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Memit Nadill war ein Jedi des Alten Jedi-Ordens, der zur Zeit des Großen Hyperraumkriegs lebte. Er diente Kaiserin Teta als persönlicher Berater.

Biografie

Vereinigungskriege

Als persönlicher Berater von Kaiserin Teta unterstützte Memit Nadill sie bei ihrem Vorhaben, die sieben Welten des Koros-Systems für eine gemeinschaftliche Handelsbeziehung zu vereinen, um dadurch den Handel untereinander anzukurbeln, eine einheitliche Gesetzgebung, höheren Wohlstand und größere militärische Stärke zu gewährleisten. Allerdings traten nicht alle Planeten sofort der Handelallianz bei, denn insbesondere die Piraten des Planeten Kirrek kämpften um ihre Unabhängigkeit. Ihnen war es sogar gelungen, eine Vorhut von Tetas Streitkräften zu überwältigen und als Geiseln gefangen zu halten. Schließlich holte die Kaiserin die Hilfe des Jedi Odan-Urr ein, der in der Hauptstadt Cinnagar von Memit Nadill empfangen und zum kaiserlichen Thronsaal geführt wurde.

Zusammen mit Odan-Urr wagten Memit Nadill, Teta und ihre Streitkräfte einen weiteren Angriff auf Kirrek. Um ein Blutbad zu verhindern griff Odan-Urr auf eine Macht-Fähigkeit namens Jedi-Kampfmeditation zurück, wodurch er den Mut und die Zuversicht der Piraten mit reiner Gedankenkraft schwächte und sie somit ohne größeren Widerstand zur Kapitulation bewog. Kurz nachdem die Schlacht vorüber und die sieben Welten des Koros-Systems vereint waren, veranstaltete Teta einen großen Siegeszug durch die Straßen von Cinnagar, wodurch die Unterstützung der Jedi-Ritter zur Schau gestellt wurde. Sowohl Teta und Memit Nadill als auch das Volk von Koros Major war davon überzeugt, dass mit der Vereinigung ihrer benachbarten Welten eine Periode des Friedens einhergehen würde.

Bedrohung durch die Sith

Die Hoffnung auf Frieden währte allerdings nicht lange, da Odan-Urr bereits kurz nach dem Siegeszug durch die Macht eine dunkle Vision wahrnahm, nach die Nachfahren der Dunklen Jedi, die einst im Zweitem Großen Schisma vertrieben wurden, einen Eroberungsfeldzug gegen die Galaktische Republik planten. Memit Nadill und Kaiserin Teta wurden von Odan-Urr unverzüglich über diese dunkle Vorahnung in Kenntnis gesetzt. Da Nadill großes Vertrauen zu seinem Jedi-Freund hatte, nahm er Urrs Vision ernst und redete gut auf die Kaiserin ein. Teta und Memit Nadill versuchten, diese Warnungen bis zum Planeten Coruscant zu bringen. Allerdings zeigte sich während einer Ratssitzung, dass sowohl dortigen Politiker als auch die für Coruscant zuständigen Jedi-Wächter dem Irrglauben verfallen waren, dass eine Bedrohung durch Dunkle Jedi längst ausgeschlossen wäre.

Einige Zeit nach der Ratssitzung auf Coruscant überraschten Memit Nadill und Kaiserin Teta den enttäuschten Odan-Urr mit der Anwesenheit seines Jedi-Meisters Ooroo. Er gab Nadill und Urr neue Zuversicht für den bevorstehenden Kampf, während Teta ihre Streitkräfte aus dem gesamten Koros-System zusammenrief und rüstete. Als sich eines Nachts ein junges Mädchen namens Jori Daragon in den kaiserlichen Thronsaal stahl und dort gegenüber Teta und Memit Nadill preisgab, dass sie zusammen mit ihrem Bruder Gav das Sith-Imperium im Äußeren Rand entdeckte, fühlten sich die beiden in Odan-Urrs Vision bestätigt, zumal das Mädchen die Kaiserin vor einer baldigen Invasion warnte. Nadill brachte auf die Warnung den Vorschlag hervor, noch weitere Jedi-Ritter herbeizurufen, doch erwiderte Teta, dass dafür keine Zeit blieb. Sie bedauerte, dass die Republik ihre Warnungen ignorierten – allerdings war sie zuversichtlich, dass zumindest das Koros-System vorbereitet war.

Großer Hyperraumkrieg

Memit Nadill kämpft

Nadill während der Schlacht um Coruscant.

Kaiserin Teta entsandte Memit Nadill nach Coruscant, um dort nochmals eine dringende Warnung auszusprechen. Kurz nach seiner Ankunft traf er auf drei treue Jedi-Freunde, die ihm ihre Unterstützung anboten. Allerdings blieb ihnen keine Zeit mehr, um die Verteidigung Coruscants einsatzbereit zu machen, da bereits der Angriff durch das Sith-Imperium unter der Führung des Sith-Lords Naga Sadow alarmiert wurde. Die Schlacht um Coruscant brach für die Bevölkerung völlig überraschend aus, sodass Zivilisten notdürftig in die Senatshalle untergebracht wurden, während Memit Nadill und seine Jedi-Freunde den Eingang zur Halle bewachten und dabei gegen Massassi-Krieger und zahlreichen anderen Kreaturen kämpften. Zu diesem Zeitpunkt war ihnen noch nicht bewusst, dass die meisten von Naga Sadows Truppen illusionäre Trugbilder waren, die er selbst mit reiner Gedankenkraft erschuf.

Parallel zu den Ereignissen auf Coruscant griff die Sith-Flotte auch die Planeten Koros Major und Kirrek an. Schnell zeichnete sich auf Coruscant eine Niederlage der Jedi ab, da die feindlichen Armeen zahlenmäßig weit überlegen waren. Erst als Naga Sadow im Zuge der zeitgleich stattfindenden Schlacht von Primus Goluud seine Meditation unterbrechen musste, bemerkten Memit Nadill und seine Freunde, dass es sich bei ihren Angreifern hauptsächlich um Trugbilder handelte, die sich nun in Luft auflösten. Aufgrund dieser überraschenden Wendung fassten sowohl die Jedi als auch die republikanischen Soldaten neuen Mut und besiegten somit die wenigen realen Massassi-Krieger bzw. zwangen sie zum Rückzug. Nach der Schlacht veranstaltete die Bevölkerung eine große Siegesfeier. Memit Nadill schaltete dabei endgültig die Energiezufuhr seines Lichtschwerts aus und schwor sich, es niemals wieder zu gebrauchen.

Quellen