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„Keine Geduld hat der junge Mensch“
— Yoda zu Luke Skywalker (Quelle)

Die Menschen sind die in der Galaxis am weitesten verbreitete intelligente Spezies. Als die Vorzeigehumanoiden schlechthin, zeigen sie dennoch zahllose Abwandlungen, wie verbesserte Sehstärke und Reflexe, und Kreuzungen mit anderen Lebewesen. Sie besiedeln zahllose Planeten vom Kern der Galaxis bis zum Äußeren Rand und gelten als eine der zahlenmäßig stärksten Bevölkerungsgruppen. Dennoch stellen sie keinen einheitlichen Verband oder ein einheitliches Volk dar, sondern haben sich im Laufe ihrer Geschichte in viele Gruppen, Kulturen und Völker aufgespalten.

Physiologie und Biologie

Die Menschen gehören zu den Wirbeltieren und dort zur Klasse der Säugetiere. Sie haben ein homiothermes, d.h. „gleichwarmes“ Stoffwechselsystem und eine konstante Körpertemperatur, die durch verschiedene Mechanismen aufrechterhalten wird.

Ihr Körperbau weist die charakteristische humanoide Bauweise auf - bestehend aus einem zentralen Wirbelsystem, zwei Armen, zwei Beinen und einem Kopf. Dabei bewegen sie sich bipedal, d.h. ausschließlich auf ihren Beinen und in aufrechter Haltung vorwärts. Die Hände sind durch jeweils fünf feinmechanisch hochspezialisierte Finger mit opponierbarem Daumen zu einer Vielfalt von Aufgaben fähig und dienen vor allem dem Greifen, können aber auch zahllose andere Aufgaben meistern.

Die Ernährung der Menschen ist omnivor, d.h. Menschen können sich sowohl von pflanzlichen als auch von tierischen Produkten ernähren, teilweise nehmen sie sogar synthetisierte Nahrung zu sich. Kulturell oder religiös bedingt oder durch ihre Umweltbedingungen erzwungen, weisen einige Völker besondere Ernährungsgewohnheiten auf, so ernähren sich manche Gruppen rein pflanzlich, während andere so spezialisiert sind, dass sie ausschließlich Fleisch und Tierprodukte wie Milch oder Blut zu sich nehmen. Theoretisch können Menschen jedoch nahezu jede Nahrung verdauen, auch wenn einige Völker sich im Laufe der Evolution so spezialisiert haben, dass ihnen mittlerweile spezifische Enzyme zur Verdauung besonderer Nahrungsmittel fehlen. Ein besonderes Merkmal der Menschen ist ihre hohe Anpassungsfähigkeit.

Die äußere Erscheinung der Menschen kann stark schwanken, da sie sich im Laufe ihrer Ausbreitung den verschiedenen Umweltbedingungen ihrer Welten angepasst haben. Ihre mittlere Körpergröße bewegt sich zwischen 1,50 Meter und 2,10 Meter. Sie weisen verschiedene Haar- und Hautfarben auf, die von sehr hellen, fast weißen Farbtönen bis hin zu sehr dunklen oder gar schwarzen Farben reichen; die Anzahl der Farbpigmente bestimmt dabei ihre Resistenz gegen das oft intensive Licht der Sonnen. Auch ihre Augen können die unterschiedlichsten Farben annehmen - von einem sehr hellen Grau über Blau- und Grüntöne bis hin zu Dunkelbraun. Im Laufe der Evolution haben sich deshalb in Anpassung an ihre Umweltbedingungen innerhalb der Menschen unterschiedliche Rassen herausgebildet, die jedoch nach wie vor eng miteinander verwandt und miteinander fortpflanzungsfähig sind.

Menschen weisen Geschlechtsdimorphismus auf und sind in zwei Geschlechter („Männer“ und „Frauen“) aufgeteilt, wobei die Frauen den Nachwuchs austragen. Männer und Frauen unterscheiden sich äußerlich vor allem in den primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen, die der spezifischen Fortpflanzungsweise der Menschen angepasst sind. Weiterer Geschlechtsdimorphismus, der sich in Körperbau und anderen Äußerlichkeiten zeigt, variiert in der Ausprägung zwischen den verschiedenen Völkern, wobei er - kulturell bedingt - mehr oder weniger betont wird.

Menschen haben im Laufe der Evolution auch eine sprachlich-lautliche Kommunikation entwickelt. Hierbei hat sich jedoch im Laufe der Geschichte eine nahezu unüberschaubare Vielfalt an Sprachen herausgeformt, deren Verwandtschaft untereinander teilweise nicht mehr nachzuvollziehen ist oder die sich auch vollkommen unabhängig voneinander oder aus nicht-menschlichen Sprachen entwickelt haben (wie das Mando'a, das noch heute Einflüsse der Taung zeigt). Galaxisweit verwenden Menschen zur Verständigung untereinander und mit Angehörigen anderer Spezies das universelle Basic.

Gründung der Republik

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Corellia, Ursprung der ersten Schiffe mit Hyperraumantrieb

Wo der Mensch seinen Ursprung hat, ist unbekannt, man nimmt aber an, das sie von Coruscant stammen. Nach der Erfindung einiger früher Antriebe, später des Hyperantriebes gelang es den Menschen, sich in der Galaxis ausbreiteten. Umso wichtiger wurde eine zentrale Organisation. Die Kernwelten schlossen sich um 25.000 VSY zu einem lockeren Verbund zusammen, der Handel, Reisen und Austausch regelte. Diese Organisation nahm jedoch nicht nur menschliche Welten, sondern zum Beispiel auch die reptilienhaften Duros auf, die enge Nachbarn Coruscants waren. Dieser Verbund nannte sich Galaktische Republik und war demokratisch strukturiert.

Mit der Entdeckung der wichtigsten Hyperraumroute, der Perlemianischen Handelsstraße, erweiterte die Republik ihren Einflussbereich bis in ferne Regionen des Äußeren Rands. Um der jungen, aufstrebenden Republik Schutz zu gewähren, wurden die Jedi zu ihren Hütern.

Seit dieser Zeit ist die Geschichte der Menschen untrennbar mit der Geschichte ihrer zahllosen Nachbarn und gemeinsamen Bewohnern auf zahllosen Welten verknüpft. Viele Menschen gründeten eigene Kulturen und Zivilisationen, gingen in gemeinsamen multikulturellen Gesellschaften auf Planeten mit vielen verschiedenen Spezies auf oder schlossen sich Organisationen, Völkern oder Gruppen an - wie den Mandalorianern oder den Sith.

Seit dieser Zeit gibt es keine „einheitliche“ Geschichte der Menschheit mehr, sondern zahlreiche weitere Geschichten aus allen Winkeln der Galaxis.

Bekannte und bedeutende Menschen

Eine Auswahl an bekannten Vertretern der Menschen aus unterschiedlichen Epochen, die zu ihrer Zeit jeweils eine bedeutende Rolle gespielt haben. Diese Auswahl ist natürlich nur sehr selektiv; tatsächlich spielten und spielen in der Geschichte der Galaxis Menschen heute nach wie vor eine der wichtigsten Rollen.

Der Fall der Republik

ab: Zeitalter des Imperiums

Hinter den Kulissen

  • Da Star Wars eine Fiktion in einer alternativen Realität darstellt, finden keine Bezüge zu terrestrischen Menschen statt bzw. werden evtl. hintergründig bestehende Verbindungen nie thematisiert. Allerdings wird in Timothy Zahns Roman „Erben des Imperiums“ kurz angedeutet, dass Lando Calrissian ein „exotisches“ Heißgetränk namens Kakao von einem weit entfernten Planeten mitgebracht haben soll.
  • In den Filmen sind viele Figuren naturgemäß Menschen, da Nichtmenschen nur mit teuren Make-Up-Effekten und Kostümen dargestellt werden konnten, während Statisten relativ billig waren.

Weblinks

Quellen

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