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„Es kann keine Spaltung geben, wenn wir einander offenen Herzen und klarem Verstand begegnen. Wir sind alle eins in der Macht. Wir sind alle Jedi.“
— Mace Windu (Quelle)

In der Mission von Ruul versuchte der Jedi-Meister Mace Windu, vier abtrünnige Jedi für den Jedi-Orden zurückzugewinnen. Im Zuge der Klonkriege sahen die Jedi ihre Rolle als Hüter des Friedens verletzt und waren außerdem von der herrschenden und zunehmenden Korruption innerhalb der Galaktischen Republik überzeugt, bis sie sich schließlich im Jahr 22 VSY vom Orden abspalteten.

Vorgeschichte

Nach der verlustreichen Schlacht von Geonosis, die gleichzeitig den Auftakt der Klonkriege bildete, sahen sich viele Jedi mit ihrer neuen Rolle als Kriegsgeneräle überfordert. Sie konnten sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass den Jedi die Kriegsführung zufiel, obwohl sie sich selbst als Hüter des Friedens sahen. Zu diesen Ordensmitgliedern zählten auch K'Kruhk, Sian Jeisel, Mira und Rhad Tarn, die sich im Jahr 22 VSY offiziell vom Orden abspalteten, um ihren weiteren Werdegang zu überdenken, sich ihrer Berufung zu besinnen und gegebenenfalls sogar zur Konföderation unabhängiger Systeme überzulaufen. Nachdem der Jedi-Agent Quinlan Vos mit den abtrünnigen Jedi in Kontakt getreten war, erfuhr er, dass sich diese gemeinsam mit Sora Bulq in dessen Familienanwesen auf dem Mond Ruul zurückgezogen hatten. Von dort aus verlangten sie nach der Anwesenheit Mace Windus, um sich von ihm beraten zu lassen.

Als Graf Dooku von der Spaltung innerhalb des Jedi-Ordens hörte, beauftragte er seine beiden Handlanger Asajj Ventress und Sora Bulq, um die abtrünnigen Jedi endgültig auf die Dunkle Seite der Macht zu ziehen und sie für die Konföderation zu gewinnen. Dabei konnte Sora Bulq, der sich bereits im Anschluss der Mission auf Bakura der Dunklen Seite zugewandt hatte, die Unwissenheit der Jedi bezüglich seines Seitenwechsels geschickt für ein Täuschungsmanöver ausnutzen. Sein Plan sah vor, Mace Windu und die vier abtrünnigen Jedi zum Mond Ruul zu locken, einige von ihnen mithilfe von Ventress zu töten und dem Jedi-Meister die Schuld am Tod der geläuterten Jedi zu geben. Dadurch erhoffte er sich, die Unzufriedenheit innerhalb des Jedi-Ordens weiter zu schüren, um mehr Jedi auf seine Seite zu ziehen.

Verlauf

„Glaubt ihr, dass der Rat über eure Fragen – über all eure Fragen – nicht nachgedacht hat? Dass wir nicht immer noch darüber nachdenken? Glaubt ihr, eure Weisheit wäre größer als die von, sagen wir Meister Yoda?“
— Mace Windu (Quelle)

Nach seiner Ankunft suchte Mace Windu das Gespräch mit Sora Bulq, K'Kruhk, Sian Jeisel, Mira und Rhad Tarn, um deren Motive für ihren Austritt aus dem Orden zu erfahren. K'Kruhk war nach der Schlacht von Teyr von seiner Funktion als Jedi-General und der Tatsache schockiert, dass er Klonkrieger – und somit intelligente Menschen – in den Tod schickte, was seinen Prinzipien widerstrebte. Jeisels Beweggründe für ein Ausscheiden aus dem Orden beruhten hingegen auf der Feststellung, dass die Republik korrupt geworden war und sie dieser Regierung nicht länger dienen konnte, ohne selbst von ihr korrumpiert zu werden. Mira erkannte in den Kriegshandlungen ein Versagen der beiden verfeindeten Parteien, da sie der der Diplomatie und der Friedensverhandlungen auswichen. Mit seinem jugendlichen Überschwang erklärte Rhad Tarn, dass die Republik aufgrund ihrer Vernachlässigung der illegalen Aktivitäten in den Randbereichen der Galaxis gestürzt werden und sich die Jedi zu diesem Zweck der Konföderation anschließen sollten.

Nachdem sich Mace Windu bei Einbruch der Dunkelheit in sein Schiff zurückzog, um die Gespräche am nächsten Tag fortzusetzen, tauchte Asajj Ventress auf, die die abtrünnigen Jedi in einen Lichtschwertkampf verwickelte, in dessen Verlauf Mira zu Tode kam. Mace Windu, der den Kampf bemerkte und zum Schauplatz eilte, kam bereits zu spät und konnte die Flucht der Dunklen Jedi nicht verhindern. Da Asajj Ventress kurz vor ihrer Flucht behauptete, eine von Maces Dienerinnen zu sein, verfielen die abtrünnigen Jedi dem Irrglauben, der Jedi-Meister hätte eine Attentäterin angeheuert, um sie zu töten. K'Kruhk versuchte die erhitzten Gemüter zu beruhigen, da er Mace kein solches Verbrechen zutraute und ein Missverständnis vermutete. Um seine Unschuld zu beweisen, nahm Mace die Verfolgung der Dunklen Jedi auf. Sora Bulq, der die Auseinandersetzung in dieser Form geplant hatte, schickte anschließend noch Jeisel, K'Kruhk und Rhad Tarn auf die Jagd nach Ventress – wohl wissend, dass sie deren Kampfkünsten nicht gewachsen waren. Mace erkannte jedoch die Farce und stellte Sora Bulq zur Rede. Im folgenden Gespräch, offenbarte der Weequay seine Ambitionen zur Dunklen Seite der Macht und gestand die Zusammenarbeit mit Dooku und seiner Konföderation ein. Anschließend forderte er Mace zum Kampf heraus, um ihn zu töten und ihm später den Mord an den abtrünnigen Jedi anhängen zu können. Für Mace war der Kampf mit Sora jedoch ohne Belang, denn er wusste, dass Asajj Ventress bereits die anderen Jedi angriff. Kurzerhand setzte er den Weequay mit einem Macht-Schub außer Gefecht und eilte den anderen Jedi zu Hilfe.

Während des Kampfes mit Asajj Ventress ließ sich Rhad Tarn von der Dunklen Seite verführen, doch wurde er kurz darauf von Jeisel getötet, nachdem er selbst das Leben der Devaronianerin bedrohte. Kurz bevor Asajj einen tödlichen Hieb gegen K'Kruhk ausführen konnte, erschien Mace Windu und vertrieb die Dunkle Jedi. Anschließend mussten sich die Jedi noch gegen einige Kampfdroiden behaupten, ehe sie gemeinsam die Flucht von Ruul ergreifen konnten.

Nachwirkung

Im Anschluss an der Mission kamen K'Kruhk und Jeisel aufgrund des Verrats von Sora Bulq zu der Einsicht, dass die Konföderation und insbesondere die Dunkle Seite weiterhin bekämpft werden sollte. Während sich K'Kruhk vornahm zum Jedi-Tempel auf Coruscant zurückzukehren und andere Jedi in dieser Hinsicht zu ermutigen, seinem Beispiel zu folgen, glaubte Jeisel noch immer an die Korruption innerhalb der Republik, doch waren ihre Vorbehalte gegenüber der Konföderation weitaus größer.

Quellen

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