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Lusa war eine Jedi des Neuen Jedi-Ordens, die vor ihrer Ausbildung in der Macht ein Mitglied der Allianz der Vergessenen war.

Biografie

Frühe Jahre

Im Jahr 14 NSY wurde die fünfjährige Lusa das Opfer einer Entführung durch den herrschsüchtigen Hethrir, der hoffte, mit der Opferung eines besonders starken Kindes in der Macht an das Wesen Waru seine eigene Gabe in dieser Kraft zu steigern. Während ihrer Gefangenschaft schloss Lusa Freundschaft mit Jaina Solo, die gemeinsam mit ihren Brüdern Jacen und Anakin ebenso in Hethrirs Gewalt gelangt waren. Die zwei Mädchen schlossen einen Bund und standen sich gegenseitig bei, sich den Bemühungen, sie zu kontrollieren, zu widersetzen. Letztendlich konnten sämtliche von Hethrir entführte Kinder befreit werden.

Die Allianz der Vergessenen

„Meine neuen Freunde öffneten mir die Augen, dass hinter beinahe jedem Problem die menschliche Herrschsucht als Ursache zu finden ist!“
— Lusa (Quelle)

Nach ihrer Entführung schwelte in Lusa allerdings etwas Dunkles und Zorniges. Ihre eigene Familie verstand die Wut nicht, die in Lusa tobte und konnte nicht damit umgehen. Auch Lusa selbst hatte Probleme, damit umzugehen und je älter sie wurde, desto schwieriger konnte sie Freundschaften knüpfen und anderen Vertrauen schenken. In dem Jahr 22 NSY traf sie endlich auf Gleichgesinnte, die nachvollziehen konnten, wie es war, wenn das Leben radikal in seinem gewohnten Rhythmus unterbrochen wurde. Sie verstanden und teilten ihren Zorn, denn so hatten sie sich vorgenommen, für die Unterdrückten der Galaxis Freiheit und Zufriedenheit zu erkämpfen. Die Anhänger der Allianz der Vergessenen boten ihr an, für den gerechten Umgang mit intelligenten nicht humanoiden Lebensformen einzustehen. Lusa bewunderte den Idealismus und die Leidenschaft, welche sie genauso empfand, und das, wofür sie eintraten. Seit Jahren fühlte sie sich nicht so gebraucht und akzeptiert und hoffte, den Platz gefunden zu haben, zu dem sie gehörte. Sie tat Gutes und half Bedürftigen, die von Menschen ausgenutzt oder misshandelt worden waren. Mit der Zeit überzeugten ihre neuen Freunde sie davon, dass die menschliche Herrschsucht für fast alle Schwierigkeiten verantwortlich war. Da ihr dies alles so logisch vorkam, fragte sich Lusa sogar, warum sie nicht bereits vorher und alleine darauf gekommen war. Umso besser sie die Unterdrückung der Menschen gegenüber nicht humanoiden Spezies in Gegenwart sowie Vergangenheit verstand, desto mehr Verantwortung wurde ihr bei ihren Arbeiten übertragen. Mit dem Wachstum ihrer Kompetenzen wurde sie von der Anführerin der Alliaz, Nolaa Tarkona, auf geheime Missionen geschickt. Überzeugt, ihr Leben für ehrwürdige Ziele zu geben, rettete sie versklavte intelligente Arten und stürzte Tyrannen. Ihre Ansichten änderten sich aber mit ihrem letzten Auftrag, den Navcomputer eines Vermessungsschiffs zu vernichten. Die Mannschaft hatte einen Wald auf dem Planeten Kaisa durch Nachlässigkeit vernichtet und die einheimischen Büros ausgerottet. Um nicht zu gefährden, dass dort weiteres Unheil angerichtet würde, sollte die Löschung des Navcomputers ein Wiederfinden durch jegliche andere Schiffe verhindern. Lusa riss sich regelrecht um den Auftrag und erst nach Vollendung ihrer Tat machte sie sich ernsthafte Gedanken. Ihr wurde bewusst, dass der nächste Hyperraumsprung des Schiffes sämtliche Mannschaftsmitglieder das Leben kosten könnte und so wurde sie mit ihrem Gewissen konfrontiert. Sie stellte sich die Frage, wie weit sie zu gehen bereit war, und kam zu dem Ergebnis, dass sie für die Tode nicht verantwortlich sein wollte. So hielt sie die Besatzung auf und gestand ihr Verbrechen, worauf sie sich vor den entsprechenden Behörden stellen musste. Zu ihrem Schock kam man ihr nicht mit Hass entgegen sondern mit Dankbarkeit und flog sie nach ihrem eigenen Wunsch nach Coruscant, nachdem der Navcomputer repariert wurde. Zwar hatte sie Angst der Staatschefin der Neuen Republik oder ihren alten Freunden Jaina und Jacen gegenüberzustehen, jedoch besann sie sich auf Luke Skywalkers Angebot, das Jedi-Praxeum auf Yavin IV zu besuchen. Lusa ließ ihm eine Eilbotschaft zukommen und persönlich reiste er an, um sie abzuholen. Er war der Ansicht, Yavin IV sei ideal für ihre Erholung und würde ihr neue Perspektiven bieten sowie ihren vergifteten Geist reinigen.

Angekommen beim Praxeum wurde Lusa von ihren alten Freunden Jaina und Jacen, der Kriegerin Tenel Ka Djo und Raynar Thul begrüßt. Bei einem Essen erzählte sie den Jedi von ihren Problemen und ihrer Arbeit für die Allianz der Vergessenen, dennoch wurde ihr versichert, dass sie willkommen war und sie glücklich von ihrem Erscheinen waren. Schon nach einigen Tagen erhielt sie von Raynar eine Einladung zu einem Spaziergang, die sie aber verlegen ablehnte, was allerdings von Luke bemerkt wurde. Er ermutigte sie, es sich nicht noch einmal zu überlegen und hatte ihr ihre psychische Genesung in Erinnerung, für welche auch neue Freundschaften mit Menschen nötig waren. So begleitete sie ihn doch und führte ein Gespräch mit ihm.

Während des Yuuzhan Vong-Krieges fand Lusa auf ihrer Heimatwelt Chiron im Jahr 27 NSY durch ein Rudel Voxyn den Tod, als sie gerade über eine Wiese lief. Da Chiron weit von den Yuuzhan Vong entfernt lag, befand sie sich eigentlich in Sicherheit. Mit ihrem Tod wurden allen voran Jaina und Raynar seelisch schwer verletzt.

Quellen