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Die geonosianischen Sternjäger der Nantex-Klasse zeichneten sich durch eine hohe Geschwindigkeit, enorme Wendigkeit und eine 360-Grad-Rundumsicht aus, welche sie dem Piloten in einer transparenten Blase sitzend gewährten. Der Jäger wurde nicht wie normale Raumjäger aus Stahlplatten zusammengebaut, sondern er bestand aus zusammengewebten Stahlfäden, was ihn unglaublich flexibel machte. Der Nachteil war jedoch, dass jeder Pilot an sein Schiff gebunden war, da er mit ihm aufwuchs und von Anfang an als Pilot gezüchtet wurde. Dafür konnten die Jäger theoretisch jahrelang in Bereitschaft bleiben, weil die Piloten keinen Schlaf brauchten. Die Piloten verständigten sich untereinander nicht mit Funk, sondern mit einer Duftsimulationsmaske. Der Jäger selbst wurde ebenfalls mit Gerüchen und Pheromonen gesteuert, sodass jeder Umbau für andere Spezies scheiterte.

Beschreibung

Sowohl das muschelähnliche Design mit den abgerundeten Konturen als auch die überragende Wendigkeit der geonosianischen Jäger der Nantex-Klasse ließ viele Angreifer in den Irrglauben verfallen, sie würden gegen ein organisches Wesen kämpfen. Betrachter fühlten sich bei dem Anblick der Flugmanöver dieses Jägers nicht selten an exotische Raubfische erinnert und selbst die Geonosianer verglichen ihr Gefährt mit dem Zwergporlceetin, ein auf Geonosis lebendes Raubtier, das sein Ziel so lange verfolgt und angreift, bis eines von beiden tot ist. Im Wesentlichen setzten sich die Jäger aus zwei großen, spitz zulaufenden, schalenförmigen Komponenten zusammen, die lediglich über zwei in einem Magnetfeld aufgehängte, kugelförmige Module miteinander verbunden waren. Die obere Schale wurde durch das Cockpit, dem Schiffscomputer sowie den Treibstofftanks ausgefüllt, während die untere Hälfte den Hauptreaktor sowie die Traktorstrahl- und Schildgeneratoren beherbergte. Die Tatsache, dass sich das Antriebssystem und die Waffenphalanx auf unabhängig rotierende Achsen in jeweils einem der beiden Verbindungsstücke zwischen der oberen und der unteren Schalenhälfte verteilte, verlieh dem Jäger der Nantex-Klasse einen entscheidenden Vorteil. So war gewährleistet, dass sich der Antrieb und die Bewaffnung vollkommen unabhängig vom übrigen Schiff kontrollieren und steuern ließen, was sich in einer unglaublichen Manövrierfähigkeit niederschlug. Der Pilot eines solchen Jägers war in der Lage, ein extremes Wendemanöver innerhalb von einigen Dutzend Metern zu vollführen, ohne dabei sein zuvor anvisiertes Ziel aus dem Schussfeld zu verlieren. Nahezu jedes feindliche Schiff oder Bodenziel konnte auf diese Weise ins Visier genommen und unentwegt verfolgt werden. Lediglich die Positionen direkt über oder unter dem Schiff konnten von der Laserkanone nicht erreicht werden.[2] Im Gegensatz zu den meisten Schiffen, die aus Dura- oder Transparistahl gefertigt werden, verarbeitete das Huppla Pasa Tisc Schiffsbaukollektiv in seiner Nantex-Klasse den selbst entwickelten Laminastahl. Dieses Material, welches größtenteils von Hand verarbeitet werden musste, machte den geonosianischen Jäger aufgrund seiner halbgewebten Beschaffenheit enorm strapazierfähig. So konnte das Schiff außerordentlichen Belastungen standhalten, bei denen die herkömmliche Materialien bereits auseinander gebrochen wären. Allerdings war das Konstruktionsverfahren durch dieses spezielle Material sehr kostspielig und zeitaufwendig. Dies führte auch dazu, dass jeder Nantex-Jäger ein Unikat war, ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Produzenten, die ihre Modelle in großen Mengen auf Fließbändern und Fertigungsstraßen herstellen. Da der Nantex-Jäger ausschließlich zur planetaren Verteidigung vorgesehen war, besaß er keinen Hyperraumantrieb. Dennoch ließ sich der Raum für die verschiedensten Zwecke umrüsten, sodass sein Verwendungszweck weit über seine Funktion als Angriffsjäger hinausging. Beispielsweise eignete er sich auch als Hochgeschwindigkeitsaufklärungsfahrzeug oder als quasistationäre orbitale Kommunikationsplattform.[2] Neben dem hohen Produktionsaufwand war zusätzlich die spezielle Methode zur Bedienung des Bordcomputers ausschlaggebend dafür, dass der leistungsstarke und robuste Nantex-Jägers trotz seiner ganzen Vorteile bei anderen Schiffswerften auf Desinteresse stieß. Da die Geonosianer in der Regel eine enge emotionale Bindung mit ihrem Schiff eingehen und es als eine Art Freund oder nicht selten sogar als Familienersatz ansehen, ist das Cockpit des Nantex-Jägers einer besonderen Gestaltung unterworfen worden, die diese Eigenheit in hohem Maße förderte. Statt den Piloten mit akustischen und visuellen Signalen zu informieren, nutzte der Jäger spezielle Duftstimulatoren und Pheromonsprays. Die geruchsempfindlichen Geonosianer werteten diese Reize aus und bedienten so ihr Gefährt. Für die meisten anderen Spezies war es ungemein störend, wenn nicht sogar unmöglich, mit einer solchen Bedienung zurechtzukommen.[2]

Zudem war der Jäger mit 100 selbstständig arbeitenden, eng strahlende Traktor- beziehungsweise Repulsorstrahlprojektoren ausrüstet, die als Waffe eingesetzt werden konnten.[1]

Hinter den Kulissen

Im Verlauf der Entstehung von Episode II – Angriff der Klonkrieger lief der geonosianische Jäger der Nantex-Klasse Gefahr, überhaupt nicht im Film aufzutauchen, da die Luftkämpfe zu Beginn der Klonkriege entweder umgeschrieben oder komplett geschnitten werden sollten. Ehe man sich dafür entschied, den Geonosianern ein eigenes Schiff zu geben, war in jenen Szenen der Einsatz von Vulture-Klasse Droiden-Sternjägern vorgesehen, die erstmals in Episode I – Die dunkle Bedrohung zu sehen waren. Während der Entwicklung der Nantex-Klasse wurde überlegt, das Schiff mit großen Segeln auszustatten, doch wurde diese Idee verworfen und für Dookus Solarsegler wieder aufgegriffen.[3]

Quellen

Einzelnachweise

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