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Manaroo

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Manaroo
Beschreibung
Spezies:

Aruzanerin

Geschlecht:

Weiblich

Haarfarbe:

Schwarz-Dunkelblau

Besondere Merkmale:

Tätowierungen an den Hand- und Fußgelenken

Biografische Daten
Heimat:

Aruza

Beruf/Tätigkeit:

Tänzerin

Zugehörigkeit:

Dengar

Manaroo war eine Aruzanerin, die zur Zeit des Galaktischen Imperiums als Tänzerin einige Berühmtheit erlangte. Nachdem das Imperium die Kontrolle über ihren Heimatplaneten Aruza übernommen hatte und sie operativ zu einer gefühllosen Dienerin des Imperiums umgewandelt werden sollte, floh sie mit Hilfe des Kopfgeldjägers Dengar von ihrer Heimatwelt.

Obwohl sich ihre Wege zuerst wieder trennten, trafen sie und Dengar später erneut aufeinander, woraus sich schließlich eine Liebesbeziehung entwickelte. Nachdem sie und Dengar den vom Sarlacc schwer verletzten Boba Fett gesundgepflegt hatten, heirateten sie, wobei Fett ihr Trauzeuge wurde.

Manaroo brachte Dengar dazu, das Dasein als Kopfgeldjäger zu beenden und mit ihr zusammen eine bürgerliche Existenz aufzubauen.

Biografie

Kindheit und Jugend

Manaroo wurde auf Aruza als Tochter des lokalen Gutsbesitzers und Verwalters Abano geboren. Ihre Eltern hatten eine kleine Farm, auf der sie Dola-Bäume anbauten, aus deren Blüten ein sehr wirksamer antibiotischer Sirup gewonnen wurde. Daneben stellte ihre Mutter Töpferwaren her.

Manaroo tanzte bereits im Alter von drei Jahren mit großer Begeisterung und nahm mit neun Jahren an ersten interstellaren Wettbewerben auf verschiedenen Welten teil. Sie reiste zu diesem Zweck quer durch die Galaxis, wobei sie auch abenteuerliche Erfahrungen machte - so entging sie auf einem Flug nur um Haaresbreite einem Piratenangriff oder geriet auf dem Wasserplaneten Bengat in die gefürchteten dunklen Stürme. Durch die Reisen zu anderen Planeten und den Wettbewerben erlangte sie bereits in ihrer Jugend eine gewisse Weltgewandtheit und Reife.

Zu drei engen Freunden nahm sie - getreu der Traditionen ihres Volkes - eine enge Verbindung mittels der Attanni auf, wodurch sie mit ihnen ihre Erinnerungen, Gedanken und Gefühle teilte und mit den ihren verschmolz. Dieses machte es zwar schwierig, eigene Erfahrungen und Erlebnisse von denen der anderen zu trennen, dieses war jedoch bei den Aruzanern durchaus erwünscht, da auf diese Weise ihr gesamtes Volk in empathischem Kontakt zueinander stand, was von ihnen als angenehm und erstrebenswert empfunden wurde.

Unter imperialer Herrschaft

Zur Zeit des Galaktischen Imperiums wurde Aruza unter imperiale Herrschaft gestellt. Der KOMENOR-Offizier Sinick Kritkeen wurde zum de facto-Alleinherrscher über den Planeten, da er vom Imperium die volle Kontrolle und Macht übertragen bekam. Mit Hilfe einer Sturmtruppen-Einheit schikanierte er die friedfertige Bevölkerung, die seiner Willkür völlig ausgeliefert war. Er richtete sich in einer luxuriösen Villa ein und ließ es sich dort gut gehen, während er abfällig auf das Bitten und Flehen der einheimischen Bevölkerung herabsah.

Im Jahr 3 NSY wurde Manaroo dazu ausgewählt, im imperialen Operationszentrum einer speziellen Gehirnoperation unterzogen zu werden. Aus der als rechtschaffen, freundlich und tugendsam geltenden jungen Frau sollte auf diese Weise eine gefühlskalte und gewissenlose Dienerin des Imperiums werden. Diese Operation hatte den Zweck, die Azuraner zu brechen, die aufgrund ihrer empathischen Verbindungen unfähig waren, Gewalt auszuüben - und dieses auch gar nicht wollten. Einzelne von ihnen herauszunehmen, um sie operativ ihrer Gefühle zu berauben, war deswegen ein sehr geeignetes Mittel der Unterdrückung. Das Imperium sah es zudem als nützliches Experiment an, um herauszufinden, wie man Pazifisten zu loyalen und fanatischen Kämpfern machen konnte.

Manaroos Familie erhielt das Schreiben, in dem die Tochter dazu aufgefordert wurde, sich am nächsten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit freiwillig im Operationszentrum einzufinden. Ihr Vater Abano geriet daraufhin in Panik und fuhr zum Sitz des Offiziers, um um Gnade für seine Tochter zu bitten. Kritkeen jedoch war vom ewigen Flehen der Einheimischen genervt und empfand keinerlei Mitleid. Stattdessen spielte er mit den Gefühlen des Vaters, indem er ihn fragte, ob er ihm seine Tochter stattdessen als Geliebte überlassen würde. Anschließend ließ er ihn von Sturmtruppen hinaus eskortieren, die den Auftrag erhielten, den Aruzaner zu beseitigen. In letzter Sekunde konnte Abano mit seinem Landspeeder entkommen, so dass Kritkeen die Sturmtruppen zur Farm der Familie schickte, um die "schöne und tugendhafte" Tochter abzuholen. Abano hatte während seines Gnadengesuchs berichtet, dass Manaroo eine ausgezeichnete Tänzerin sei und so hatte Kritkeen beschlossen, sie für sich tanzen zu lassen - und anschließend eine Nacht mit ihr zu verbringen. Anschließend würde er sie wie geplant der Operation zuführen, sie danach zurück zu ihrer Familie schicken und eine Woche lang bei ihren Eltern belassen, damit diese sahen, was das Imperium aus ihr gemacht hatte. Danach sollten die Eltern von Sturmtruppen abgeholt und in den Bergen beseitigt werden.

Sturmtruppen holte Manaroo in ihrem Elternhaus ab, fesselten ihre Hände mit Handschellen und brachten sie zur Villa des imperialen Herrschers. Dort erlebten sie allerdings eine Überraschung - statt des Offiziers trafen sie auf den imperialen Attentäter Dengar, der ihnen erklärte, Kritkeen soeben eliminiert zu haben. Anschließend verjagte Dengar die Sturmtruppler und befreite die erstaunte junge Frau von ihren Handschellen.

Flucht von Aruza

Da ihr Operationstermin noch immer feststand und es abzusehen war, dass das Imperium einen neuen Verwalter schicken würde, riet Dengar ihr, den Planeten zu verlassen und unterzutauchen.

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Auf der Flucht in der Punishing One

Manaroo hatte weder Geld noch ein Raumschiff, so dass Dengar sich bereit erklärte, sie in seinem Schiff, der Punishing One, mitzunehmen und auf einem Planeten ihrer Wahl abzusetzen. Bereits während des Fluges stellte der Cyborg, dem vom Imperium ebenfalls seine Gefühle bis auf wenige Ausnahmen operativ entfernt worden waren, fest, dass ihm die Gegenwart der Frau angenehm war. Auch Manaroo fühlte sich von dem Attentäter angezogen, da sie seine Einsamkeit erkannte. Einsamkeit war eine der wenigen Emotionen, die man Dengar - absichtlich oder unbeabsichtigt - gelassen hatte und eigentlich, so stellte er fest, war er nicht freiwillig alleine, sondern zog sich nur deshalb von anderen Personen zurück, weil er seine Gesellschaft für unzumutbar hielt. Manaroo jedoch zeigte keine Scheu vor ihm und seiner operativ veränderten Gestalt. Stattdessen berichtete sie ihm während des gemeinsamen Fluges von ihrem Leben, ihrer Kultur und hörte sich auch seine Erzählungen an, zum Beispiel, dass Dengar hinter einem Mann namens Han Solo her war, den er für die Zerstörung seines Lebens verantwortlich machte.

Schließlich setzte Dengar Manaroo auf einem kleinen Planeten ab und überließ ihr etwas Geld, damit sie sich auf diese Weise durchschlagen konnte.

Wiedersehen auf Bespin

Manaroo hatte während der gemeinsamen Tage an Bord des Schiffes Zuneigung zu Dengar entwickelt und stellte nach ihrer Trennung fest, dass ihre Gedanken ständig um diesen Mann kreisten. Sie entschloss sich, ihm zu helfen und ihrerseits auf die Suche nach besagtem Han Solo zu gehen, damit Dengar endlich Ruhe finden konnte.

Ihr Weg führte sie in die Wolkenstadt, wo Han Solos Schiff, der Millennium Falke, gesichtet worden war. Sie erfuhr auch, dass ein anderer Kopfgeldjäger namens Boba Fett ebenfalls hinter Solo her war. In der Wolkenstadt arbeitete sie als Tänzerin in einem gehobenen Casino, um einerseits an der Quelle der Informationen zu sein, und andererseits ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ihre eleganten, ästhetischen und fast meditativen Tänze fanden großen Anklang bei den Gästen, da Manaroo eine klassische Aruzaner-Technik verwendete: sie war es gewohnt, bei ihren Tänzen auf ihrer Heimatwelt eins mit den Gefühlen ihres Publikums zu sein, so dass sie immer wusste, was ihre Zuschauer sehen wollten, was sie erfreute und was sie ansprach, und auf diese Weise konnte sie sich genau nach deren Wünschen richten. Jeder Gast hatte das Gefühl, sie tanze nur für ihn - tatsächlich aber tanzte sie ausschließlich für sich selbst.

Es bestätigte sich, dass Han Solo tatsächlich in der Wolkenstadt war, jedoch auch, dass Boba Fett ihn bereits gefangen hatte. Gleichzeitig tauchte, gerade während Manaroo tanzte, Dengar überraschend im Casino auf, da er den gesuchten Schmuggler an diesem Ort vermutete - Solo war ein notorischer Glücksspieler und deshalb war es nicht unplausibel, ihn dort zu suchen. Dengar schaute Manaroo fasziniert bei ihrer Darbietung zu. Anschließend setzten sie sich gemeinsam an einen Tisch, wo Manaroo ihm offenbarte, ebenfalls nach Han Solo gesucht zu haben. Sie berichtete ihm, dass Fett ihn mittlerweile gefunden hatte und das Imperium in der Wolkenstadt die Kontrolle übernommen hätte. Als Lando Calrissian über Lautsprecher die Evakuierung der Wolkenstadt ausrief, flohen Dengar und Manaroo gemeinsam mit der Punishing One, um die Verfolgung Fetts aufzunehmen.

Gefühle für Dengar

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Manaroos große Liebe: Dengar

Während des Fluges erzählte Manaroo ihrem Begleiter von der Gedankenverschmelzung der Aruzaner mithilfe ihrer Attanni. Sie wusste bereits vom vorherigen gemeinsamen Flug, dass Dengar so gut wie keine Gefühle besaß und bot ihm an, ihr Attanni zu tragen, um auf diese Weise zumindest das zu fühlen, was sie fühlte. Dengar stimmte zu, da er nach wie vor unter der Einsamkeit und der Verstörung litt, die er seit der Entfernung der Gefühle durchlebte, und so schloss Manaroo das kleine Gerät an einen seiner neuralen Interface-Zugänge in seinem Nacken an.

Zu Dengars Überraschung war ihr vordringlichstes Gefühl die Angst, aber nicht vor ihm, sondern vor der Zurückweisung durch ihn. Manaroo war sich mittlerweile sehr sicher, in Dengar den Mann gefunden zu haben, mit dem sie zusammen sein wollte - wie er hatte auch sie Probleme, einen Partner zu finden, da eine Verbindung mit einer Aruzanerin eine absolute Verschmelzung der Geister, der Gefühle, Erinnerungen und Gedanken bedeutete und so gut wie kein Außenstehender bereit war, eine solche Beziehung einzugehen. Mit Dengar, so war Manaroo sich sicher, wollte sie ein solches Leben führen. Dengar selbst genoss die Erfahrung, wieder Gefühle spüren zu dürfen, auch wenn sie momentan sehr einseitig waren. Im Rahmen dieses Austausches kamen sie sich näher, so dass sie sich schließlich küssten.

Gleichzeitig stellte er fest, dass sie Schuldgefühle und Sorge ihrer Familie gegenüber empfand. Sie hatte ihre Eltern und Freunde unter der imperialen Willkür zurückgelassen und wusste sie in Gefahr, jederzeit operiert oder sogar getötet zu werden.

Dengar unterbreitete ihr den Vorschlag, ihr Volk zu befreien, das mittlerweile unter einem noch grausameren imperialen Verwalter litt. Mit Hilfe der Rebellen-Allianz sowie eines gekaperten imperialen Gefangenentransporters gaben sich Dengar und Manaroo als imperiale Geheimdienstmitarbeiter aus, die die Anweisung hatten, die Aruzaner zu "deportieren". Die örtlichen Sicherheitskräfte ließen sich davon überzeugen und so konnten Dengar und Manaroo über 100.000 Aruzaner vom Planeten evakuieren und an einen sicheren Ort bringen.

Anschließend nahmen beide die Verfolgung Boba Fetts auf, der sich auf dem Weg nach Tatooine befand, wo er Han Solo an Jabba den Hutten ausliefern wollte.

Jabbas Sklavin

Auf Tatooine angekommen, suchten Manaroo und Dengar die Mos Eisley Cantina auf. Dengar bat die Frau, dort auf ihn zu warten, während er zu Jabbas Palast fahren wollte, um sich umzuhören. Während Dengar fort war, beschloss Manaroo, ein paar Credits zu verdienen, indem sie in der Cantina tanzte.

Ihr Tanz erweckte allerdings unerwünschte Aufmerksamkeit. Als sie geendet hatte und das Geld einsammelte, packte sie ein Wesen unbekannter Spezies am Arm und erklärte ihr, dass sie für Jabba tanzen sollte. Wenn sie gut genug war, so versprach er, würde Jabba sie am Leben lassen. Dieses Versprechen gefiel Manaroo nicht und sie wehrte sich gegen ihre Verschleppung. Jedoch gelang es ihr nicht, sich zu widersetzen und so wurde sie schließlich von dem Wesen in dessen sackartigen Bauchbeutel gesteckt und gegen ihren Willen in Jabbas Palast verschleppt.

In den Sklavenquartieren wurde sie von einer dicken Frau empfangen, die ihr offenbarte, dass sie ab sofort Tänzerin für Jabba war. Gleichzeitig erklärte sie ihr, dass Jabba kurzen Prozess mit Tänzerinnen machten, die ihn nicht gut genug unterhielten. Gemeinsam mit drei weiteren Frauen wurde Manaroo in eine feuchte, vergitterte Zelle gesperrt, wo sie auf ihren Auftritt wartete. Voller Angst dachte sie an Dengar, der mittlerweile nach Mos Eisley zurückgekehrt war und sich nun auf der Suche nach ihr befand. Geistesgegenwärtig hatte er sich ihr Attanni eingesetzt, das sie an Bord des Schiffes zurückgelassen hatte, und war auf diese Weise in der Lage, ihre Angst zu spüren und durch ihre Augen zu sehen. So wusste er, wohin man sie verschleppt hatte und er kehrte zurück zum Palast, um sie zu befreien.

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Von Jabbas Wohlwollen hängt Manaroos Leben ab

Manaroo musste vor Jabba tanzen, um die "Aufnahmeprüfung" zu bestehen und überhaupt in den Kreis seiner Tänzerinnen aufgenommen zu werden. Diesen Test bestand sie, so dass sie ihrem nächsten Auftritt voller Sorge entgegensehen konnte. Für den Abend war ein großes Fest angesetzt, weil Jabba die gescheiterte Befreiung des mittlerweile in seinem Besitz befindlichen Han Solos feiern wollte. Am nächsten Tag sollte die Hinrichtung der Befreier in der Grube von Carkoon stattfinden. Dengar hatte den Plan gefasst, Jabba im Rahmen des Festes mit einer Bombe zu töten, jedoch wurde sein Plan durch Jabbas Majordomus, Bib Fortuna, verraten, was dazu führte, dass Jabba Boba Fett anheuerte, Dengar während des Festes nicht aus den Augen zu lassen.

Wie erwartet wurde Manaroo am Abend vor die versammelten Gäste gerufen, um zu tanzen. Dengar, der noch immer das Attanni trug und deshalb ungefiltert ihre Ängste spürte, hielt die Spannung nicht aus und wollte auf Jabba losgehen. Boba Fett jedoch hatte zuvor sein Getränk mit einem Betäubungsmittel versetzt, so dass Dengar zusammenbrach und fortgeschafft wurde. Während Manaroo um ihr Leben tanzte und auf einer goldenen Flöte spielte, befahl Jabba, dass Dengar am nächsten Morgen einen langsamen Tod sterben sollte.

Am nächsten Morgen fand Manaroo sich unbewacht im verlassenen Palast wieder. Zu ihrem Erstaunen musste sie erfahren, dass die geplante Hinrichtung der Gefangenen schief gegangen war. Jabba und die meisten seiner Leute waren tot und sie konnte den Palast ungehindert verlassen. Sofort machte sie sich mit Hilfe eines Landspeeders auf die Suche nach Dengar, den sie schließlich angekettet auf einem Wüstenplateau fand. Dort war er den sogenannten "Zähnen von Tatooine" ausgesetzt, einem schneidenden Wind mit scharfkantigen Steinen, den er nur so lange überlebt hatte, weil ihm Boba Fett seine Rüstung gelassen hatte, anstatt ihn ungeschützt zu fesseln. Voller Freude schloss Manaroo Dengar in ihre Arme und fragte ihn, ob er sie heiraten wolle. Dengar sagte ja und verlor dann das Bewusstsein.

Die Rettung von Boba Fett

Dengar verbrachte einige Zeit in einer Klinik, um seine Verletzungen behandeln zu lassen, die die Zähne von Tatooine und die Zeit in der Wüste ihm zugefügt hatten. Anschließend beschlossen Manaroo und er, zum Ort des Geschehens zu fliegen - der Grube von Carkoon -, um dort nach Verwertbarem zu suchen, falls die Jawas etwas übrig gelassen hatten.

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Der Sarlacc in der Grube von Carkoon

In der Zwischenzeit hatten die Jawas den Schauplatz jedoch schon geplündert, so dass außer unverwertbarem Schrott und verdorrten Leichen nichts zu finden war. An der Grube von Carkoon, in der ein Sarlacc lebte, fiel ihnen jedoch ein stechender Verwesungsgeruch auf und überrascht mussten sie feststellen, dass jemand oder etwas den Sarlacc schwer verletzt oder sogar getötet hatte. Schließlich entdeckten sie am Rande der Grube einen nackten und halbtoten Mann, dessen Haut fast vollständig verätzt war. Dengar erkannte in dem Mann, der ihn mit letzter Kraft um Hilfe bat, seinen alten Widersacher Boba Fett, dem er seine Verschleppung zu den "Zähnen von Tatooine" zu verdanken hatte. Dennoch hatte Fett ihn in der Vergangenheit auch mehrfach fair behandelt - so weit das im Kopfgeldjägergeschäft möglich war. Manaroo forderte ihren Verlobten schließlich dazu auf, Fett an Bord ihres Schiffs zu bringen, wo sie erste Hilfe leistete und die offenen Wunden mit einem antibiotischen Spray versorgte.

Manaroo selbst hegte keine feindseligen Gefühle gegen Fett, sondern bemitleidete den Mann und sorgte sich um ihn, weil seine Verletzungen lebensgefährlich waren. Durch das Attanni übertrug sie diese Sorge auf Dengar, der daraufhin beschloss, Fett gesundzupflegen. Gemeinsam brachten sie den Schwerverletzten in eine Höhle auf Tatooine, wo sich ein Versteck Dengars befand. Da Fett bekanntermaßen viele Feinde hatte, hielt Dengar es für besser, wenn Manaroo für einige Zeit mit der Punishing One fort flog und sich von ihnen fernhielt, bis es Fett besser ging. Sie folgte diesem Vorschlag und ließ Dengar und Fett zurück.

In der folgenden Zeit hatte Manaroo keinen Kontakt zu Dengar, machte sich aber stets große Sorgen um ihn - insbesondere aufgrund seines berüchtigten Begleiters. Die beiden Männer waren schließlich gezwungen, Tatooine zu verlassen und für eine Weile war Dengar gemeinsam mit Fett unterwegs.

Kurz vor der Schlacht von Endor im Jahr 4 NSY erhielt Manaroo eine Nachricht von Dengar, der sie darum bat, ihn beim Planeten Kuat aufzulesen. Er hatte sich von Boba Fett getrennt, der persönliche Angelegenheiten mit Kuat von Kuat klären wollte.

Gemeinsame Zukunft

Nachdem Manaroo ihren Verlobten abgeholt hatte, arbeiteten sie gemeinsam daran, noch bestehende Schulden und Verpflichtungen abzutragen, die einem neuen Leben im Wege standen. Schließlich fassten sie den Plan, eine kleine Firma zu gründen, die auf Tatooine Feuchtigkeitsvaporatoren verkaufte und wartete.

Manaroo und Dengar heirateten, wobei Boba Fett ihr Trauzeuge wurde, und gründeten schließlich ihr geplantes Unternehmen. Nur kurz kehrte Dengar zwischenzeitlich ins Kopfgeldjägergeschäft zurück, aus dem er sich jedoch schnell wieder zurückzog.

Das weitere Schicksal von Manaroo ist unbekannt.

Aussehen und Persönlichkeit

Manaroo galt als sehr gutaussehend. Sie hatte, wie alle Angehörigen ihrer Spezies, blaue Haut und dunkelblaue, fast schwarze Haare. Dank ihrer langjährigen Tätigkeit als Tänzerin war sie sehr gelenkig und verfügte über große Körperbeherrschung. Neben dem Tanzen konnte sie auch mit Objekten jonglieren und Flöte spielen. Ihre Hand- und Fußgelenke zierten kleine, leuchtende Tätowierungen in Form von Monden und Sternen. Trotz ihrer filigranen Gestalt galt sie als äußerst starke Frau mit einem festen und entschlossenen Willen.

Wie alle Aruzaner war auch Manaroo eine Techno-Empathin und in der Lage, mittels eines Attanni genannten kleinen Geräts telepathische Verbindungen mit anderen Personen einzugehen. Als Aruzanerin war sie, als sie noch auf ihrer Heimatwelt lebte, mit drei sehr engen Freunden auf diese Weise verknüpft, die wiederum mit ihren Freunden und Partnern verbunden waren. So kam das Netzwerk der Aruzaner zustande, das das gesamte Volk miteinander verband und dafür sorgte, dass Verbrechen oder Krieg für sie undenkbare Konzepte wurden.

Nachdem Manaroo sich in Dengar verliebt hatte, setzte sie dem Cyborg ihr Attanni ein, um ihn auf diese Weise an ihren Gefühlen teilhaben zu lassen. Ihre Zuneigung zu ihm war bedingungslos und es wurde zu ihrem Lebensinhalt, ihm zu helfen, um ihn schließlich von seinem Dasein als Kopfgeldjäger und Attentäter zu befreien und mit ihm gemeinsam ein neues Leben zu beginnen.

Quellen

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