herde, um der gestellten Aufgabe nachzukommen, wobei sie selbst nicht wusste, ob sie Erfolg haben würde. Mit flinken Sprüngen schaffte es die Jedi, sich über die Rücken der Tiere hinweg zu bewegen. Zum Erstaunen aller, auch ihrer Jedi-Begleiter, schaffte sie es bis zu einem der Albinos und konnte die Wolle entnehmen. Auf ihrem Rückweg rutschte sie aber auf einem nassen Rücken ab und fiel. Sie schlug sich dabei den Kopf an und verlor das Bewusstsein. Sie wurde dann jedoch von ihren Begleitern dank einer großen Machtanstrengung gerettet. Noch benommen übergab sie das Fell an die Borokii und erholte sich danach im Besucherzelt. Am nächsten Tag wohnte sie der Anhörung beim Ältestenrat bei und sie konnten ihre Argumente vorbringen. Die Borokii stimmten dem Vertrag zu, verlangten von den Jedi jedoch, ihre Rivalen, die Januul, mit ihnen im Kampf zu besiegen. Zu ihrem Entsetzen stimmte Obi-Wan dem Wunsch sofort zu. Erst später, nachdem er von den drei Jedi bestürmt worden war, erklärte er seinen Plan. Wenige Tage später auf dem Schlachtfeld setzten die Jedi diesen Plan in die Tat um. Sie stellten sich zwischen die Armeen und forderten beide Seiten auf, sich zu neuen gemeinsamen Verhandlungen zu treffen, doch keine Seite wollte dies. So griffen beide Clans die Jedi an, welche jedoch unter großen Anstrengung alle Versuche vereiteln konnten, ohne dabei einen Alwari zu verletzen. Dies sorgte für das Ende der Kämpfe und sie konnten eine gemeinsame Übereinkunft treffen. Nach diesem Erfolg begaben sich die Jedi sofort zurück nach Cuipernam, da sie spürten, dass die Zeit knapp wurde.[3]

Wieder in der Stadt angekommen, erfuhren die Jedi in ihrem Hotel, dass die Abstimmung auf dem heutigen Nachmittag terminiert war. Zuerst versuchten sie, per Komlink mit der Delegation in Kontakt zu treten doch war das ganze Netz ausgefallen. So machten sich die Jedi zu Fuß auf den Weg ins Rathaus. Kurz danach explodierte ihr Hotel, und auf den Straßen war kein Gleiter zu finden. Etwa auf halbem Weg wurden sie von Attentätern angegriffen. Luminara war es, die zuerst die Gefahr spürte und auch die Schützen entdeckte und so ihre Kameraden warnen konnte. Zuerst nahmen Scharfschützen sie ins Visier, doch konnten sie sich verteidigen und in ein nahes Geschäft zurückziehen. Dort wurden sie aber von Bodentruppen angegriffen. Um die Unschuldigen im Laden zu retten, verließen die Jedi den Laden wieder. Zu ihrer Überraschung waren die Scharfschützen bereits von Kriegern der Januul und der Borokii ausgeschaltet worden, welche von den Clans als Geschenk und als Schutz den Jedi nachgeschickt worden war. Nachdem man sich um dieses Problem gekümmert hatte, kam man ohne weitere Zwischenfälle ins Rathaus. Dort konnte man noch rechtzeitig seinen Bericht abliefern, so dass die Delegierten für den Verbleib in der Republik stimmten. Unterbrochen wurde die Sitzung, als Ogomoor reinstürmte, aber von Soergg erschossen wurde, der ebenso anwesend war. Die Jedi konnten dem Hutt nicht nachweisen, an den Attentaten gegen sie beteiligt zu sein, so dass er frei blieb. Luminara musste Barriss aber zurückhalten und mäßigen, da die junge Padawan den Hutten scharf angriff und kurz davor war, ihrem Zorn nachzugeben. Doch mit eindringlichen Worten konnte Luminara sie zurückhalten. Nach erfolgreicher Mission verließen die Jedi den Planeten um sich neuen Aufgaben zuzuwenden.[3]

Erste Schlacht von Geonosis

Jedi geonosis.jpg

Die Jedi in der Schlacht von Geonosis.

Im Jahr 22 VSY, kurz nach den Strapazen auf Ansion, begleitete Luminara Unduli zusammen mit einem aus 200 Jedi bestehendem Rettungstrupp den Jedi-Meister Mace Windu zum Planeten Geonosis, um dort Obi-Wan, Anakin und Senatorin Padmé Amidala aus Dookus Gefangenschaft zu befreien. Diese ungleiche Schlacht ereignete sich in der Arena der Gerechtigkeit, wo unablässig Kampfdroiden eingelassen wurden. Zahlreiche Jedi fielen den Droiden zum Opfer, während Unduli und ihre Padawan zu den wenigen Überlebenden zählten, die später von Meister Yoda und seinen Klonkriegern gerettet werden konnten. Zwar konnte die Konföderation im weiteren Verlauf der Schlacht zum Rückzug gezwungen werden, doch brachen mit diesem Ereignis auch die Klonkriege aus.[4]

Hinterhalt auf Ilum

Kampf auf Ilum.jpg

Luminara und Barriss bekämpfen die Chamäleondroiden.

Später reiste Unduli zusammen mit Offee zu den Kristallhöhlen auf Ilum, wo Offee ein Lichtschwert konstruieren und ihre Ausbildung beendet werden sollte. Kurz nach der Fertigstellung von Offees Lichtschwert bemerkten die beiden, dass sich Chamäleondroiden in den Höhlen aufhielten und überall Minen platziert hatten. Sie versuchten, die Droiden zu bekämpfen, was sich jedoch aufgrund ihrer eingebauten Tarnvorrichtung als äußerst aufwändig erwies. Als die Minen schließlich explodierten, wurden Unduli und ihre Padawan unter Gesteinstrümmern begraben. Zwar konnten sie mithilfe der Macht einen kleinen Hohlraum schaffen, jedoch war dies mit großem Kraftaufwand verbunden. Als wenig später Yoda Ilum erreichte, da er die Gefahren für Luminara und Barriss durch die Macht wahrnahm, bekämpfte er die Droiden und rettete die beiden Jedi aus der Höhle.[5]

Transport des Vizekönigs

Ahsoka bedroht Gunray.jpg

Ahsoka bedroht Nute Gunray mit ihrem Lichtschwert.

„Lass dein Übermaß an Vertrauen Gunray nicht zum Vorteil werden, Ahsoka. In diesem Moment könnten seine Verbündeten eine Verschwörung gegen uns planen.“
— Luminara zu Ahsoka (Quelle)

Nach der Gefangennahme von Nute Gunray durch Padmé Amidala auf dem Planeten Rodia wurde dieser an Bord des Sternzerstörers Tranquility gebracht und unter die Obhut von Luminara Unduli und Ahsoka Tano gestellt. Da er im Verhör nichts sagen wollte, wurde Ahsoka jedoch schnell ungehalten und bedrohte ihn mit ihrem Lichtschwert. Zutiefst verängstigt, erklärte er sich schließlich zu Verhandlungen bereit. Nach der Befragung tadelte Luminara Ahsoka für ihr Verhalten. Kurz danach enterten separatistische Droiden mit Enterschiffen überraschend das Schiff. Unduli, die bereits erwartet hatte, dass jemand Gunrays Aussage verhindern wollte, bekämpfte mit Commander Gree die B2-Superkampfdroiden, die sich, nachdem sie die Grüne Kompanie überrannt hatten, ihren Weg in das Schiff bahnen konnten.[6]

Asajj vs. Ahsoka & Luminara.jpg

Ahsoka und Luminara kämpfen gegen Ventress.

Nachdem sie die Droiden so besiegen konnten, drang Asajj Ventress in den Gefängnisblock ein und kämpfte gegen Ahsoka. Sie konnte die Padawan übertrumpfen, den Vizekönig befreien, Tano in die Zelle Gunrays sperren und sechs Soldaten töten. Allerdings trat kurz darauf Unduli in den Raum ein und öffnete die Tür zu Ahsokas Gefängniszelle, sodass sich Ventress ergab. Momente später explodierten die zuvor im Maschinenraum platzierten Sprengsätze der Attentäterin. Sie nutzte den Moment der Verwirrung, um durch einen Turboliftschacht zu fliehen. Gunray wurde inzwischen von den verbliebenen Kommandosoldaten wieder in seine Zelle gebracht. Die Jedi-Meisterin reagierte schnell und verfolgte Ventress, während Ahsoka auf den Vizekönig aufpassen sollte. Luminara, die sich noch nie einem solchen Gegner stellen musste, war überrascht von der Stärke der Attentäterin. Ahsoka wusste um Ventress Kräfte und verließ deshalb ihren Posten, um der Meisterin zu helfen. Nachdem Luminara Unduli Asajj in ihren Augen beleidigt hatte, zerstörte diese ein Heißluftrohr, um der Jedi zu schaden. Meisterin Unduli verbrannte sich das rechte Auge, dieses schwoll sofort an, sodass sie nur noch mit dem linken Auge sehen konnte. Entscheidend geschwächt wurde sie fast von ihrer Kontrahentin getötet. Unter einem angeschmorten Balken eingeklemmt wollte Ventress ihr Lichtschwert zum letzten Hieb erheben, allerdings warf Ahsoka sie mit der Macht davon und befreite sie. Im weiteren Verlauf trieben die beiden Ventress in die Flucht, diese informierte aber den Captain der Senatskommandos Faro Argyus, welcher von den Separatisten bestochen worden war. Nach einem heftigen Kampf gegen Gree, dem letzten dort verbliebenen Klon, konnte er mit Gunray flüchten, da dieser hinterrücks mit einer Waffe den Commander bewusstlos geschlagen hatte. So konnte der Vizekönig in einer Fregatte der Galaktischen Republik entkommen. Daraufhin informierte Luminara Kit Fisto darüber, dass er die Verfolgung der republikanischen Fregatte aufnehmen müsse. Danach berichtete sie per Hologramm Anakin Skywalker und Yoda von den Ereignissen.[6]

Zweite Schlacht von Geonosis

Angriff auf die Waffenfabrik

Jedi Chronometer.jpg

Die Jedi bereiten sich auf ihren Angriff vor.

Skywalker: „Wir dürfen unsere Padawane nicht im Stich lassen.“
Unduli: „Ihr schätzt mich falsch ein. Ich sorge mich sehr um meine Schüler. Aber wenn ihre Zeit gekommen ist...“
Skywalker: „Ich lasse es nicht zu, dass Ahsoka stirbt. Sie wird einen Ausweg finden.“
Unduli: „Sollte mein Padawan verschieden sein, werde ich um sie trauern. Aber ich werde ihre Verdienste auch in Gedanken ehren.“
Skywalker: „Ich habe vor, diesen Sieg mit meinem Padawan zu feiern. Und zwar persönlich.“
— Anakin Skywalker und Luminara Unduli unterhalten sich über die Situation ihrer Padawane. (Quelle)

Einige Zeit später wurde sie gemeinsam mit ihrem Padawan Barriss Offee als Unterstützung für die republikanischen Truppen nach Geonosis beordert. Diese hatten eine Droidenfabrik zerstört, welche Padmé Amidala auf einer Mission auf Cato Neimoidia entdeckt hatte. Allerdings produzierte eine andere Fabrik die Super-Panzer, welche sie infiltrieren und zerstören wollten. Barriss hatte sich sehr gut auf die Mission vorbereitet, da sie sich auf die Anweisung ihrer Meisterin alle Gänge unter der Droidenfabrik eingeprägt hatte, um sich später bei der Infiltration nicht zu verirren. Luminara und Anakin sollten mit ihren Klonen die Separatisten ablenken, damit ihre Padawane ungestört ihrer Mission, den Reaktor zu zerstören, nachgehen konnten. Es lief alles wie geplant, bis Ahsoka sich nicht mehr meldete. Die Geonosianer, welche die Jedi überraschten, machten den Padawanen große Probleme, was vor allem auf einen Super-Panzer zurückzuführen war. Als dieser begann zu feuern, konnten die geonosianischen Milizen in Ruhe die Sprengsätze vom Reaktor entfernen und verstecken.[7]

Skywalker-Unduli-Klonkrieger.jpg

Der Angriff auf die Waffenfabrik

Währenddessen zerstörten Anakin und Luminara die Brücke mit Sprengsätzen, um die Super-Panzer zu vernichten. Barriss konnte die Besatzung des Panzers zerstören und Ahsoka aufnehmen, welche bemerkt hatte, dass die einzige Möglichkeit, den Reaktor zu zerstören, direkter Beschuss durch den Super-Panzer war. Nach einer Botschaft an Anakin schossen sie auf den Reaktor, sodass die gesamte Fabrik durch eine Druckwelle zerfetzt wurde. Durch ein einfallsreich gesendetes Notsignal von Ahsoka informierte sie Anakin, dass sie noch lebten, welcher sie ortete und gemeinsam mit Luminara die Platte, unter der ihre Padawane begraben waren, mit der Macht anhob und die Padawan rettete, welche unversehrt waren. Als sie hinauf kamen, drückte sie Barriss und Ahsoka ihren Dank aus und sagte Ahsoka, dass Anakin immer an sie geglaubt hätte.[7]

Suche nach Poggle

Luminara und Buzz im Progate-Tempel.jpg

Luminara und Buzz betreten den Progate-Tempel.

Da Erzherzog Poggle der Geringere trotz der Zerstörung seiner Fabrik erneut flüchten konnte, suchte Luminara Unduli mit dem Klonkrieger Buzz auf einem BARC-Speeder nach seiner Spur. Ein Sandsturm gefährdete ihre Mission erheblich, trotzdem kamen sie Poggle immer näher. Dieser war mit einem AAT und einigen Geonosianern unterwegs zum Progate-Tempel. Sie fanden ein durch den Sandsturm liegen gebliebenes Päckchen, wodurch sie die Bestätigung ihres Weges fanden. Als sie den Tempel erreicht hatten, wurde Buzz von Hirnwürmern kontrollierten untoten Geonosianern getötet und Luminara verschleppt. Als sich der Sandsturm gelegt hatte, reisten Anakin und Obi-Wan mit einem TFAT/i-Kanonenboot zum Tempel, wo sie den toten Buzz und das Lichtschwert der Jedi fanden. Obi-Wan schloss anhand der Spuren auf das Eingreifen einer mysteriösen geonosianischen Königin, da Poggle mit seinem kleinen Trupp die Jedi-Meisterin nicht hätte bezwingen können. Währenddessen erwachte die Jedi in den Fängen der untoten Geonosianer, tötete einige und konnte auch Obi-Wan warnen, doch dann wurde sie von den restlichen Geonosianern wieder überwältigt. Obi-Wan drang jedoch trotz der Warnung weiter vor und traf mit seinem Trupp auf die untoten Geonosianer, welche er aber durch Einstürzen des Tunnels besiegen konnte, da er feststellte, dass dieses gegen sie nutzlos war. Anakin versuchte, Ki-Adi Mundi zu erreichen, was wegen der Tiefe des Höhlengewirrs jedoch nicht funktionierte.[8]

Einsturzdestempels.jpg

Die Jedi und ihre Truppen fliehen mit Poggle aus dem einstürzenden Tempel.

Zwei Klonkrieger wurden damit beauftragt, an die Oberfläche zu gehen, wurden aber auf dem Weg dorthin getötet, weshalb sich der Jedi-General dazu entschied, weiter nach unten zu gehen, wo er auf die Königin und die entführte Jedi, welche in einer Energiefalle gefangen gehalten wurde, traf. Während Obi-Wan mit Karina verhandelte, hielten sich Klone im Schatten bereit. Als Luminara jedoch von einem Gehirn-Wurm unterworfen werden sollte, stürmten Anakin und Obi-Wan auf sie zu und töten den Wurm, dessen Überreste Obi-Wan zur Untersuchung mitnahm. Daraufhin erhielten die Klone ein Zeichen ihres Generals, durch das sie ihre Feinde mit Licht blendeten. Allerdings drohte der Tempel einzustürzen, worauf die republikanischen Truppen aus dem Tempel flohen und den Erzherzog gefangen nahmen.[8] Einige Tage später wurde sie als Unterstützung für Meister Windu nach Dantooine beordert.[9]

Zeit im Tempel

In den späten Klonkriegen vernahm Meister Yoda die Stimme des verstorbenen Qui-Gon Jinn. Als er dem Rat von seiner Vernahme berichtete, schlugen die Meister eine gemeinsame Meditation vor, um ebenfalls die Stimme zu hören. Auch Unduli nahm an dieser Meditation teil, indem er Yoda berührte. Doch auch mit aller Anstrengung von zwölf Ratesmitgliedern gelang es den Meistern nicht, die Stimme zu vernehmen, selbst die Mirialanerin hörte nichts.[10]

Mission auf Alzoc III

Während der Klonkriege informierte der Verbrecherlord Jabba Desilijic Tiure, der ein Verbündeter der Republik war, den Hohen Rat der Jedi über separatistische Aktivitäten im Äußeren Rand. Daraufhin entsandte der Rat der Jedi die Jedi-Meisterin Luminara Unduli und die Jedi-Ritterin Aayla Secura. Zudem wurden die Jedi von den Klonkommandeuren Bly und Gree nach Alzoc III begleitet, um Nachforschungen darüber anzustellen. Sie überwanden mithilfe von AT-TEs die hohen Klippen des Eisplaneten und entdeckten ein Wrack eines geheimnisvollen Droidenschiffes. Einige Kampfdroiden hatten den Absturz jedoch überlebt und leisteten Gegenwehr, sodass die Soldaten der Republik nicht weiter zur Brücke des Schiffs vorrücken konnten. Jedoch schafften sie es, zum Datenschreiber des separatistischen Schiffes vorzudringen und hackten sich ein, um die Absturzursache herauszufinden. In den Aufzeichnungen legte ein unbekanntes Schiff an und verschwand nach kurzer Zeit. Daraufhin explodierte das Schiff der Separatisten. Luminara fand heraus, dass das andere Schiff mit einer Waffe der Separatisten geflohen war. Die beiden Jedi wollten sofort den Rat der Jedi in Kenntnis setzten, als sich die Dunkle Jedi Asajj Ventress zeigte. Es kam zu einem Lichtschwertkampf. Allerdings gelang es Luminara und Aayla Secura, die Attentäterin in die Flucht zu schlagen. Danach informierten sie den Rat der Jedi über die neue Waffe der Separatisten, die gestohlen wurde.[11]

Schlacht von Kashyyyk

41 Elite Kashyyyk.jpg

Luminara Unduli auf Kashyyyk.

Im Jahre 19 VSY wurde sie auf den Planeten Kashyyyk entsandt, um die Bewohner von den Separatisten zu befreien, welche den Planeten zusammen mit den Trandoshanern eingenommen hatte, um sich eine Hyperraumkarte zu beschaffen. Nach ihrem Ankommen auf Kashyyyk griff sie eine von Trandoshaner besetzte Basis an, zu der sie durch Hilfe des Schmugglers Vilmarh Grahrk auch gelangte, welcher von seinem Schiff, der Inferno, einige Droiden zerstörte. Sie entdeckten einen überlebenden Trandoshaner, den sie heilen wollte. Dieser weigerte sich aber, verriet ihnen allerdings trotzdem einige Informationen. Allerdings wollte er kurz darauf Luminara töten, was der Klon-Kommandant Faie jedoch verhinderte. Danach half sie im Feldlazarett, wo sie die Verwundeten der Schlacht von Kashyyyk heilte. Die Klonkrieger erhielten die Order 66, wodurch Luminara, die sich mit den Verwundeten beschäftigte, nichts bemerkte und ohne Gegenwehr starb.[12]

Befreiung aus dem Gefängnis

Luminara Rebels.jpg

Luminara Unduli wird zu ihrer Exekution geführt.

Im Jahre 5 VSY bekamen die Rebellen der Ghost eine Nachricht, dass Luminara noch am Leben ist. Darauf hin wollten die Rebellen die Jedi-Meisterin befreien, damit sie Ezra Bridger trainieren hätte können. Allerdings erfuhren sie, als sie ankamen, dass es eine Falle des Inquisitors war. Ein Hologramm der schon lange toten Jedi-Meisterin wurde benutzt, um Überlebende anzulocken.

Persönlichkeit und Fähigkeiten

„Ihre Fähigkeiten im Umgang mit dem Lichtschwert waren beeindruckend. Im Kampf waren ihre Bewegungen konzentriert und präzise, sie flossen ineinander über.“
— Quinlan Vos über Luminaras Lichtschwerttechnik. (Quelle)

Luminara Unduli war eine nach außen hin sehr beherrschte und gefasste Jedi-Meistern. Sie machte sich oft Gedanken, welche ihrer Gefühle und Empfindungen sie zeigen konnte und welche vielleicht unangebracht wären. Sie besaß aber einen tiefen Sinn für Humor, und sie schaffte es, fast jeder Situation etwas Komisches abzugewinnen und dies ihren Mitreisenden auch zu verdeutlichen. Sie schätzte auch sehr den Humor und den Charakter ihrer Schülerin und hatte eh ein inniges Verhältnis mit Barriss. Sie nannte diese auch oft "Meine Liebe" anstatt sie Padawan oder Schülerin zu nennen. Durch ihre vielen Reisen besaß die Jedi ein großes Wissen und strahlte auch Weisheit aus. Außerdem war sie bekannt für ihre Beherrschung der Macht, welche sogar Anakin Skywalker in Erstaunen versetzen konnte. Sie war ebenso eine geschickte Unterhändlerin und kannte sich in der galaktischen Politik aus. Sie besaß aber auch die Weisheit, andere Wesen zu schätzen und anzuerkennen, dass es Dinge und Orte gab, über die diese eben mehr wussten. Als ausgebildete Jedi-Heilerin besaß sie außerdem viel Mitgefühl und Hilfsbereitschaft. Sie war eine starke Verfechterin der Regeln des Ordens und sah das System durch den Erfolg bestätigt, wie sie Meister Kenobi bei einer Diskussion über die Tatsache, dass machtsensitive Kinder aus ihren Familien genommen werden, bewies. Auch kam sie mit dem eher asketischen Lebensstil der Jedi gut zurecht, lehrte aber ihrer Schülerin auch, dass man Regeln bis zu einem gewissen Grad dehnen und flexibel gestalten konnte und jeder seinen eigenen Weg finden musste. Sie hatte außerdem Bedenken, ob aus Anakin ein guter Jedi werden würde, weil er seine Mutter noch gekannt hatte. Jedoch fühlte auch sie sich manchmal einsam, obwohl dies nie lange anhielt.[3]

Luminara Unduli war eine der wenigen Jedi, die sowohl auf diplomatischem als auch auf militärischem Wege eine Schlacht gewinnen konnte. Sie eignete sich bereits früh eine für sie optimale Lichtschwerttechnik an, was ihr später in vielen Momenten sehr hilfreich war. Ein Beispiel für die diplomatischen Fähigkeiten Luminaras war die Mission auf Ansion, wo sie zwischen den tief verfeindeten Alwari-Nomaden und der Einheit der Gesellschaft vermittelte und sogar ein Abkommen erreichen konnte.[3]

Beziehungen

Barriss Offee

Offee & Unduli.jpg

Barriss und Luminara warten zusammen in der Kristallhöhle auf Rettung.

„Ich habe sie nicht aufgegeben, Skywalker, aber ich denke, wenn die Zeit kommt, bin ich darauf vorbereitet, sie gehen zu lassen.“
— Luminara Unduli zu Anakin Skywalker über den Tod eines Padawans (Quelle)

Das Verhältnis zu ihrer Padawan Barriss Offee erwies sich oft als freundschaftlich und lehrreich. Nicht nur die Tatsache, dass sie derselben Spezies angehörten, sorgte dafür, dass Barriss viele Gewohnheiten ihrer Meisterin annahm. Das besonders innige Verhältnis zeigte sich auch oft durch die Form der Ansprache. So sprach Luminara ihre Schülerin oft mit "Meine Liebe" an anstatt mit Padawan oder Schülerin. Auch sorgte Sie sich immer um Barriss wenn Gefahr drohte und wollte dann am Liebsten in ihrer Nähe sein. Sie schätzte auch den so anderen Charakter ihrer Schülerin die einen viel offeneren Humor hatte und auch ansonsten einen eher lebhafteren Charakter besaß. Sie schätzte aber vor allem auch den Wissensdurst von Barriss und das Diese eine Lektion immer sehr schnell aufnehmen konnte. Sie bildete Barriss auch in den Künsten des Heilens aus. Luminara übernahm in ihrem Leben eine Art Mutterrolle, welche sie auch trotz des Ritterschlags Barriss’ fortsetzte. Sie war für Barriss ein Vorbild.

Ahsoka Tano

„Padawan, Einschüchterung ist keine Waffe, die die Jedi einsetzen.“
— Luminara maßregelt Ahsoka (Quelle)

Das Verhältnis zu Ahsoka erwies sich anfangs als schwierig, da Ahsoka Luminaras Meinung nach zu vorlaut für eine Padawan wäre. Im Verlauf ihrer Mission auf der Tranquility freundeten sie sich jedoch an, was sich durch die Rettung Luminaras durch Ahsoka verstärkte. So lernten beide voneinander, ihre Schwächen zu überwinden. Auch bei ihrem Einsatz auf Geonosis arbeiteten sie wieder erfolgreich zusammen. Ahsoka wurde dort zusammen mit Barriss unter den Trümmern der Droidenfabrik begraben, weshalb sich Luminara sehr um das Überleben der beiden sorgte.


Klonkrieger

Die Luminara unterstellten Klonkrieger behandelte sie mit Respekt, was sie von ihren Klonkriegern in Form von besonderem Gehorsam auch zurückbekam. Den Tod eines jeden Klonkriegers schmerzte sie sehr. Zu den Klonkriegern der 41. Elite-Legion, die ihr oft zugeteilt wurde, und vor allem mit dem Klon-Kommandanten Gree hatte sie ein besonderes Verhältnis, welches sich vor allem ín freundschaftlicher Atmosphäre entwickelte. Sie waren ihr treu untergeben, zögerten jedoch auch nicht, als der Oberste Kanzler Palpatine die Order 66 erteilte.

Erscheinungsbild

Ihr äußeres Erscheinungsbild bestach durch ein dauerhaftes purpur-schwarzes Mal und eine Reihe von ineinander greifenden schwarzen Diamanten unter ihren Lippen. Markierungen bedeckten ihre Hände, welche sie als körperliche Disziplin bezeichnete. Ihre Augen hatten ein intensives Blau, was einen Kontrast zu ihrer olivgrünen Haut bildete. Sie zog fast immer die gleiche Kleidung an, einen schwarzen Umhang mit einer Kopfbedeckung.

Ihr Lichtschwert wurde, wie das vieler Jedi zu der Zeit, von dem des Jedi-Meisters Lacunas Subartuk inspiriert.[13]

Hinter den Kulissen

Quellen

Einzelnachweise


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