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Dawn of the Jedi - Machtsturm ist der erste Band der Dawn of the Jedi Reihe und wurde im Original von Dark Horse 2012 und später auf Deutsch von Panini veröffentlicht. Er entstand aus einer Zusammenarbeit von John Ostrander und Jan Duursema und wurde von letzterer illustriert, sowie von Wes Dzioba koloriert. Die Geschichte handelt von den Ursprüngen des Je'daii-Ordens, dem direkten Vorgänger des Jedi-Ordens und der Ankunft des Rakata-Machthundes Xesh auf Tython, der Heimatwelt der Je'daii.

Inhaltsangabe des Verlags

25.000 Jahre vor den allseits bekannten Abenteuern Luke Skywalkers, Prinzessin Leias und Darth Vaders! Hier entstehen die allerersten Verbindungen zur Macht - lange Zeit vor den Hyperraum-Reisen, und sogar noch lange vor der Gründung der Galaktischen Republik! Auf Tython ist eine Gruppe bestehend aus Kriegermönchen, Philosophen und Wissenschaftlern, bestrebt, den Frieden zu wahren und die mystische Kraft, bekannt als die Macht, in Balance zu halten. Doch ein Fremder kommt, der den Frieden und die Balance empfindlich stören wird...

Handlung

Die Geschichte beginnt mit einer Erzählung von dem Je'daii-Meister Ketu, der den Jünglingen Resi und Harun von den Ursprüngen der Je'daii erzählt. Seine Erzählungen beginnt 36453 VSY. Auf vielen verschiedenen Welten erhalten Kriegermönche, Philosophen, Schamane und Wissenschaftler einen Ruf durch die Macht, der sie ins Innere von riesigen pyramidenförmigen Raumschiffen, den Tho Yor, ruft. In den Tho Yor finden sie Erleuchtung, Friede und Harmonie. Die insgesamt acht Tho Yor verlassen die Planeten mit den machtsensitiven Wesen an Bord und suchen noch viele weitere Welten auf, auf denen sie andere machtsensitive Bewohner aufnehmen. Die Tho Yor bringen sie nach Tython, einer Welt auf der sie von der Macht umgeben sind. Die Reisenden lassen sich auf Tython nieder, erschaffen eine Zivilisation und gründen den Orden der Je'daii, dessen Mitglieder auf die Macht vertrauen und lernen sie zu nutzen.

Während Ketu den Jünglingen von ihren Wurzeln erzählt, wird Tatooine von dem immer größer werdenden Unendlichen Reich der Rakata zerstört. Der Machthund Xesh, ein Diener der Rakata, spürt danach eine Welt, die sehr stark in der Macht ist und informiert seinen Predor Tul'kar. Dieser reist mit seinem Machthund nach Byss, der Befehlszentrale der Rakata, die zuständig für die Eroberung der Welten des Tiefkerns ist. Dort informiert er seinen Predor, der ihm nach einem Kampf der beiden Machthunde Trill und Xesh, erlaubt die Welt aufzuspüren und zu erobern. Auf Tython haben die Je'daii-Gesellen Shae Koda, Tasha Ryo und Sek'nos Rath alle dieselbe Vision. Sie sehen einen Krieger in schwarzer Rüstung und einem schwarzen Umhang. Die Vision bringt sie alle kurzzeitig in Gefahr, Shae stürzt fast mit ihrem geflügelten Rancor in den Spalt, eine kilometertiefe Schlucht, Sek'nos verliert während einer Machtübung die Kontrolle als er die Vision empfängt und Tasha Ryo wird fast von einem devaronianischen Attentäter überwältigt. Neben den drei Je'daii empfängt auch Daegen Lok, ein verbannter Je'daii die Vision, als er sich auf Bogan einem der beiden Monde von Tython befindet, der für die Je'daii die Dunkle Seite verkörpert. Die drei Je'daii-Gesellen machen sich gemeinsam auf den Weg zum Spalt, da sie die Vision dort am stärksten spüren. Zeitgleich stürzt ein Schiff der Rakata an der besagten Stelle ab. Alle Rakata kommen um und erschütterten somit das Machtgleichgewicht auf Tython. Ein gigantischer Machtsturm braut sich daraufhin zusammen und Tempelmeister Ketu, der die Ereignisse ebenfalls spürt entsendet die Je'daii-Ranger Rori Fenn, Hawk Ryo und Tempelmeister Quang-Jang, um sich der Sache anzunehmen.

Währenddessen durchstöbern die Je'daii-Gesellen Rath, Tasha Ryo und Shae, das Wrack nach Überlebenden. Sie treffen auf den Machthund Xesh, der als einziger in einer Rettungskapsel überlebt hat und ein wilder Kampf entfacht. Dabei sind die Je'daii überlegen und treiben Xesh in den Spalt in Richtung des Ruh-Abgrund. Die Gruppe verliert sich im Wirrwarr des Spalts und wird mit dem Bösen der Dunklen Seite konfrontiert. Die Je'daii Fenn, Hawk Ryo und Quang-Jang versuchen zur selben Zeit das Geschehene im Abgrund nachzuvollziehen und finden die Reittiere der jungen Gesellen. Xesh, der mit den Gefahren des Spalts zu kämpfen hat, erinnert sich nach und nach an die letzten Stunden seines Daseins als Machthund, anscheinend verlor er sein Gedächtnis bei dem Absturz. Plötzlich taucht ein gigantischer Saarl, ein Spalt-Wurm, auf und genau in dem Moment, als Xesh scheinbar dem Wurm zum Opfer fällt, kommen ihm die Je'daii-Gesellen zu Hilfe. Während den ganzen Geschehnissen im Spalt verstärkt sich der Machtsturm. Gerade als die Situation ausartet und die jungen Je'daii am Ende ihrer Kräfte im Kampf gegen den Wurm sind, kommen die anderen drei Je'daii-Helfer, um dem Kampf beizuwohnen. Xesh, der verwirrt von der Hilfe und dem Mut der Je'daii ist, kämpft mit und kann den Saarl schließlich töten. Nach dem Kampf versuchen die Je'daii den dunklen Krieger zu stellen und mit den vereinten Kräften aller Tempelmeister und der Gebündelten Macht des Sturms kann Xesh schließlich außer Gefecht gesetzt werden.

Xesh wird gründlich im Tempel der Heilung Mahara Kesh untersucht und wieder gesund gepflegt. Zehn tage später versucht die angehende Je'daii-Seherin Tasha Ryo Xeshs Geist mithilfe von Meditation ergründen. Was niemand der Anwesenden geahnt hatte, war dass Xesh ein Machthund der Rakata war und zeitlebens nur durch die Dunkle Seite der Macht geformt wurde. Die Tempelmeister entscheiden, Xesh auf den dunklen Mond Bogan zu verbannen.

Dramatis Personae

Covergalerie

Hinter den Kulissen

  • Dawn of the Jedi - Machtsturm war genau wie sein Vorgänger Dawn of the Jedi 0 bis zum 5. März 2012 in den USA ausverkauft und erfreute sich somit größter Beliebtheit, weshalb beide Comics neu gedruckt werden mussten.[1]
  • Machtsturm erhielt viele positive Reviews unter anderem von Geeks of Doom und ScienceFiction.com.[1]
  • Es gibt auch auf Deutsch eine Digitale Ausgabe von Machtsturm, die am selben Tag wie der Comic erschien.[2]

Weblinks

Einzelnachweise