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Die Petranaki-Arena auf dem Planeten Geonosis, auch als Arena der Gerechtigkeit[1] bekannt, war der Austragungsort öffentlicher Exekutionen und tödlicher Wettkämpfe mit wilden Bestien und Gladiatoren. Die Arena gehörte Poggle und bot Platz für mehrere tausend schaulustiger Zuschauer. Da sich das Gemäuer an der Oberfläche des Planeten befand, konnten die sonst unterirdisch lebenden Geonosianer leichter angegriffen werden, was sie neben den eigentlichen Wettkämpfen als zusätzlichen Nervenkitzel bewerteten.

Im Jahr 22 VSY fand in der geonosianischen Hinrichtungsarena der Versuch statt, Anakin Skywalker, Padmé Amidala und Obi-Wan Kenobi zu exekutieren. Die Hinrichtung schlug jedoch fehl und so mündeten die Ereignisse in der Schlacht von Geonosis, dem Auftakt der dreijährigen Klonkriege.

Beschreibung

Der ringförmige Komplex fiel besonders durch seine imposant wirkenden und hoch gebauten Steinmauern auf. Die Zuschauerplätze im Inneren zogen sich terrassenartig und abstufend in die Mitte des Komplexes. Der eigentliche Schauplatz der Wettkämpfe war eine weiträumige Sandfläche, in deren Mitte sich vier Steinsäulen befanden. Unterhalb der ersten Zuschauerreihe befanden sich mehrere Torbögen, durch die Gefangene und Bestien in Begleitung geonosianischer Picadores in die Arena eingelassen wurden.

Geschichte

Jedi geonosis.jpg

Die Jedi in der Hinrichtungsarena auf Geonosis.

Die Arena diente dem eigentlichen Zweck, wilde Kämpfe zwischen Bestien und Gladiatoren zur Unterhaltung des geonosianischen Volkes zu zeigen. Darüber hinaus diente die Hinrichtungsarena dazu, politische Gegner schnell und unterhaltend loszuwerden. Viele Geonosianer erhofften sich bei der Exekution hochrangiger Politiker, in ihrer jeweiligen Kaste und in der gesellschaftlichen Hierarchie aufzusteigen.

Unter der Aufsicht des geonosianischen Erzherzogs Poggle und dem Anführer der Konföderation unabhängiger Systeme, Graf Dooku, wurde im Jahr 22 VSY die Hinrichtung von Anakin, Padmé und Obi-Wan eröffnet. Alle drei Gefangenen wurden zum Tode verurteilt und waren an jeweils eine der vier Steinsäulen im Zentrum der Arena gefesselt. Die Menge tobte, als die Bestien Acklay, Reek und Nexu von den Picadoren eingelassen wurden. Den drei Gefangenen gelang es jedoch – zur Verwunderung des neimoidianischen Vizekönigs Nute Gunray – sich aus den Ketten zu befreien und die Tiere zu überlisten.

Die Ereignisse überschlugen sich, als der Jedi Mace Windu den Balkon von Dooku und Poggle betrat und diese bedrohte. Kurz darauf traten über zweihundert Jedi aus den Reihen der Zuschauer hervor und kämpften gegen die anhaltende Menge von Kampfdroiden, die kontinuierlich in die Arena eingelassen wurden. Viele Jedi verloren in diesem Kampf ihr Leben. Als schließlich Jedi-Meister Yoda mit den Klonkriegern die Arena stürmte und die überlebenden Jedi einsammelte, wurde die Schlacht außerhalb der Hinrichtungsarena fortgesetzt.

Hinter den Kulissen

  • In Wirklichkeit wurde die Hinrichtungsarena im Film Episode II – Angriff der Klonkrieger durch eine Miniatur mit einem Durchmesser von 4,60 Metern dargestellt. Zur Vereinfachung der Dreharbeiten bestand die Miniatur aus insgesamt zehn einzelnen Stücken, die in Sydney, Australien gebaut wurden. Mit dem eingearbeiteten Urethan-Schaum verlieh man dem Modell die typische Steinstruktur. Die Aufnahmen für den Film wurden vor dem Hintergrund eines Bluescreens gedreht, der später durch künstlerische Elemente der Modelle und Matte-Gemälden ersetzt wurde.
  • Edwin Natividad entwickelte die Entwürfe der Petranaki-Arena für Episode II. Er ließ sich dabei vom Kolosseum in Rom inspirieren und verband es mit dem organischen Baustil der Genosianer.[2]

Quellen

Einzelnachweise

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