Fandom

Jedipedia

Neue Republik

35.935Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion47 Teilen
Kanon.png
Weiter unten findest du alle Legends-Informationen!


Ära Widerstand.png


Neue Republik
NewRepublicCanon-DelRey.png
Allgemeine Informationen
Regierungssitz:

Hosnian Prime

Historische Daten
Gründungsjahr:

4 NSY

Hervorgegangen aus:

Rebellen-Allianz

Die Neue Republik ging nach der Schlacht von Endor im Jahr 4 NSY aus der Rebellen-Allianz hervor. Um die vom Galaktischen Bürgerkrieg erschütterten Bürger der Galaxis für sich zu gewinnen, riefen sie den Senat wieder ins Leben, unterzeichneten die Galaktische Übereinkunft, einen Friedensvertrag, mit den Überbleibseln des Galaktischen Imperiums und reduziertem drastisch ihr Militär. Diese Politik zog den Zorn der Kriegsheldin Leia Organa Solo auf sich, die vor einem Erstarken der imperialen Fraktionen warnte. Da man ihr jedoch nicht glaubte, gründete sie abseits der Politik den Widerstand, der gegen die Erste Ordnung kämpfte.

Quellen


----

Legends.png
Weiter oben findest du alle Kanon-Informationen!


30px-Ära-NeuRep.png30px-Ära-NeuJedi.png


Neue Republik
Neue Republik.png
Allgemeine Informationen
Staatsoberhaupt:

Staatschef

Institution(en):
Gründer:
Anführer:
Regierungssitz:
Militär:
Historische Daten
Gründungsjahr:

4 NSY[1]

Auflösung:

28 NSY

Hervorgegangen aus:
Folgeregierung(en):

Galaktische Allianz

„Heute werden wir eine galaktische Familie - eine Familie der Großen und der Kleinen, der Jungen und der Alten, mit Ehre für alle und Gefälligkeit für niemanden.“
— Leia Organa Solo bei der Gründung der Neuen Republik (Quelle)

Die Neue Republik war eine galaktische Konföderation, die einen Monat nach der Schlacht von Endor aus der Allianz freier Planeten gegründet wurde und sich in der Nachfolge der Alten Republik sah. Oftmals schlicht als Republik bezeichnet, existierte dieses Staatssystem vornehmlich zur Zeit des Galaktischen Bürgerkrieges und löste sich im Verlauf des Yuuzhan-Vong-Krieges auf.[2]

Während ihrer 23-jährigen Existenz meisterte die Neue Republik viele Krisen, darunter die Angriffe durch Großadmiral Thrawn und den geklonten Imperator Palpatine, mehrere Konflikte mit den hinterbliebenen imperialen Streitkräften unter den Admiralen Daala und Pellaeon sowie die Krisen um die Schwarze Flotte und Corellia.[3] Kurz nach der Beilegung der Krise um das Caamas-Dokument schloss die Republik mit dem Galaktischen Imperium einen Friedensvertrag. In den Folgejahren überstand sie die Krisen um das Zweite Imperium und der Allianz der Vergessenen, wurde aber während des Yuuzhan-Vong-Kriegs an den Rand der Vernichtung getrieben. Unter der Führerschaft von Borsk Fey'lya verlor die Neue Republik während der Invasion durch die außergalaktischen Yuuzhan Vong immer mehr an Boden und musste sich schlussendlich sogar von Coruscant zurückziehen. Nach der kriegswendenden Schlacht von Ebaq 9 reformierte der nach Fey'lyas Tod neu gewählte Staatschef Cal Omas, mit Unterstützung durch den Jedi-Meister Luke Skywalker, die Republik und formte diese in die Galaktische Föderation Freier Allianzen um.[4]

Der Neue Jedi-Orden unter Luke Skywalker, der sich in Tradition zum Alten Orden sah, war es auch, der ab 11 NSY eine Wächterrolle innerhalb der Neuen Republik übernahm. Ohne die Jedi und ihren stabilisierenden Einfluss hätte die Republik die Konflikte mit dem Klonimperator und Admiral Daala sowie um den Meridian-Sektor, die Schwarze Flotte und schließlich den Yuuzhan Vong nicht überstanden. Die Jedi-Ritter des Neuen Ordens nahmen in den genannten Konflikten Schlüsselpositionen ein und ermöglichten der Neuen Republik, wenn zum Teil auch unter großen eigenen Verlusten, den Sieg.[1][2]




Geschichte

Gründung

„Lang lebe die Neue Republik!“
— Chewbacca, aus dem Shyriiwook (Quelle)

Im direkten Anschluss an die siegreiche Schlacht von Endor entstand aus der Rebellen-Allianz die Interimsorganisation der Allianz Freier Planeten. Diese neue Allianz sollte einerseits die historische Bedeutung des Sieges bei Endor hervorheben und andererseits der Regierung um Mon Mothma Zeit geben, die Grundzüge des neuen Staats auszuarbeiten. In die kurze Herrschaftszeit der Allianz Freier Planeten fiel der Nagai-Tof-Krieg, ein Konflikt zwischen der Allianz und den Spezies der Nagai und Tof, der von der Dunklen Lady Lumiya forciert wurde.

Einen Monat nach der Schlacht von Endor und der Beilegung des Konflikts mit den Nagai und den Tof ging die Allianz Freier Planeten offiziell in der Neuen Republik auf. Die Proklamation der Neuen Republik wurde öffentlich ausgerufen und von neun Befürwortern unterzeichnet. Die Erstunterzeichner der Proklamation waren: Mon Mothma (Chandrila), Leia Organa (Alderaan), Ackbar (Mon Calamari), Sian Tevv (Sullust), Jenssar SoBilles (Duro), Doman Beruss (Corellia), Kerrithrarr (Kashyyyk), Borsk Fey'lya (Kothlis) und Verrinnefra B'thog Indriummsegh (Elom). Diese Politiker bildeten fortan den ersten regierenden Rat; den so genannten Provisorischen Rat der Neuen Republik.

Gegenüber dem noch herrschenden Imperium erwog man zunächst keinerlei Schritte, sondern festigte die eigenen Stellungen, und profitierte von der Tatsache, dass die überlebenden imperialen Führungskräfte um die Nachfolge Palpatines stritten. Mon Mothma, die gewählte Oberste Rätin des Provisorischen Rats, verfolgte zielstrebig die Befreiung zahlreicher Planeten, die bislang unter imperialer Herrschaft standen. Auf diplomatischen Weg gewann man in nur wenigen Wochen mehrere hundert Planeten. Militärisch rang man dem Imperium Clak'dor VII ab und konnte in monatelangen Kampagnen die Kontrolle über Planeten wie Brentaal IV, Milagro oder Mindor erringen.[5][6]

Eroberung neuer Welten

„Ich habe soeben einen kompletten Planeten für die Neue Republik gewonnen.“
— Jai Raventhorn (Quelle)

Einen Monat nach der Gründung der Neuen Republik wurde eine Einheit des Geheimdienstes nach Zelos II ausgesandt, um die Aktivitäten des Imperiums zu untersuchen und Gerüchten über eine Imperiale Garnison nachzugehen. Auf dem Planeten geriet die Einheit in einen Hinterhalt und wurde mit Ausnahme von Jai Raventhorn komplett ausgelöscht. Als diese jedoch von Platt Okeefe und Tru'eb Cholakk befreit werden konnte, gelang es ihnen den Offizier der Garnison zu überwältigen und Kontakt mit der Regierung aufzunehmen. Infolge dessen beendete Gouverneur Galleros Nul sämtliche politische Beziehungen mit dem Imperium und erklärte Zelos II zu einem Mitglied der Neuen Republik, womit der Planet eine der ersten Mitgliedswelten wurde.[7] Die Söldnergruppe Black Curs, die sich aus den Beteiligten an dieser Mission unter Dirk Harkness entwickelte, entwickelte sich in der Folgezeit aufgrund ihres allgemeinen Hasses auf das Imperium zu einem tatkräftigen aber unabhängigen Unterstützer der neuen Regierung. Im Auftrag Airen Crackens führte die Black Curs eine Spionagemission in zahlreichen Regionen der Galaxis durch, die bis sechs Monate nach der Schlacht von Endor andauerte. Der Bericht, welcher direkt an Mon Mothma, Borsk Fey'lya, Crix Madine, Ackbar und weitere Führungspersonen zur gemeinschaftlichen Absprache weitergeleitet wurde, bildete die Basis für die nächsten Schritte der Republik zur Gewinnung von Mitgliedswelten.[8] So konnte wenig später Sluis Van für die Neue Republik gewonnen werden.[9], nachdem die Abgesandten der Neuen Republik den nötigen Widerstand gegen das Imperium bewirkten und Vertrauen schafften.[8]

Krieg gegen Ysanne Isard

„Die Rebellion ist ein Feuer. Man muss jeden einzelnen Funken löschen, oder man muss ihm den Brennstoff entziehen, damit es nicht weiterbrennen kann. Meine Vorgänger haben sich auf die erste Methode konzentriert, ich versuche es mit der letzteren.“
— Ysanne Isard (Quelle)
Coruscant 6 NSY.jpg

Die Neue Republik erobert Coruscant.

Schnell konnte die Neue Republik ein ernstzunehmender Machtfaktor werden, was dazu führte, dass sich immer mehr Planeten und komplette Sektoren der demokratischen Konföderation anschlossen. Aufgrund dieser Entwicklung zerfiel das imperiale Reich zusehends. Zahlreiche selbsternannte Kriegsherren etablierten sich in den Monaten nach Endor. Meist ehemalige imperiale Flaggoffiziere, spalteten sich die Kriegsherren ab, um unabhängig eigene kleine Herrschaftsgebiete kontrollieren zu können. In diesem Chaos nutzte die bisherige Leiterin des imperialen Geheimdienstes, Ysanne Isard, die Gelegenheit, um die Kontrolle des Imperiums zu erlangen. Zur selben Zeit erhob Sate Pestage, Palpatines jahrelanger treu ergebender Berater und Großwesir, Anspruch auf den imperialen Thron. Untergeben ordnete sich Isard dem Großwesir als Vermittlerin unter, um ihn später zu einigen fragwürdigen Entscheidungen zu verleiten, welche schließlich zum Verlust der Kernwelt Brentaal IV führen würde. Damit hatte die Neue Republik einen Brückenkopf tief in imperialen Territorium etablieren können. Diese Tatsache brachte Pestage in Misskredit, wodurch der imperiale Herrscherrat den Führungsanspruch erhob. Skrupellos tötete Isard jegliche Berater des Herrscherrates und riss damit die Herrschaft des Imperiums an sich. Verhandlungsversuche der Neuen Republik scheiterten an Isards Widerstand.

Isard wurde für die Republik zum Problem. Zwar ließ die skrupellose Geheimdienstchefin zu, dass die Neue Republik Coruscant erobern konnte, doch setzte sie vorher eine Plage auf dem Planeten frei: den Krytos-Virus, der Millionen nichtmenschliche Bewohner tötete, bevor die Republik etwas dagegen unternehmen konnte. Isard begann nach dem Fall von Coruscant einen unvergleichbaren Terrorfeldzug gegen die Neue Republik. Sie unterhöhlte das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung und erzeugte mit dem Krytos-Virus in der Hinterhand eine Sphäre der Angst. Kurz darauf übernahm sie durch einen Putsch die Macht auf Thyferra. Die Bacta produzierende Welt war kriegswichtig für die Neue Republik. Außerdem war Bacta eines der wenigen Heilmittel, das gegen den Krytos-Virus wirkte. Isard war sich dessen bewusst und befestigte den Planeten mit ihrem Supersternzerstörer Lusankya. Die Renegaten-Staffel unter Wedge Antilles desertierte kurzzeitig und konnte Isards Griff um Thyferra überwinden. Die ehemalige Geheimdienstchefin verlor den Planeten und die Lusankya und flüchtete. Sie wurde einige Jahre später beim Versuch, die in den Händen der Republik befindliche Lusankya zu kapern, von der Agentin Iella Wessiri erschossen. Doch das Ende Isards bedeutete nicht das Ende des Kriegs gegen das Imperium, denn die Geheimdienstchefin hatte lediglich den größten Splitter der imperialen Krone kontrolliert.[5][10]

Kriegsherr Zsinj und die Hapaner

Zsinj2.jpg

Kriegsherr Zsinj verursachte der Republik einige Sorgen.

„Ein Bündnis von Muftis und Beratern trat an Isards Stelle, das seine Macht jedoch schon bald an Abtrünnige wie Zsinj verlor.“
— Historischer Rat der Neuen Republik (Quelle)

Zsinj war ein imperialer Admiral und der Befehlshaber des Quelii-Sektors während der Regentschaft Imperator Palpatines. Nach der Schlacht von Endor und dem Tod des Imperators stieg der zuverlässige aber einfallslose Zsinj zu einem von vielen Kriegsherren auf und erschuf sich bald einen eigenen Machtbereich, den er mit seinem Supersternzerstörer Eisenfaust sicherte. Noch vor der Eroberung Coruscants wurde er zu einem Ärgernis für die Neue Republik. Neben Ysanne Isard wurde Zsinj als eine der größten Bedrohungen betrachtet. Nach der Bewältigung der Gefahr durch den Krytos-Virus, wurde eine Flotte unter dem Kommando von General Han Solo zusammengestellt, um Zsinj zur Strecke zu bringen. Sowohl die Renegaten- als auch Gespensterstaffel waren mit Zsinj und seinen Streitkräften mehrfach in Kämpfe verwickelt.[11]

Als Solos Flotte nach monatelangen Kämpfen wieder nach Coruscant zurückkehrte, musste der überraschte General feststellen, dass die Stadtwelt von Dutzenden Kriegsschiffen umlagert wurde: Die mysteriösen Hapaner gaben einen Staatsbesuch. Prinzessin Leia gelang es während der Kampagne gegen Zsinj, den Welten des verschlossenen Hapes-Sternhaufens einen Besuch abzustatten und das arrogante und mächtige Hapes-Konsortium zu diplomatischen Gesprächen zu bewegen. Königinmutter Ta'a Chume und ihr Sohn Isolder vertraten das matriarchalisch geprägte Bündnis auf Coruscant und boten der Neuen Republik eine Allianz besonderer Art an: Leia sollte Isolder heiraten. Organa würde damit Thronfolgerin Ta'a Chumes werden und die Neue Republik erhielte die Reichtümer des Konsortiums sowie deren mächtige Flotte aus Schlachtdrachen.[12]

Doch der verliebte Han Solo entführte Prinzessin Leia kurzerhand. Solo, der seit Jahren eine Affäre zu Organa pflegte, brachte seine Geliebte nach Dathomir. Er wollte Organa den Planeten, den er bei einer Runde Sabacc gewonnen hatte, als neue Heimstatt für die alderaanischen Flüchtlinge schenken. Beide drangen auf ihrer Reise nach Dathomir jedoch unwissentlich tief in das Herrschaftsgebiet Zsinjs ein. Bei Dathomir stießen sie auf eine große Streitmacht Zsinjs und stürzten auf dem Planeten ab. Dort kamen sie in Kontakt mit den einheimischen Machthexen. Auch Luke Skywalker, auf der Suche nach Jedi-Artefakten, wurde von Tool nach Dathomir geführt. Dort sollte das alte Jedi-Akademieschiff Chu'unthor vor Jahrhunderten abgestürzt sein. Als Flotten der Neuen Republik und des Hapes-Konsortiums, die nach Leia suchten, bei Dathomir eintrafen, verwickelten sie Zsinj in eine Schlacht, in deren Verlauf der Kriegsherr durch einen Angriff Han Solos starb. Nach dem Tod Zsinjs löste sich sein Herrschaftsbereich schnell auf. Die Reste wurden von der Neuen Republik oder anderen imperialen Fraktionen erobert. Dathomir schloss sich der Neuen Republik an, aber fiel bald wieder aus dem Blick der Galaxis. Als direkte Folge der Ereignisse auf Dathomir gaben Han Solo und Leia Organa ihre Hochzeit bekannt, die kurz nach den Ereignissen auf Dathomir im alderaanischen Konsulat auf Coruscant eingegangen wurde. Mit der Vermählung der beiden zerschlug sich zwar die Allianz mit den Hapanern, doch verfügte die Republik dennoch über einen neuen politischen Partnern und über mehrere schlagkräftige Sternzerstörer, die von den Hapanern als Gastgeschenke übergeben wurden.[2][5]

Thrawn-Kampagne

Hauptartikel: Thrawn-Feldzug
„Darf ich fragen, um was für eine Art Puzzle es sich handelt?“
„Nun, das einzige Puzzle, das die Beschäftigung lohnt. Die vollständige, totale und endgültige Niederschlagung der Rebellion.“
— Pellaeon und Großadmiral Thrawn (Quelle)
Thrawns kommandoraum.jpg

Thrawn - der letzte Großadmiral.

Nachdem Zsinj besiegt wurde und Ysanne Isard auf der Flucht war, gelang es der Republik immer mehr Systemen den Frieden zu bringen. Doch 9 NSY kehrte der letzte Großadmiral, Thrawn, aus den Unbekannten Regionen zurück. Ihm gelang es durch geniale Taktik, das alte Imperium wieder auszubauen und unzählige Welten auf sich zu vereinigen. Die Neue Republik, deren Regierung sich nach fünf Jahren erst langsam zu formen begann, stand vor einer gewaltigen Bedrohung. Denn man wusste nicht, wen man bekämpfte. Gerüchte über einen letzten Großadmiral des Imperiums machten zwar die Runde, doch Thrawn blieb lange Zeit eine schattenhafte und nicht fassbare Bedrohung.[13]

Mehrere Monate lang fügte Thrawn die Splitter der imperialen Streitkräfte wieder zusammen und war in seinem Bemühen, das Imperium wieder zu vereinen, erfolgreicher als alle anderen vor ihm. Aber er ging noch weiter. Nach einem Datenraub von der Bibliothekswelt Obroa-skai fand er auf Wayland, in einem alten Lagerhaus des Imperators, drei Dinge, die seinen Sieg über die Rebellion zementieren sollten: eine weiterentwickelte Tarnvorrichtung, Spaarti-Klonzylinder und den verrückten Jedi-Meister Joruus C'baoth. Während C'baoth mit seinen Machtkräften Thrawns Flotte zu einem überlegenen Kampfverband zusammenschweißte und die Spaarti-Zylinder das Klonen und Heranwachsen neuer Truppen innerhalb nur weniger Tage ermöglichte, so hatte der Großadmiral mit der Tarntechnologie spezielle Pläne: Er ließ Coruscant angreifen und mit getarnten Asteroiden unter Blockade stellen. Die Neue Republik konnte es nicht riskieren, den planetaren Schild zu senken, um Nachschublieferungen durchzulassen. Die käme einem Vabanquespiel gleich, denn überall bestand die Möglichkeit, dass einer der Asteroiden durch ein Loch im Schild schlüpfen und Millionen töten könnte. Daher blieb Coruscant von der Außenwelt abgeschnitten. Erst durch das rechtzeitige Eingreifen von General Garm Bel Iblis und Talon Karrdes Schmugglerallianz konnte dies verhindert werden. Bei einem Überfall erbeuteten sie eine spezielle Sensortechnologie, die es erlaubte, die Asteroiden aufzuspüren.[14][15]

In der Schlacht von Bilbringi schließlich sah sich die Republik auch der Gefahr durch Thrawn entledigt. Trotz des baldigen Siegs des Großadmirals bei den Raumwerften des Systems, kam der Republik der Umstand zugute, dass Thrawn einen Noghri-Leibwächter besaß. Dieser hatte von der "Lady Vader" gehört und dass das Imperium die Noghri hinterging, indem es ihren Heimatplaneten verseucht und sie damit einst in der Schuld Darth Vaders und des Imperators ließ. Der Leibwächter erstach Thrawn während der Schlacht und wurde daraufhin getötet. Die restlichen imperialen Einheiten unter Captain Gilad Pellaeon zogen sich zurück. Die Gefahr durch Thrawn war gebannt.

Kurz darauf intervenierte die Flotte der Republik gegen Delak Krennels entlegenes Imperium im Rand und war damit weit von den Kernwelten entfernt. Im Konflikt um Krennels Herrschaftsgebiet, bei dem auch die Renegaten-Staffel involviert war, starb Ysanne Isard schließlich durch die Hand von Iella Wessiri.[5]

Rückkehr des Imperators

Emperorreborn.jpg

Der Klonimperator terrorisiert die Galaxie.

„Die Rebellen haben ihre Chance gehabt ... Ich ließ ihnen jahrelang Zeit, die Galaxis für sich zu beanspruchen, doch ohne die Jedi-Ritter sind sie elendig gescheitert! Und nun habe ich sie überflügelt.“
— Der zurückgekehrte Imperator Palpatine (Quelle)

Kurz nach Thrawns Tod und dem Sieg der Republik über Krennel, rafften sich unerwartet die Imperialen zusammen. Sie schlossen ein Bündnis und eroberten vom Tiefkern ausgehend Kernwelten wie Kaikielius und Coruscant. Der Grund für diese plötzliche Einigkeit blieb der Republik lange ein Rätsel, doch hielt diese auch nicht lange an. Kurz nach der Eroberung Coruscants, fielen die Verbündeten übereinander her; dabei beschädigten die zerstrittenen Kriegsherren die globale Stadt des Planeten schwer.[16]

Von den imperialen Streitkräften von Coruscant vertrieben, richtete sich die republikanische Regierung auf Da Soocha V in der Basis Bergspitze ein, um den Kampf für die erneute Befreiung der Galaxis wieder aufzunehmen. Auf Mon Calamari kam es zu wochenlangen verheerenden Kämpfen, in denen Generäle wie Lando Calrissian oder Wedge Antilles auf Seiten der Mon Calamari wirkten. Doch die Lage stand schlecht um die Republik, denn der Held der Rebellion, Luke Skywalker, hatte sich dem Imperium angeschlossen. Lange blieb unklar, warum dies geschah, doch nach und nach fand man heraus, dass hinter diesem erstarkten dunklen Imperium der Imperator, Palpatine selbst, stand, den Skywalker von innen heraus stürzen wollte. Seine Mühe misslang und der Imperator ließ seine Flotte bei Basis Bergspitze zusammenziehen, um die letzten Rebellen zu vernichten. Doch mit Hilfe seiner Schwester Leia gelang es Skywalker, Palpatine zu blenden, der mit einem selbst entfesselten Machtsturm den Großteil seiner Flotte zerstörte. Dabei wurde das Flaggschiff des Imperators, der Supersternzerstörer Eclipse I, vernichtet und Palpatine getötet.

Doch der Imperator war mit seiner Niederlage bei Da Soocha noch nicht am Ende. Nach mehreren Wochen der Abwesenheit, in denen Exekutor Sedriss das Imperium stellvertretend anführte, kehrte der Imperator von den Toten zurück. Obwohl unteren späteren Gelehrten strittig war, ob der Imperator wirklich den Tod überlisten konnte, so terrorisierten dennoch seine Klone, die sich für Palpatine hielten, weiterhin die Galaxis.[1] Durch eine Intrige seiner engsten Berater und Vertrauten wurde er jedoch aller seiner Klonkörper beraubt und musste neue Wege finden, seine durch die Macht der Dunklen Seite schnell verzehrenden Klonkörper zu ersetzen. Einen Ausweg entdeckte er in dem noch ungeborenen Jedi-Kind Prinzessin Leias: Anakin Solo. Während seine neue Superwaffe, das Galaxisgeschütz, damit begann, die letzten Aufständischen und ihre Bastionen zu vernichten, flog Palpatine mit der Eclipse II nach Onderon, um sich des Kindes Leia Organas zu bemächtigen. In der Stadt Iziz angekommen, verkleidete er sich als Bettler und wurde bis zu Leia vorgelassen. Dort kam es schließlich zum letzten Kampf mit Palpatine, in dessen Verlauf er von Han Solo erschossen wurde. Der alte Jedi-Ritter Empatojayos Brand, der sich wie Kam Solusar Luke Skywalker angeschlossen hatte, konnte daraufhin die Essenz Palpatines in sich aufnehmen. Gefangen mit Palpatines Geist in seinem Körper starb Brand an seinen schweren Verletzungen, versprach aber, dass er und alle Jedi vor ihm dafür sorgen, dass Palpatine nie wieder zurückkehren würde.[2][17]

Imperiale Hinterbliebene

„Wenn Solo die Wahrheit sagt, dann ist meine Flotte der mächtigste Überrest der Imperialen Raummarine. Wir können nicht länger warten. Jetzt sind wir an der Reihe, ihnen zu zeigen, was wir können.“
— Admiral Natasi Daala (Quelle)
Admiral Daala.jpg

Admiral Daala.

Nach Palpatines letztem Tod auf Onderon splitterte das Imperium wieder auseinander. Ohne den Imperator erwuchsen die Machtgelüste der alten Kriegsherren wieder, was der Neuen Republik zum Vorteil gereicht wurde, der es recht problemlos gelang, die verlorenen Welten zurückzuerobern; allen voran Coruscant, welches ohne Kampf wieder eingenommen werden konnte.[2]

Im Imperium wiederum übernahm der imperiale Interimsrat unter Carnor Jax die Kontrolle und bereitete der Neuen Republik einige Probleme, denn Jax konnte einen größeren Teil des Imperiums auf sich vereinen. Der ehemalige Ehrengardist Kir Kanos schwor jedoch Blutrache an Jax, denn dieser und einige Ratsmitglieder hatten die Kloner auf Byss bestochen, damit diese die Klonkörper Palpatines sabotierten. Somit war Carnor Jax direkt am Tod des Imperators schuld. Kanos spürte Jax nach einiger Zeit auf und tötete den Gardisten. Kanos machte später Jagd auf die restlichen Ratsmitglieder, die aber schließlich unter Mithilfe des imperialen Barons D'Asta und der Commander Mirith Sinn der Republik gefangen genommen werden konnten.[18][19]

Doch auch andere Parteien blieben eine Gefahr. Während die Republik damit fort fuhr die verlorenen Kernwelten zurückzuerobern gründete Luke Skywalker auf Yavin IV nach Jahren der Vorbereitung den Jedi-Orden neu und die Jedi-Ritter wurden wieder zu den Wächtern der Republik. Aber die imperialen Kriegsherren wie Blitzer Harrsk oder Teradoc blieben eine ständige Gefahr, ebenso wie der listige Botschafter Furgan von Carida, dem es auf einem diplomatischen Empfang gelang, die Staatschefin Mon Mothma zu vergiften - nur den Heilkräften der Jedi Cilghal war die Rettung Mothmas zu verdanken.[5]

Etwa zu jener Zeit trafen Han Solo und Chewbacca nach einem missglückten diplomatischen Besuch auf Kessel zufällig auf das Schlundzentrum und Admiral Daala. Der imperiale Offizier - jahrelang vom galaktischen Geschehen isoliert und daher nicht wissend um die Niederlage des Imperiums - sollte in den folgenden Jahren mehrmals die Republik bedrohen. Solo und seinem Wookiee-Partner gelang es kurz darauf, an Bord des Sonnenhammers aus dem Zentrum zu fliehen. Diese Superwaffe ermöglichte es später dem vom Dunklen Lord Exar Kun besessenen Jedi Kyp Durron, Carida zu zerstören. Später konnte Durron vom Einfluss Kuns befreit werden und wurde von Staatschefin Mon Mothma zum Unmut vieler Bevölkerungsteile nicht verurteilt, sondern Jedi-Meister Luke Skywalker überantwortet, der ein Strafmaß für Durron bestimmen sollte.

Während dieser Ereignisse startete Admiral Daala, die sich nun bewusst war, dass ihr Imperium und ihre Lebensweise zerstört war, einen Feldzug mit ihrer Flotte, um die Neue Republik zu schwächen. In Terrorangriffen auf verschiedene Ziele, unter anderem auf Mon Calamari, das sich erst von den zugefügten Schäden des Klonimperators erholte, gelang Daala eine gewisse Destabilisierung der Neuen Republik. Doch das Kriegsglück wendete sich: Nach der Schlacht vom Hexenkessel-Nebel, in der sie den Sternzerstörer Basilisk verlor, zog sie sich in den Schlund bei Kessel zurück. Dort kam es zur entscheidenden Schlacht, die Daala verlor. Auf ihrem Rückzug zerstörte sie das Schlundzentrum und floh danach in Richtung des Tiefkerns, um sich dort widerwillig einem Kriegsherren anzuschließen.[1][5]

Das Imperium schlägt zurück

Jedi gegen Juggernaut.JPG

Daalas Truppen greifen die Jedi-Akademie an.

„Wenn wir jetzt zuschlagen und dieses Unkraut jäten, bevor es zu wuchern beginnt, können wir den Rebellen einen vernichtenden Schlag versetzen.“
— Admiral Natasi Daala (Quelle)

Daalas Schaffen im Tiefkern offenbarte sich kaum ein Jahr nach ihrem Vergeltungsfeldzug gegen die Galaxis: Im Geheimen hatte sie gegen die Tiefkern-Kriegsherren intrigiert und diese bei einer fingierten Konferenz auf der Funkstation Tsoss-Funkfeuer ermordet. Daraufhin vereinte sie die Flotten der Getöteten unter ihrem Kommando. Als der Stellvertreter des Supergenerals Sander Delvardus, Oberst Cronus, zu Daalas Streitkräften überlief, übergab er ihr den Supersternzerstörer Night Hammer, den sie kurze Zeit später in Jedi-Hammer umbenannte. Daala machte das Schiff zu ihrem Flaggschiff, von dem aus sie nun den Wiederaufbau des Imperiums koordinierte. Sie setzte die imperiale Kriegsmaschinerie wieder in Gang und, was noch viel beeindruckender war, eine beginnende Gleichberechtigung von Frauen und Nichtmenschen innerhalb des imperialen Militärs. Gemeinsam mit Admiral Gilad Pellaeon, dem ehemaligen Protege Großadmiral Thrawns, legte Daala bald das erste Ziel ihres neuen Feldzuges fest: Um die Moral der „Rebellion“ zu brechen, sollte das Jedi-Praxeum auf Yavin IV zerstört und der Orden der Jedi noch in seinen Anfängen ausgelöscht werden. Die Jedi Kyp Durron und Dorsk 81, die in geheimer Mission im Tiefkern operierten, konnten die Informationen der bald bevorstehenden Angriffe erfolgreich in die Neue Republik tragen. Da Daala nun zum schnellen Handeln gezwungen war, ließ sie ihre Flotte zunächst Ziele wie Khomm, die Heimatwelt von Dorsk 81, oder die Schiffswerften von Chardaan angreifen. Wenig später erschien der Admiral selbst über Yavin IV und begann mit ihrem Angriff auf die Jedi. Wenig später erreichte der Millennium Falke das Kampfgebiet, gefolgt von der Flotte der Neuen Republik unter Ackbar. Die verlustreiche Schlacht fand sowohl im Orbit zwischen den Schiffen der beiden Streitmächte statt, als auch auf dem Planeten selbst, wo die Jedi sich vereinten und unter der Führung Luke Skywalkers gegen die Angreifer standhielten. Durch den Einsatz von Callista Ming, die Daalas Flaggschiff, die Jedi-Hammer, sabotierte und zum Absturz auf Yavin brachte, konnte Daala in der Schlacht letztendlich geschlagen werden. Zwar gelang ihr die Flucht, doch entgegen ihrer festen Überzeugung und Überlegenheit, hatte sie sowohl mit dem Schiff als auch mit der Schlacht selbst einen starken Verlust erlitten.[20]

„Vielleicht müssen wir die Waffe gar nicht zerstören. Dieses Ding ist eine einzige Katastrophe, die jederzeit zusammenbrechen kann.“
— Crix Madine über den Darksaber (Quelle)

Noch während des Feldzugs Admiral Daalas drohte der Republik eine weitere Gefahr: die politischen Erben Jabba des Hutten, der Verbrecherkönig Durga Besadii Tai, hatte durch eine List während eines Staatsbesuches auf Coruscant die Konstruktionspläne des Todessterns in seine Hände bringen können und mit dem Bau einer neuen Superwaffe begonnen, dem Darksaber. Im Asteroidenfeld von Hoth entstehend, beaufsichtigte Bevel Lemelisk, der Konstrukteur der ersten beiden Todessterne, den Bau der neuen Superwaffe. Durch den Staatsbesuch Durgas misstrauisch geworden und dadurch, dass C-3PO und R2-D2 den Diebstahl der Todessternpläne im Nachhinein hatten nachweisen können, stellte Leia Organa Solo Nachforschungen an. Crix Madine konnte mit zwei seiner Agenten, die jedoch während des Einsatzes umkamen, bis zum Darksaber gelangen, wo er allerdings in Gefangenschaft geriet und von Durga exekutiert wurde. Nichtsdestotrotz kam der Darksaber aufgrund erheblicher technischer Mängel niemals zum Einsatz, denn noch vor seinem Tod war es Madine gelungen, ein Signal an Wedge Antilles zu senden, der mit seiner Flotte zur Hilfe eilte. Bei seinem Versuch zu fliehen und aus dem Hoth-Asteroidengürtel zu manövrieren, wurde der Darksaber durch die Kollision mit zwei Planetoiden zerstört. Durga der Hutt starb an Bord der Superwaffe und hinterließ die Schwarze Sonne erneut ohne einen Unterlord.[20]

Krisen und lokale Konflikte

„Die Neue Republik war in der letzten Zeit nicht gerade ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man eine Galaxis regiert.“
— Luke Skywalker (Quelle)
Darksaber-Zerstörung.JPG

Der Darksaber wird von der Neuen Republik im Hoth-Asteroidengürtel angegriffen.

In der Zeit nach dem Sieg über Daala, baute die Neue Republik ihre Machtbasis weiter aus und wurde zu einer wahrhaftigen Großmacht. Doch die Jahre bis zum endgültigen Frieden mit den Resten des Imperiums führten die Neue Republik mehrfach an den Rand weiterer Konflikte, die zwar nur lokaler Natur waren, aber dennoch verheerende Auswirkungen auf die Neue Republik hatten. Denn in jener Zeit begannen viele kleine Gruppen und Völker, die in den großen Kämpfen des Galaktischen Bürgerkrieges übersehen wurden, sich zu erheben.

Pellaeon reorganisierte in den kommenden Monaten seine Einheiten und begann ein halbes Jahr nach Daalas Feldzug, der Neuen Republik militärisch entgegenzutreten: Die Eroberung des Planeten Orinda und eines halben Dutzends Nachbarsysteme veranlasste die Neue Republik zu einem Befreiungsversuch. Trotz der Anwesenheit des Supersternzerstörer Lusankya und der Renegaten-Staffel unter General Wedge Antilles schlug die Schlacht um Orinda fehl. Die Neue Republik musste sich zurückziehen.[5]

In den Monaten, die schließlich zur Meridian-Krise führten, wurde der Planet Adumar zum Zankapfel zwischen der Neuen Republik und dem Imperium. General Wedge Antilles und die Piloten der Renegaten-Staffel konnten die Welt gegen die Streitkräfte des Restimperiums unter General Turr Phennir verteidigen.[21]

Meridian-Krise

Callista03.jpg

Die Akteure der Meridian-Krise.

„Nach der Krise im Meridian-Sektor erlebte die Neue Republik eine Periode relativer Stabilität.“
— Historischer Rat der Neuen Republik (Quelle)

Kurze Zeit nach den Ereignissen auf Adumar kam es auf Nam Chorios zwischen den alteingesessenen Theranern und den Neusiedlern, die ehemals dem Imperium angehörten, zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Offiziell auf einer diplomatischen Reise unterwegs trat Leia Organa Solo heimlich mit Seti Ashgad in Kontakt, um in dem internen Streit zwischen Neusiedlern und Theranern über die Öffnung des Planeten zur galaktischen Wirtschaft zu vermitteln. Ashgad, der durch sein jugendliches Aussehen zunächst vorgab sein eigener Nachfahre zu sein, ging es in Wahrheit jedoch nicht um diplomatische Bemühungen. Er entführte Staatschefin Organa Solo und ließ die Besatzungen von Leias Diplomatenflotte durch die Todessaatseuche umkommen - einer eigentlich ausgerotteten Krankheit, die 700 Jahre zuvor in dieser Raumregion wütete.[5]

Mit Leia als seiner Geisel wollte sich Ashgad gegen alle Eventualitäten absichern, denn er paktierte mit mächtigen Geldgebern - der Loronar Corporation und Moff Getelles aus dem imperialen Antemeridian-Sektor. Doch Organa Solo gelang die Flucht aus Ashgads Festung. Bei Bleak Point tat sie sich mit den konservativen Oldtimern zusammen - einer politischen Strömung, die sich gegen die wirtschaftliche Öffnung Nam Chorios' aussprach. Indes traf sie in der Siedlung auch auf ihren Bruder Luke Skywalker, der nicht bei dem Anschlag auf die Flotte der Neuen Republik umkam und sich seit den Ereignissen um die Zerstörung der Jedi Hammer auf der Suche nach seiner Gefährtin Callista Ming befand und sie auf Nam Chorios endlich ausmachen konnte.
Zu dieser Zeit befand sich Han Solo, gemeinsam mit Lando Calrissian und einer kleinen Flotte bereits seit Wochen auf der Suche nach seiner Frau, die er bei Nam Chorios endlich fand - doch zu spät, da Getelles zu dieser Zeit mit seiner Invasion begonnen hatte. Seti Ashgard hatte eine Kanonenbatterie bei Bleak Point auf der Oberfläche von Nam Chorios zerstört und damit einer Invasionsstreitmacht Getelles' den Weg geebnet.[16]

In der folgenden Schlacht schienen die Raumschiffe der Neuen Republik denen des Imperiums unterlegen, das mit modernsten Zerstörern auf den Plan trat. Doch der aus dem Militärdienst ausgeschiedenen Admiral Daala ermöglichte ihrem Intimfeind, der Neuen Republik, den Sieg. Angewidert durch Getelles' feiges Handeln und Paktieren mit Personen wie Seti Ashgad zog Daala ihrerseits eine Flotte zusammen und griff in die Schlacht ein, die nun zugunsten der Republik ausfiel. Seti Ashgad starb während der Schlacht um Nam Chorios. Als er mit seiner Fähre einen Sternzerstörer anflog, brachen mehrere Nadeljäger aus Moff Getelles' Flotte aus und zerstörten das Gefährt. Dies war auf die chorionischen Kristalle in den Jägern zurückzuführen, die ein eigenständiges Bewusstsein besaßen. Luke Skywalker trat während der im All stattfindenden Schlacht in Kontakt mit dem Kristallbewusstsein und überredete diese, der Neuen Republik beizustehen.[5]

Nach Beendigung der Kämpfe verschwand Daala mitsamt ihrer Flotte in unbekannter Richtung, doch wurde bald wieder im Tiefkern gesichtet.[2]

Neugeborenes Imperium

„Das Neugeborene Imperium war nur die erste von zahlreichen Bewegungen, die in den kommenden vier Jahren für schwerwiegende lokale Unruhen sorgen sollte.“
— Historischer Rat der Neuen Republik (Quelle)
Empire Reborn.jpg

Lord Hethrir.

Die Krise um das Neugeborene Imperium begann bereits acht Jahre nach der Schlacht von Endor. Lord Hethrir, der Begründer und Anführer der Bewegung hatte sich mit dem imperialen Wissenschaftler und Admiral Galak Fyyar und dem Dunkle Jedi Desann verbündet. Man förderte auf der Minenwelt Artus Prime machtempfängliche Kristalle und wollte diese und damit ihre Träger mit der Macht erfüllen. Als der Söldner Kyle Katarn die bisherigen Operationen der Bewegung auszuspionieren begann, erkannte Desann eine Möglichkeit: Indem er Katarns Geliebte, Jan Ors, scheinbar tötete, wollte Desann Katarns Wut anheizen. Kyle, in Blutrausch, flog nach der scheinbaren Ermordung seiner Frau zum Tal der Jedi auf Ruusan, um dort seine Verbindung zur Macht zu erneuern. Desann verfolgte Katarn jedoch heimlich und ermöglichte so die Entdeckung des Planeten. Im Folgeprozess wurden unzählige Anhänger, so genannte Wiedergeborene, mit der Macht des Tals erfüllt. Katarn und seinen Alliierten, darunter Lando Calrissian und Luke Skywalker selbst, gelang es jedoch, Desann und Fyyar aufzuhalten und zu töten. Die Bewegung Neugeborenes Imperium blieb davon jedoch unbeeinflusst eine Bedrohung für die Neue Republik.

Als die Galaxis nach den Ereignissen um Daala, den Darksaber und die Meridian-Krise langsam zur Ruhe kam, entschloss sich die Staatschefin Leia Organa Solo, mit ihren Kindern Jaina, Jacen und Anakin Solo den Planeten Munto Codru zu besuchen. Dort wurden die Nachkommen der Solo-Linie jedoch von Lord Hethrir, dem ehemaligen Justizprokurator des Imperiums, entführt. Er plante, die Solo-Kinder Waru zu opfern, einer extradimensionalen Wesenheit, die auf der Crseih-Station residierte. Hethrirs Bewegung Neugeborenes Imperium plante mit Waru die Herrschaft der Galaxis für sich zu beanspruchen. Waru sollte die Anhänger der Bewegung mit der Macht erfüllen und sie so unbesiegbar machen. Dieses Unterfangen misslang jedoch als die Solos und Luke Skywalker, der Onkel der Kinder, auf der Crseih-Station auftauchten. Um doch noch an sein Ziel zu gelangen wollte Hethrir Waru dazu bewegen, Luke Skywalker zu verschlingen. Als dies misslang fiel Waru über das nächste machtsensitive Opfer her: Hethrir. Er hüllte ihn in eine goldene Kugel, die anfing zu schrumpfen und in der Waru mit Hethrir schließlich verschwand.[5]

Ihres Anführers beraubt zerfiel die Organisation sehr schnell. In dieser Phase des Niedergangs gelang es Tavion Axmis, einer ehemaligen Schülerin des Dunklen Jedi Desann, die Überreste zu etwas zusammenzuformen, das sie als Jünger Marka Ragnos' bezeichnete. Diese Splittergruppe forderte 14 NSY den Neuen Jedi-Orden unter Luke Skywalker heraus. Vorrangig dem Jedi-Meister Kyle Katarn und seinem Schüler Jaden Korr war es zu verdanken, dass die Bedrohung durch die Jünger recht schnell eliminiert werden konnte. Man konnte die Jünger auf Korriban isolieren, wo sie mittels eines Sith-Artefakts den alten Sith-Lord Marka Ragnos wiedererwecken wollten. Jaden Korr gelang es im Alleingang die vom Geist Ragnos' besessene Tavion niederzustrecken und die Bedrohung durch die Jünger damit zu beenden.[22]

Dadurch war auch die Bedrohung, die über zwei Jahre lang vom Neugeborenen Imperium und dessen Abkömmlingen ausging, beendet. Das folgende Jahr 15 NSY sollte damit auch das erste seit Gründung der Neuen Republik sein, in dem diese sich keinen neuen Konflikte stellen musste, sondern eine stabilisierend wirkende Phase von Ruhe und Frieden erlebte.

Schwarze-Flotte-Krise

Hauptartikel: Schwarze-Flotte-Krise
„Hände weg von Koornacht!“
— Nil Spaar (Quelle)

Bis zum Beginn der Krise um die Schwarze Flotte in den Jahren 16 und 17 NSY durchlebte die Neue Republik eine Phase stabilen Friedens: Die Überreste des Imperiums waren zerstreut, und eine neue Generation Jedi-Ritter sicherte die Grenzen und mehrte das Ansehen der Neuen Republik.[5]

In jene Zeit relativen Friedens fielen diplomatische Gespräche zwischen Staatschefin Leia Organa Solo und Vizekönig Nil Spaar der yevethanischen Duskhan-Liga. Nach einigen interessanten, wenn auch ergebnislosen Aufeinandertreffen mit Leia, brach Spaar urplötzlich alle Verbindungen ab. Zu spät wurde der Prinzessin die List und Tücke ihres Gegners bewusst, der sich der politischen Feinde Leias, der freien Presse und der offenen Gesellschaft innerhalb der Neuen Republik bediente. Spaar gelang es durch geschickte Lügen und Halbwahrheiten, die Regierung der Neuen Republik vor ihrer Bevölkerung als aggressive und imperialistische Staatsführung zu denunzieren. Glattzüngig behauptete Spaar als Hologramm vor dem versammelten Senat der Neuen Republik, dass Prinzessin Leias Regierung eine militärischen Eroberungskampagne gegenüber den yevethanischen Welten im Koornacht-Sternhaufen plane. Die politische Struktur der Neuen Republik bröckelte daraufhin. Die Macht Staatschefin Organa Solos waren durch die Behauptungen Spaars untergraben. Sie besaß keine politische Macht mehr.

Nil spaar.jpg

Nil Spaar - ein intriganter Gegner.

Diese Gelegenheit nutzte Spaar und griff mit einer Armada eroberter imperialer Kriegsschiffe, der verschollenen Schwarzen Flotte, die Bevölkerung von mehr als einem Dutzend friedlicher Welten im Koornacht-Sternhaufen an und löschte sie aus. Als man innerhalb der Neuen Republik davon erfuhr, war man machtlos: Durch Spaars Intrigen war es unmöglich, einen Kampfverband in jenes Gebiet zu entsenden ohne die eigene Wählerschaft auf die Barrikaden zu hetzen. Die Bevölkerung war unwillens, die eigenen Soldaten für Planeten zu opfern, die weder Mitglied der Neuen Republik waren noch auf die jemals ein Bürger dieser einen Fuß gesetzt hatte.[5] Doch die Staatschefin sah sich zum Handeln gezwungen, denn immer mehr Planeten nahe dem Koornacht-Sternhaufen baten um eine Aufnahme in die Neue Republik und um Schutz vor den Yevethanern. Widerwillig wurde die nahe Koornacht operierende Fünfte Flotte der Neuen Republik in den Sternhaufen entsandt.
Die frisch in Dienst gestellte Armada unter General Etahn A'baht war lange Zeit politisch umstritten gewesen. Neben den hohen Kosten des Baus warfen viele Senatoren der Staatschefin einen Militarismus vor, der zuletzt unter Imperator Palpatine vorgeherrscht haben sollte. Doch nach der so genannten Großen Säuberung der Yevethaner waren die Kriegsschiffe ein Fanal für die von den Yevethanern bedrohten Völker.[3][23]

Der militärische Konflikt mit den Yevethanern war nach Entsendung der Fünften Flotte unausweichlich geworden und so kam es nach einigen Scharmützeln bei Doornik-319 zur ersten großen Schlacht mit den Yevethanern. Doch die Schlacht von Doornik-319 wurde zum Desaster für die Neue Republik. Die Yevethaner sendeten kurz vor dem Angriff Hilfeschreie von angeblich auf den yevethanischen Schiffen gefangener Flüchtlinge. Genügend Sternjägerpiloten der Republik zögerten, um den geplanten Angriff zu einem heillosen Durcheinander werden zu lassen. Die Republik musste sich mit einer blutigen Nase zurückziehen. Doch das Unglück riss nicht ab, denn als Han Solo von General A'baht das Kommando über die vorrückende Flotte der Republik übernehmen sollte, wurde Solo entführt, als der Kurs seines Konvois verraten wurde. Der General befand sich daraufhin in der Gewalt des yevethanischen Vizekönigs Nil Spaar, der ihn als Druckmittel gegen Leia nutzen wollte, um sie von weiteren Aktionen gegen die Yevethaner abzuhalten. Während die Prinzessin noch versuchte, den Senat dazu zu bewegen, endlich Gegenmaßnahmen zu ergreifen - selbst wenn dies Hans Tod bedeuten sollte - befand sich Chewbacca längst auf einer halsbrecherischen Rettungsaktion, um seinen Freund zu befreien. Aus allen Rohren feuernd landete er mit dem Millennium Falken auf dem yevethanischen Flaggschiff Pride of Yevetha und setzte dort einen Wookiee-Stoßtrupp ab, der Han Solo befreite.[5]

„Mach diesen Drecksäcken die Hölle heiß, Kleiner. Die haben's sich verdient.“
— Han Solo zu Luke Skywalker (Quelle)

Als Nil Spaar sein einziges Druckmittel damit verloren hatte, sammelte sich die Flotte der Neuen Republik und sprang Anfang 17 NSY nach N'zoth, der yevethanischen Heimatwelt. Kurz zuvor nahm die Flotte Jedi-Meister Luke Skywalker auf, der auf einer mehrmonatigen Odyssey die machtsensitiven Fallanassi kennen gelernt hatte, die eine Kolonie im Koornacht-Sternhaufen unterhielten. Skywalker und die Fallanassi erzeugten in der finalen Schlacht eine Phantomflotte - optische Abbilder der republikanischen Kriegsschiffe. Diese Phantomschiffe gaben zwar keinen einzigen Schuss ab, aber halbierten die Feuerkraft des Feindes, weil die Yevethaner nicht zwischen echten und falschen Schiffen unterscheiden konnte. Ebenfalls zu Hilfe kamen die von den Yevethanern gefangenen Imperialen; als die Yevethaner acht Monate nach der Schlacht von Endor die Schwarze Flotte kaperten, ließen sie eine Rumpfmannschaft an Imperialen am Leben, die ihnen die Benutzung der Technologie beibringen und die Kriegsschiffe warten sollten. Im Laufe der Jahre gelang es den Imperialen, Überrangkontrollen einzubauen, die sie während der Schlacht aktivierten. Die gesamte Schwarze Flotte flüchtete, nun wieder unter imperialer Kontrolle, in verschiedene Richtungen aus dem System in den Hyperraum. Die meisten Schiffe der Flotte liefen in den Monaten danach zur Neuen Republik über, einige andere schlossen sich dem Imperium Gilad Pellaeons im Äußeren Rand an oder verbündeten sich mit Admiral Daalas Streitkräften im Tiefkern. Dennoch musste die Neue Republik in der Schlacht von N'zoth einen hohen Blutzoll leisten, denn die übrig gebliebenen Yevethaner kämpften bis zum letzten Mann gegen die Neue Republik.[5][24]

In der Folgezeit wurde es wieder still um den Koornacht-Sternhaufen. Den Yevethanern wurden die Waffen genommen und die Völker in Koornacht, wie die Fia von Galantos gründeten Wachflotten, um einer erneuten Invasion der Yevethaner zuvorzukommen. Dennoch rüsteten diese erneut auf und hatten knapp zehn Jahre nach Ende der Schwarze-Flotte-Krise eine doppelt so starke Streitmacht aufgebaut. Doch diesmal verbündeten sich die Völker von Koornacht mit einer Macht, die zum endgültigen Untergang der Yevethaner führen sollte: Die Yuuzhan Vong, außergalaktische Eroberer, löschten die Spezies der Yevethaner vollständig aus und tilgten sie zu einer schrecklichen Erinnerung.[25]

Almania-Krise

Mara Jade: „Wissen Sie, wie viele Leute in den letzten Wochen vernichtet wurden, Solo?“
Han Solo: „Genug.“
— Mara Jade und Han Solo (Quelle)
Kueller.jpg

Der Dunkle Jedi Kueller.

Die Krise um den Planeten Almania nahm ihren Anfang fast zehn Jahre vor ihrem Ausbruch: Als Großadmiral Thrawn von der Neuen Republik besiegt wurde, wechselte auf Almania die Regierung und die Je'har kamen an die Macht. Diese tyrannische Oberschicht regierte mit grausamer Brutalität während Almania und sein Mond Pydyr von Piraten, Sklavenhändler und den Je'har selbst geplündert wurde. Der Kontakt zwischen dem System und der Neuen Republik brach infolge gänzlich ab und der Planet geriet in Vergessenheit. Von dem dortigen Regime wusste niemand. Bei einem der häufigen Plünderungen kamen die Eltern von Dolph, einem Schüler Luke Skywalkers auf sehr grausame Weise ums Leben. Dolph flüchtete aus Skywalkers Akademie und kehrte auf seinen Heimatplaneten zurück, wo er sich in seiner ganzen Wut und Verzweiflung der Dunklen Seite hingab und ein gewaltiges Massaker anrichtete. Daraufhin übernahm er Name, Titel und die Rüstung eines ehemaligen Herrschers von Almania und wurde zu dem dunklen Jedi Kueller.[5]

Einige Zeit nach Ende der Schwarze-Flotte-Krise musste Luke Skywalker während einer Aufklärungsmission im Almania-System notlanden und wurde von Kueller gefangen genommen, der ihm offenbarte, dass er die Neue Republik vernichten wolle. Infolge dessen kam es zu einer Offensive der republikanischen Truppen im Almania-System. Mit den Streitkräften waren auch Leia Organa und Mara Jade nach Almania gekommen, denen es gelang den durch einen Kampf mit Luke angeschlagenen Kueller zu töten.[2]

Während es bei Almania noch brodelte begann jedoch das Imperium bereits wieder, den in den letzten Jahren verlorenen Boden gutmachen zu wollen. Doch Pellaeons Streitkräfte wurden konsequent von der Flotte der Neuen Republik bei Champala und Anx Minor zurückgeschlagen. Der Admiral musste sich mit einer blutigen Nase zurückziehen und sah schlussendlich seinen Machtbereich auf acht Sektoren mit tausend Sternensystemen in einem unbedeutenden Teil des Äußeren Randes begrenzt. Keine neuen galaktischen Bedrohungen waren in Aussicht. Die Macht des alten Imperiums war begrenzt worden und lokale Unruhen wie im Meridian-Sektor oder dem Koornacht-Sternhaufen standen nicht in Erwartung. Admiral Ackbar nutzte die Kampfpause, um große Teile der Flotte überholen zu lassen. Lediglich die Flotten im Äußeren Rand und an den Grenzen zum Tiefkern sollten dort Patrouille fliegen. Alle anderen wurden in den Werften der Neuen Republik von Grund auf repariert oder überholt.[5]

Corellianische Revolte

„Wenn ich zulasse, dass ihr Planet verbrennt, wird mich meine Tante umbringen.“
— Antone (Quelle)

In jener Zeit trügerischen Friedens richtete sich die Aufmerksamkeit auf Corellia. Der Corellianische Sektor war während der Zeit der Rebellion ein Herd des Widerstands und ein starker Befürworter der Allianz gewesen, was sich in den frühen Tagen der Neuen Republik durch die Anwesenheit von Doman Beruss im Provisorischen Rat zeigte. Doch seit jener Zeit betrieb der Sektor kaum noch Handel, war somit für Wirtschaft wie Industrie uninteressant geworden, und betrieb eine isolationistische Politik.[5]

Im Zuge einer Handelskonferenz auf Corellia 18 NSY wollte Staatschefin Leia Organa Solo diese Lage ändern und reiste mit ihrer Familie nach Corellia. Doch nach ihrer Ankunft offenbarte sich, dass die fünf bewohnten Planeten des Systems kurz vor der Schwelle zum Bürgerkrieg standen. Das friedliche Zusammenleben von Menschen, Selonianern und Drall hatte ein Ende.

Diese Rebellen bezeichneten sich als Sacorrianische Triade. Ihr Anführer war Thrackan Sal-Solo, ein Cousin von Han Solo. Mit Hilfe der Centerpoint-Station, einem alten außerirdischen Artefakt, wollten Sal-Solo und seine Verbündeten ihre Forderungen erpressen: Die Neue Republik sollte sich vollkommen aus dem Corellia-System zurückziehen und dort Platz für eine Diktatur der Triade schaffen. Die Solo-Familie wurde, als Druckmittel, von der Triade entführt. Kurze Zeit darauf entkamen Han und Leia mitsamt ihren drei Kindern aus den Fängen Sal-Solos, aber saßen im System fest.

Centerpoint Station.JPG

Centerpoint-Station - die Novamaschine.

Hilfe von außerhalb des Systems und seitens der Neuen Republik schien unmöglich, denn die Kontrolle über die gewaltige Raumstation Centerpoint erlaubte es der Triade ein Dämpfungsfeld um das System zu erzeugen, das Hyperraumreisen unmöglich machte. Da zudem fast alle Raumschiffe der Neuen Republik auf Kiel lagen und überholt wurden, konnte Admiral Ackbar zudem keine schlagkräftige Flotte zusammenstellen. Luke Skywalker und Lando Calrissian gelang es jedoch, sich der Hilfe der Bakuraner und ihrer Flotte zu versichern. Über zehn Jahre nach dem Invasionsversuch durch die Ssi-ruuk hatte der Planet Bakura eine schlagkräftige Verteidigungsflotte aufgestellt, sollten die Echsenwesen jemals wiederkehren. Die Schiffe der bakuranischen Flotte waren zudem mit einer experimentellen Technik ausgestattet, die es erlauben würde, das Dämpfungsfeld um das Corellia-System zu durchbrechen. Skywalker und Calrissian setzten mit der "geborgten" Flotte Kurs nach Corellia, wo zu jener Zeit erbitterte Kämpfe ausbrachen. Durch die Hilfe Anakin Solos gelang die permanente Deaktivierung der Centerpoint-Station als Massenvernichtungswaffe und die Neue Republik übernahm wieder die Kontrolle im System. Die sacorrianische Triade wurde gefangen genommen und Thrackan Sal-Solo verurteilt und eingesperrt. Marcha von Drall wurde zur neuen Gouverneurin des Sektors bestimmt; ein Amt, welches sie viele Jahre lang ausführen sollte.[26]

Als direkte Folge der corellianischen Krise reichte Staatschefin Leia Organa Solo ihren Rücktrittsgesuch ein: In ihrer führenden Rolle als Staatsoberhaupt der Neuen Republik erfuhr sie in der gesamten Galaxis ein hohes öffentliches Ansehen, was aber auch dazu führte, dass sie in zahlreiche Auseinandersetzungen hineingezogen wurde. Ponc Gavrisom übernahm ihren Posten bis zum Ende der regulären Amtszeit.[5]

Caamas-Dokument-Krise

„All diese dummen kleinen Scharmützel und Konflikte - ich hatte gehofft, das hätte ein Ende gefunden, als wir schließlich diese intakte Kopie des Caamas-Dokuments aufgetrieben hatten. Aber die Hälfte dieser Konflikte brodelt immer noch, und der Senat hat nichts unternommen, um sie beizulegen.“
— Mara Jade Skywalker, drei Jahre später (Quelle)

Durch die Rückschläge der letzten Jahre stand das Imperium kurz vor dem totalen Zusammenbruch. Hilflos musste es mitansehen, wie die Neue Republik Unterstützung von immer mehr unabhängigen Systemen erhielt. Mit den neuen Machtverhältnissen wuchs aber auch die Gefahr von Unruhen und die äußere Einheit der Neuen Republik stand einer fragilen inneren gegenüber, die im Verlauf der Krise um das Caamas-Dokument mehrfach kurz vor dem Zerreißen stand:

Die Krise begann ein Jahrzehnt nach dem Tod Großadmiral Thrawns. 19 NSY waren immer noch viele Historiker mit der Auswertung der Fundstücke der Mount-Tantiss-Schatzkammer des Imperators beschäftigt. Während dieser Arbeiten entdeckte ein Devaronianer eine Datei, die nahe legte, dass eine Gruppe Bothaner an der Zerstörung der friedlichen Welt Caamas beteiligt war. Das Imperium hatte in seiner Frühzeit die freiheitsliebenden Caamasi für ihren Widerstand bestraft, indem es den Planeten vom Orbit aus bombardierte und in eine unbewohnbare Einöde verwandelte.

Die Nachricht vom Fund des so genannten "Caamas-Dokuments" wirkte wie eine angefeuerte Zündschnur und folgerte in einer Explosion innerhalb der Neuen Republik. Viele Konflikte zwischen den Spezies flammten erneut auf und vielerorts begannen treibjagdartige Verfolgungen von Bothanern. Die unzähligen Spezies innerhalb der Neuen Republik teilten sich in Fraktionen, die für oder gegen die Bothaner Partei ergriffen: Man argumentierte damit, dass das Verbrechen an den Caamasi lange zurückliege und die Verursacher längst tot sein müssten und konterte damit, dass einige der Verschwörer aber durchaus noch am Leben sein könnten. Die gesamte bothanische Spezies wurde unter Generalverdacht gestellt.

Bald wurde klar, dass nur eine vollständige Kopie des Caamas-Dokuments und die Namen der daran beteiligten Bothaner die Neue Republik retten und den Frieden wiederherstellen könnte. Luke Skywalker, Leia und Han Solo befanden sich während dieser Auseinandersetzungen inmitten des mit unerbittlicher Härte geführten Bürgerkrieges. Skywalker und Mara Jade machten sich auf die Suche nach einer vollständigen Kopie des Caamas-Dokuments während die Solos alles daran setzten, die politischen Feuer zu löschen, die allerorts aufflammten.

Mitten in diese explosive Lage gelangte zudem die Information, dass der seit einem Jahrzehnt totgeglaubte Großadmiral Thrawn zurückgekehrt sei. In Wahrheit setzte das Imperium im Angesicht seines drohenden Untergangs alles auf eine Karte. Eine Verschwörung jagte die nächste und der intrigante Moff Disra sorgte mit seinen Verbündeten für die scheinbare Rückkehr des gefürchteten Admirals. Der Schauspieler und Schwindler Flint sorgte in seiner Maske für Furcht und Schrecken innerhalb der Neuen Republik und viele schlossen sich dem neu zu erstarkenden Imperium an, um sich gleich auf der Siegerseite wähnen zu können.[5]

Die Krise steuerte auf einen Höhepunkt zu als mehrere bothanfeindliche Flotten Kurs nach Bothawui setzten. Ein Kampf über der Heimatwelt der Bothaner entbrannte. Lando Calrissian entdeckte während der Schlacht zufällig einen getarnten imperialen Sternzerstörer, der sich im Schweif eines Kometen befand. Die Imperialen, die den Kampf zu ihren Gunsten beeinflussen wollten, griffen nun offen in die Auseinandersetzungen ein. Dies aber führte nur dazu, dass die vorher verfeindeten Lager sich gegen die Imperialen zusammenrauften und die zusammengewürfelte Flotte unter dem Kommando von Lando Calrissian den Sieg heimfuhr.

Kurz darauf gelang es Luke Skywalker und Mara Jade auf Nirauan in den Unbekannten Regionen eine intakte Kopie des Caamas-Dokuments zu finden. Die noch lebenden Bothaner wurden ausfindig gemacht und rechtskräftig verurteilt. Die Krise war schlussendlich überstanden als es Admiral Pellaeon, Thrawns altem Protege, gelang, den angeblichen Großadmiral als Schwindler zu enttarnen. Obwohl die Krise die großen Lücken zeigte, die weiterhin eine vollständige Einheit der Republik verhinderte, konnten größere Opfer vermieden werden.[27]

Friedensschluss mit dem Imperium

„Sagen Sie ihnen, dass es an der Zeit ist, einen Unterhändler zur Neuen Republik zu entsenden ... um über die Bedingung unserer Kapitulation zu verhandeln.“
— Admiral Gilad Pellaeon (Quelle)
Pellaeon Gavrisom Vertrag.jpg

Der Vertrag beendet den Bürgerkrieg.

Einst eine galaktische Dominanz war das Imperium fünfzehn Jahre nach dem Tod seines Imperators kaum mehr als ein Schatten alten Glanzes und verblassender Glorie. Zurückgedrängt auf acht Sektoren in einem unbedeutenden Teil des Äußeren Randes wurde Admiral Pellaeon klar, dass das Imperium in nur wenigen Jahren geschlagen werden würde. In einem bekannten Ausspruch meinte er: "Wenn wir vernichtet werden - wenn wir alle sterben -, sterben die Vorstellungen und Ideale der Neuen Ordnung mit uns. Aber wenn wir kapitulieren, können wir diese Ideale am Leben erhalten." Pellaeon entsandte einen Unterhändler zur Neuen Republik, um dieser mitzuteilen, dass er zu Friedensgesprächen bereit sei. Er selbst brach mit der Schimäre auf, um sich bei den Koordinaten einzufinden, an denen er sich in neutralem Raum mit der diplomatischen Delegation der Republik treffen wolle.

Die Intrigen und das falsche Spiel des Moffs Vilim Disra führten jedoch zu einer Verzögerung: Pellaeons Unterhändler wurde von Disra abgefangen und die Neue Republik erfuhr damit nie, wie kurz man vor dem lang ersehnten Ende im Galaktischen Bürgerkrieg gestanden hätte. Pellaeon wartete lange Zeit mit seiner Delegation am angegebenen Treffpunkt, doch die Neue Republik traf nie ein. Als der Admiral bereits abziehen wollte, wurde er von Schiffen Disras angegriffen und erfuhr schließlich von der angeblichen Rückkehr des Großadmirals Thrawn. Aufgrund seiner isolierten Lage am Treffpunkt war Pellaeon wochenlang von den galaktischen Geschehnissen und der Krise um das Caamas-Dokument isoliert geblieben. Die Rückkehr seines alten Mentors blieb kurz, denn Pellaeon deckte den Schwindel auf und enttarnte Flim in der Maske Thrawns. Mit dem Vorzeigen einer intakten Kopie des Caamas-Dokuments durch Luke Skywalker und Mara Jade konnte die Krise beendet werden und die Neue Republik nahm die Friedensverhandlungen mit dem Imperium auf.

„Schon nach wenigen Wochen wurde das historische Friedensabkommen von Admiral Pellaeon und dem amtierenden Staatschef Ponc Gavrisom an Bord der Schimäre unterzeichnet. Nach mehr als zwei Jahrzehnten endete mit der stummen Spur eines Schreibstifts der verheerendste Krieg in der Geschichte der Galaxis.“
— Historischer Rat der Neuen Republik (Quelle)

In einer historischen Tat wurde auf dem Sternzerstörer Schimäre der Friedensvertrag unterzeichnet. Admiral Gilad Pellaeon als Oberhaupt des Imperiums und Staatschef Ponc Gavrisom der Neuen Republik unterzeichneten handschriftlich den nach ihnen benannten Vertrag und beendeten damit offiziell einen fast zwei Generationen lang anhaltenden Bürgerkrieg, der die Galaxis in mehr als nur einer Hinsicht vernarbt zurückließ.[5]

Die Neue Republik, wie die gesamte Galaxis erlebten in den folgenden drei Jahren eine noch nie gekannte Phase der friedlichen Koexistenz. Zwar gab es durch die Folgen der Caamas-Dokument-Krise weiterhin kleine Meinungsverschiedenheiten, doch fielen diese kaum ins Gewicht. Leia Organa Solo kandidierte auf Drängen ihrer Freunde ein letztes Mal für das Amt des Staatschef und wurde in der Wahl bestätigt. Bis zum Beginn des Yuuzhan-Vong-Kriegs musste die Neue Republik dennoch einige Krisen durchlaufen, die sich jedoch eher als Nachwehen des langen Kampfes mit dem alten Imperium erwiesen: Die Krise um das Zweite Imperium, einer Bewegung, die ähnlich dem Neugeborenen Imperium unter Lord Hethrir, die alte Machtfülle des Galaktischen Imperiums anstrebte, konnte ebenso von Luke Skywalkers Neuem Jedi-Orden besiegt werden, wie die Allianz der Vergessenen, eine xenophobische Gruppierung diverser Nichtmenschengruppen, die gegen die Neue Republik vorging.

Isoliert von diesen Ereignissen sahen sich Jedi-Meister Skywalker und seine frisch getraute Frau Mara Jade Skywalker in den Unbekannten Regionen mit einem Konflikt zwischen dem Reich der Chiss und dem Imperium der Vagaari konfrontiert, der jedoch erfolgreich beigelegt werden konnte. Der Rest der bekannten Galaxis wurde hiervon nicht in Mitleidenschaft gezogen, geschweige denn erfuhr überhaupt davon.[28]

Yuuzhan-Vong-Krieg

Hauptartikel: Yuuzhan-Vong-Krieg

Überfall auf die Galaxis

„Während sich die Überreste des Imperiums damit zufrieden geben, ihren Abschnitt des Äußeren Randes zu beherrschen, scheint es gegenwärtig keinen Winkel zu geben, aus dem neues Unheil erwachsen könnte.“
— Historischer Rat der Neuen Republik, kurz vor der Invasion (Quelle)
Schlacht von Dantooine.jpg

Die Yuuzhan Vong überfallen Dantooine

Fast eine Generation nach der Schlacht von Yavin hatte sich das Gesicht der Galaxis gewandelt: Durch den Friedensvertrag mit dem Imperium konnte die Neue Republik mit einer friedlichen Expansion beginnen. Viele alte Rebellenkämpfer sahen den Zeitpunkt für geeignet, dankten ab oder gingen in Rente. Ein neuer Kader an Politikern und Militärs übernahm die Herrschaft in der Republik. Leia Organa Solos Amtszeit endete und sie wurde durch den intriganten Bothaner Borsk Fey'lya ersetzt, Admiral Ackbar sah seinen Nachfolger in Sien Sovv, der schwer mit dem legendären Erbe des Mon Calamari zu kämpfen hatte. Andere wie Mon Mothma und Jan Dodonna waren durch Alter geschwächt und verstarben. Dem neuen Staatschef Fey'lya wurde eine Gruppe aus Senatoren als politischer Beirat und beratendes Gremium zugeordnet, doch die Neue Republik begann in ihrer eigenen Bürokratie zu versumpfen. Die Regierungsorgane wurden schwerfälliger, Korruption und Selbstgenügsamkeit breitete sich aus. Man verglich diesen Trend bereits mit jenem, dem die Alte Republik einst zum Opfer fiel.[29]

Die Neue Republik befand sich in einer Phase relativen Friedens, doch nun begannen sich Probleme von Innen zu bilden: Viele während des Galaktischen Bürgerkriegs vergessene lokale Konflikte flammten wieder auf. Während Luke Skywalker verzweifelt dafür kämpfte, wieder einen Jedi-Rat einzusetzen, um die wachsende Zahl der Ritter unter Kontrolle zu halten, wurde die Neue Republik in einen Konflikt zwischen den Planeten Rhommamool und Osarian hineingezogen. Der professionelle Brandstifter Nom Anor brachte die Bergleute auf Rhommamool gegen die Osarioner und die Republik auf. Während sich die Republik dem Konflikt zwischen den beiden Planeten widmete, entstand die wirkliche Gefahr am Rand der Galaxis. Unbemerkt von der Neuen Republik, die sich um ihre inneren Probleme kümmerte, drangen aus dem intergalaktischen Raum die Yuuzhan Vong in den Äußeren Rand vor. Diese Kriegerrasse hatte vermutlich Jahrhunderte damit verbracht, den intergalaktischen Leerraum zwischen ihrer eigenen und dieser Galaxis zu überqueren und begann nun damit, Brückenköpfe für eine Invasion zu legen.[19][29][30]

Konnte der Vorstoß der Praetorite Vong, einer Spürtruppe, noch in der Schlacht von Helska 4 erfolgreich abgewehrt werden, drangen die Yuuzhan Vong im Verlauf des Jahres 25 NSY immer weiter in die Galaxis ein. Die friedliche Welt Artorias war eine der ersten Welten, die den biologischen Raumschiffen der Yuuzhan Vong zum Opfer fielen. Planeten wie Dantooine, Obroa-skai oder Agamar folgten. Welten wie Helska 4, Sernpidal oder Ithor wurden vernichtet. Parallel zu ihren erbarmungslosen Angriffen begannen die Vong eine Jagd auf die Jeedai, wie sie die Jedi-Ritter fälschlicherweise nannten. Sie sahen in den Jedi ehrwürdige Gegner, die es wert waren, dass man gegen sie kämpfte. Die Jedi-Akademie auf Yavin IV wurde von den Yuuzhan Vong angegriffen und zerstört. Lange gelang es dem Orden nicht, eine gemeinsame Front gegen die Vong zu bilden, da man zu jener Zeit in sich zerstritten war. Eine Fraktion unter Kyp Durron sah die Macht als Werkzeug, derer man sich bedienen sollte, um die Schwachen zu verteidigen. Die andere Fraktion unter Meister Skywalker sah die Macht als großes und alles durchdringendes Ganzes. Man nahm dennoch den Kampf gegen die Yuuzhan Vong auf. Dabei taten sich vor allem die jungen Jedi-Nachkommen hervor - neben anderen vor allem Jacen, Jaina und Anakin Solo.[29][31][32]

Als Fondor mit seinen Schiffswerften und 26 NSY der Planet Duro an die Yuuzhan Vong fiel, war die Neue Republik verzweifelt. Geschmiedete Bündnisse mit dem Restimperium und dem Hapes-Konsortium hatten sich bei den Kämpfen um Ithor beziehungsweise Fondor zerschlagen. Die Neue Republik musste sich größtenteils allein gegen den Feind behaupten und wurde systematisch zurückgedrängt. Zu Beginn des Jahres 27 NSY wurde der Neuen Republik dann der Todesstoß versetzt: Die Yuuzhan Vong sammelten eine gewaltige Flotte und griffen Coruscant an. Über Borleias und einige andere Routen vorstoßend, gelangte die Flotte der Yuuzhan Vong in den Obo-Rin-Kometencluster am Rande des Coruscant-Systems. Von dort aus arbeitete sich die feindliche Flotte bis zur Zentralwelt vor. Trotz der Anstrengungen von Luke Skywalker, Han Solo, Lando Calrissian und unzähligen alten Militärs, die wieder in den Dienst traten, fiel die Hauptwelt. So viele Einwohner wie möglich wurden evakuiert und die Regierung der Neuen Republik floh nach Mon Calamari.[26][33][34]

Zerfall der Neuen Republik

„Dieser Krieg bringt die ganze Selbstsucht und Korruptheit in der Neuen Republik ans Licht und verdirbt die Galaxis Stern um Stern. Ich sehe, wie er einen Jedi nach dem anderen auf die dunkle Seite zieht und uns dazu bringt zu kämpfen, um zu siegen, und nicht, um zu beschützen.“
— Jacen Solo (Quelle)
Mission nach Myrkr.jpg

Die Myrkr-Mission ließ viele Tote zurück - darunter den Jedi Anakin Solo.

Der Fall von Coruscant markierte die Niederlage der Neuen Republik. Der Tod von Staatschef Fey'lya und vieler einflussreicher Politiker und Senatoren riss große Wunden in das politische Gefüge. Ein Chaos brach aus. Der Senat konnte nicht zusammentreten, da fast alle Senatoren von Coruscant zu ihren verstreuten Heimatwelten geflohen waren. Der Quarren-Senator Pwoe ernannte sich selbst zum neuen Staatschef, wurde aber von den Streitkräften nicht anerkannt. General Garm Bel Iblis ging sogar so weit, die Befehle Pwoes konsequent zu ignorieren. Die Neue Republik begann sich in verschiedene Fraktionen aufzusplittern und eine Militärführung etablierte sich. Viele Flottenkommandeure stationierten ihre Streitkräfte bei verschiedenen Schlüssel-Planeten, beispielsweise Kashyyyk, um allein gegen die Yuuzhan Vong zu kämpfen. Schiffskapitäne desertierten nach dem Fall von Coruscant reihenweise. Sie verließen die ungeliebten Admirale und liefen zu anderen Flotten über.[4][34]

Auch die Jedi zerfielen langsam. Trotz der erfolgreichen Mission nach Myrkr, die zur Ausrottung der Jedi jagenden Voxyn führte, musste das Missionsteam herbe Verluste hinnehmen: Unter den unzähligen Gefallenen war auch der Missionsleiter Anakin Solo. Dessen Bruder Jacen wurde vermisst und galt als tot. Gerade der Tod Anakins und das Verschwinden Jacens unterhöhlte die Moral, waren beide junge Jedi im bisherigen Krieg an vorderster Front und kämpften für den Erhalt der Neuen Republik.

Das ganze Jahr 27 NSY zog sich dieser Auflösungsprozess hin und die Yuuzhan Vong eroberten immer mehr Welten. Einzeltaten wie die erfolgreiche Verteidigung des Hapes-Konsortiums durch Jaina Solo und Tenel Ka oder die Eroberung und Verteidigung von Borleias durch General Wedge Antilles fanden große Beachtung. Wenn schon die Politiker nicht in der Lage waren, die Neue Republik zu schützen, so schien es das Militär zu können. Doch viele Informationen gelangten gar nicht erst in die äußeren Bereiche der sich auflösenden Neuen Republik, denn die Yuuzhan Vong kappten viele HoloNet-Verbindungen und ließen unzählige Planeten damit isoliert zurück.[25][35]

„Heh! Da ist ja Senator Schleichdavon! Und Senator Hauschnellab!“
— Unbekannte phindianische Kapitänin zu zwei Senatoren, 28 NSY (Quelle)

Es sollte ein Jahr dauern bis sich der Senat der Neuen Republik auf Mon Calamari neu konstituieren konnte. Sofort wurden Wahlen zum Staatschef angeregt, um der Neuen Republik wieder eine klarere Führungslinie zu geben. Das lange Chaos hatte zu einer starken Antipathie der Zivilbevölkerung und einiger Militärs gegenüber vielen Politikern geführt.[36] Nach einer zum Teil von alten Schmugglern wie Talon Karrde und Lando Calrissian manipulierten und überhaupt stark durchwachsenen Wahl wurde der alderaanische Senator Cal Omas neuer Staatschef. Er reformierte die Neue Republik, schaffte den alten Beirat ab und ersetzte ihn durch den Hohen Rat der Neuen Republik. Zwölf Personen, zur Hälfte Jedi und zur Hälfte Mitglieder der Regierung und des Militärs, fanden sich zusammen und berieten das weitere Vorgehen gegen die Yuuzhan Vong. Die Flotte der Neuen Republik hatte sich durch ihre unterlegene Position auf Taktiken der alten Rebellen-Allianz besonnen, flog Hit-and-Run-Manöver gegen den Feind und tat alles, um den Yuuzhan Vong zu schaden. Da die Yuuzhan Vong zu schnell ein zu großes Gebiet erobert hatten, ergaben sich auf ihrer Seite Probleme mit der Verwaltung und Verteidigung der Territorien, was die Neue Republik ausnutzte. Admiral Ackbar, kurzzeitig aus dem Ruhestand zurückgekehrt, schlug eine Falle bei Ebaq 9 im Tiefkern vor. Dort sollte eine beträchtliche Flotte der Neuen Republik sich versammeln und den Vong einen Hinterhalt stellen. Glaubend, dass sich bei Ebaq 9 die von Mon Calamari geflohene Regierung der Neuen Republik verstecken würde, griffen die Yuuzhan Vong mit ihrer Flotte an. Der befestigte Mond Ebaq 9 und eine im Hinterhalt lauernde Flotte der Neuen Republik vernichteten die angreifenden Yuuzhan Vong erbarmungslos. Die Schlacht von Ebaq 9 war damit der erste große Sieg der Neuen Republik im Kampf gegen die Yuuzhan Vong.[4]

Doch der frisch ernannte Staatschef Cal Omas ging einen radikalen Schritt weiter und nutzte die gewonnene Schlacht politisch aus: Er schaffte die Neue Republik ab und ersetzte sie. Der alten Regierung sei es nicht möglich, die Yuuzhan Vong aufzuhalten, aber eine neue Regierung und ein anderer Staat würden es können.[25]

Eine galaktische Allianz

Schlacht um Coruscant (29 NSY).JPG

Die vereinten Streitkräfte stoßen nach Coruscant vor.

„Sie sprechen von einer neuen Verfassung.“
„Ich denke sogar schon an Namen.“
— Luke Skywalker und Cal Omas, kurz nach der Schlacht von Ebaq 9 (Quelle)

Aus der Asche der Neuen Republik erhob sich die Galaktische Föderation Freier Allianzen. Dieses Schlüsselereignis markierte eine endgültige Wende im Yuuzhan-Vong-Krieg. Die Galaktische Allianz verbündete sich mit dem Restimperium, den Chiss, den Hapanern und einigen anderen galaktischen Mächten. Gemeinsame Flotten wurden gebildet und die Yuuzhan Vong immer weiter zurückgedrängt. Nach dem Sieg bei Ebaq 9 sollte der Krieg noch ein weiteres Jahr dauern, doch schließlich mit der Rückeroberung Coruscants enden. Der dortige Sieg und die danach anhaltende Phase des Friedens gingen maßgeblich auf das Einwirken der Jedi des Neuen Ordens zurück. Durch ihre Suche nach dem lebenden Planeten Zonama Sekot fanden die Jedi schließlich einen Abkömmling von Yuuzhan'tar, der ursprünglichen Heimatwelt der Yuuzhan Vong. Mit diesem Einflussmittel in der Hinterhand gelang es, den Yuuzhan-Vong-Krieg mit weniger Blutzoll zu beenden. Nachdem Luke Skywalker und Jacen Solo den Oberlord Shimrra und dessen Narren Onimi getötet hatten, ergaben sich die restlichen Yuuzhan Vong, die sich von ihren Göttern verlassen sahen. Sie siedelten fast ausnahmslos auf Zonama Sekot über. Mit diesem Ereignis und der offiziellen Kapitulation der Vong auf dem Bothan-Schlachtkreuzer Ralroost endete der Krieg 29 NSY und der Wiederaufbau begann.[37]

Die Neue Republik erlebte das Ende des Konflikts und den Wiederaufbau zwar nicht mehr, doch schuf sie die Grundlagen für einen anhaltenden Frieden nach Kriegsende und das, was ihr selbst immer unmöglich gewesen war: Eine galaktische Allianz aller Völker zu schaffen.

Politik

„Die Neue Republik ist ein Pakt von mehr als vierhundert vernunftbegabten Spezies für gegenseitige Verteidigung und eine ökonomische Partnerschaft zwischen elftausend bewohnten Welten.“
— Staatschefin Leia Organa Solo, 16 NSY (Quelle)

Die Neue Republik war eine demokratische Konföderation, die sich in der Nachfolge der Alten Republik sah und auch als solche auftrat. Das politische System mit einem Senat als legislatives, Gerichten als judikatives und einem Staatschef als exekutives Organ wurde übernommen; ebenso wurde auch die Neue Republik von einem Jedi-Orden unterstützt, der ihr zusätzliche Legitimation verschaffte.

Eine große politische Änderung existierte jedoch in Form unterschiedlichster Ministerien, die den Staatschef überwachten, damit dieser nicht wie Palpatine die Möglichkeit besaß, eine Diktatur zu etablieren.

Staatschef

Mon Mothma nachdenklich.jpg

Mon Mothma, erste Staatschefin der Neuen Republik.

„Ich denke, ein Staatschef, der gerade einen Krieg gegen einen unversöhlichen Feind gewonnen hat, kann sich vor dem Senat und dem Volk auf seine Verdienste berufen.“
— Luke Skywalker zu Cal Omas, kurz nach dessen Wahl zum Staatschef (Quelle)

Der Staatschef der Neuen Republik war das Staatsoberhaupt der gesamten Republik, Vorsitzender des Senats und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Er wurde vom Senat gewählt. Der erste Staatschef war Mon Mothma, die später von Leia Organa Solo abgelöst wurde. Deren ununterbrochene Amtszeit wurde kurzfristig unterbrochen, als sie freiwillig zurücktrat und Ponc Gavrisom ihr Amt übertrat. Später wurde Leia erneut gewählt und schließlich von Borsk Fey'lya abgelöst. Die ersten beiden und der vierte Staatschef bekleideten somit auch hohe Ämter in der alten Rebellen-Allianz. Nach dem Tod Staatschefs Fey'lya wurde der Alderaaner Cal Omas zum letzten Staatschef gewählt. Omas war es schließlich, der die Neue Republik auflöste und in die Galaktische Allianz umwandelte.

Seit der Amtszeit von Borsk Fey'lya war dem Staatschef ein beratender Beirat zugeteilt, der aus verschiedenen Senatoren bestand. Kurz vor Ende der Neuen Republik begründete Cal Omas als Nachfolge-Institution den Hohen Rat der Neuen Republik.

Andere Ämter

„Zweifeln Sie an meiner Vollmacht, über diese Anträge entscheiden zu können?“
„Nein, natürlich nicht, Prinzessin Leia. Ich dachte nur, dass Sie es vielleicht für wünschenswert halten würden, mit Ihren leitenden Ministern über Ihre Entscheidung zu beraten, und das Ganze zeitlich mit ...“
— Leia Organa Solo und ihre Adjutantin Poas Trell (Quelle)

Mehrere Ministerien, wie das General- oder Staatsministerium, begrenzten und überwachten den Staatschef. Sie wurden von einer Bandbreite an unterschiedlichen Politikern geführt und setzten sich nicht aus Senatoren zusammen. Das Generalministerium wurde vom Ersten Administrator geleitet, dessen einziger bekannter Amtsinhaber um 16 NSY Nanaod Engh war.

Dem Staatsministerium wiederum stand der Staatsminister vor; der Vize-Staatschef der Neuen Republik. Mokka Falanthas hatte dieses Amt während der Schwarze-Flotte-Krise inne und Releqy A'Kla zur Zeit des Yuuzhan-Vong-Krieges. Das Staatsministerium war auch für die Außenpolitik zuständig und beinhaltete das Diplomatische Korps der Neuen Republik.[23]

Abseits der Ministerien existierten mehrere Senatsausschüsse und feste Räte. Die Senatsräte waren in ihren Befugnissen oftmals gleichzusetzen mit den Ministerien, bestanden jedoch ausschließlich aus gewählten Senatoren. Zur Zeit der Krise um die Schwarze Flotte existierten sechs feste Senatsräte und der Regierende Rat, der die Vorsitzenden zusammenfasste. Behn-kihl-nahm (gleichzeitig Vorsitzender des Senats der Neuen Republik) war Vorsitzender des Verteidigungsrats, Senator Borsk Fey'lya stand dem Justizrat vor, Doman Beruss dem Ministerrat, Senatorin Dall Thara Dru dem Handelsrat, Senator Krall Praget dem Rat für Sicherheit und Geheimdienst und Senator Rattagagech dem Rat für Wissenschaft und Technologie.[3][23]

Provisorischer Rat der Neuen Republik

ProvisorischerRat.jpg

Der Provisorische Rat der Neuen Republik.

„Ist denn darüber nicht bereits endgültig entschieden worden, als der Provisorische Rat aufgelöst wurde?“
— Han Solo wirft alte Fragen auf (Quelle)

Als die Neue Republik einen Monat nach der Schlacht von Endor mit der Proklamation der Neuen Republik öffentlich ausgerufen wurde, musste eine legislative Regierung gebildet werden. Da die Neue Republik kurz nach ihrer Gründung noch zu klein und unorganisiert war, um den Senat wieder ins Leben rufen zu können, wurde stattdessen beschlossen, einen provisorischen Rat einzuberufen, der für eine gewisse Dauer die Pflichten des Senats übernähme. Die Erstunterzeichner der Proklamation wurden somit zu den Räten bzw. Rätinnen des Provisorischen Rats der Neuen Republik:

Der Rat selbst teilte sich dann noch einmal in den so genannten Inneren Rat der Neuen Republik auf. Diesem gehörten Mon Mothma als Staatschefin, Leia Organa als Staatsministerin, Admiral Ackbar als Oberbefehlshaber und Borsk Fey'lya als Ratsvertreter an. Der Innere Rat war ein Beratergremium für den Staatschef; ähnlich wie der Hohe Rat der Neuen Republik zur Zeit der Yuuzhan-Vong-Invasion.[13]

Der Provisorische Rat existierte jedoch nur bis ins das Jahr 7 NSY. Mit Neugründung des Senats wurde der Provisorische zum Regierenden Rat umgewandelt, einer Art Beratergremium. Zur Zeit der Yevetha-Krise setzte der Regierende Rat sich aus den Vorsitzenden der einzelnen Senatsräte zusammen - beispielsweise Behn-kihl-nahm für den Verteidigungs- oder Dall Thara Dru für den Handelsrat.
Irgendwann kurz vor der Invasion der Yuuzhan Vong wurde der Regierende Rat vom neuen Staatschef Fey'lya durch einen Beirat ersetzt, dem unterschiedliche Senatoren angehörten.[5][29]

Senat

„Mon Mothma hat mir gesagt, dass den Senat Erfolge mehr beunruhigen als Misserfolge. Eine schwache Führung werden sie immer dulden. Aber wenn sie anfängt, Wirkung zu zeigen, dann bekommen sie Angst.“
— Staatschefin Leia Organa Solo (Quelle)

Der Senat der Neuen Republik war das legislative Organ und stellte die Volksversammlung dar. Er war das Parlament der Neuen Republik. Nach der Gründung der Neuen Republik wurden die Pflichten des Senats zunächst vom Provisorischen Rat der Neuen Republik übernommen. Nach der Befreiung Coruscants durch Neue Republik, konstituierte sich auf der Kernwelt zum ersten Mal seit über einem halben Dutzend Jahren wieder ein galaktischer Senat.[38] Mit der Neugründung des Senats, der zur Abgrenzung als Senat der Neuen Republik bezeichnet wurde, wurde der Provisorische Rat offiziell aufgelöst und in den Regierenden Rat der Neuen Republik umgewandelt.

Im Zuge der Rückkehr des Imperators Palpatine mussten viele Senatoren von Coruscant fliehen und sieben Jahre später wurden bei einem Bombenanschlag auf den Senat erneut viele Abgeordnete getötet. Mit der Eroberung Coruscants durch die Yuuzhan Vong kamen ebenfalls viele Mitglieder des Senats um Leben, doch konnten die Überlebenden auf Mon Calamari das Parlament wieder einberufen, um die Regierung handlungsfähig zu halten.

Mitgliedschaft

„Das ist ein Dringlichkeitsantrag für die Mitgliedschaft von Polneye, eingebracht von seinem Vertreter auf Coruscant“
— Admiral Ackbar informiert Leia Organa Solo (Quelle)

Die Mitgliedschaft innerhalb der Neuen Republik beinhaltete verschiedene Stufen: Es gab volle Mitglieder, nicht stimmberechtigte Mitglieder und beobachtende Mitglieder. Die volle Mitgliedschaft wurde jeder planetaren Regierung ausgesprochen und beinhaltete volles Stimmrecht und Repräsentation im Senat der Neuen Republik durch einen Senator. Nicht stimmberechtigte Mitglieder besaßen innerhalb des Senats kein Stimmrecht, durften jedoch einen Gesandten entsenden, der an den Debatten teilnahm. Beobachtende Mitglieder durften lediglich den Senatssitzungen beiwohnen und diese verfolgen.[3][23][24]

Jede planetare Regierung oder jeder Vertreter dieser Regierung konnte einen Antrag auf Mietgliedschaft stellen. So geschah es beispielsweise während der Schwarze-Flotte-Krise, dass Plat Mallar als Vertreter seiner Heimatwelt Polneye einen Antrag auf Mitgliedschaft in der Neuen Republik stellte. Er war der einzige überlebende Bürger des Planeten, nachdem dieser von den Yevethanern angegriffen wurde. Der Antrag wurde von Staatschefin Leia Organa Solo genehmigt - wenn damals auch mehr aus symbolischen Gründen. Dieser Präzedenzfall zeigt jedoch, dass jede planetare Regierung das Recht auf volle Mitgliedschaft in der Republik besaß. Auch Volksgruppen ohne direkte Heimat, wie die Alderaaner nach der Zerstörung ihrer Heimatwelt, besaßen die volle Mitgliedschaft in der Neuen Republik. 16 NSY wurde jedoch von Senator Tuomi eine Debatte begonnen, die die Alderaaner zu nicht stimmberechtigten Mitgliedern reduziert hätte. Somit wollte sich Tuomi Staatschefin Leia Organa Solo entledigen, da nicht stimmberechtigte Mitglieder keinen Staatschef stellen durften.[23]

Militär

„Und Sie verfügen immer noch über eine große eigene Raumflotte?“
„Ja.“
„Werden Sie sie einsetzen?“
„Diese Entscheidung liegt bei der Regierung, nicht bei der Flotte.“
— Plat Mallar und Admiral Ackbar (Quelle)

Die Verteidigungsstreitkräfte der Neuen Republik bildeten den militärischen Arm des Staats. Hervorgegangen aus der Allianzflotte waren die Verteidigungsstreitkräfte an vielen Gefechten während des Galaktischen Bürgerkrieges und des Yuuzhan-Vong-Krieges beteiligt.

Musste sich die Flotte der Neuen Republik zunächst mit erbeuteten imperialen Raumschiffen, umgerüsteten Mon-Calamari-Kreuzern und den wenigen eigenen Sternjägern - wie X- oder A-Wings - zufrieden geben, änderte sich dies bereits bald nach der Gründung der Republik. Mit der Eroberung Kuats und Mitgliedswelten wie Sluis Van oder Corellia verfügte die Neue Republik über die nötigen Schiffswerften, um eine schlagkräftige Flotte aufzustellen. Doch erst nach dem Tod des geklonten Imperators Palpatine gab die Regierung den Bau der Schiffe des Projekts Neue Klassen in Auftrag. Diese standardisierten acht Schiffsklassen basierten auf vier Schiffshüllen, die sich je zwei Klassentypen teilten.

Die Sternzerstörer der Nebula- und Flottenträger der Endurance-Klasse, die schweren Kreuzer der Majestic- und Angriffstransporter der Defender-Klasse, die Flottentender der Hajen- und Fregatten der Sacheen-Klasse sowie die Kanonenboote der Warrior- und Aufklärer der Agave-Klasse bildeten ab der Zeit der Krise um die Schwarze Flotte das Rückgrat des neu-republikanischen Militärs.[5]

Hinter den Kulissen

  • Die Neue Republik fand erstmals Erwähnung in Timothy Zahns Roman Erben des Imperiums. Während der 1990er Jahre bildete sie als Nachfolger der alten Rebellen-Allianz in den meisten Comics und Romanen, die zeitlich nach der Schlacht von Endor spielten, die zentrale galaktische Großmacht, die meist von Überresten des Imperiums bedroht wird. Mit Erscheinen des Romans Wege des Schicksals aus der Reihe Das Erbe der Jedi-Ritter wurde die Neue Republik abgeschafft und durch die Galaktische Föderation Freier Allianzen abgelöst. Diese Allianz hatte in Die Ruinen von Coruscant ihren ersten Auftritt.
  • Die Neue ist neben der Alten Republik die einzige politische Organisation, die eine eigene Handlungsära im Star Wars-Universum zugeschrieben bekam: die Ära der Neuen Republik[39]
  • Die Bezeichnung der Neuen Republik leitet sich von der Galaktischen Republik ab. Wie in Eine neue Hoffnung von Großmoff Tarkin erwähnt, wurde die Galaktische Republik nach ihrem Fall meist nur als Alte Republik bezeichnet. In Konsequenz dessen und zur Abhebung des korrumpierten alten Systems wurde der neu geschaffene Staat Neue Republik genannt.
  • Dieses System der Staatsbenennung findet sich leicht abgewandelt durchaus auch in der realen Welt, beispielsweise bei den insgesamt fünf Französischen Republiken. Im 19. Jahrhundert existierte sogar wirklich ein Staat, der sich Neue Republik nannte. Diese Neue Republik war eine der vielen kurzlebigen Burenrepubliken in Südafrika und schloss sich 1888 der Südafrikanischen Republik an.[40]

Siehe auch

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Jedi vs. Sith – The Essential Guide to the Force
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 The New Essential Chronology
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Vor dem Sturm
  4. 4,0 4,1 4,2 Wege des Schicksals
  5. 5,00 5,01 5,02 5,03 5,04 5,05 5,06 5,07 5,08 5,09 5,10 5,11 5,12 5,13 5,14 5,15 5,16 5,17 5,18 5,19 5,20 5,21 Die ultimative Chronik
  6. Luke Skywalker und die Schatten von Mindor
  7. Schatten der Vergangenheit
  8. 8,0 8,1 Recon & Report: The Journey to Coruscant
  9. Star Wars Enzyklopädie
  10. Die teuflische Falle
  11. Die Gespensterstaffel
  12. Entführung nach Dathomir
  13. 13,0 13,1 Erben des Imperiums
  14. Die dunkle Seite der Macht
  15. Das letzte Kommando
  16. 16,0 16,1 Das große Star Wars Universum von A-Z
  17. Dunkles Imperium
  18. Crimson Empire
  19. 19,0 19,1 Crimson Empire II - Das Blutgericht
  20. 20,0 20,1 Darksaber – Der Todesstern
  21. Das letzte Gefecht
  22. Jedi Knight - Jedi Academy
  23. 23,0 23,1 23,2 23,3 23,4 Aufmarsch der Yevethaner
  24. 24,0 24,1 Entscheidung bei Koornacht
  25. 25,0 25,1 25,2 Die Ruinen von Coruscant
  26. 26,0 26,1 Die letzte Chance
  27. Der Zorn des Admirals
  28. Die Verschollenen
  29. 29,0 29,1 29,2 29,3 Die Abtrünnigen
  30. Die letzte Prophezeiung
  31. Invasion
  32. Anakin und die Yuuzhan Vong
  33. Planet der Verlorenen
  34. 34,0 34,1 Das Ultimatum
  35. Rebellenträume
  36. Siehe Zitat der phindianischen Kapitänin und erste Kapitel von Wege des Schicksals
  37. Jedi vs. Sith - The Essential Guide to the Force behauptet fälschlicherweise, der Krieg würde bereits 28 NSY enden.
  38. Aussage Tarkins in Eine Neue Hoffnung über die Auflösung des Senats 0 VSY.
  39. Anmerkung: Die Ära des Aufstiegs des Imperiums bezieht sich nicht auf die Organisation sondern lediglich auf die schaffenden Grundlagen zu dessen Gründung.
  40. Siehe auch hier: Neue Republik

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki